Beiträge von RSRied

    Hallo Honigleute!


    Das hatten wir im Lauf der Jahre auch schon öfter, dass ein gelagerter Eimer gleich beim öffnen

    Gärgeruch ausströhmte. Dabei wird bei uns über 17 % nicht eingelagert.

    Normalerweise sind dann die oberen paar cm des Honigs erstaunlich flüssig und sauer.

    Meistens kann man den dünnflussigen, gärigen Honig oben wegschöpfen.

    Weiter unten kommt dann guter, zäher Honig, den man sehr gut essen kann.

    Den rühre ich dann kurz auf.

    Wir füllen ihn für uns ab, stellen die Gläser separat und behalten ihn im Auge.

    Wir verschenken ihn auch an die Familien unserer Kinder, und an meine Geschwister, die sich schon seit Opas Zeiten mit der Materie auskennen, natürlich mit der Empfehlung, den sofort zu essen.

    Es gibf auch noch Nichten und Neffen, die irgendwo in ihrer Studentenbude wohnen.

    Also: Auch diesen Honig werden wir los.


    Gruss RS

    Hallo BienenSeb82


    Es ist zu früh, das Winterfutter herauszunehmen. das heisst, du kannst noch nichts machen, was dann auch bleibt.

    Wenn Du willst. kannst Du die Brut vorab in einer Zarge versammeln und den Zucker in der anderen.

    Aber warte mindestens die nächsten Kältetage noch ab.

    Wenn Du die Brut in die untere Zarge tust, musst Du den Bodenschieber einschieben, sonst erfriert die Brut, die sich am unteren Wabenrand befindet.

    Ich würde die Brut eher in der oberen Zarge sammeln und den ganzen Restzucker vorerst noch in der untere Zarge zur verfügung stellen.

    Wenn die Kirschblüte einsetzt haben die Bienen ihr Brutnest neu geordnet, und einen schmalen Weidenhonigkranz darübergelegt. Jetzt kommt der Zucker weg und der Honigraum drauf.


    Im Moment ist es allerdings wichtiger zu prüfen, ob nicht bei der nächsten Kältewelle Futterabriss droht.

    Also füttern oder Futterwaben ans Brutnest rücken, oder beides.

    Bin mit diesem Rat auf Nr Sicher gegangen. Weiss nicht wie kalt es bei Euch wird und auch nicht, wie stark deine Volker sind.

    Gruss RS.

    .

    Hallo, wes!


    Ob das ein Winterverlust ist?


    Ich meine, dass es unter ehrlichen Imkern noch zu den Winterverlusten gehört, nicht aber unter denen, die angeblich fast nie Winterverluste haben.

    Wir wissen ja: Jägerlatein, Anglerlatein, Imkerlatein.


    Zu Deiner Fage, was Du tun kannst, dass es weniger zu Kämpfen kommt, bei der Vereinigung:

    Füttere das weisellose Volk abends wenn der Flugbetrieb endet mit gut 1 l Zuckerwasser.

    nicht wesentlich mehr, damit es am anderen Morgen sicher weg ist, sonst wird das weisellose Volk beäubert. (weisellose sind meist nicht sehr engagiert und nehmen auf die Schnelle nicht mehr auf)

    Die Bienen haben dann, wenn sie sich einbetteln, etwas vorzuweisen und sind willkommen.

    Schüttle sie nicht ins kalte Gras. Leg was hin, eine Platte oder ein Blechdeckel, den die Sonne etwas erwärmt hat.

    Wirst sehen, wie die Bienen wie in einer Prozession hineinlaufen ins fremde Flugllch.


    Gruss RS

    Hallo, Brummer


    Grüss mir Georgsmarienhütte.

    War lang nicht mehr dort.


    Jetzt aber zu Deiner Frage:


    Hab nie probiert, Waben gewissermassen quer zu schleudern, bin aber davon überzeugt, dass es ohne Weiteres geht.

    In Radialschleudern stehen die Zellen noch ungünstiger.

