Beiträge von Mati

    Ich würde noch eine Dämmplatte außen auf den Deckel legen, unter den Blechdeckel, die Folie drin lassen und den Varroaschieber nicht den ganzen Winter drin lassen. Brutpause bzw. kleineres Brutnest im Winter macht Sinn. Kondenswasser kann dann immernoch an den Wänden entstehen, läuft aber dann runter und durch den Boden nach außen, wenn es mehr Feuchtigkeit ist. Läßt sich wohl kaum vermeiden.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Das kann ich bekräftigen. Ich hatte über das letzte Jahr meine Beuten mit ca 7cm Wärmedämmung im Aussendeckel nachgerüstet und wesentlich weniger (eigentlich gar keine) Feuchtigkeit und Schimmel dieses Frühjahr festgestellt. Die Böden waren bis auf die Einlage des Schiebers zur Kontrolle offen.

    Wie andere schon geschrieben haben, würde ich mit dem Schröpfen noch einige Wochen warten. Ist halt so, letztes Jahr um diese Zeit habe ich auch schon die ersten Ableger gebildet, dieses Jahr verzögert sich eben alles ein wenig.


    Bzgl Annahme beim Zusetzen kannst du den Zusetzkäfig auch erstmal auf die Oberträger legen und sehen, wie die Bienen auf die Neue reagieren. Im besten Fall freuen sie sich, fächeln dem Duft weiter und tauschen schon Futter aus. Bei aggressiver Reaktion würde ich dann noch ein paar Tage warten.

    CptnBruno

    Letztes Jahr habe ich gute Erfahrungen mit TBE und Fangwabe + Scalvini-Käfig gemacht. So ist die Königin lediglich 9 Tage eingesperrt. Zwar sagt Büchler ja auch, es hätte keine nennenswerten Königinnenverluste bei den Versuchen gegeben, andere berichten aber auch anderes, wenn die Königin länger im Käfig steckt. Klar, ne Bannwabe bietet ihr da mehr Freiheit, du hast dann aber mehr Aufwand mit dem Wabenroulette über den Zeitraum von 25 Tagen und musst die Kiste öfter aufmachen.

    Vom Preis Scalvini vs Bannwabe mal abgesehen.


    Such dir für die Fangwabe eine mit mittelalten Maden und solchen kurz vor der Verdeckelung, dann hast du 9 Tage später (oder auch nach ner Woche schon, soll ja Leute geben, die nur am Wochenende zum Imkern kommen 😉) den Großteil der verbliebenen Milben gefangen, nach der Entnahme brutfreie Völker und kannst wunderbar mit Oxalsäure behandeln. Das Ganze dann mit lediglich zwei Eingriffen ins Volk.


    Im besten Fall hast du am Schluss sogar noch neue Völker, je nach Milbenlast.

    , dass die Königin am Flügel verletzt war. Ist jetzt sicher nicht tragisch, aber je nachdem, wie vollmundig die Qualität der Völker und das eigene Können angepriesen wird, doch ein Hinweis auf die Seriosität

    Dass eine Königin eine Verletzung hat kann immer mal sein. Unseriös würd ich das nur nennen, wenn der Verkäufer sich weigert die Königin zu tauschen.

    Genau. Daher habe ich auf den Kontext bei verletzter Königin hingewiesen 😉

    Bugsi : Ich würde neben den von dir genannten Punkten auch schauen, dass die Königin heil ist. Ich hatte da auch schon den Fall, dass die Königin am Flügel verletzt war. Ist jetzt sicher nicht tragisch, aber je nachdem, wie vollmundig die Qualität der Völker und das eigene Können angepriesen wird, doch ein Hinweis auf die Seriosität auch hinsichtlich anderer Aspekte.

