Beiträge von Bugsi

    Hallo, sorry das ich mich jetzt erst wieder melde, war ein bisschen im Stress (Haus umbauen, Vollzeit arbeiten, Bienen, Kindergeburtstag), womöglich kennt das ja der eine oder andere.


    Ich hatte am Wochenende, nach dem ich diesen Thread begonnen hatte, wieder in das Volk geschaut. Alle Weiselzellen waren von der Seite angebissen, daher vermute ich, ich war zum 2. mal zu spät. Das Volk habe ich dann erst mal auf einen anderen Standort geschafft und Weiselprobe eingehängt, aber es passierte nix.


    Meine Vermutung ist, das die alte Königin (oder die Bienen) die Weiselzellen kaputtgebissen hat (haben), weil sie gemerkt haben, das die Königin doch was taugt. Kann ich damit richtig liegen? Bei einem meiner Ableger scheint dies im Juli so gewesen zu sein, habe einmal reingeschaut, zig Weiselzellen gefunden (mit Gelee Royal drinne, eine Verdeckelt), dann 3 Tage später alle Zellen weg (zurückgebaut), markierte Königin war aber noch da.


    Alternativ hätte ich 3 Wochen lang ein Brutnest übersehen und es ging ein Schwarm ab, von dem ich aber nix mitbekommen habe und der sich (aus meiner Sicht) nicht auf die Bienenmasse ausgewirkt hat. Das halte ich aber ehrlich gesagt für unwahrscheinlicher, doch lasse mich gerne belehren.


    Auf jeden Fall scheint hier irgendwas mit dem "ich habe ja noch Zeit" nicht hingehauen zu haben.


    VG,


    Bugsi

    Hallo zusammen,


    ich habe folgendes Phänomen. Ich habe einen Sammelbrutableger. Der hatte Königinnen gezogen, mindestens eine war geschlüpft. Dann hatte er aber Wochenlang keine Brut. Nun auf einmal hat die Königin letzte Woche angefangen zu legen. Zuerst dachte ich, es wäre ein Drohnenmütterchen, aber als ich heute reingeschaut habe, sind überall Weiselzellen (bestimmt 7 Stück).


    Königin kann ich nicht finden (konnte ich aber vorher schon nicht). Da ich ziemlich stark angefüttert hatte, habe ich erst mal 2 ausgebaute Leerwaben an das Brutnest gehängt (sind nur 2 Rähmchen DNM). Mein Plan wäre, zu schauen, ob in die freien Rähmchen gestiftet wird (sind schon bebrütete gewesen, damit die Königin die auch annimmt) und wenn ja, dann die Zellen zu brechen. Ist das ok oder habe ich irgendwas übersehen? Ich vermute nicht, das die Umweiseln wollen, da es so viele Zellen sind. Und schwärmen kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, wieso sollten sie?


    Eines muss ich noch sagen, die Varoabehandlung habe ich über ein Mullerbrett gemacht. Da ich nicht mehr damit gerechnet hatte, das die anfangen zu brüten, habe ich noch nicht mit Oxalsäure gesprüht (wollte ich machen, kurz bevor ich die auf die anderen Völker verteile). Die Brutnester sehen aber schön aus, nicht löchrig oder ähnliches. Könnte es also mit dem Varoadruck zu tun haben, das die jetzt wie wild nachziehen?


    Zum Mullerbrett: Ich wollte damit eigentlich nur den Sammelbrutableger von Varoa ein bisschen entlasten, falls dort einige Milben abgezogen werden schon vor der Oxalsäurebehandlung, kann der Sammelbrutableger besser durchstarten (so mein Gedanke). Es war nie als alleinige Behandlung angedacht. Der Varoadruck müsste recht hoch gewesen sein, zumindest hatte ich bei einem Volk, aus dem ich den Sammelbrutableger gebildet habe, auch eine Biene mit Krüppelflügeln gesehen. Im Sammelbrutableger selber sehe ich nichts dergleichen.

    Gibt es eine Möglichkeit, den Varoadruck in der verdeckelten Brut zu bestimmen, ohne die zu vernichten (oder den Varoadruck im Volk anders bestimmen/ermitteln)? Wenn ich jetzt schon komplett mit Mullerbrett gearbeitet habe, würde mich das Ergebnis der Behandlung schon brennend interessieren. Mir ist klar, das die meisten vom Mullerbrett nichts halten, evtl. ist es wirklich nur Geldschneiderei. Ich habe tatsächlich auch nur einen Erfahrungsbericht gefunden, das dieses funktionieren soll, auch wenn sich die Wirkungsweise für mich sinnvoll anhört. Dies ist für mich jetzt die Möglichkeit, rauszufinden, ob es wirklich was bringen könnte bzw. gebracht hat, daher möchte ich die nutzen. Falls es nicht klappt, nutze ich es als (teuren) Zwischenboden zur Ablegererstellung gut ist. Falls es klappt, nutze ich es genauso mit einem besseren Gefühl :).