    Auf dem Kopf stehend wird es sicher noch besser gehen, weil die Schwekraft dann dazuhilft.

    Fürchte aber, dass sich Ohren dann verhaken.


    In Slowenien wollte man uns slowenische Kästen verkaufen, die auf mich einen sehr guten Eindruck gemacht haben.

    Man arbeitet dort mit dem Gerstungmass mit einer sehr ajsgereiften Form des Blätterstockes

    Alle Waben sind einzeln rauszunehmen und das in beliebiger Reihenfolge, also noch besser zugänglich, als im Magazin. Ob Gerstung in Deine Schleuder passt, weiss ich nicht.

    Dass man jede Wabe beliebig nach hinten herausziehen kann, und nicht hochheben muss, überzeugte mich.

    Die Anordnung der Waben übereinander finde ich natürlicher.

    Bei Golz funktioniert die Annahme des 2. Raumes meist sehr zäh. Warum?

    Honig kommt eben nach oben, nicht nach nebenan.

    Gruss RS

    Hallo wes!


    Ich glaube auch nicht an das Überleben dieser Prinzessinnen und meine, Du musst gleich handeln,

    Um keine Zeit zu verlieren. Das Volk ist bereits im Rückstand und hat jatzt aufzuholen.


    Ich schlage folgende Methode vor:


    Das weisellose Volk stellst Du 2 m weg auf einen anderen Boden oder auf ein paar Hölzer.


    Den alten Boden ersetzt du gegen einen frischen, sauberen

    Jetzt kommt eine neue Zarge mit irgendwelchen Waben auf den Boden

    Vors Flugloch kommt ein Absperrgitter, um die Prinzessinen auszusperren.

    Darauf kommt noch eine Zarge. Leg einen Deckel lose drauf.

    Jetzt schüttelst Du das alte Volk Wabe für Wabe vor das Flugloch und hängst die Waben in diese

    2. Zarge. Deckel gleich wieder drauf, die Bienen sollen durchs Flugloch.

    Darauf stellst Du noch eine Zarge und hinein dein Miniplus. ohne Boden und wie ich meine, sollte der Deckel etwas beiseite geschoben werden, oder ganz weg. Im Miniplus wird es nämlich gleich sehr eng werden .

    Hänge neben das Miniplus auch noch ein paar Waben. Die Bienen sollten sich verteilen können.

    Ein bisschen Futter tut gut. Schmier ein bisschen Honi auf die Rähmchen


    Nach ein paar Tagen ist die Kö runtergewandert. Suchen musst Du sie nicht.

    Schüttle einfach die Mini Waben und die anderen Waben aus der Etage 3 ru ter ins Volk.

    Dann legst Du ein Absperrgitter unter das Miniplus, damit die Kö nicht mehr hoch kann.

    Das Absperrgitter vor dem Flugloch kann natürlich weg.

    Die Pflegebiene werden ins Miniplus zurückkehren und weiterpflegen.

    Wenn die Brut des Miniplus geschlüpft ist, ordnest Du das Volk neu.


    Ich mache es fast immer so. Das Volk ohne Kö kommt ein Stück weg,

    Der Ableger mit Kö kommt an dessen Platz. Die Bienen betteln sich ein.

    Alles was nicht rein soll, bleibt draussen, die Kö wird nicht angegriffen und bleibt unbeschadet.


    Gruss RS

    Hallo, M G


    Ich bitte darum, zu registrieren, dass mit meiner Methode kein 2. Brutraum gegeben wird, sondern nur die Ausweichmöglichkeit nach unten und etwas Notfutter. Den Brutraum zu verdoppeln mit Waben, hat weder unten noch oben viel Sinn.,

    Und wieso erst zu einem Zeitpunkt, zu dem Dadantvölker die ersten Überschüsse eigelagert haben?

    Nicht doch!

    Da sind noch die vielen Imker, die zur Schwarmzeit eine Leerzarge untersetzen, um einen änlichen, schwarmbremsenden Effekt zu erreichen, wie ich ihn beschrieb.