    Manche Verkäufer betreiben etwa ihre Wabenhygiene, indem sie rabenschwarze Schinken über Verkauf entsorgen. Da würde ich auch ein Auge drauf haben und in Verbindung mit oben genanntem dann auch kritisch überlegen, wie weit da jemand weiß, was er tut und ggf auch bzgl Varroabefall eher bei jemandem kaufen, wo der Gesamteindruck der Völker stimmt.

    Sollte ich dort noch einmal kaufen, werde ich die nicht-Binder Variante bestellen.

    [...]

    Insgesamt habe ich aber zu dem Preis auch nicht viel mehr erwartet, man muss schon auch fair bleiben.

    Das mit der Fairness sehe ich auch so und ich hoffe, es ist in meinem Post nicht gänzlich untergegangen, dass ich die Qualität der Beuten für den Preis für gerechtfertigt halte und bisher auch immer zufrieden war.


    Nach Rücksprache wurde ja auch direkt der Tausch gegen Teile mit Griffleiste angeboten und eingeräumt, ich sei nicht der erste Kunde, der dies reklamiert. Da wird sich sicher was ändern...

    🙂 keine Sorge, ich weiß da schon, was ich will. Gerade das Binderset hatte all die Teile, die ich sonst immer selbst dazu gebaut habe. Da brauche ich keine Sonderanfertigung, entscheidend ist (für mich), dass die Teile genau genug zugeschnitten sind. Das ist diesmal eben nicht der Fall und in Summe kam halt einfach viel zusammen, daher mein leichter Frust.

    Aber wie gesagt, wen das nicht stört erhält dort in der Regel eine passable Beute zu angemessenem Preis.

    Ich hatte bereits ein paar Mal bei diesem Anbieter bestellt und war bis auf Kleinigkeiten (nicht montiertes Absperrgitter, dadurch nochmal Metallbohren und passende Schrauben besorgen, hier und da mal kleinere Schäden, alles nix Wildes und bei dem Preis akzeptabel) recht zufrieden. Auch die Böden fand ich besser als etwa bei Wagner, der dort eine handbreite Querstrebe einbaut, die eine Gemülldiagnose verfälscht und erschwert. Und dass die Lieferzeiten der Beutenwelt nicht realistisch sind, ist ja inzwischen bekannt und lässt sich einplanen.


    Dieses Jahr bin ich allerdings mehr als unzufrieden. Die Lieferzeit ist inzwischen um mehr als das Dreifache überschritten und langsam wird's echt eng. Nach mehreren Telefonaten und einigem Hin und Her kam die Lieferung dann heute an. Enttäuschend finde ich diese arge Verzögerung trotzdem, nachdem ich immerhin mehrere tausend Euro in Vorleistung gegangen bin. Auch habe ich Verständnis, dass bei der Vielzahl mal eine Bestellung untergeht, erwarte dann aber im Gespräch ehrliche Aussagen und dass dabei getroffene Zusagen eingehalten werden. Das ging leider nicht ohne mehrmaliges Nachklopfen.


    Die Palette mit den Rähmchen könnte besser verpackt sein, da sind einige (wenige) BR-Rähmchen gebrochen. Aber das ist auch ein Problem der Spedition... ich mache dann eben daraus die Zuchtleisten.


    Ärgerlich finde ich auch das Fehlen der Griffleisten an den BR-Zargen. Im Telefonat zwecks Rücksprache erfuhr ich dann, das sei eine Empfehlung von Binder. Und bei allem Respekt für Herrn Binder, da sehe ich das Problem bzgl Wärmehaushalt in keinem Verhältnis mehr zur Praktikabilität im Betrieb. Lager und Transport gestalten sich schwierig, wenn ich die Beute nicht press aneinander schieben bzw ohne Hilfsmittel heben kann. Da war die Dame am Telefon aber auch ganz bei mir und etwas unglücklich über die Bewerbung als ,,Binderset". Er behauptet nach ihrer Aussage, mit BR würde eh keiner wandern und führt wohl neben Wärmeverlusten auch eine Angriffsfläche für den Specht an. Naja, also ich nehme das Brutnest unter den Honigräumen schon gerne mit in die Tracht und auch meine Ableger bewege ich gerne aus dem Flugradius raus.

