Beiträge von Bugsi

    Wenn wir davon ausgehen, dass die Studie 2006 gemacht wurde in Kanada, dann haben wir längere Winter und keine Erkenntnis, dass die Varoa am Fettkörper der Biene zehrt. Das heißt, dass die Studie

    a) unter anderen Bedingungen als in Deutschland gemacht wurde

    b) Die Erkenntnisse, was die Varoabehandlung bringen anders waren


    Wenn ich 6 Monate Winter habe und davon ausgehe, dass die Varoa nicht an den Bienen frisst, dann werde ich natürlich auch im Frühjahr behandeln um ggf. nachgeschlüpfte Varoen noch zu erwischen und um die Bienen bei Minusgraden nicht aufzumachen. Das Ergebnis ist natürlich ein besserer Honigertrag als wenn ich keine Behandlung mache. Aber es hat so erst mal keine Aussage für Deutschland.


    Ist wie in Amerika, dort bedrohen die Honigbienen viele einheimische Arten, da es dort vor der Besiedelung keine Honigbienen gab. Studien dazu können also zwischen Europa und Amerika auch nur sehr schwer verglichen werden.


    VG,


    Bugsi

    Sorry, aber wenn ich mir die Satzung durchlesen, muss ich schmunzeln. Da scheint es hauptsächlich drum zu gehen, dass man Geld eintreibt umd das Präsidium zu bezahlen und sich an Firmen zu beteiligen. Leider ist der Vorsitzende in unserem Imkerverein ein totaler Binderfan, ich hoffe nicht, dass die jetzt versuchen, die Vereinsmitgliedschaft zu erreichen.

    Moin,


    ein bisschen verwunderlich ist es, dass obwohl die Kiste den Bienen egal ist (wird zumindest immer wieder behauptet) es doch immer wieder Streit um die Kiste gibt :)


    Ich habe Segeberger und DNM-Holzbeuten. Ich habe bislang nur DNM 1.0 mit einem Brutraum gehabt und betreibe gerade Probehalber 1.5 DNM bei 2 Völkern. Da ich da noch nicht im Jahresverlauf geimkert habe, fehlt mir da die Praxis.


    Allerdings hat ein Kumpel von mir Dadant, weil Dadant das einzig wahre ist. Leider sind seine Bienen 5 mal geschwärmt und ein Volk von ihm ist so zuvorkommend, das es dir zeigt, wo die Landesgrenze ist, wenn du nur einmal auf ein Rähmchen tippst. Seine Völker (3) sind alle tierisch klein und er hat nur einen sehr mäßigen Ertrag.


    Ich weiß nicht, ob Dadant oder DNM besser sind. Ich hab irgendwann ein DNM-Rähmchen gesehen und gedacht: Das ist meine Größe! Da hatte ich noch keine Bienen und mir über Beuten noch keine Gedanken gemacht. Und auch heute habe ich nicht viel Erfahrung damit. Aber soweit ich weiß muss die Beute zum Imker passen, das würde für mich bedeuten, dass Vor- und Nachteile auch von jedem Imker ausgehen. Den Bienen ist es ja egal und wenn deine Betriebsweise scheisse ist, kannst mit dem Beutensystem auch nix verbessern. Ich kann 200 Bienen mit einer 2-Wabenschleuder bewirtschaften, ich muss nur so schlecht imkern, dass ich keinen Honig bekomme.


    Daher halte ich den Vergleich für etwas hängend. Nur wenn man ein System laaaange benutzt hat und ein 2. System ebenfalls unter gleichen Bedingungen genutzt hat über eine laaange Zeit kann man etwas über die eigenen Vor- und Nachteile sagen. Ich komme mit DNM gut klar und habe keine Erfahrung mit Dadant. Ich würde auch nicht umstellen, da mir das System einfach nicht so gut gefällt von den Größen her. Aber das ist einfach nur ein persönliches Gefühl.


