Beiträge von StreuobstwiesenImker

    Also sieben Brutwaben auf Dadant entsprechen etwa ~52.000 Brutzellen. Bei 21 Tagen Entwicklung von Ei bis Schlupf bedeutet das, dass die Königin unabhängig von den Rahmenbedingungen täglich durchschnittlich etwa ~2.500 Eier legen müsste, um alle Zellen zu bestiften. Meines Wissens nach, wäre das schon deutlich überdurchschnittlich?? Das Risiko wäre wohl bei einer Erweiterung mit Brutwabe, dass das Brutnest verpollt oder verhonigt … . Aber wenn die Königin besonders fruchtbar ist, könnte die Rechnung aufgehen.


    Ich habe gelernt, Platz immer über die Honigräume zu geben. Zudem, in Trachtpausen wird erweitert und Brut produziert und bei Tracht bleibt der Brutraum unangetastet und wird Honig produziert.


    Bin aber selber erst in 11ten Monat meiner Imkerlaufbahn, daher bitte meine Angaben mit Vorsicht genießen!

    Also mit Schwarm Kontrolle war es ja bisher zu kalt. Wann beginnt ihr die Waben abzuschütteln?

    Müsste nicht erstmal richtig Tracht rein kommen, dass die Mädels schwärmen wollen oder reicht da nur die Bienenmasse aus?

    Die Frage von Neueimme interessiert mich auch, ich würde die Frage gerne etwas ergänzen:


    1.) mit welcher Volksstärke wird der Bien geschlechtsreif und beginnt mit der Anlage von Schwarmzellen? Erkenne ich dies ggf daran, dass Drohnenzellen angelegt werden?

    2.) Heuvel bezieht sich auf ein bestimmtes Bienen-Brut Verhältnis, ab dem der Bien schwärmen möchte. Kennt ihr das auch so?

    3.) Wenn das Wetter kühl bleibt, fressen die Bienen ggf angelegte Zellen wieder aus und beginnen von vorn oder schwärmen sie auch bei andauernden kalten Wetter?? Oder warten sie einfach in der Beute ab, egal ob die erste Königin bereits schlüpft und schwärmen bei der nächstbesten Gelegenheit?
    4.) bedingt durch das kalte Wetter kommt m.E. nach wie vor nicht richtig viel Nektar rein, müsste das nicht den Schwarmtrieb dämpfen??


    Besten Dank und allen noch einen schönen Sonntag!

    Danke soweit für die Ideen. :)
    Aber in der Tat machen mich die Antworten noch nicht glücklich.


    Vielleicht hat es Bretschko ja sogar in seinen/ seinem Buch beschrieben?? Dann würde ich mir das Buch besorgen und es auch selber lesen. Möglicherweise kennt aber jemand des Rätsels Lösung, dann wäre mein ganz spezifischer Wissensdurst schneller gestillt.


    Denkbar wäre in der Tat, dass bzgl. der Eilegerate eine Abhängigkeit von Bienenmasse/ Volksstärke und Außentemperatur besteht. Die Brut muss ja gewärmt werden. Insofern werden Bienenmasse und Außentemperatur die maximale Größe des möglichen Brutnests definieren. Das wäre sicher vorstellbar.


    Das würde aber ggf bedeuten, dass Bretschkos Eilegerate erst ab einer bestimmten Volksgröße/ einer kritischen Masse gelten würde?? Weiß jemand, ob dies so beschrieben ist?


    Danke!

    Ein herzliches Hallo in die Runde,

    ich habe mal eine ganz grundsätzliche Frage zur Eilegerate von Bretschko; konnte bislang nichts Vergleichbares im Forum finden.


    Der Bien hält doch im Brutnest immer die gleiche Temperatur?! Dieser Temperatur ist die Königin permanent ausgesetzt. Trotzdem soll sie gemäß Bretschko von den Tageshöchst-Außentemperaturen abhängig unterschiedliche Eilegeraten produzieren.

    Kann mir jemand erklären, worauf dieser Effekt letztendlich zurück zu führen ist?


    Die Temperatur im Bienenstock dürfte ja eigentlich zu einem gleichmäßigen Stoffwechsel der Königin führen und wäre als Argument raus??!


    Danke und viele Grüße!

    Meinen ersten Schwung Beuten habe ich auch beim Holtermann bezogen. Bin von der Qualität leider nicht überzeugt, aber das gehört hier nicht hin.


    Die angeführten Flecken haben meine Beuten auch bekommen, allerdings führe ich das auf das Leinöl zurück, dass ich zum Streichen verwendet habe. Mit der Zeit bilden sich Pilze und das Holz wird schwarz, meines Wissens nach eine natürliche Reaktion.

    Besse, kauf Dir 2 Völker!

    Mit einem hast Du NULL Spielraum für Fehler!

    Kann ich nur bestätigen. Mit zwei Völkern bin ich letztes Jahr gestartet. Eines habe ich beim Umweiseln „verloren“ (logisch mein Fehler ...) und bei dem zweiten bibber ich jetzt noch, dass es noch die Kurve bekommt.


    Mir wurde heute im Forum gesagt, dass drei Völker für den Start in die Imkerei ideal gewesen wären. Als Anfänger macht man leider doch noch zu schnell Fehler. Lehrreich sicherlich, aber schmerzhaft und ärgerlich. Man will ja schnellstmöglich artgerecht imkern.


    Viel Erfolg und wie schon durch die vorherigen Posts kommuniziert, starte besser mit zwei oder drei Völkern. :thumbup:

    Was aber genau ist das Risiko, wenn man bei einem nicht ausreichend entwickelten Volk die HZ zu früh aufsetzt?

