Beiträge von RSRied

    Nochwas:


    Futter einlagern hat eben schon Prio. Diese Völkdr werden zur Frühjahrstracht zu schwach sein, um Honig zu bringrn und zur Sommertracht eigentlich auch noch. Wenn es dann keine Waldtracht gibt, musst Du warscheinlich schwächliche Völker für den Winter auffüttern, und das schlaucht sie dann oder sie schaffen es nur halbwegs.

    Drum also ununterbrochen: Futter geben, Waben geben, Futter geben Waben, Futter usw.

    Und wenn alles klappt, kriegst Du sie gross für 2 Zargige Überwinterung, was bei DN sehr in Ordnung ist.

    Im August kommen dann die Brutwaben runter und die schweren Futterwaben nach oben.

    Dann Winterfutter hinein.

    So entsteht die bienengerechte, naturnahe Futterkappe über dem Brutnest.

    Ich überwintere alle Völker so, auch Ableger.


    Gruss RS

    Hallo, Leute!


    Mich wundert, dass erst jetzt von Zuckerteig die Rede ist.

    Wenn ich Jungvölker grossziehe füttere ich sie durchgehend.

    Mit Flüssigfutter allein ist das nicht einfach zu machen, auch wegen Räuberei.

    Sehr gerne verwende ich Futtertaschen von 2 Wabenbreiten, in die ich etwa 4-7 cm hoch Zuckerteig eindrücke. Auf den Zuckerteig drücke ich, damit er nicht austrocknet, ein Plexiglas, das etwa 5 cm kürzer ist, als die Futtertasche .So, dass die 5 cm Lücke auf einer Seite ist. Dort fressen sich die

    Bienen runter bis zum Boden und dann unter dem Plexiglas entlang.

    Man sieht, wenns leer wird.

    Für die Futtertaschen habe ich auch Schwimmer . Brettchen, mit einer Reihe 20 mm Löcher.

    Solange das Volk noch klein ist, kommen 2 Futtertaschen, je eine mit Teig, eine für Zuckerwasser zu den Waben in eine Zarge.

    Wenn das Volk gewachsen ist, kommt eine Leerzarge drauf und die Futtertaschen dort hinein.

    Wegen der Wärme trennt ein dünner Zwischenboden mit Durchschlupf die beiden Etagen


    Alternativ verwende ich selbstgemachte Futterzargen, die ein Extrafach für Zuckerteig haben.

    Zuckerwasser kommt da aber nur hinein, wenn keine Räuberei zu erwarten ist.


    Warum nun Zuckerteig, wenn man doch weiss, dass er nicht so reinhaut?

    Die Bienen sind in Bau-und Brutstimmung, wenn frisches Futter hereinkommt.

    Wenn sie vom Eingelagerten zehren müssen, ist es sofort aus mit der Euphorie.

    Auch dann, wenn sie einen Riesenvorrat haben. Es kommt ihnen darauf an, dass Frisches hereinkommt. Dass eventuell genug Vorrat da ist, nehmen sie kaum wahr.

    Nur solang was reinkommt, ist die Laune bestens und diese beste Laune will ich erhalten durch ständige Gabe von Zuckerteig, zur Überbrückung der Tage, in denen das Flüssigfutter alle und noch nicht wieder nachgefüllt ist.!


    Dieser letzte Absatz enthält meine Empfehlung zum Hochbringen von Kunstschwärmen mit Jungkönigin.

    Natürlich auch zum grossziehen von ursprünglich kleinen Ablegern.

    Und auch zur Wintereinfütterung der Wirtschaftsvölker.




    Gruss RS

    Noch was:


    Ein wichtiger Spruch zum Wärmeschutz lautet:

    "Winddichtigkeit vor Isolierwert"

    Gemeint ist damit, dass es das Wichtigste ist, ersteinmal winddicht zu haben, dann erst hat es Sinn in Wärmeisolierende, dickere Schichten zu investieren.

    Soll heissen: Erstmal die Folie. Sie verhindert, dass der Wind die warme Luft wegbläst und damit Wärmeenergie abtransportiert.