    Bei wasgau immen gehe ich davon aus, dass er die für sich und seine Bienen sinnvollen Vor- und Nachteile natürlich erkennt und einen guten Vergleich der beiden Systeme machen kann in einer Form, die ich in 20 Jahren nicht hinbekommen werde. Trotzdem mag es die ein- oder andere Sache geben, die eben nur für ihn und seine Betriebsweise Vorteile bringt. Warum sollte man sich darüber streiten? Wenn ich Gewichtheber bin und an den Bienen mein Freizeittraining machen möchte, könnte ich auch DNM 1.5er Honigräume nutzen. Für mich wäre das gut, für andere.. naja :)


    VG,


    Bugsi

    Geht dir das nicht fürchterlich auf den Senkel? Habe dieses Jahr für die gleiche Anzahl 4 Hauptstände gehabt, weil ich 2 neue Standorte testen wollte, die für

    mich auf dem Arbeitsweg liegen. Die Zeit die du für die Anfahrten, Ein-/Ausladen versemmelst sind auf die Völkerzahl gerechnet übelst. Für das Jahr war es ok. Habe jetzt 2 Hauptstände auserkoren und je 1 Quarantäne und 1 Ablegerstand.

    Jain, ich spare mir einen Teil der Anfahrt. Meine Stände liegen alle an einer Strecke, das einzige was mir auf den Sack geht, ist der Transport des Materials. Wenn ich das auf die Stände verteile, dann habe ich eine tolle Strecke, die ich locker mit dem Rad abfahren kann. Einzelaufstellung hat Vor- und Nachteile. Weniger Stress bei Herbstkontrolle und auffüttern, mehr Stress wenn du eine Weiselprobe brauchst oder Material schleppst. Das perfekte Konzept habe ich hier noch nicht gefunden. Mein Hauptgrund, wieso ich Einzelaufstellung (mit Ausnahmen bis zu 3 Völkern pro Stand mache) ist, dass ich mir einbilde, die Bienen treten nicht so in Futterkonkurrenz zu einander und zu Wildbienen etc. Das ist wahrscheinlich Einbildung, wenn ich Stände mit 20 Völkern und mehr sehe, fühle ich mich richtig schlecht. Bei meinen Ständen fühle ich mich wohl. Und da ich derjenige bin, der das steuern kann, mach ichs halt so :)


    VG,


    Bugsi

    Damit bist Du exakt die Zielgruppe von solchen Theorien^^

    Da gebe ich dir recht und ohne dich hätte ich schon einen Schiffertree :) Allerdings ist diese Theorie ja runtergebrochen nur: "Geht es den Bienen gut, können sie mehr Honig produzieren", das siehst du sicher genauso. Was man tut, damit es den Bienen gut geht, sollte in einem Kosten/Aufwand/Nutzen-Verhältnis stehen. Selbst du hast mal in einem Video gesagt, dass du es nicht schlimm findest, wenn man mal Oxalsäure sprüht (das war, so meine ich zumindest, allerdings bei Ablegern und ich meine, wenn ein Verdacht besteht, dass die zu viele Milben haben, man aber nicht zählen will, kann mir leider bei der Fülle nicht alle Videos merken, sorry :)).


    Ich denke, wenn man jetzt vom Ertrag ausgeht, bekommt man den meisten Mehrertrag wenn man die Probleme seiner Völker analysiert und dann Entscheidungen trifft. Den Erfolg wird man dann über die Jahre sehen. Letztlich kann ein einziger Parameter dazu führen, dass die Bienen viel weniger Ertrag bringen, auch wenn alles andere gleich ist. Hier zum Beispiel deine Aussage, dass bei dir in Köln alles wärmer ist als im Norden. Dadurch wird deine Saison ja anders sein als unserer hier oben. Und es ist ja auch ein großer Unterschied, ob ein Volk direkt am Raps oder eines ohne Raps steht, selbst wenn die Völker nur 6 km auseinander stehen. Ob ein solches Varoakonzept bei deinen Völkern einen so großen Mehrertrag bringt wie versprochen, kann keiner voraussagen. Ein Allheilmittel wird das, genau wie alles andere, nicht sein.


    Gruss,


    Bugsi

    Moin zusammen,


    wenn ich mir das Grundthema ansehe, dann brauchen wir uns glaube ich nicht die Frage zu stellen, ob es gut ist, wenn über das Jahr weniger Milben in der Kiste sind. Wenn ich eine Möglichkeit habe, die Milbenpopulation im Februar nochmal runterzuschrauben, dann habe ich wahrscheinlich zumindest bis zur Herbstbehandlung (wenn keiner der 1000 Sonderfälle eintritt) mehr Zeit und kann demzufolge wahrscheinlich länger Honig ernten. In einem Gebiet mit Waldtracht oder Heidehonig wäre das also sehr wahrscheinlich mal was zum ausprobieren.


