Beiträge von Bune

    Dann gleich Mikrogur nehmen. Das ist wasserlöslich.


    Exxolt ist bei hohem Befall sicher das einzige...


    Dann noch Insecticide 2000 drauf gesprüht...

    1. Es heißt nicht “Exxolt“ sondern Exzlot.

    2. Exzolt enthält den Wirkstoff Fluralaner der sofort ins Blut geht. Die Wartezeit auf essbare Gewebe beträgt 14 Tage, aber auch wenn auf Eier keine Wartezeit besteht ist der Wirkstoff später im Ei nachgewiesen. Guten Appetit!

    3. Und n e i n, Microgur ist n i c h t wasserlöslich, es ist ein Silikat!

    4. Insecticide 2000 im Einsatz bei Hühner bzw. Lebensmittel? Was für eine Einstellung, dort würde ich weder Huhn, Eier noch Honig kaufen, mir fehlen die Worte.


    Selten so viel falsches und bedenkliches in nur einem Beitrag gelesen.

    Ist zwar nicht die Antwort auf deine Frage, eher OT.

    Aber: Das Zeug ist fettlöslich und reichert sich im Wachs an und kontaminieren über das Wachs dann nicht nur den Honig, sondern auch wieder die Bienen.


    Edit:

    Würde ich an deiner Stelle sofort wieder umtauschen oder gleich entsorgen.

    Equipment:

    12-er Dadant modifiziert/Ries

    Innenmaße Brutraumzarge: 465 x 465 x H: 305 mm

    Außenmaße Bruträhmchen: 482(445) x 295(285) mm

    Honigrähmchen Standardmaße: 151(141) mm



    Hallo Form,


    ich überlege, meine künftigen Honigzargen im gleichen Konstruktionsmaß wie die Brutzargen zu bauen. Die Überlegung kommt aus der Zander-Betriebsweise, bei der auch beide Zargen inkl. der Rähmchen baugleich sind und somit untereinander tauschbar. Außerdem liebäugle ich im kommenden Jahr mit einer Zweiköniginnenbetriebsweise.


    Mögliche Vorteile:

    - Sowohl Zargen als auch Rähmchen Untereinander tauschbar

    - Weniger unterschiedliches Material

    - Flexiblere, einfachere Wabenhygiene

    - Durch Eigenherstellung weniger Aufwand bei Zuschnitte, Maschinenverstellungen, Schablonen, Leimvorrichtungen, Tauchbad anpassen usw..

    - Mehr verfügbare unbebrütete Waben

    - Möglichkeit für Zweiköniginnenbetrieb


    Mögliche Nachteile:

    - Höhere Eigengewichte beim Handling

    - Höhere Stapelhöhe beim lagern

    - Schleuder anstrengender zu beschicken

    - (Vermutlich) nur Radialschleuder


    Mögliche Gegenmaßnahmen der Nachteile:

    - Zur Durchsicht Hebel- oder Hebevorrichtung für HR-Zargen am Stand

    - Transport der vollen HR-Zargen mit geländefähiger Sackkarre/Schubkarre

    - Kleinere Mengen an Honigrähmchen transportieren

    - Einsatz durch Scheren-Hubvorrichtungen am Lagerort und Schleuderraum

    - Nach Teilen-und-Behandeln die Brutlinge auf den Fluglingen überwintern lassen



    Welche Vor- oder Nachteile seht Ihr noch?


    Vielleicht gibt es ja hier auch jemanden, der bereits Erfahrungen mit übergroßen Honigrähmchen hat und einiges Berichten kann!


    Vielen Dank im Voraus und allen einen schönen Tag.


    Gruß

    Andreas

    moin

    Geh zum TA und lass Dir Exzolt geben. Ist ein Blutmedikament, wird 2x mit dem Wasser gegeben und wirkt zuverlässig. Stall komplett reinigen, Sitzstangen und Wände Kalken oder Ölen, Sandbad mit Kiselgur zur Verfügung stellen

    Guten Appetit beim Verzehr der Eier!

    Kiesegur ist zum hudern, also fürs Huhn bzw. Gefieder.

    Für die Nester, Sitzstangen und deren naheliegenden Flächen nimmt man Microgur. Bei starkem Befall die Hühner damit einpudern. Ich habe seit über 10 Jahre keine Milben mehr im Stall.

    Wenn nun beide Teile geräubert werden hast Du später nichts mehr zum vereinigen. Man hat Dir doch schon Ende Juli davon abgeraten schwache Ableger zu bilden. Jetzt haben wir fast Mitte August.

    Es gibt keine Befürchtung für ein Räubern, hier stehen nur Brutableger mit kleinem Flugloch, max. für zwei Bienen Platz.

    Die Vermehrung war, wie oben geschrieben, nicht von mir projiziert, sonder durch eine stille Umweiselung.

    Mein Gedanke war, der Erstgeborenen nochmals eine Chance zu geben. Notfalls kann ich die Bienen später immer noch vereinigen.

    Die haben ihre Gründe für die stille Umweiselung! Die Alte taugt nix! Das müsste Dir selbst auch klar sein, wenn Du selber erkennst, dass der Ableger jetzt noch sehr schwach ist. Ich persönlich würde mir sogar die Frage stellen, ob ich der neuen Königin überhaupt noch eine Chance geben will. Jetzt müssen die Völker stark sein; der Winter steht vor der Tür.

    Der Zustand ist mir schon klar und das Risiko bewusst, habe ich ja schon drauf hingewiesen.


    Ich erkläre es mal so. Ich bin im erste Jahr bzw. imker seit Ende April. Es sind meine ersten Bienen, 8 Ableger und ein Schwarm. Eigentlich 8 Brutwarben und nochmals so viele Futterwarben. Die Kisten und alles dazugehörige habe ich mir selbst gebaut. Der materielle Lohn für das Imkern seit April an 28 Wirtschaftsvölker, zwei mal die Woche, fast immer den ganzen Tag lang, mit Honigernte und allem was dazu gehört, also mehr als sauer verdient.

    Da denkt man anders als wenn man schon Bienen-Material im Überfluss hat. Ich möchte nach Möglichkeit nichts verlieren, im Gegenteil.


    Edit:

    Jedes Volk was ich nich stark genug bekomme, ist im kommenden Jahr ein Wirtschaftsvolk.