    VG,


    Thomas

    Moin, ich bin mir nicht sicher, wer das geschrieben hat (Buch liegt zuhause, müsste ich schauen), aber es wurde doch schon soweit geforscht das man sagen kann, Bienen können am Geruch erkennen, ob eine Biene im Stock den gleichen Vater hat. Warum sollten sie das bei Maden nicht erkennen können? Und da die Genetik bei den meisten Arten genau darauf abzielt, sich mit möglichst genetisch nicht verwandten Individuen der gleichen Art zu paaren, wäre das Vorgehen ein Evolutionärer Vorteil. Klingt zumindest plausibel.

    VG, Bugsi

    Moin, kannst du nicht einfach für die Seite die absackt längere Balken nehmen (also die vorgegebenen Austauschen)? Den Boden könnte man dann mit zusätzlichen Balken verstärken

    Hi,


    ich habe derzeit das Problem, das ein Volk noch Honig trocknen soll, bevor ich eine TBE mache. Das sollte hoffentlich nächstes Wochenende soweit sein. Nun habe ich vor etwas über einem Monat einen Brutling gemacht. Letzte Woche reingeschaut, gesehen das ich zu viel gefüttert hatte (Brutnest komplett verhonigt, eine Halbzarge komplett verdeckelt mit Futter) also zwischen Halbzarge und Brutraum noch eine Zarge mit Mittelwänden gepackt (alles ohne Absperrgitter, also 2 Ganzzargen, eine Halbzarge). Heute war ich wieder da und habe 5 Weiselzellen gefunden. Die Mittelwände wurden nicht angenommen und nur zögerlich belaufen.


    Der Brutling besetzt die gesamte Zarge DNM, allerdings waren auch noch Flugbienen unterwegs als ich geschaut habe. Königin ist auch noch da, habe ich gezeichnet. Da es nicht nur eine einzelne Zelle war, gehe ich von Schwarmstimmung aus.


    Was soll ich tun.

    1. Möglichkeit: Zellen brechen, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob eine Königin erst später im Jahr noch gut begattet wird, soweit ich es verstanden habe, müsste es jetzt noch einigermaßen gehen, aber wenn die erst in einer Woche irgendeine Made nehmen, dann wird es eng, oder nicht?

    2. Möglichkeit: TBE vorziehen und Schwarmzellen mit einhängen. Würden dann nicht zu wenig Bienen im Stock bleiben, um den Honig zu trocknen?

    3. Möglichkeit: Königinnenzellen zwischenparken in einer Beute und ein Einwabenableger machen, später mit dem durch die TBE erstellten Volk vereinigen.


    Habe erst 4 (nächste Woche kommt Volk Nummer 5, die TBE soll Volk Nummer 6 ergeben) Völker, also auch noch Zeit zu päppeln oder ähnliches. Hätte wohl auch die Möglichkeit, noch an eine begattete Königin zu kommen, allerdings stammen die Weiselzellen von meinem ersten Wirtschaftsvolk ab und das ist (aus meiner Anfängersicht) richtig klasse, auch wenn alle Töchter der Carnica braun sind.


    Was hätte ich noch für Material:

    - Mittelwände und Rähmchen

    - ein Volk (Ableger von 2020) besetzt 11 Rähmchen und einem Honigraum mit fast verdeckeltem Honig, welchen ich nächste Woche schleudern will

    - ein Volk (Flugling) mit einer Halbzarge voll Brut und Bienen, einer zögerlich ausgebauten Ganzzarge Mittelwände und einem Honigraum voll zu feuchtem Honig, den ich auch als Winterfutter/Ablegerfutter geben würde

    - ein Ablegervolk von diesem Jahr, auf 11 Rähmchen, welches den Honigraum nicht annehmen will bei dem ich eigentlich keine TBE machen wollte

    - der Brutling, welcher auch auf 11 Rähmchen sitzt

    - Ein Volk Buckfast, welches ich nächste Woche bekomme


    Jedes Volk hat derzeit einen eigenen Standplatz (hatte den Ratschlag von rase etwas zu wörtlich genommen, immer einen Standplatz mehr zu nehmen, als man braucht, derzeit habe ich 6 und noch eine Anfrage) welche sich vom Flugradius nicht überschneiden


    Eine Beute hätte ich noch, allerdings brauche ich die für das Volk nächste Woche. Hinzu kommt eine Ehefrau, die aus mir nicht näher bekannten Gründen derzeit keine Einwände hat, Geld für Bienenkram auszugeben.