    Wird das von manchen Dadant lmkern auch schon so gemacht?

    Ich bin da weiter. Bei mir gibt es keinen Wildbau in der untergesetzten Zarge und wenig Honig in der eigentlichen oberen Brutzarge.

    Noch was zur richtigen Einschätzung der Sache:

    Von den Mittelwänden im Untergeschoss werden meist nur einzelne richtig, dann auch flott ausgebaut, die anderen nur schleppend. Jedenfalls dann wenn ich oben den Honig wegnehme, so, dass Pfefferles Lebenszone immer schön oben unter dem Gitter bleibt. Ihre Mitte darf oder soll sogar einen Buckel übers Gitter machen. Dann ist sie am richtigen Platz.

    Also: Naturgemäss Brut oben, direkt unter dem Honig,

    Leerraum und Platzreserve unten.


    Gruss RS

    Hallo, Harvey!


    Setze den 2. Brutraum erst ein wenn Du sicher sein kannst, dass es nicht mehr wirklich kalt wird.

    Eigentlich nur um Zug durch den Spalt zwischen den Zargen zu vermeiden. Die Bienen können bei kühlen Frühlingstemparaturen kein Propolis reinkneten, um ihn abzudichten.

    Achte jetzt früh im Frühling auch beim Deckel auf Dichtigkeit.

    Den zweiten Brutraum musst Du untersetzen, nicht auf, sonst erntest Du wenig Honig.

    In die untere Etage kommen die beiden schwersten Zuckerwaben, die noch da sind.

    Je eine links und rechts aussen. Sie bleiben als Notfutter den ganzen Sommer lang drin.

    Dazwischen kommen nur Mittelwände.

    Im Obergeschoss schiebst Du die Brut zur Mitte hin. Ansonsten lässt Du sie in Ruhe.

    Helle unbebrütete, leere Waben kannst Du herausnehmen, für den Honigraum, und ersetzen durch bebrütete Waben.

    Futterwaben werden ans Brutnest herangerückt. Deckel drauf, ersmal fertig.

    Oder brauchen sie Futter? Dann füttern!


    Den Honigraum setzt man auf, nicht gerade am Anfang der Weidenblüte, eher während derer oder wie ich gelernt habe, zu Kirschblüte.

    Und nicht gerade vor einer Schlechtwetterperiode, sonst verhungern sie womöglich.

    Es muss was reinkommen, denn man nimmt die Zuckerwaben alle weg.

    Jetzt gibt es über der Brut kleine , frische Honigkränze. Die zusammen mit den letzten Zuckerecken reichen müssen, bis mehr eingetragen wird.


    Warum nun diese Anordnung?

    In den Honigraum gehören nach Möglichkeit unbebrütete Waben. Nicht zu viele Mittelwände.

    Die Brut muss unbedingt ganz oben sein, direkt unter dem Absperrgitter.

    Wenigstens solange, bis die unteren Zellenreihen der mittleren 5 Honigraumwaben mit Honig etwas angefüllt sind , ist das Absperrgitter ein muss. Danach hindert der Honig die Kö am Legen im Honigraum und wenn sie nicht in der Mitte beginnen kann, lässt sie das hochsteigen meistens.

    Direkt über der Brut befinden sich ein paar Reihen leerer Zellen, die Pfefferle die Lebenszone nennt.

    Hier entscheidet sich, ob Auf oder Ab.

    Man stelle sich vor, wie sich ein Schwarm natürlicherweise im aufrechten Raum eines hohlen Baumes einrichtet.

    Oben wiid angefangen zu bauen. Bald bildet sich die dreiteiligkeit der Waben:

    Oben Honig,

    Darunter ein paar Zellenreihen Niemandsland, Lebenszone oder Entscheidungszone , oder wie mans auch nennen wil.

    Darunter die Brut, mit Baustelle darunter.