    Wenn ich eine bienenschonende und wenig arbeitsintensive Möglichkeit hätte, die Milben zu bekämpfen (schröpfen oder was weiß ich), dann wäre dies auch im Honigertrag sichtbar. Denn eine angepiekte Biene macht weniger Honig als eine top entwickelte (normalerweise), pflegt weniger Bienen vernünftig, kostet aber wahrscheinlich genausoviel Ertrag für die Lebenserhaltung. Die von ihr aufgezogenen Bienen werden auch gleiche Kosten aber weniger Ertrag bringen, da der angegriffene Fettkörper der zuerst durch Varoa angestochenen Biene dafür sorgt, dass sie die Larven nicht oder nur schlecht versorgt.


    Wenn wir die Rechenbeispiele (bzw. Aussagen) aus dem Thread weiter vorne nehmen und sagen, dass 1000 Milben 5000 Bienen infizieren, dann wären das ca. 10% des Volkes, welche nicht können was sie eigentlich könnten. Bei höheren Belastungen entsprechend mehr. Wenn wir davon ausgehen würden, dass diese aufgrund ihrer Probleme dann beim Sammeln nicht wiederkommen oder gleich im Stock bleiben und weiterhin Ammenbiene bleiben (bei Krüppelvirus) und somit andere Bienen eher sammeln durch die Arbeitsteilung, dann kann ich mir schon vorstellen, dass dies für das Volk eine hohe Belastung ist, die es kompensieren muss.


    Ich selber habe für eine fundierte Kenntnis natürlich noch viel zu wenig Erfahrung, aber es klingt auf jeden Fall nicht abwegig. Für mich persönlich wäre es wichtig, hier Bienen- und Honigschonende Verfahren zu betreiben. Für einen Berufsimker wäre aber hier kaum die Möglichkeit, etwas ohne Chemie über die Saison zu bewirken. Das Konzept der Programmierung ist hier anwendbar: Schnell, gut, günstig - Such dir 2 aus

    Für den Imker wäre das : Bienenschonend, Wenig Arbeitsintensiv und Ohne Chemie, such dir 2 aus :)


    Fazit: Ich gehe davon aus, dass ein Volk mit weniger Varoa über das Jahr mehr Honig einbringt, als ein vergleichsvolk mit viel Varoa. Um das zu erreichen brauchen wir derzeit noch Chemie, welche ich nicht einsetzen würde. TBE und Drohnenschneiden würden die Varoa zwar verringern, durch das erhöhte Bauen aber wieder aufbrauchen oder ihn sogar verringern. Die einzigen Maßnahmen, die sonst noch in Frage kommen würden wären Mullerbrett, Bücherskorpion oder Klimadeckel, aber ob die sich so auf die Milbenpopulation auswirken wie gewünscht ist alles andere als Sicher. Ob andere Maßnahmen sich auf die Honigqualität auswirken, kann ich nicht sagen, und wenn ich mir nicht sicher bin, mache ich es weiter wie bisher (TBE und Winterbehandlung). Darüber hinaus lässt sich Honigertrag auch durch andere Maßnahmen erreichen, welche das Bienenwohl steigern. Da wären Tränken, gute Pollenversorgung durchs Jahr, Sonne im Winter und Schatten im Sommer, etc.


    VG,


    Bugsi

    Hallo Marc,


    wenn ich deinen Beitrag richtig sehe, dann hast du einige Standorte direkt in Gärten. Sprich, dort stehen nur geringe Mengen an Beuten bei Leuten, mit denen Du per Du bist auf Grundstücken, die zumindest theoretisch sinnhaft gesichert sind. Wäre es nicht möglich, dort mal anzufragen, ob du da Material stehen lassen könntest, damit dus "zur Hand" hast? Ich plane das für die nächsten Jahre, ich habe 10 Völker und 8 Stände (ist natürlich nicht das normale) aber habe schon von einigen die Zusicherung, dass ich dort auch was lagern kann. Die Stände sind fast alle so gelegen, dass niemand ran kann, so dass Diebstahl nicht das Problem wäre.


    Für mich macht das sinn, da ich die Stände dann mit dem Fahrrad abfahren könnte und nur zur Ernte oder zur Erstbestückung mit Material im Frühjahr das Auto brauche. Bei 70 Völkern ist das sicher anders, aber zumindest einen Teil könnte man auslagern und muss nicht immer alles im Auto mitschleppen.


