Beiträge von Gotthardsternli

    Ich nehme den Sonnenwachsschmelzer für die kleine Menge und den holzbefeuerten Waschkessel für die große Aktion zum Saisonende.


    Da gehen erstmal nur mit Wasser (hab nicht verstanden, wofür du Spülmittel verwendest?) alle Rähmchen aus dem Sonnenwachsschmelzer durch, danach die Honigraumrähmchen.


    Zwischendurch wird abgeschöpft mit Metallschöpfer aus dem Gastrobedarf und Metallsieb. Dabei kreist der Schöpfer mit Druck durch den Trester im Sieb (wie beim Sosse passieren in der Küche oder vielleicht besser erklärt, stellt euch vor, der Schöpfer wäre ein Honigschaber, der über das Sieb streicht) danach ist der Trester trocken und wird entsorgt. Das Wachs läuft direkt in nen Eimer mit Wasser und erkaltet darin für nochmalige Klärung.


    Hab mal nen Test gemacht, diesen Trester mit Wasser in der Konservendose aufgekocht und erkalten lassen. Danach auseinander gepfriemelt. Die 3 Wachskrümel sind mir zuwenig für mehr Aufwand.


    Letzter Durchgang sind Brutwaben, wobei ich da das Wachs beim sieben gleich trenne und somit Kerzenwachs und Wachs für Mittelwände getrennt habe.


    Dann kann ich je nach Bedarf zum Wachsumarbeiten einen Block vom Brutraum dazugeben, damit sie nicht so spröde werden. War ein Tipp von Jelle

    Danke wasgau immen für die Zahlen!


    Gestern erst hatte ich mit einem Pferdebesitzer ein Gespräch über seine neue Grasfläche.


    Da kann keine Klasse statt Masse kommen, Kräuter, Blumen und alles was man sich für eine wertvolle insektentaugliche Wiese wünscht, "schadet" der Verdauung seiner degenerierten Viecher...und Streuobst mit Pferd geht aus dem gleichen Grund angeblich auch nicht.

    Die Imkereiförderung ist eh unschön. Manche bekommen richtig viel Geld, manche bekommen nix und am Ende steht der Honig nebeneinander im Supermarkt.

    Wenn du die Umsetzung in den einzelnen Bundesländern meinst, geb ich dir recht. Die Fördermittel an und für sich sind aber doch willkommen?


    Zurück zum Thema, was können wir tun?


    Ich für meinen Teil bin nicht politisch engagiert, aber ich bin Teilnehmer des Genussortfestes bei uns im Dorf und da halte ich auch Kurzvorträge zum Thema Bienen, Streuobst und bienenfreundliche Balkonbepflanzung.


    Ein Tropfen auf den heißen Stein, aber so bleibt das Thema wenigstens in der Öffentlichkeit präsent.


    Was macht ihr?

    EU-Subventionen für die Landwirtschaft

    Bitte nicht unterschlagen, daß auch Imker Landwirte sind, die von EU Subventionen profitieren!


    Kann es nur am Beispiel Bayern sagen, da wird der Imker bei Anschaffungen direkt gefördert. Außerdem gibt es Fördermittel für Weiterbildung, Schulimkerei, Imkern auf Probe, BSV, Laboruntersuchungen...


    Und LEADER Projekte helfen langfristig, aber wohl kaum gegen das Titelthema.

    Imkerverbände kommunikativ schlicht nicht gewachsen....

    Imkerverbände sind meiner Meinung nach in der Öffentlichkeitsarbeit massiv untervertreten. Imker diskutieren - wie hier im Imkerforum - oft "intern" und zuwenig nach außen.


    Ja Naturschutzverbände haben vielleicht mehr Mitglieder, arbeiten aber auch seit Jahren intensiv an der Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Dass man dann irgendwann jeden Satz erfolgreich vermarkten kann, egal wie richtig er sei, ist doch nachvollziehbar.


    Wenn ich nur resigniere und sage, die haben den großen Erfolg, weil mehr Geld und mehr Mitglieder, dann hab ich ja schon vor dem Start aufgehört.


    Jede Lösung wird immer ein Kompromiss sein, und ohne unser Engagement natürlich nicht annähernd nach unseren Interessen aussehen können.


    Wenn es eine Studie gibt, die so interpretiert werden kann, daß Honigbienen andere Insekten verdrängen, dann müssen wir daran arbeiten, auf Fehler dieser Interpretation hinzuweisen und bekannt zu machen.


    Das wär doch mal was für die DIB Deckeleinlagen, statt so löse ich das Etikett richtig ab...

    Warum nicht, jede noch so kleine Maßnahme kann weiterhelfen.

    Wäre tatsächlich ein Argument für das dib Glas ;)

    Warum hört man nie Gegenstimmen?


    Wo bleibt die Lobbyarbeit der Verbände und Vereine?


    Wie wäre es mit einer offiziellen Kampagne? Verband/Verein bereitet pro/contra Wissen auf und stellt es jedem Imker zur Verfügung.


    Wir reden dauernd mit unseren Kunden, viele nur von der "heilen" Bienenwelt, da wir ja den Kunden nicht vor den Kopf stoßen wollen. Vielleicht können wir damit aufhören und stattdessen berichten, wo unsere Bienen die Unterstützung und Akzeptanz der Bevölkerung brauchen?


    Die meisten Menschen fahren auf alles rund um Bienen eh voll ab, da rennen wir offene Türen ein.


    Aber stattdessen ergibt sich eher das Bild, NABU und Co können Kommunikation, Imkerverbände/Vereine nehme ich in den Medien kaum war.


    Und wenn da schon jemand mit Ahnung entscheiden soll, wieviel Bienen an einem Standort stehen, dann könnt der auch gleich entscheiden, welche Pflanzen am Stand der Imker für Wildbiene fördern müsste ;)

    Schau mal bei Holtermann (oder anderen Imkerläden) nach Gießformen für Kerzen. Da gibt es unter Stumpen so eine ähnlich (hässliche ;) ) wie du vielleicht suchst.

    Herzlichen Dank für das Gespräch :D

    Hässlich ist das Beispielphoto garantiert, hab nix gscheiteres gefunden 8)


    Die einschlägigen ImkerLäden hab ich schon alle durchforstet, das Problem ist die Größe...


    Aber der Tipp von Frankentrester könnte hilfreich sein, muss ich halt mal nach Altötting pilgern :saint:

    Hätte noch einen zweiten Standplatz in der Nähe der Luftlinie 400m weiter weg ist.

    Offensichtlich gibt es einen zweiten Stand, wenn auch sehr nah...


    und im zweiten Imkerjahr hatte ich die Einrichtung eines entfernteren Standplatzes auch noch nicht realisiert.


    Da sind kleine Einheiten bei mir im Hof gestanden, obwohl der Heimatstand Luftlinie nur ca 1200 Meter weg ist. War sehr praktisch zum Füttern ;)