Beiträge von MaKue2711

    ich befinde mich mit meinen 12er Dadant von Wagner gewogen ohne Blechdeckel bei knappen 37 bis 40kg eingefüttert. Ich veranschlage knapp 18 bis 19 kg für Beute inkl. Rähmchen, Wachs, Pollen, Bienen. Das habe ich mir mal so errechnet/abgewogen.

    Ich glaube hier gibt es kaum noch kleine Imker wie mich mit viell höchstens 200 - 300 kg Honig im Jahr die einfach schleudern, rühren, abfüllen. Oder?

    Doch hier. Und meine Kunden mögen den Honig so, da brauchts keine xkg Edelstahlutensiilien im Keller. Wobei das Forum hier auch eine tückische Seite hat, weil die Threads häufig suggerieren, ohne geht's nicht. Gehen tut's schon, wenn man so "klein" ist, evtl nicht so gut, aber es geht. Wenn man dann 500kg oder 1t oder mehr umsetzt, is das natürlich wieder was anderes...

    zumal auch die Ox eine Nachlaufzeit hat

    Das kommt noch dazu. Interessanter wäre es jetzt zu sehen, wie die Zahlen sind, wenn mal 2 Wochen nicht verdampft wird... So sind die Fallzahlen wenig(er) aussagekräftig.

    Ich finde, die Spender nach 7 Tagen behandeln ist etwas spät. Dann sind ja die Milben ggfs schon in die Zellen abgetaucht , die die Kö nach TBE bestiftet hatte.

    Meine Erfahrung ist auch, nachdem ich das hier mal gelesen habe, dass es Sinn macht, nach Entstehung der Brutfreiheit ggfs 2x zu bedampfen ( ich habe an Tag 3 und an Tag 6 bedampft)

    Hier hat es dazu geführt, dass jetzt im September bei 12 von 16 im Juli brutfrei gemachten Völkern jetzt nur so wenig Milben fallen, dass keine SeptemberBlockbehandlung nötig ist.

    Da die Kö häufig erst einmal für ein paar Tage aus der Brut ist (so meine Erfahrung, variiert je nach Kö), relativiert sich das wieder. Am 7. Tag finde ich häufig nur jüngste Larven vor.

    Auch ich berichte hier mal von den Streifen, die ich in 3 bis 4 Völkern verwende. Zuerst muss ich allerdings sagen, dass ich mich doch schon etwas wundere, wenn ich teilweise von Leuten lese, die 50 Völker erstmals und ausschließlich mit diesen Streifen behandeln (gerade keine andere Behandlung erfolgt!). Warum probiert man das ganze nicht mal bei nur einigen Völkern und noch viel gravierender: Wie kann man denn dann zusätzlich das Schicksal des Volkes einzig und allein in die Hände der Streifen legen, die man bis dato noch nicht getestet hat? Das halte ich schon für - gelinde ausgedrückt - naiv und etwas sehr risikobereit. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich die besagten Völker Anfang August mit TBE, Fangwabe und anschließendem OS-Sprühen in brutfreiem Zustand behandelt habe und knapp 2 Wochen danach die Streifen eingehängt habe, um einen kleinen Reinvasionsschutz über die folgenden 6 bis 8 Wochen zu haben. Nur so macht es für mich auch Sinn: erst der Hammer, um die Milben los zu bekommen (TBE) und dann die Absicherung der getanen Arbeit mit den Streifen als Langzeitbehandlung. Es fallen da je nach Volk in etwa 3 bis 7 Milben täglich und das fühlt sich für mich auch gut an. Die Streifen werden anfangs leicht angefressen, ausgefranzt, dann aber toleriert. Sie scheinen wirklich bienenverträglich zu sein, erhöhter Totenfall ist nicht festzustellen. Auch laufen die Bienen munter über die Streifen und scheinen den Kontakt nicht zu scheuen. Ich werde weiterhin berichten. Ursprünglich hatte ich nach der TBE keine Behandlung mehr vor. So sorge ich jetzt auf äußerst unkomplizierte Weise dafür, dass die Völker auch noch so die ein oder andere Milbe verlieren. Da schläft man nachts etwas besser. Werde weiterhin berichten.