    Solange Tracht herrscht, drückt der Honig die Lebenszone nach unten, indem deren oberste Zellen mit Honig gefüllt werden.

    Währenddessen schlüpft die älteste Brut, die sich dort oben unter der Lebenszone befindet.

    Diese Zellen werden jetzt auch mit Honig gefüllt und Frau Königin muss weiter unten legen.

    Das geht, denn die Baubienen sind ständig dabei, unten anzubauen.

    So wächst das Volk nach unten. Der oberste Honig ist mittlerweile reif und wird gedeckelt.

    So funktioniert das Ab .

    Und nun das Auf.

    Aufwärts geht es wieder, mit allem, wenn es keine Tracht gibt.

    Bei Schlechtwetter Trockenheit Kälte und erst recht im Winter.

    Die Bienen fressen sich von unten in die Futterkappe hinauf.

    Es folgt nach oben die Lebenszone und auch die Brut.


    Aber jetzt nochmal Ab.

    Wir richten in unserem Zargenturm wie beschrieben, die Lebenszone direkt unter dem Gitter ein.

    Der Honig kommt von Natur aus darüber, also in den Honigraum.

    Was aber, wenn das Volk stärker wird und mehr und mehr Brut bekommt?

    Klar, Brut wächst nach unten und was ist unten? Der Boden? Dann müssen sie schwärmen.

    Nein, nicht der Boden kommt da unten, sondern nochmal 20 cm Mittelwände.

    Beim Blick nach unten müssen sich die Bienen sagen: Noch reichlich Platz zum Anbauen, Schwärmen noch nicht nötig.

    Starke Völker bauen einzelne, der unteren Mittelwände schnell aus. Es kommt vor dass es 2 sind und eine mit Brut, die andere mit Honig gefüllt ist.

    Im Zusammenhang mit der Schwarmkontrolle, entdeckt man diese.

    Am Besten, man tauscht sie gegen neue Mittelwände aus. Die entnommenen neuen Waben kommen hin, wo sie hingehören, in Honigraum oder Brutraum. Meistens ist noch Platz am Rand.

    Notfalls auch im nächsten Volk.


    Die Vorbereitung für das Auf während des Winters, beschreibe ich ein andermal.


    Gruss RS

    Hallo, Gewichtheber!


    Ich hab 9 - Waben Zander. Die schaff ich noch.

    Aber erlich: Insgeheim habe ich, für den fall, dass ich nicht mehr kann, folgendes vor:

    Ich schneide alles ab. Zargen und Rähmchen. Die Rähmchen mitsamt den Waben, so, dass ich einen neuen Unterträger draufnageln oder schrauben kann.

    Weil ich absolut keine zweierlei Wabenmasse will, würde ich alle auf Zander 3/4 hoch reduzieren.

    Diese Höhe passt noch gut für 2 Bruträume und für 2-räumiges überwintern.

    Seit Langem überlege ich mir, ob es richtig wäre, Dieses Mass Anfängern zu empfehlen, besonders denen, die nicht nach Gewichthebern aussehen.

    Später auf Zadant Betrieb umzustellen wäre preisgünstigst zu machen. Indem die beiden Bruträume verschraubt werden und Rähmchen 1.5 zugekauft werden. (2 mal 3/4 = 1,5)


    Manche Langstrothimker machen es seit Jahren vor: Sie haben abgesägt und verwenden ausschliesslich Langstroth 2/3, was kaum länger ist als Zander 3/4, aber deutlich niedriger.

    Zander 3/4, nur 9 Waben breit, sind händelbar und ein guter Kompromiss was die Anzahl der notwendigen Waben angeht.

    Auch klein genug, um reifen Honig, auch Sortenhonig zu bekommen.

    Schwaches Volk, schwache Tracht, zuviel Honigraum aufeinmal, kanns geben. Dafür empfehle ich, Waben herauszunehmen und stattdessen leere Futtertaschen einzuhängen, die den leeren Platz versperren und Wildbau unterbinden.