    Gruss,


    Bugsi

    Hi zusammen,


    ich werde die Futterwaben nicht mehr verwenden und hab das leere Volk schon geschlossen. Das Volk ohne Königin habe ich aufgelöst, das hat sich super beim letzten verbliebenen Volk eingebettelt. Danke für die Antworten,


    VG,


    Bugs

    Hi,


    Gebildet Mitte Juli, 3 Sammelbrutableger aus 6 Völkern. Mir ist klar, dass das sehr klein ist, ich habe extra 3 gemacht, falls einer keine Königin nachzieht um sie später zu vereinen.


    Das ich bislang nicht vereinigt habe, lag einmal daran, dass ich das Volk ohne Königin (bzw. zumindest ohne Brut und Königin hab ich nicht gefunden, brausen ist mir nicht so stark aufgefallen bei den letzten Malen, heute war es stark) überfüttert hatte und erst mal sehen wollte, dass die verdeckeln um dann das Volk einzuräuchern und aufzulösen, damit sie sich in den anderen Völkern einbetteln. Das eine Volk stand nur auf einer Zarge DNM, da hätte ich dann das Futter ohne Bienen einfach draufgestellt.


    Um den Ableger ohne Königin geht es auch nicht, sondern um das leere Volk, welches noch Brut nachgezogen hatte. Die hatte ich auf Brut kontrolliert und gleich nach dem Auslaufen mit OS gesprüht, müsste vor 4 bis 5 Wochen gewesen sein (mag auch 6 Wochen her sein). Dann hatten sie gut Futter abgenommen, aber sind auf einmal rapide kleiner geworden. Mein Gedanke war, dass sie dadurch dass sie jetzt Brut pflegen und wahrscheinlich ein Großteil von der Varoa angepiekst worden war, jetzt ziemlich schnell sterben und die neuen Bienen dann ihren Part übernehmen. Futter sah soweit gut aus, daher habe ich den Stand (auch aus privaten Gründen) erst mal in Ruhe gelassen, letzte Kontrolle war vor 3 Wochen.


    Gruss,


    Bugsi

    Moin zusammen,


    ich habe 3 Sammelbrutableger dieses Jahr gemacht. Einer hatte keine Königin nachgezogen, den wollte ich eigentlich heute mit einem anderen Ableger vom Stand vereinen. Allerdings ist die Kiste, mit der ich das Weisellose Volk vereinen wollte, komplett leer, eine Wespe habe ich gesehen und 2 Bienen. Den weisellosen und dem 2. Volk daneben geht es prächtig. Nach dem, was ich hier gelesen habe, müsste es ein Varoaschaden sein (hatte mit Oxalsäure im Brutfreien Zustand gesprüht, Volk war aber ziemlich zusammengebrochen, weshalb ich vereinen wollte). Volk weg, kein Totenfall, Futter noch da


    Warum ich schreibe ist, das ich noch ein Wirtschaftsvolk habe, was augenscheinlich ziemlich starken Futterverbrauch hatte und noch dringend ein paar Waben braucht. Ich habe noch Futter da, könnte ich aber statt dessen das Futter aus dem Toten Volk umhängen? Oder spricht da irgendwas gegen bzw. muss ich vorher irgendwas beachten?


    Muss ich jetzt an dem Stand noch irgendwas beachten? Da das Futter noch da ist, vermute ich nicht, dass die Bienen in die anderen Völker gegangen sind (oder tun die das, wenn sie zum sterben rausfliegen?) und ich vermute auch, das nicht geräubert wurde (hatte es mit dem Futter bei den 3 Ablegern auch etwas verschätzt, die sind alle 3 ziemlich voll gewesen)


    Gruss,


    Bugsi

    Hi,


    ich hätte eine Frage zum Etikettendesign/Druck. Ich möchte Etiketten gleich mit Gewährverschluss designen und dann hochladen. Gibt es dazu Vorlagen von der Druckerei, die ich in mein Gimp (Grafikprogramm) laden kann oder gibt es die irgendwo zum Download? Mein bisheriges Design passt nicht so recht, wenn ich mir das bei einer Druckerei ansehe, das steht überall über und mit den Maßangaben komme ich nicht wirklich zurecht, da die Lasche bei Höhe/Breite mit dazugerechnet wird.