    Eine Überlegung, wenn auch selber noch nicht probiert, eiinfach "raushauen" und damit zur Diskussion stellen, das darf man.


    Gruss RS

    Aber, aber!


    Macht Euch nicht verrückt wegen denkbarer Krankheiten.

    Habt Ihr denn welche, ausser Varoa?

    Wären in unseren Waben , so viele Keime und Sporen, Bazillen und Vieren, dann hätten wir keine Bienen mehr.

    Die Vieren zum Beispiel, die die Varoa begleiten, können ohne lebende Biene nicht überleben.

    Von Faulbrut weiss ich natürlich. Ich mache mir auch Sorgen deretwegen, weil sie nicht weit von meinem Standort ausgebrochen ist. Aber schützen davor kann ich mich am ehesten, indem ich

    meine Bienen mit Zubehör bei mir behalte und zusehe, dass nichts Fremdes zu mir kommt.

    Die Verwendung sauberer Zuckerwaben, nicht der Brutwaben, von meinem eigenen toten Volk erlaube ich mir ohne Weiteres und das immerschon und meine Bienen leben noch.


    Gruss RS

    Hallo, Leute!


    Umweiseln ist immer ein Risiko. Mindestens tausend tolle Methoden und keine ist sicher. Immer wieder tote Königinnen. Zu schade drum.


    Ich weisle so gut wie garnicht mehr um.

    Wenn ich ein Volk habe, dessen Kö nicht gut ist, löse ich es auf.

    Dazu nehme ich die einzelnen Zargen ein paar Meter weg. Der boden und der Deckel kommen auch weg, so, dass es am alten Platz garnichts mehr gibt.

    Die Heimkehrer müssen sich dann irgendwo einbetteln.

    Die Zargen mit Brut und Bienen nehme ich mit zu meinen Ablegern.

    Dort verteile ich die Bienen auf die Ableger, indem ich sie auf die Flugbretter schüttle.

    Auch die Brutwaben verteile ich. ( auch in Wirtschaftsvölker)

    Die alte Kö suche ich normalerweise nicht. Sie kommt um, weil die anderen sie nicht reinlassen, wenn sie mit einlaufen will.

    Es geht auch so:

    Das Volk wird komplett ein paar Meter weggestellt für ein bis zwei Tage. Die Flugbienen verirren sich dann in andere Völker. Am 2. Oder 3. Tag wird ein guter Ableger an den alten Platz gestellt. Von den Flugbienen finden dann viele den alten Weg wieder und landen dort im Ableger.

    Jetzt suche ich auch die Kö im alten Volk und drücke sie ab.

    Der Ableger bekommt einen 2. Brutraum, obenauf. In den kommen die Brutwaben des Altvolkes. Aber abgeschüttelt auf dem Flugbrett. Die Bienen laufen ein in den neuen Kasten, in dem alles anders riecht.

    Dann noch ein Absperrgitter und einen Honigraum.

    In den Honigraum die abgeschüttelten Honigwaben des Altvolkes.

    Die weisellosen Bienen des Altvolkes sollen sich einbetteln müssen, nicht den Chef spielen.

    So bekommst Du ein sofort funktionierendes Wirtschaftsvolk.

    Geht auch mit Kunstschwarm statt mit Ableger.

    Und richtig funktionieren tut das alles nur, wenn man einen entfernt liegenden Sommerstand für die Ableger hat und wenn man alles auf dem normalen Standmass hält.

    Kein Miniplus oder so. Ein zweites Wabenmass nimmt Dir jede Menge Möglichkeiten.

    Deswegen habe ich auch keine flachzargen. Braucht man absolut nicht.


    Gruss RS

    Hallo in Futtersorgen vereinte Imkerfreunde!


    Hab schon öfter daran gedacht, wenn es sein muss, bei Kälte nicht nur reinzuschauen, sondern auch Waben zu ziehen, diese Arbeit unter einer grösseren Folie zu machen, die ich mir über den Kopf und über den Bienenkasten werfe. Muss eine grosse Folie sein, damit sie allseitig bis auf den Boden reicht.

