Beiträge von Hausbergbiene

    Ich bedanke mich herzlich für den ganzen Input.


    Ich habe jetzt 4 DD Rähmchen mit beidseitigem Absperrgitter vorbereitet mit jeweils 12 Braunen Nicot Sockel zum aufstecken der Weiselnapfhalter.


    Ich werde versuchsweise bei zwei Wirtschaftsvölker das Rähmchen mit den angepflegten Weiselzellen vor das Schied geben (zwischen offener Brut und oder der Drohnenwabe wenn vorhanden)

    und bei den anderen zwei Wirtschaftsvölker angeblasene Zellen (hinter das Schied mit zwei nach hinten gehängten Brutwaben)

    oder ist es bei angepflegten Zellen nicht Notwendig Sie hinter das schied zu geben mit offener Brut? Am besten Einfach mal probieren:S

    Mal schauen was bei rauskommt:)


    MFG Martin

    Guten Abend

    Ich lese beim Starter-Finisher Konzept immer von der Endpflege über Absperrgitter im Honigraum mit hochgehangenen Brutwaben oder von verikalen Absperrgitter und Weiseloses Abteil. Kann ich auch zwei Absperrgitter an ein DD Rähmchen schrauben, nach 24 Stunden die 24h angeblasenen Zellen darin aufstecken und direkt ins Brutnest zwischen die offene Brut geben? Hört sich jetz ein wenig umständlicher an wie das vertikale Absperrgitter, aber naja.. Da ich immer nur große Serien brauche, kenne und benutze ich praktisch nur den Adamstarter. Würde mich auf Erfahrungsberichte Hinweise und Warnungen freuen:)


    MFG Martin

    Hallo Franz,danke, da hast du natürlich Recht, vorher zu fragen würde nicht schaden. Für mich hat es sich nur so angehört als würde Daniel Drohnenrahmen geben und schneiden weil er es so im Kurs gelernt hat, oder weil es so von Dritte propagiert wird.

    Habe aber auch ein persöhnliches moralisches Problem mit dem DrBr. schneiden und bin vom Mehrwert nicht überzeugt. Wie wichtig jeder Drohn ist wird m.E. zu wenig gewürdigt;) vital sind sie alle die zum Zuge kommen...

    Den Drohnenrahmen bei den besseren Völkern gebe ich weil ich mir einbilde das die “besseren“ Völker so mehr Drohnen produzieren, durch gabe einer halbierten Dadantwabe(mehr Platz für Drohnenbrut), als jene Völker ohne Drohnenrahmen, die überall “ein wenig“Drohnenbrut anlegen. Und schwache Völker kommen ja gar nicht bis in die Geschlechtsreife, da sie ja schon vorher vom Imker “verwertet“ werden.:S

    Direkten Einfluss auf die Umgebung Drohnenmehrheit oder sonstiges will ich nicht bewusst nehmen..weder positiv noch negativ..

    Im Bezug auf Basiszucht (Drohnenbrut schneiden) sehe ich es so: Auch aus imkerlicher Sicht unerwünschte Eigenschaften (Stecher) ,haben trotzdem Ihre berechtigung und sollten Ihre Gene weitergeben.Kann ja auch mal was gutes bei rauskommen^^


    Es kommt wies kommt..

    MFG Martin

    Drohnenrahmen schneiden, wird m.E. überbewertet. Sommerbehandlung und Winterbehandlung wirst du trotzdem machen müssen. Deshalb “könntest“ du in Betracht ziehen dir und deinen Mädels diese erhebliche Störung/Eingriff zu ersparen. Habe früher auch geschnitten und musste trotzdem behandeln. :roll: Heute denke ich mir warum schneiden und warum überhaupt Drohnenrahmen. Außer den 5% Topvölker auf den Ständen...:wink:

    Guten Abend

    Hab das mal nach der TBE gemacht, soll heißen erste Juli-Woche nach der letzten Honigernte Brutwaben raus, Mw rein, alte Königin drin, aufgefüttert, zeitgleich behandelt und sobalt schönes Brutnest angelegt war Zelle gegeben. 4 von 6 Völker sind mit zwei Kös in den Winter rein und mit der neuen raus. Bei den anderen hat es nicht geklappt oder Königin nicht vom Begattungsflug zurückgekommen.oder oder...(Wichtig dass noch genug Drohnen sind und die Völker nicht zu stark)


    War aber nur der Neugier geschuldet nicht meine Betribsweise..


    Grüße Martin

    Grins:)... aufsetzen des ersten Honigraums, ein Nie enden wollendes Mysterium...

    ich denke es gibt sehr wohl ein "zu früh" das mit Sicherheit gleich "Schädigend" für die Entwicklung des Volkes ist (etc.) ..... wie ein zu spät zum Schwarm führt (etc) . (außer bei Buckfast, da nur Wildbau;))

    Bei einheitlichen Beutenmaß und Standimkerei, wo man auf die Woche genau weiß wenn die Tracht losgeht +Wettervorhersage und einmaliger Kontrolle wieviel Brut wird in den negsten Tagen schlüpfen, ist es kein Hexenwerk den Honigraum richtig zu setzen. individuell und jedem Bienenvolk nach seinen Belieben.

    Aber natürlich sind wir Imker ungeduldig und können es kaum erwarten bis sich der Honigraum füllt, und man liest hier im Forum von aufgesetzten Honigraum und kommt ins zweifeln und grübeln, rauf nicht rauf hmmm:S:/.. Ich will damit sagen nur weil sie im Osten aufsetzen müssen wir nicht auch im Westen Süden Norden aufsetzen und umgekehrt...Take it easy ..die Bienen dankens uns

    Imkerei ist eine Sucht, nur wenige sind davon losgekommen.....:!:;)

    Guten Abende in die Runde !!


