Beiträge von Rolf_L

    Wie Waldi bemerkt, 505x505x305, mit rundum 7mm Beespace, ist DAS Mass was uns Bruder Adam vererbt hat.


    Ohne die Angabe der Wandstärke ist die Festlegung der Außenmaße ohne Wert, da außen keine Rähmchen, keine Bienen, und kein Beespace ist.

    Die 505 mm ergeben sich aus dem in Amerika üblichen Maßsystem in Inch und den daraus in Amerika üblichen Brettstärken. Gewerbliche Hersteller mit entsprechenden Abnahmemengen können im Sägewerk natürlich solche Brettstärken bestellen und Beuten in Orginalmaßen herstellen. Für den Selbstbau von ein oder zwei Beuten würde ich vom Innenmaß ausgehen. Das Außenmaß ergibt sich dann aus der gewählten (handelsüblichen/verfügbaren) Brettstärke.


    Und über die Fachkompetenz von jemanden, der von 7mm Beespace spricht, darf sich jeder selbst eine Meinung bilden.

    Ich habe gerade im Onlineshop eines namhaften Imkereibedarfshändlers geblättert,

    Und ich hab mal in alten Büchern geblättert:

    So um 1905 hat F. Gerstung errechnet was ein Bienenvolk so braucht und ist auf eine Brutraumgröße von ca. 44 l gekommen.

    ca. 90 Jahre später hat Prof. Seeley erforscht was Bienen wählen, wenn sie nicht zwangsweise in eine Beute (ein)geschlagen werden. Und was ein Wunder, sie wählen ca. 40-60 l große Hohlräume.

    Da ist die Segeberger Beute mit DNM 1,5 aus Bienensicht gar nicht so schlecht.

    Hallo Markus,

    Fichte und Hartholz quellen unterschiedlich, das führt zu Spannung / Rissen zwischen Hartholz und Fichte. Würde ich nicht machen.

    Regen geht meist als Schlagregen nieder, also auf die Seitenwände der Beute.

    Um das Einziehen des Wassers in den Spalt zwischen den Zargen zu verhindern, kann man die Zarge unten mit einer Tropfkante und oben mit einer Fase versehen.

    Lindenholz wurde schon vor über 100 Jahren von F. Gerstung in seinem Buch "Der Bien und seine Zucht" empfohlen.

    zu dem warum, kann ich nur mutmaßen:

    Gerstung hatte beobachtet, dass Bienenschwärme häufig in hohle Lindenbäume einzogen.

    oder dass Lindenholz schon seit alters her als geschmacksneutral bekannt ist