    Z.B. links u rechts je 1 Futtertasche in der Breite zweier Waben.

    Dann bleiben 5 Waben für den Honig. Bei Kaltbau wird die mittlere Wabe zuerst reif, dann die beiden daneben. So lässt sich schwache Tracht bei schwachem Volk ernten, ohne extra besonders flache Zargen u Waben unterhalten zu müssen..

    Und wenns doch besser honigt, Platzversperrer raus, normale Waben rein.

    Anstelle der Futtertaschen verwende ich auch 60 mm dicke Styrodurklötze, die einen 60 mm breiten Oberträger aufgeleimt haben. (mit PU leim)

    Ach ja: Schied im Obergeschoss funktioniert nicht. Der Leerraum wird wild verbaut.

    Drum Futtertasche oder Klotz, die den ganzen Platz versperren.

    Futtertaschen nicht einwabenbreit.

    Man kommt nicht rein zum Saubermachen und man sieht schlecht hinein zu Futterkontrolle.

    Lohnt sich auch nicht zu hantieren.

    Zu wenig Inhalt beim Futtern, Nur eine Wabe als Platzversperrer.

    Reichts?

    Gruss RS

    Hallo, Enzo!


    Solange es warm bleibt, ist alles gut.

    Wenn es wieder kalt wird, laufen sie Gefahr, zu verhungern.

    Sie haben Brut, und bei deren Fütterung eine Menge Futter verbraucht.

    Das führt dazu, dass sie in der Nähe der Brut kein Futter mehr haben. Wenn sie sich nun wegen

    einer neuen Kältewelle wieder zur Wintertraube formieren müssen, tun sie das über der Brut, nicht

    wie sonst am Rand des Futters. So kommt es vor, dass sie verhungern, trotz reichlich Futtervorrat.

    Ich rate dazu, alljährlich um diese Zeit oder eventuell früher, beim ersten Flugwetter, reinzuschauen.

    Man zieht vom Rand beginnend Waben, bis Brut sichtbar wird..Die bleibt unberührt.

    Die Waben kommen sofort wieder rein, aber die schwerste ans Brutnest.

    Du darfst eine kleine Fläche entdeckeln. Ca 5 cmm im Durchmesser, der Brut gegenüber.

    Damit die Bienen diese Wabe auch gleich anfangen zu bewirtschaften.

    (Schwere, gedeckelte Futterwaben wirkenn manchmal wie eine Barriere, die die Bienen längere Zeit nicht angreifen.)

    Das machst Du auf beiden Seiten des Brutnestes. Schwerste Futterwabe nach innen ans Brutnest, leichteste aussen.

    Wenn das Brutnest weit aus der Mitte ist, darfst Du es auch komplett in Richtung Mitte verschieben.

    Das Brutnest rührt man nicht an, heisst es, aber das ist kein Evanggelium.

    Im Brutnest rührt man nicht unnötig herum. So gefällt mir der Satz besser.

    Dein Bild von der Windel sagt mir nicht, wo hinten und vorne ist.

    Haben sie sich ganz nach hinten gefressen? Stehen sie an der hinteren Wand an?

    Haben sie jetzt womöglich vorne mehr Futter als hinten?

    Und ist die Brut etwa in der Mitte? (diesmal nicht mkttlere Waben, sonder die Mitte der Wabenlänge)

    Holen sie derzeit auf der rechten Seite weiter vorne Futter?

    So könnte man das Bild der Windel deuten.

    Hab mich jetzt recht weit hinausgelehnt. Und meine Deutung kann falsch sein.

    Schau nach. Wenn es so ist, musst Du die Futterwaben drehen, vielleich auch links rechts tauschen, um das Futter in Brutnähe zu bringen.

    Es hilft auch, und ich überlege aktuell, das grundsätzlich so zu machen, einen 2,5 Kg Pack

    Zuckerteig zu geben. Wegen der Warmhältigkeit könnte es voteilhaft sein, 2 leere Waben raus zu nehmen und einen Zuckerpack hineinzustellen. Hab das jetzt bei 6 Völkern gemacht. Bei dreien habe ich ein 4 cm dickes Holz druntergelegt, um den Zucker höher und wärmer zu bekommen.