    Es müsste klappen, wenn man alles, was gebraucht wird, direkt neben dem Volk bereitstellt,

    gleich die Foljie mit drüberwirft und während des Arbeitens weder Deckel noch sonstetwas aus dem Folienzelt hinausgibt. So, dass es absolut zu bleibt, bis der Deckel wieder drauf ist.

    Alles was ins Volk soll. (Zuckerpack, Futterw usw) würde ich zuvor überm Heizkörper vorwärmen und warm eingepackt mit unter die Folie bringen.

    Hab keine Ahnung, ob das ein guter Tip ist. Habs mämlich selber noch nie probiert.

    Wenn, dann wegen des Aufwandes nur in wirklich dringenden Fällen, denke ich.

    Ein Smoker muss nicht mit unter die Folie.


    Ansonsten wundert mich dass die einfache und immer wirksame Methode des

    Wabenwechselns kaum angesprochen wird und wie ich meine, viel zu kurz kommt.

    Gerade, wenn man ein abgestorbenes Volk hat, hat man oft intakte, saubere Futterwaben zur Verfügung.

    Es ist auch nicht verboten aus soeiner eine schimmlige Ecke auszuschneiden und sie dann zu verwenden.

    Wenn bei mir die ersten Reinigungsflüge erfolgen, merke ich mir die Völker, die nicht fliegen, in der Annahme, dass sie tot sein könnten. Das sind dann die ersten, die ich aufmache um Gegebenenfalls früzeitig an deren Waben zu bekommen.

    Wenn ich dann nach dem Futter sehe, habe ich schon warm eingepackte Futterwaben dabei, um sie bei Bedarf dem einen oder anderen Volk zu geben, indem ich eine brutnestnahe leere Wabe herausnehme u diese angewärmte Futterwabe dorthinhänge.

    Die Vorteile dieser Methode:

    Keine weiteren Teile (Rahmen in Höhe d. Zuckerpacks) nötig. (herschleppen, putzen, verräumen) kein neuer leerer Raum über den Waben.

    Keine weiteren Undichtigkeiten. (zwischen Rahmen u Zarge).

    Volk ist sofort vor Hunger sicher, nicht erst, wenn Zucker heruntergetrage worden ist. (wichtig bei Kälte)

    Das bisschen Energie, das die erwärmte Wabe mitbringt, wird dem Volk guttun indem sie die Wärme ersetzt, die beim Öffnen fort ist.

    Übrigens: die Futterwaben eines abgestorbenen Vokes kann man auch einzeln hantieren. Das

    Könnte auch mit Leistenbruch gehen. Aber: Ersteinmal Gute Besserung!


    Gruss RS


    Was ich noch erwähnen wollte:

    Futterwaben erwärmen geht gut indem man sie auf den Heizkörper im Wohnzimmer stellt. Sie fallen dort nicht auf, weil sie von der Lehne des Sofas verdeckt werden. Stören auch nicht, wenn Besuch kommt.

    2 Reihen kann man da auf Einmal warmmachen, wenn man die eine Reihe an der Wand anlehnt und die andere an der Lehne des Sofas.

    Leider fangen sie bald zu tropfen. Die Meisten der Tropfen rinnen an allen Seiten des Heizkörpers herab. Die Wenigsten an Wand und Sofalehne.

    Sie fangen sofort an, im Teppichboden zu versickern.

    Wenn man wie wir mit Holz heizt und der Heizkörper wieder einmal richtig heiss wird, riecht es im ganzen Haus angenehm nach Karamel. Wenn man Waben dort hinter der Sofalehne vergisst, werden diese schnell von Wachsmotten befallen. Danach riechen sie völlig anders.

    Vielleicht probiert es mal einer von Euch auf diese Weise. Ich werde meine Futterwaben wohl anders erwärmen müssen, denn meine Frau lehnt diese tolle, gerade von mir ersonnene Methode entschieden ab.

    Hallo Jaki


    Kann leider nichts zu dieser Medizin sagen. Ich erinnere mich nur daran, dass es vor Jahren in den Bienenzeitungn Reklame dafür gegeben hat. Ich weiss nichteinmalmehr den Namen,.