    Gruss,


    Bugsi

    Hi, ich hab mir jetzt leider nicht alles durchgelesen aber bei der Betriebsweise von Warre gibt es ja auch eine Schwarmverhinderung, indem das Brutnest einfach geteilt wird (ganz salop gesagt). Auf eine "normale" Beute abgestimmt, müsste man ja "nur" die Hälfte der Brut entfernen, dann sollte der Schwarmtrieb gekillt werden. Das wäre ein Eingriff.


    Ob es klappt, hängt da natürlich wieder vom Volk ab und wenn du danach eine Massentracht und zu wenig Honigraum hast bei einer schwarmlustigen Landrasse, wäre das auch nicht besonders erfolgreich wahrscheinlich, da würde dann sicher noch geschröpft werden müssen.


    Auf eine Schwarmkontrolle komplett zu verzichten heißt über kurz oder lang ein abgeschwärmtes Volk. Daher wirst du irgendwas machen müssen, wenn du das verhindern willst.


    VG,


    Bugsi

    Entschuldige bitte, aber du beabsichtigst ein Verfahren, bei welchem halt mal der ein oder andere Schwarm entsteht, welcher sich dann ggf. ohne Versorgung irgendwo einnisten kann?


    Und dann erwartest du Zustimmung? Ist echt nicht dein Ernst...

    Hi,


    sorry aber ich habe niemals Zustimmung erwartet, in keiner Weise. Was ich erwarte (und aus meiner Sicht auch erwarten kann) ist doch wohl konstruktive Kritik. Ich habe so ein Verfahren niemals angewendet und werde es auch nicht anwenden (nach den Einträgen hier). Ich wollte wissen, ob es so ein Verfahren gibt und wenn ja, wie das durchgeführt wird.


    Ich habe kein Problem, wenn mir jemand sagt, das etwas Schwachsinn ist. Ich habe ein Problem damit, das ich als unbelehrbar zähle, weil ich Fragen stelle, um keinen Mist zu machen. Und ich stelle mir die Frage, ob die Leute, die antworten, helfen oder beleidigen wollen.


    Du wirst von mir bei keinem Eintrag etwas finden, was Leute beleidigt oder diskriminiert. Das bringt nichst. Wenn ich jemanden überzeugen möchte, lese ich mir das was er schreibt genau durch, wenn ich interpretieren muss, frage ich nach und wenn ich etwas nicht genau weiß, schreibe ich das dazu. Ich bin fest davon überzeugt, das viele, die hier vertrieben wurden, sich immer noch nützliche Tipps holen würden, wenn das generell so gemacht werden würde. Und ja, es gibt auch unbelehrbare wo man nichts erreicht, aber da kann man sich dann ja die Mühe nach 2 Beiträgen schenken. Letzlich würde man über dieses Forum viel mehr erreichen (und damit auch Völker retten), wenn man so vorgehen würde.


    Bugsi es ist wahrscheinlich deine eigene Kommunikation.

    Wenn du mit diesem Beitrag nur theoretisch diskutieren wolltest, was möglich wäre, dann schreib es doch einfach dazu :)

    Das ist ein guter Tipp und wird von mir zukünftig berücksichtigt :)

    iebster Bugsi,

    nein, du willst das immer noch nicht hören, bei Gericht heisst das Nichtwissen.

    sorry, offenbar haben wir eine Sprachbarriere. Ich kenne es so, das wenn ich etwas nicht hören will, dann sperre ich mich dagegen. Das habe ich nie getan. Etwas nicht zu wissen und deshalb Fragen zu stellen ist eigentlich genau das Gegenteil.

    Ach, Bugsi … ! Du bist doch auch schon ein Weilchen hier dabei. Ich will nichts schönreden, aber mit diesem Tonfall musstest Du doch fast rechnen.

    Da gebe ich dir Recht, ich finde es aber traurig :)


    JaKi: Wenn das so rüberkam, als wäre mir das egal, dann sorry. Aber 2 Gegenfragen:
    - Jeder der Schwarmimkerei betreibt (und nebenbei einen Job hat, professionelle Imker mit Schwarmwacht nehme ich hier bewusst aus), ist ein Mensch, der auch Hundewelpen aussetzen würde? Der hat ja genau das gleiche Risiko und die Verhinderungsmaßnahmen das ein Schwarm abgeht, sind die gleichen.