    Mal ne blöde Frage, kann man aus/an kristalisierten Wabenhonig im Honigauftauschrank wieder verflüssigen, wenn man das möchte? Voraussetzung natürlich 100% verdeckelter Wabenhoig. Ist der Schmelzpunkt von Deckelwachs (zu) niedriger? Ich produziere keinen Wabenhonig und habe keinen Auftauschrank. Mich interessiert die Frage nur im allgemeinen...

    Habe auch die Erntemaschine von Wilara(Litauen)...läuft... bei 60-120€ das Kilo ist Perga/Bienenbrot ein interessantes Produkt. Nur leider erfordert es viel Aufklärungsarbeit beim Kunden, dementsprechend gering ist auch die Nachfrage

    Moin, habe die letzten fünf Jahre auch 90 doppelte Futtertaschen im Einsatz bei meinen DD Blatt. Die letzten zwei Jahre nur noch von Juli bis Oktober für die Auffütterung, wegen Schimmel/Wirrbau/Bienenleichen .. wechsle jetzt aus hygienischen Gründen und Zeitersparnis auf die NicotFütterer. Finde Futtertaschen aber nach wie vor Top, vielleicht ändert sich in 10Jahren ja wieder die Denkweise ^^


    Grüße

    Alles richtig gemacht !!😉

    ich mache das nicht mehr, nicht bei Ableger und auch nicht nach der TBE. Viel Drohnenbau und im Folgejahr auch nervig bei der Schwarmkontrolle. Und du hast vermehrt pollen und Honig im Brutraum weil sie ungleichmäsig ausbauen/waben ausziehen und dadurch erhöhten Schwarmtrieb. Auch muss mehr/öfters gefüttert werden um schön ausbauen zu lassen..Lieber weniger Völker bilden und dafür Ordnung im Brutraum... Alles Geschmacksache

    Muss nicht an der (fehlenden) Tracht liegen, kann genetisch bedingt sein. Diese Brutpausen im Spätsommer sind bei einzelner meiner Völker auch zu beobachten. Es ist, wenn genet. bedingt, ein Vorteil - schafft es doch eine Reduktion des Milbenbefalls bzw. Gelegenheit, brutfrei zu behandeln, wie Du selbst schreibst.


    Ich sehe es als Vorteil; denn im Sept. erbrüten sie ihre Winterfrauschaft. Sei doch froh, dass Du eine solche Linie hast!

    Würde es auch eher der Genetik zuschreiben da es verschiedene Stände auf Verschiedenen Höhen sind (15km radius), und es ein und dieselbe Mutter war von der ich nachgezogen habe. Kastanientracht gibt richtige Pollenbretter deswegen schließe ich mangelernährung aus, außer vielleicht zu eintönige Ernährung, Fütterung nur wenig vor september da vermehrt Honig im Brutraum landet(gewollt).. vielen Dank für die Rückmeldungen


    Grüße Martin

    Guten Abend in die Runde,


    wollte mal kurz meine (Völkersanierung) erläutern und dazu eine Frage stellen. Meine Haupttracht beginnt immer pünktlich Anfang Juni und Endet Ende Juni.

    Ich habe jetzt das zweite jahr ca 12 Tage vor Trachtende die Königin gesucht, abgedrückt und eine schlupfreife Zelle gegeben. (die besten natürlich in die Minis)

    23Tage später (eine Woche nach Honigernte) auf Weiselrichtigkeit kontrolliert, die Wabe wo die Jungkönigin zu stiften begonnen hat habe ich entfernt und das Volk mit OX besprüht.

    Soweit so gut... begattungserfolg super weil in Vollvolk geschlüpft, Pollenbretter von Kastanientracht restlos in Brut umgewandelt. (Aber) Ende August haben fast alle (70!) Völker das zweite Jahr hintereinander eine Brutpause von ca. drei Wochen eingelegt.

    Was ich natürlich für eine zweite Oxalsäureverdampfung genutzt habe wo nötig. zweite Septemberwoche wieder alle Völker in Brut^^alles wie gehabt

    Winterbehandlung wie gehabt OX träufeln, wenn in Traube, sonst verdampfen....


    Frage:

    Kann es an der Buckfastlinie liegen? Es waren alles Schwestern..

    Das eine nulljährige Kö in diesen ausmaß Ende August eine Pause einlegt kenne ich so nicht, habe aber auch immer mit TBE oder bannwabe und mit einjähriger Königin gearbeitet und erst im september umgeweiselt..oder auch nicht...

    Liegt es vielleicht an der trockenen heißen Temperatur von 30-35 grad im August (6 Bienen stände zwischen 500-900 Höhenmeter)


    Oder ist mir diese Brutpause nur nie aufgefallen da ich das volk nicht mehr öffne nur Futter gebe und die windel kontrolliere:S .....?


    Ich glaube zu wissen das sie bei mir bei der TBE immer durchgebrütet haben bis ca Mitte November und es war andere Linie und bei Carnica auch noch nie erlebt in dieser Größenordnung


    Frage 2: Macht es jemand ähnlich oder mit 24-48 stunden angepflegter Zelle?


    Ich würde mich über Erfahrungsaustausch/berichte sehr freuen


    Kleine Bemerkung am Rande, ich habe kein Problem damit 60 Königinen abzudrücken wenn mir dafür im Folgejahr (fast) kein Schwarm abgeht der dann elendig zugrunde geht oder vom Regen weggeschwänzt wird:| und es den Völkern ansonsten gut geht ..ich liebe sie alle gleichermaßen die Königinen die Drohnen und die Bienen;)


    Grüße Martin