    Nur vom Hörensagen weiss ich, dass manche Imker sie regelmässig angewendet haben, vieleicht zu Vorbeugung.


    Tut mir leid, das ist alles Gruss RS


    Ps vielleicht bei den Händlern Graze, Holtermann usw.

    Hallo, Dennis!


    Nimms nicht zu leicht. Es kann Nosema sein.

    Die Erreger dieser Durchfallkrankheit sind allgegenwärtig und wenn sie wollen,

    Vermehren sie sich stark und schlagen zu.

    So, wie du es beschreibst sieht es dann aus.

    Dann sind auch innen die Zargenwände verkotet und die Waben auch.

    Bei starkem Befall kann es auch ordentlich stinken.

    Meines Wissens gibt es Medizin dagegen. Wie und wann man die gibt und ob es jetzt noch Sinn hätte, weiss ich nicht,

    Aber Nosema bringt ein Volk nicht unbedingt um und obwohl sie ansteckend ist, muss die Krankheit nicht bei den anderen auch ausbrechen.

    Die Zargen kann man mir heissem Wasser, Seife und Bürste reinigen und die verkoteten Waben einschmelzen.

    Aber wir hoffen ja, dass es etwas harmloseres ist.


    Ich drücke Dir die Daumen Gruss RS.

    Hallo, Futterwieger und Nachfütterer!


    Vier Kg Futter?

    Wenn das wirklich alles ist und es sich in den Ecken des Kastens befindet,

    und die Brut noch etwa in der Mitte, dann verhungern sie jetzt in diesen kalten Tagen, denn ihre Priorität ist die Brut und auf dieser bilden sie die jetzt wieder angelegte Wintertraube.

    Wenn sie aber richtig stark sind, und die Wintertraube besonders dick ist, können sie doch noch etwas von ihrem weit entfernten Futter erwärmen und aufnehmen. Dann überleben sie doch.

    Alle Hoffnung ist also noch nicht verloren.


    Noch ein Wort an Keinimker und Thomasso:


    Zweiräumig Zander muss auch nicht 2 Zargen voll Futter bekommen, sondern eine Zarge voll.

    Die Obere. Nach unten kommt die gesamte Brut. Das macht man im Zusammenhang mit Abschleudern vor dem ersten Füttern,

    Wenn die Brut unten ist und die erste Portion von mindestens 5 l Zuckerwasser gegeben wurde, befindet sich im oberen Raum in den mittig gelegenen Zellen Futter und der Kö ist das Legen oben verwehrt.,. So entsteht eine geschlossene Futterkappe über der Brut, ganz so wie sie idealerweise auch in der Natur entstünde. Das Volk frisst sich dann im Winter ideal von unten nach oben in die Futterkappe hinein.

    Aber auch hier passiert es, dass die Brut nicht schnell genug nach oben folgt.

    Die Bienen wärmen dann, wenn es nochmal kalt wird in ihrer Mitte die Brut und vernachlässigen den Kontakt zum Futter. Und so gibt es auch in zweiräumig Zander Futterabriss.

    Füttern hat den Vorteil, dass das neue Futter direkt über dem Brutnest gelagert wird und bei erneuter Kälte sicher innerhalb der Traube zur Verfügung steht.

    Übrigens:

    Alle Brut und die Kö unter der Futterzarge schützt beides vor zu intensiven AS Dampfwolken; einer der Gründe, warum bei uns wenig Brut - und Kö - Schäden durch AS auftreten.

    Gelernt haben wir diesen Aufbau im Jahr 1986, als es in unserer Nachbarschaft grossflächig

    Springkraut gab. Es hat damals unglaublich gehonigt, und das wochenlang. In diesem Winter sind , ich meine, 7 von 9 Völkern abgestorben.

    Warum? Brutnest verhonigt. Und wie! Nur noch 4 cm grosse Brutflecken auf einer einzigen Wabe.

    Springkraut gibt es heute immer noch genug und es honigt auch manchmal recht gut, doch jetzt haben wir diesen unteren, 2. Raum, in dem es kaum etwas vom neuen Winterfutter gibt. Hier hat der ganze Überschuss, der eventuell vom Springkraut kommt, Platz, ohne der Brut den Platz zu versperren.