    - Fängst du alle Schwärme, die dir abgehen?

    Das kann ich nicht glauben. Es tut mir leid, wenn ich das Thema nicht emotional genug beschrieben habe und da es sich nur um Theorie handelt, hätte ich dies kennzeichnen müssen. Letzlich sind wir beide der Ansicht, dass man keine Schwärme entlassen sollte, dies wenn möglich verhindern sollte und wenn man einen sieht, diesen auch einfängt.

    Ich verstehe aber nicht, warum du einen Umweg, über diese kleinen Völker machen möchtest....Ich sehe darin keinen Sinn.

    und auch 14301: Der Gedanke war, dass man kleine Kästen einfacher in Schwarmsstimmung versetzen kann. Außerdem hätte man nicht das Risiko, ein "Vollvolk" zu verlieren. Wenn man den Weg sagen wir im April geht, würden die (Not)Königinnen Anfang Mai schlüpfen. Dann würden sie sich erst mal aklimatisieren, ein Brutnest anlegen und dann durch die ab Mai gute Tracht fast automatisch selber in Schwarmstimmung geraten. Da es dann auch schon wärmer ist, würde auch die kleine Einheit (Thema Wärmehaushalt) nicht mehr so ins Gewicht fallen (vor allem in Styropor). Und ob 200 Bienen eine Zelle anziehen oder 2000 Bienen 10 Zellen anziehen macht aus meiner Sicht (hier lasse ich mich aber gerne belehren) keinen großen Unterschied. Und um das klar zu stellen, die Königin die zuerst erzeugt wurde (also Notkönigin, entstanden aus einer Notsituation und sehr wahrscheinlich nicht so schön aufgezogen wie eine Schwarmkönigin) sollte entweder vor Schwarmabgang abgedrückt oder gerettet werden (z.b. ein neues Kästchen) und alle Schwarmzellen sollten gebrochen werden (natürlich bis auf eine) damit das Volk nicht abgeht (auch das kann man besser in einem kleinen Kästchen überblicken als in einem großen, auch wenn hier natürlich auch Fehler passieren können, die zu einem Schwarmabgang führen). Das würde auch dabei helfen, den Schwarmtrieb nicht ausufern zu lassen, da man ja nicht jede Schwarmzelle aus jedem Begattungskästchen erntet (was wie JaKi ja treffenderweise beschrieben hat, zu einem erhöhten Schwarmtrieb führt, da diese Bienen mehr und früher Schwarmzellen anlegen), denn ich "ernte" ja nur eine Königin pro Begattungskästchen und im nächsten Jahr würde ich das ganze wieder von einem Schwarmträgen Volk aus starten (indem ich Brut aus dem Volk entnehme).


    Und nochmal, ich werde dieses Verfahren nicht anwenden, die letzten Sätze sind bitte so zu verstehen, das ich erklären möchte, wieso mir (als Anfänger ohne Erfahrung mit Bienen in Begattungskästchen und rudimentärer praktischer Erfahrung in Vermehrung) diese Idee charmant vorkam. Mir sind andere Verfahren durchaus bekannt und diese sind sicher viel besser geeignet oder einfacher umzusetzen. Es war nur eine Idee, und da diese (zumindest in der Theorie) für gute Ergebnisse sorgt mit einem natürlichen Verhalten der Bienen, war ich der Ansicht, dass es so ein Verfahren schon geben müsste und habe deshalb gefragt, ohne etwas daraus resultierend für die Zukunft, zu planen. Und ja, hätte mir jemand erklärt: "Jo, das Verfahren heißt so und so und wird so gemacht" dann hätte ich es vielleicht auch angewendet. Ich informiere mich aber auch über Dinge, die ich nicht mache in der Imkerei, weil Bienen einfach Geil sind und alles was mit ihnen zu tun hat, absolut faszinierend ist. Oder interessiert ihr euch nicht über den Tellerrand hinaus?


    VG,


    Bugsi

    Hi,


    Pinte: da die Ableger vom Mai einer ohne Königin und einer Drohnenbrütig war, gehe ich von neuen Ablegern aus :) Ansonsten gebe ich die vollkommen recht.


    @Werner Steinheim: Wie behandelst du denn? Und hast du schon mit dem Einfüttern begonnen?


    VG,


    Bugsi