    Gibt es eine coole Möglichkeit, die Weiselzellen zu behalten und trotzdem überwinterungsfähige Völker zu bekommen?


    Viele Grüsse,


    Thomas

    Hi, ich hatte mir die 12er zum Geburtstag gewünscht und bekommen. Die Seiten sind ein bisschen dünner und du hast einen anderen Aufsatz oben, daher ist sie komplett kompatibel zu den Seegeberger DNM 11er-Zargen und kann im Kalt- wie im Warmbau betrieben werden. Aber ich vermute, das die Wärmedämmung an der Seite abnimmt, da ja die Seiten dünner sind. Ich wollte sie nur als Honigraum einhängen, damit die Damen etwas mehr Platz haben, ohne gleich in Schwarmstimmung zu kommen.


    Mit meinen Carnica Wirtschaftsvolk bin ich auf 11er Zargen prima klar gekommen und glaube nicht, das noch mehr Platz benötigt wird. Ob es im Honigraum was bewirkt, kann ich nicht sagen.


    Vg,


    Thomas

    Hallo zusammen,


    ich fütter bei meinem Ableger alle 3 bis 4 Tage mit selbstangerührtem Futtersirup etwas mehr Zucker als 1:1. Normalerweise nehme ich heißes Wasser zum anrühren, jetzt habe ich gerade gelesen, das dies HMF erzeugen kann, was den Bienen schadet.


    Irgendwo habe ich zwar schon mal von HMF gehört und das es mit bestimmten Zuckersorten zu tun hat, bin mir aber nicht sicher, ob mich das in dem Fall betrifft. Ich nehme einfach nur Kristallzucker, muss ich den auch kalt anrühren?


    Vg,


    Thomas

    Hi,


    bei den Montagsimkern gab es mal eine Sendung über Wachs, dort wurden die verschiedenen Wachsarten vorgestellt. Dort wurde auch gesagt, das Wachs aus dem Honigraum und/oder Deckelwachs(Jungfernwachs) sowie Drohnenwachs nicht so hart ist wie Wachs von Arbeiterinnenbrut, da das Wachs durch mehrmaliges Bebrüten härter wird. Daher sollte man bei Mittelwänden immer mischen (so habe ichs zumindest verstanden).


    VG,

    Thomas

    Hi,


    für das Brutnest reicht eine einzargige Betriebsweise. Dabei werden die Bienen eher dazu animiert, in den Honigraum zu gehen, da die Königin leere Waben schneller bestiftet weil, weniger Auswahl (so meine ich, genau genommen finde ich es immer noch irritierend, aber es klappt). Das Brutnest ist kompakter, dadurch ist der Wärmehaushalt besser. Da die Bienen nun keinen Platz im Brutnest für Honig haben, tragen sie ihn in den Honigraum.

    Das ist zumindest die Idee :)
    Dadurch hast du aber den Nachteil, das wenn du schleuderst, die Bienen keine Nahrung mehr eingelagert haben. Daher ist bei der einzargig geführten Betriebsweise die Futterkontrolle wichtiger. Außerdem wurde mir gesagt, das die Schwarmtendenzen größer wären. Das war bei mir nicht so, aber da gehen die Meinungen auseinander (wichtig ist genügend Platz, welchen du ja offensichtlich gegeben hast)


    Nun kann es auch Bienenherkünfte geben, welche den Honig lieber Brutnestfern lagern. Die würden wahrscheinlich den Honigraum auch besser annehmen. Wenn du nur Mittelwände hast, dann hat der Schwarm einen Vorteil, da Schwarmbienen (keine Kunstschwärme) sich schon aufs Bauen eingestellt haben. Deine überwinterten Bienen werden erst mal die Waben nutzen, welche du schon hast. Außerdem hängt es vom Trachtangebot, dem Wetter, den Bienen, etc. ab, was man von hier schlecht beurteilen kann.

    Ich würde auch 2 Völker unterschiedlich führen, um zu schauen, was mir besser gefällt (also eines einzargig, eine zweizargig). Wenn du in dem Imkerkurs die zweizargige Betriebsweise gezeigt bekommen hast, dann wird das ja evtl. in deiner Gegend zweizargig besser / geeigneter sein (laut den Montagsimkern, wenn du eine starke Sommertracht erwartest, so ich es richtig verstanden habe).


    Alternativ könntest du das Absperrgitter auch ganz weglassen und 3 bzw. X-Zargig imkern, auch das machen einige. Aber das nur am Rande :) Generell ist das, was du gesehen hast (Honigraum wird schneller angenommen) einer der Gründe, weshalb man einzargig führt. Aber auch darauf gibt es keine Garantie, da es letztlich von der Biene abhängt.


    VG,

    Thomas