    Hab wieder weit ausgeholt.

    Gruss RS

    Hallo Wachsschmelzer und Wachsschmelzerinnen!


    Betreibe schon länger meinen selbstgebauten Dampfwachschmelzgrobundfeinsiebeturm mit einem Tapetenlösedampferzeuger mit 2000 Watt Seit 2 Jahren habe ich einen Zweiten, auch mit 2000 Watt.

    Die beiden zusammen legen ganz anders los, als ich es gewohnt war.

    Es dauert nun deutlich weniger als die Halbe Zeit. Hätte ich mir doch schon viel früher das

    zweite Gerät zugelegt.

    Wenn ich Lust und Zeit habe, beschreibe ich mein einfaches selbstgemachtes Bauwerk.

    Hallo Imker/innen, die Ihr Futtersorgen habt!


    Das Nachfüttern mit Zuckerteig von oben, mithilfe eines zargengrossen Lattenrahmens halte ich für

    optimal. Wenn man erst für jedes Volk einen Lattenrahmen hat, könnte man das Frühjahrsnachfüttern damit zum Prinzip machen und sich einige andere Arbeit sparen.

    Etwa so! Deckel auf, Leben sie noch? Lattenrahmen u Zuckerpack drauf, Deckel zu. fertig für heute.

    Und das einfach bei allen Völkern; immer dann, wenn sie Brut haben und nochmal mit Kälte zu rechnen ist.

    Beim Nachfüttern um diese Zeit geht es nicht so sehr um die Futtermenge in Kg, sondern darum, dass sich, wenn es wieder kalt wird, direkt über der Bienentraube wieder Futter befindet.

    Denn dort haben die Bienen in den wärmeren Tagen zuvor das Futter wegeholt um die neu angelegte Brut zu füttern. Wenn sie jetzt Futter bekommen, lagern sie es brutnah ein und sind damit versorgt, wenn sie sich wegen neuer Kälte nochmal zur Wintertaube formieren müssen.

    Futterabriss entsteht, wenn die Winterttraube sich nicht am unteren Rand der Futterkappe orientiert, sondern das Brutnest zu ihrem Zentrum nimmt und dadurch das ursprünglich gegebene Winterfutter nicht erreichen kann.


    Noch ein Wort zu diesem Lattenrahmen:

    Warscheinlich wird es nochmal kalt. Damit es nicht durchzieht, muss der Lattenrahmen perfekt auf der Zarge und der Deckel perfekt auf dem Lattenrahmen aufliegen.

    Wenn es da oben nicht warm wird, können die Bienen den Zucker nicht abnehmen und verhungern womöglich trotz Zuckergabe.

    Tesamoll ringsherumkleben hilft. Habs probiert. Preisgünstiger und haltbarer ist Glasvorlegeband, das man beim Fensterbauer bekommen kann.

    Wenn warme Luft im Kastten aufsteigt und zu kleinen Undichtigkeiten hinaussdrückt, gibt es dort Kondenswasser und Schimmel. Mit umlaufend Dichtband nicht.

    Hab auch einige solcher Lattenrahmen im Einsatz. Brauche sie oft. Für alles Mögliche.


    Eines noch: Seid im Winter sehr zurückhaltend beim Aufreissen von verkitteten Fugen.

    Leicht möglich, dass diese den ganzen Rest des Winters nicht mehr ganz geschlossen weden.

    Einfach, weil sich Propolis bei Kälte nicht kneten lässt. Weder hochgerissene Zargen noch Deckel finden ihren perfekten Sitz wieder.

    Deswegen reisse ich meine Zweizarger zwecks winterlicher OX. Behandlung nicht mehr auseinander. Lieber verbrauche ich, um die Bienen auch alle zu benetzen, mehr von der Lösung. Keine Bange. Was daneben geht, tropft unten raus, Hauptsache die Wintertraube wird gut getroffen.


    Gruss RS

    Hallo, Leute:


    Ein Thema, das ich seit meiner Jugend von meinem Vater kenne.