    Das Packet ist an die vordere Wand geschoben, so, dass es auf seine Dicke das Flugloch blockiert bezw. das untergelegt Holz blockiert das Flugloch. Es ist solang wie die Zarge und deckt den ganzen Streifen des Gitters ab

    So gefällt es mir bisher am Besten.

    Dem Zuckerpack habe ich die obere Ecke, die zum freien Raum zeigt, abgeschnitten.

    Damit die Plasiktüte nicht zusammenfallen kann, drücke ich gerne ein Stöckchen weit hinein. Die Bienen klettern daran auch lieber als am Plastik.


    Viel Glück mit Deinem Volk. Sieh zu, dass Du mindestens 2, eher 3 Ableger bildest

    Und die auch bestens fütterst. Tust Du das nicht, kann es Dir passieren, dass du nach dem nächsten Winter keine Bienen mehr hast. Denn mit einzelnen Ausfällen muss man immer rechnen.

    Wenn es sich dabei um das einzige Volk handelt, ist schwerste Anfängerfrustration angesagt.

    Ablegerkästen brauchst Du nicht unbedingt. Gib das Geld lieber für normale Zargen aus.

    Die brauchst Du auf Dauer, nicht nur, wie Ablegerkästen, solange bis die Völkchen herauswachsen.

    Kauf oder bastle besser für jeden eine zweiwabenbreite Futtertasche. Sie sind Schied und Futterbehälter zugleich. Erstmal für Teig, Nach und nach mehr und mehr Zuckerwasser.

    Besser, Du hast pro Ableger 2 davon, dann kannst Du zum Nachfüttern eine zu Hause füllen und musst bei offenem Volk nichts als austauschen. Geht viel besser. Gut für Anfänger.

    Für jede Futtertasche einen Schwimmer,. (Ein Brettchen mit Löchern). Wird später gebraucht,

    Besonders zu Wintereinfütterung. Zwei solcher Taschen zusammen gut 5 liter.


    Eigentlich solltest Du jetzt schon anfangen, einen abgelegenen Ablegerstand zu suchen.

    Kellerhaft hilft nicht wirklich gegen zurückfliegen der Flugbienen. Der Ableger braucht sie aber auch.

    Drum: Fort mit den Ablegern.


    Gruss RS - der mit dem überausführlichen Geschreibe.

    Hallo, Imkerfreunde,


    Messt mal den Wassergehalt des Honigs aus Drohnenzellen und den von Honig aus normalrn Zellen.

    Gleiche Wabe, gleiche Wabenseite. Oder nächste Wabe aber gleiche Wabengasse. Oder?..


    Hab selber letztes Jahr zum Ersten Mal gemessen und will die bei wenigen Messungen

    gewonnenen wenigen Erkenntnisse erstmal als vorläufig bezeichnen.

    Weñn ich mehr gemessen habe und mehr weiss schreibe ich wieder.

    Hallo Jens


    Halte das auch für Zucker - flüssiges kann da auch dabei sein.

    Wenns süss schmeckt, mit Wasser gut besprühen oder bespritzen, dann nehmen sie das Futter auf.

    Ich besprühe oder beträufle solchen Zucker immer, damit die Waben saubergemacht werden .

    Wenn es wärmer wird - erst etwa im März, lasse ich Waben, die noch etwas Futter enthalten, auslutschen. Aber damit keine Räuberei aufkommt, nicht im Freien.

    Ich lege einen dünnen Sperrholzdeckel, der bei mir 3 Löcher von 20 mm Durchmesser im hinteren Bereich, also fluglochfern, aufweist, auf ein Volk. Darauf kommt eine Zarge,

    In diese Zarge hänge ich nicht mehr als 5 von den Waben ein, die ich sauber haben will.