    Das das Volk ganz schnell noch viel schwächer wird - das Risiko ist, das es Dir dann noch versterben könnte, sofern eine "gewisse Mindeststärke" dann unterschritten wird. Das kannst Du dann unter dem Kapitel "Durchlenzung nicht überstanden" abhaken - Du hast kein Volk, Du hast nur ein "Völkchen"... (Wenn ich Ableger bilde sind die schon stärker...)

    Futter ist ausreichend hinter dem Schied verfügbar, bei den Tagestemperaturen sollte es m.E. für die Bienen kein Problem sein, sich zu bedienen?

    Doch, habe ich doch geschrieben, bei einem so schwachen Völkchen kannst du nicht davon ausgehen das die, neben dem Brut pflegen, noch die Kraft und Enegie haben auch noch das Futter vom "hintern Schied" zu holen, da gehört mindestens auf einer Seite eine Futterwabe ans Brutnest (ohne Schied dazwischen) - besser noch auf jeder Seite eine:!:

    Danke! Kam im Oberstübchen an.


    Vor den Thermoschieden direkt am Brutkörper befindet sich nun jeweils eine Futterwabe von mindestens 3-4 kg, in der Futterkammer dann nochmal die gleiche Menge. Honigzarge ist nun abgetrennt von der Brutzarge, Dämmung auf Brutzarge.


    Eingefüttert hatte ich im Spätsommer mit ApiInvert.


    Damit schließe ich dann meine Frage! Lieben Dank für die vielen konstruktiven Beiträge!

    Schau mal das neue Video von Ralf Kolbe an. Danach weißt du, wann der HR drauf kommt. Und wann noch nicht!

    Gehört zu den YouTube Kanälen, die ich mir auch ansehe. 👍 Das aktuelle Video zum Schieden schwacher Völker trifft es wohl ganz gut!


    Allerdings habe ich keine ausgebauten HW. Gleichwohl, werde wohl korrigieren müssen.

    Ok, Danke soweit. 👍


    Ich warte jetzt erstmal auf die kommenden warmen Tage und prüfe das Brutfeld auf Vorhandensein von Stiften etc.. Dann werde ich auch sehen, wie das Volk insgesamt agiert. Auf der Basis entscheide ich dann nochmal neu und korrigiere ggf meine Maßnahme.


    Historie vom Volk: Kunstschwarm im Juli 2020 gebildet mit Königin aus 2020, Futter ist ausreichend hinter dem Schied verfügbar, bei den Tagestemperaturen sollte es m.E. für die Bienen kein Problem sein, sich zu bedienen?


    Was aber genau ist das Risiko, wenn man bei einem nicht ausreichend entwickelten Volk die HZ zu früh aufsetzt? Honigraum wird nicht angenommen? Volk entwickelt sich langsamer aufgrund schlechter Temperaturverhältnisse? Schwarm, weil „der Anzug nicht zum Körper“ passt?


    Wenn ich „zu spät“ aufsetze, besteht das Risiko eines verhonigten Brutraums -> gehemmte Entwicklung und ggf erschwerte Annahme des Honigraums? Schwarm?

    Am Ende muss ich für mich die Vor- und Nachteile abwägen.

    Bislang werden die 3 BW nicht vollständig beansprucht, insofern passt das noch.


    Jeder möchte im Laufe der Saison Honig ernten. Wenn man derzeit wie ich nur ein (1) Volk hat, erwartet man eh keine riesige Ernte. Die Honigernte hätte für die Kinder und mich eher einen Eventcharakter und wird selbst verbraucht.


    Ich möchte nur verstehen, ob die Entwicklung noch der üblichen Entwicklung entspricht. Anderenfalls muss ich mir über evtl gemachte Fehler Gedanken machen und diese verstehen sowie diese dann in der nächsten Saison vermeiden.

    Wow, CaptnBruno - von so einer Entwicklung kann ich nur träumen.


    Moin Moin,

    habe heute noch schnell den ersten HR aufgesetzt, fast alle HW müssen noch ausgebaut werden. Das Volk war in den letzten warmen Tagen gut geflogen und hat fleißig Pollen eingetragen.


    Heute dann der Schock; das Volk hat im Vergleich zur letzten Einsicht vor etwa 7 Tagen bei etwa gleichen Temperaturen gefühlt ~30% der Bienenmasse verloren. Damals hatte ich auf der äußeren BW auslaufende Brut sehen können.

    In der kommenden Woche muss ich bei warmen Wetter nochmal in Ruhe die Brut checken. Dafür war es zuletzt/ heute morgen zu kalt und die Bienen saßen zu eng, um von außen auf die Schnelle was sehen zu können. Hoffe mal, dass diese Entwicklung nur auf den Abgang der Winterbienen zurück zu führen ist und natürlich auf die Brutpause. So dürfte das Volk im Grunde wohl nicht trachtreif sein?!! 🤔


    Habt ihr bei Euch in den letzten Tagen eine ähnliche Entwicklung der Bienenmasse wahrgenommen bzw passt das zur regulären Entwicklung? Wie gravierend negativ wäre der Effekt des (verfrühten) aufsetzen der HZ auf die weitere Entwicklung des Bien? Langsamere Entwicklung oder einfach nur kein Honig?


    Danke und Grüße

    Mario


    - Dadant US/ mod

    - geschiedet mit Thermoschied auf 3 BW

    - Bodenbrett und Dämmung im Deckel (u.a. Wärmefolie)

    - die 3 BW warten heute morgen bei etwa 7 Grad zu jeweils ~50% eng besetzt

    - Varroabehandlung mittels Oxalsäure im Winter erfolgte bei besten Voraussetzungen penibel und gemeinsam mit meinen Imkerpaten.

    - bin noch in meinem ersten Jahr, somit sind noch alle praktischen Arbeiten/Entwicklungen etc bis Juli neu für mich.