    Er hatte ein Problem erkannt, das er das Märzsterben genannt hat. Es ist ein Futterproblem , dem

    aber mit Wiegen nicht wirklich beizukommen ist. Es liegt nämlich meist nicht daran, dass zuwenig Futter im Volk wäre, sondern dass es nicht mehr erreichbar ist, wenn die Bienen brüten und es nochmal kalt wird. Das Märzsterben kann im Februar, März oder April passieren.

    Folgendermassen lläuft es ab:

    Das Volk beginnt zu brüten. Warmes Wetter verführt es, mehr Brut anzulegen und noch mehr.

    Um diese Bruteinzufüttern wird das Futter in der Nähe verbraucht. Weiteres Futter gibt es nur noch in etwas Entfernung. Kein Problem, solange es warm bleibt, aber tödlich, wenn es nochmal richtig kalt wird. Dann bilden die Bienen ihre Wintertraube nochmal, aber nicht direkt jnter dem Futterrand, mir Futterberührung, sondern mit dem Brutnest als Zentrum. Wenn der leergefressene Bereich um sie herum schon gross ist, verhungern sie, Uund das geht auch noch recht schnell. Es ist da an 3 Tage zu denken. Man bedenke, dass die Wintertraube noch nie so klein war, wie jetzt, denn es ist dann schon ein Teil der Winterbienen tot.

    Es hilft, schwere Futterwaben aus dem Randbereich an das Brutnest heranzurücken.

    Wenn ich ein totes Volk habe, enrnehme ich dessen Futterwaben, temperiere sie auf gut Zimmertemparatur und gebe diese ans Brutnest, anstelle der leergefressenen

    Auf solch eine erwärmte Wabe gehen sie sofort los.

    Besuch kommt, ich mache Schluss

    GRUSS RS

    Hallo, Miniplusimker und andere!


    Erstmal will ich auf Georgis Einwand "kann man nicht " antworten:


    Ich behaupte und praktiziere alles, was man mit Miniplus machen kann seit Jahren im normalen Zandermass. Meine Miniplus habe ich ausrangiert, nachdem ich die Umstände sah, die sie mir bereitet hatten. Hauptsächlich, weil ich die Kompatibilität der Waben eingebüsst hatte.

    Es ging nicht mehr, jedes beliebige Volk mit Brut oder Futter aus irgendeinem beliebigen Volk zu verstärken.

    Und wenn es darum geht, aus einem Miniplusvolk, das man grossgezogen hat, ein Wirtschaftsvolk zu machen gibts wieder unnötige Arbeit. So mein Urteil.

    Junge Königinnen halte ich bis zur Begattung in kleinen Begattungskästen, die ich meistens zur Belegstelle bringe.

    Wenn sie legen, kommen sie in Zander Dreiwabenablegerkästen oder in Normalzargen. auf meinen Jungvolkplatz.

    Weiter geht es nach Liebig und Aumeier.

    Diese Begattungsvölkchen werden ab jetzt als nächstjährige Wirtschaftsvölker angesehen. Sie werden verstärkt und durchgehend gefüttert.

    Ich verkaufe auch welche davon und entnehme Königinnen, wenn ich welche brauche.

    Sie wachsen so auf meinem Standmass zum vollwertigen Volk heran.

    Sie gehen dann zweiräumig in den und aus dem Winter.

    Als Alternative könnte ich sie natürlich auch in 10 - 12 Zargen Miniplus haben.

    Aber ich will mit fertigen Wirtschaftsvölkern in die neue Saison starten.

    Ich will sowieso nicht umziehen. Das habe ich schon getan, als nur die Wäbchen der Begattungskästchen umzuziehen waren.

    Und wieso müssen die in Miniplus? Müssen sie nicht.

    Klar kann man Miniplus auch schleudern, aber es sind die grossen Waben geschaffeb worden, auch um nicht zuviele Waben hantieren zu müssen. Bei normalen Zandern reichen jedenfalls 30 oder auch mal 40 Stück pro Volk.

    Nicht vergessen: Ausschmelzen, säubern drahten, einlöten. Dann kontrollieren, schleudern usw..