    Mit Abständen, damit das Licht dzwischen fällt.

    Ich entdeckle die Restfutterflächen. Das Deckelwachs schmeisse ich mit hinein. Besonders unbebrütete Honigwaben will ich sauber haben, Brauche sie natürlich in Kürze für die Honigräume.

    Bei diesen Waben bleibt oft kristall. Zucker zurück, den ich oft 2 mal bespritzen muss, bis er sauber ausgeräumt ist.

    DIe aufgesetzte Zarge bekommt einen Deckel aus Glas.

    Es muss aber für Schatten gesorgt sein, sonst hat man einen Sonnenwachsschmelzer gebaut.

    Zwei etwa 6 cm dicke Hölzer quer drauf u ein ausladender Blechdeckel drauf, erfüllt den Zweck

    Ganz gut geht es mit einer verglasten Schauzarge, von denen ich 4 Stück habe man macht dann

    aber nur die Schutztür im Nordwesten und im nordosten auf. Kann bei denen natürlich die normalen Deckel wieder drauflegen. ( kein Glas.)

    Die Sache mit dem Glas und dem Zwischenboden mit wenig Durchschlupf sichert den Erfolg.

    Für das Volk bleibt auf diese Weise nämlich alles, wie es war.

    Brutraum unverändert dunkel und draussen hell.

    Das Neue da oben, muss für die Bienen das Helle draussen sein. Da draussen gibts Beute und die wird geholt.

    Wenn man die Zarge einfach nur Aufsetzt und Waben reinhängt, passiert es manchmal, dass diese Waben - trotz Zwischenboden - wie eigene angenommen und bewirtschaftet werden.

    Es kam sogar vor, dass sie das von mir entdeckelte Futter überhaupt nicht angerührt, sondern wieder zugedeckelt haben.

    Schon wieder vom Einen zum Anderen gekommen. Wusste wieder nicht, wo aufhören.

    Gruss RS

    Sehr geehrte Da en und Herren Abstandhalter/innen


    Ein Imker hat mich, der ich Hoffmann Rähmchen habe, davon überzeugt, dass das einfachste ind Beste seine zylindrischen Kunststoffröllchen von ca 6 mm Durchmesser seien.

    Sie sind billig,

    Sie lassen sich einfach anbringen

    Propolis lässt sich mit einem griff mit zwei Fingern ganz schnell und leicht wegnehmen

    Und das Wichtigste: Sie verhaken sich nicht im Gitter der Schleuder.


    Es gibt sie in verschiedenen Farben und Längen.

    Nägel sind dabei.

    Ob es Edelstahlnägel dazu gibt, weiss ich nicht.


    Wenn es Schrauben sein müssen, ver ute ich, dass der Innendurchmesser dieser Röllchen zu klein dafür ist.

    Es gibt aber Pressluftschlauch aus bestem Kunststoff, nämlich Polyamid, der innen 3 mm und aussen 5 mm Durchmesser hat.

    Zu denen würden Spaxschrauben von 3 mm Durchmesser passen

    Deren Köpfe haben aber 6 mm Durchmesser, das heisst, dass das Propolis nicht ganz so leicht abgeht und das Verhaken in der Schleuder wäre auch noch nicht ganz beseitigt.

    Es gibt aber unter den Spaxen noch sogenannte Scharnierschrauben, die einen Kopf von nur 5 mm Durchmesser haben. Allerdings nur mit Senkkopf.

    Käme auf einen Versuch an.


    Spaxe mit 3 mm Durchmesser musst Du in den schmalen Hölzchen vorbohren mit 2 mm Bohrer.

    Spanne eine Bohrmaschine waagerecht, z. Beisp. 30 mm über einer Platte fest.

    Wenn Du in die Seitenteile bohrst, legst du 2 Leisten von ca 20 cm Länge und genau 25 mm Dicke

    so auf die Platte dass die Tragohren beim Vorschieben zum Bohrer daran entlanggleiten.

    So entstehen die zwei immer gleichen Positionen der Löcher.