    Und ich kaufe ja nicht bei Binder sondern eben beim Händler, dann sehe ich auch die Kommunikation über die Binder'schen Modifikationen im Vergleich zu deren Standard in deren Verantwortung.

    Nunja, ein Umtausch gegen Teile mit Griffleiste wurde ohne Weiteres angeboten und soll morgen das Lager verlassen.


    Die Passgenauigkeit der Teile allerdings hätte ich mir gerade nach den Videos der neuen Maschinen etwas besser gewünscht, da findet sich teilweise Versatz von 3-5mm und auch verzogenes Holz und das nach halber Strecke durch die Montage inzwischen doch bei jedem dritten Honigraum. Das ist für meine Begriffe zu viel, gerade weil Binder immer den Beespace predigt. Den habe ich nun selbst bei Versuchen, diesen argen Versatz beim Zusammenbau auszugleichen, zwischen den Außenwänden der Honigräume. Da wäre mal ein Wärmeverlust, der sich durch Sorgfalt beim Zuschnitt verhindern ließe. So kann ich die Beuten nicht einsetzen, ohne dass Räuberei entsteht.


    Derzeit bin ich also offen gestanden etwas geteilter Meinung nach den bisherigen Erfahrungen mit den Österreichern. Sicher, sie bieten eine passable Beute zu kleinem Preis, sind freundlich und bis auf dieses Jahr hat soweit eigentlich immer alles gepasst.


    Wenn man allerdings mal die Preise bei anderen Anbietern vergleicht, liegt man über den Daumen gepeilt ca 40€ über dem ,,Schnäppchen". Und diese Beuten sind dann aus besserem Holz und bereits montiert. Wer Zeit und entsprechende Maschinen hat, ist bei der Beutenwelt sicher gut bedient. Ich für meinen Teil werde wohl die nächsten Beuten von anderer Quelle beziehen, auch wenn mir der Zusammenbau immer Spaß gemacht hat.

    Ich wäre für jeden Tipp zu Hersteller, Erfahrung dankbar.

    hallo vielleicht eine von vielen Möglichkeiten um denk mal imkerlich optimal unterwegs zu sein ..... das hat in unser Hobbyimkerei der Weihnachtsmann schon vorbei gebracht


    *Honigschleuder Selbstwendeschleuder 4 Waben BIENE Royale 2.0 WINTERAKTION

    Hallo Herby,


    ich liebäugele auch mit einer Schleuder dieses Herstellers.

    Könntest du nach der ersten Saison im Einsatz mal deine Erfahrungen mit dem Gerät teilen? Das wäre super, denn im Netz findet sich ausser den Promovideos leider nicht wirklich etwas zu diesen Modellen.


    Vielen Dank und Gruß

    Mati

    Ich hab lediglich mal Grashüpfer in Senfsoße gebraten, da muss man aber mit kleiner Temperatur arbeiten, sonst werden sie schnell zu knusprig. Das war allerdings ein improvisiertes Rezept.

    Und im Mescal eingelegt schmecken die Maden noch besser ;) Evtl kannst du ja mal eine in Bärenfang einlegen. Nur zum Verkauf dürfte es lebensmittelrechtliche Hürden zu nehmen geben.

    So oder so eine interessante Art, die Drohnenbrut zu verwerten, so man denn schneidet :)

    Es gab mal ein Kochbuch, das hieß ,,Köstliche Insekten". Neben interessanten Infos bzgl Vergleich der Nährwerte (v.a. Protein) zu hierzulande eher verwendeten Fleischsorten wurden dort auch Rezepte aufgeführt. Mit etwas Glück findest du es sicher im gut sortierten Buchhandel oder online.

    Bon appetit!