    Und das bei 30 Zandern, oder lieber 33 Deursch Normal oder 60 halbhohen oder stattdessen

    72 Miniplus pro Volk?

    (die Minipluszahl habe ich geschätzt, Vieleicht wills jemand die Flächen genau ausrechnen)



    Ach ja, um Kosten, Transportvolumen und Gewicht zu sparen verwende ich auf dem Jungvolkplatz unter den normalen Zargen keine normalen Böden, sondern einfache aus einem Stück dünnem Sperrholz, mit 15 mm hohem Leistchen ringsherum. Mit Flugloch natürlkch.


    Gruss RS

    Hallo, Meczio


    Miniplus habe ich auch gekauft, einige nachgebaut und natürlich besiedelt,

    Es ist eine Sackgasse, aus der ich wieder heraus bin.


    Wozu brauche ich ein weiteres Wabenmass?


    Kann man denn nicht mit dem normalen Stockmass auch all das machen, was man meint, mit Miniplus machen zu müssen?


    Willst Du wirklich Deine Jungvöker ersteinmal alle auf dem "falschen"' Rahmenmass haben und sie dann nachträglich umsiedeln? Wozu diese Umstände?


    Also: Bleib bei Deinen Zadant Wenns kleiner sein soll, kannst Du auch Jungvölker in Honigzargen aufziehen. Von denen aus zieht es sich dann leich um.


    Ich ziehe Jungvölker mit wenigen Waben im normalen Zanderkasten gross, indem ich den Raum mit einer Futtertasche in Wabengrösse begrenze. Bei Bedarf kommen Waben dazu


    Futtertaschen ssind bei mir immer zwei Waben breit.

    Man kann Futterteig Packs hineinstecken.

    Lieber stampfe ich ca 6 cm hoch Zuckerteig hinein und drücke dann einen Streifen Plexiglas, der ungefähr 5 cm kürzer als die Tasche ist, darauf.

    So trocknet der Zuckerteig nicht aus und ich kann Zuckerwasser drüberfüllen.

    Verwende einen hölzernen Schwimmer. Ein Brettchen mit 20 mm Löchern.

    Wenn das Zuckerwasser alle ist, sollen sie gleich wieder vom Zuckerteig nagen können.

    Denn Kleinvölker füttert man durchgehend.

    Zuckerwasser bringt die Völkche besser voran, fordert aber Räuberei heraus.

    Deswegen kommen meine Kleinvölker an einen abgelegenen Jungvolkstand.


    Lass den unnötigen Aufwand mit Miniplus.


    Wenns unbedingt Minplus sein muss, bilde schon das Begattunsvölkchen im Miniplus

    Ich habe zu diesem Zweck zweiwabenbreite Futtertaschen fürs Miniplus gebaut.

    Davon eine mit Zuckerteig gefüllt und gegen Austrocknen auch ein Stück Plexiglas draufgedrückt

    Eine 2. Futtertasche leer als Platzhalter eingehängt und dann noch 2 Rähmchen mit Anfangsstreifen dazu. Dazu passen mindetens 300, eher 400 cubcm Bienen.

    Ein Stück Holz hinter die Futtertaschen klemmen und nur ein Rähmchen mir nur gut 200 cubcm Bienen reicht auch.

    Wenn die Kö begattet ist, in kleinen Portionen weitere Bienen bringen bis wenigstens die erste Zarge voll ist. Waben natürlich auch. Wenn Du nur Mittelwände hast, noch mehr Bienen bringen. Sonst kommen sie nicht hoch.

    Die Biene schütte ich vor die Fluglöcher und lasse sie einlaufen. Dann sind sie froh, dass sie überhaupt irgendwo reindürfen und gehen nicht auf die Kö los. Auch sonst gibt es keinen Streit.

    Diese Bienen füttere ich vorher mit Zuckerwasser oder Honig oder ich bespritze sie bein Einlaufen

    damit. Sie sollen etwas vorzuweisen haben.


    Gruss RS


    Ps. Das alles geht aber auch mit richtigen Kästen, das sparst allerhand.