    Der Bohrer 30 mm hoch, die Leisten, auf denen das Rahmenseitenteil liegt 25 mm -

    Das bedeutet, der Bohrer ist 5 mm höher , bohrt also das 10 mm dicke Seitenteil mittig.


    Wenn Du jetzt die Rähmchen über die Platte gegen den Bohrer schiebst, lässt es sich schnell und genau bohren. Bohrtiefe mindestens wie Einschraubtiefe.

    Die Schraube soll mit Ihrer Spitze kaum oder garnicht am Bohrgrund aufstehen.

    So vorgebohrt kriegst Du die Schraube schnell, leicht und gefühlvoll rein. .

    Der Rigipsschrauber ist zu ruppig für die kleinen Schräubchen und die geringe Einschraubtiefe.


    Nur die Schraube, ohne Ku- röhrchen einzusetzen halte ich nicht für optimal, weil das Propolis schlecht wegzukriegen ist und wegen des Verhakens in der Schleuder.

    Wenn, dann auch wieder Scharnierschrauben mit dem kleinen 5 mm Senkkopf.

    Den kriegtst Du aus dem Drahtgitter der Schleuder noch am Leichtesten raus.

    Und wegen Verschmmutzung lieber unbeschriebenen Schraubenköpfe.


    Gruss RS


    Ps. Unbedingt zusammen mit den Schrauben wirklich passende Klingen (Bits) kaifen

    Hallo Flaschenfütterer/innen!


    Auch ich füttere ab und zu mit Flaschen.

    Aber nur mit Zuckerwasser 2:1 also 1 l Wasser, 2 Kg Zucker.

    Es muss aber ein kleiner Schwapp mehr Wasser sein, sonst gibt es kristallenen Bodensatz.

    Meine Flaschen werden recht langsam entleert, drum wird es, glaube ich, nicht gleich zu viel.


    Ich verwende mit grosser Zufriedenheit die viereckigen 1 l Ameisensäureflaschen.

    In die Deckel bohre ich ca 10 1,5 mm Löcher. Der weisse oder transparente Innendeckel bekommt in der Mitte ein 10 mm Loch.

    Diese Flaschen lassen sich durch ihre grosse Offnung gut befüllen.

    Sie sind stabil und halten den Unterdruck, der beim Umdrehen schnell entsteht.

    Sie sind kurz genug, um in eine Zander, DN, oder Langstroth Leerzarge gestellt zu werden.

    Es gibt genug davon und jährlich wird der Schwund ersetzt.

    Ein Ventil braucht man nicht.

    Sie lassen sich in gefülltem Zustand gut transportieren.


    Ich lege in der aufgesetzten Leerzarge ein Leistchen, etwa 6 cm von der hinteren Wand weg, auf die Oberträger. Darauf lassen sich die Flaschen stellen, aber ganz einseitig, so dass die Hauptfläche des gebohrten Deckels frei bleibt. Die Flaschen lehnen dann an der hinteren Wand an.

    Die Bienen nehmen bei den Löchlein etwas Futter ab. Wenn ein Wenig Luft hinein kann, kommt wieder etwas Futter runter usw.


    Beim Füttern mit Flaschen habe icb immer ein Eimerchen dabei. Über diesem drehe ich die Flaschen auf den Kopf. Es tropft dabei, aber in den Eimer. Senkrecht über dem Eimer gehalten , drücke ich etwas Zuckerwasser beraus. Danach herrscht drinnen Unterdruck und es tropft nicht mehr.


    Von Fluglochfütterern habe ich bisher nichts gehalten. Ich meine, dass damit Räuberei geradezu provoziert wird.

    Wegen dieses Verdachts habe ich noch nie welche probiert, obwohl ich ein paar davon habe.

    Es sind Erbstücke.


    Hab wieder mal alles lang und breit ausgewalzt. Denke dabei an die Anfänger, von denen manche an ausfühlicher Beschreibung froh sein könnten.


    Gruss RS