Beiträge von cschramm

    Ein kleiner Nachtrag: Beim Stöbern habe ich zufällig entdeckt, dass die üblichen französischen Shops die "Bastellösung" gebrauchsfertig im Angebot haben. Unter Bezeichnungen wie Bac à désoperculer en plastique erhält man zwei Kunststoffwannen, eine "durchsiebt", teilweise wohl mit Lochblech im Boden, teilweise mit Löchern im Kunststoff, in der Regel ineinander stapelbar, obenauf eine Traverse mit Dorn (Entdeckelungsmesser ist dort offenbar Standard) und in der unteren Wanne ein Quetschhahn. Das ganze je nach Anbieter so ab 50 Euro zu durchaus fairen Preisen.

    Herzlichen Dank für die zahlreichen Hinweise, Erfahrungen und Meinungen!


    Um eine billige Lösung geht es mir gar nicht. Die Frage ist ob ein Entdeckelungsgeschirr, wenn ich von Anfang an auf 's Messer setze, irgendeinen Sinn macht oder nur ein Trumm mehr wäre, das Platz und Geld kostet.


    Ich höre auf jeden Fall raus: Kunststoffwanne und "Tropfaufsatz" des Entdeckelungsgeschirrs machen auch mit dem Messer Sinn, sofern man nicht direkt auf einem Deckelwachsschmelzer oder Entdeckelungstisch entdeckelt. Das kommt bei mir erst einmal nicht in Frage, da ich zumindest zum Schleudern keinen Deckelwachsschmelzer dastehen haben werde (ich suche noch nach einer Miet- / Leihlösung, die ich allerdings erst im Nachhinein mit in Eimern aufgehobenem "Wachs-Honig-Pampes" nutzen würde). Der Wabenhalter tut dann natürlich auch nicht weh und ist sicherlich hilfreich, wenn man doch mal ein paar Ecken mit der Gabel macht, und eine Abstellmöglichkeit ist ja unabhängig von Messer oder Gabel.


    Die "Bastellösungen" klingen ganz charmant, wobei mir ein Edelstahleinsatz doch sympathischer als eine angebohrte zweite Kunststoffbox und der Wiederverkaufswert der Kauflösung durchaus ein Argument ist. Auf der anderen Seite scheinen mir die Kauflösungen auf die Schnelle alle keine Box mit seitlichen Öffnungen wie die Fleischkisten für einen Querbalken zu haben, obwohl sie teilweise sogar Euronorm-Maß haben (z. B. "ApiTek" (etwas flacher als die Fleischkiste E2)).

    ...und dann hat man das Entdeckelungsgeschirr herumstehen.

    Ich benutz das noch. Gibt immer mal Gelegenheit. 🤷

    Du hast auch ein Imkereilager, in dem es wahrscheinlich eher verloren als im Weg um-geht, keinen Münchner Wohnungskeller (der sowieso schnell patzen wird, aber das ist ein anderes Kapitel). Was wäre denn so eine Gelegenheit?

    Um mit dem Messer sicher zu arbeiten, brauchst Du eine sichere Auflage. Das geht entweder mit einem Entdeckelungsgeschirr oder mit einem Dorn, der auf einer Traverse über dem Auffanggefäß aufsitzt.

    Ersteres kann ich mir jetzt nicht recht vorstellen. Ganz normal einlegen und dann mit verdrehtem Rücken waagerecht entlangschneiden, das Messer direkt an den Edelstahlbügeln entlang? :/


    Gruß

    Christopher

    Hallo liebes Forum, 👋


    ich überlege mir für die Erstausrüstung zum Entdeckeln ein Entdeckelungsmesser zuzulegen. Kann ich da ruhigen Gewissens auf Entdecklungsgeschirr verzichten und einfach in irgendeine Art Eimer oder Wanne (Edelstahl oder lebenmittelechter Kunststoff natürlich) "fallen lassen"?


    Ich denke "Korrektureingriffe mit der Gabel" lassen sich gegebenenfalls auch schnell frei Hand vornehmen und zum Abtropfen eignet sich ein Eimer mit Sieb doch sicherlich genauso gut wenn nicht besser als das Entdeckelungsgeschirr.


    Ich überwintere gerade meine ersten drei Völker (Ableger) und werde dieses Jahr - sofern nichts katastrophal schief läuft - den ersten Honig ernten. Ich habe 12er-Dadant-Kisten mit 10 Rähmchen im Honigraum, für die sich ja Entdeckelung mit dem Messer anbietet, was ich auch sehr sympathisch finde. Da ich mir im ersten Jahr keinen Deckelwachsschmelzer leisten werde, habe ich erst einmal das in Dickwaben entdeckeln <> kein Deckelwachsschmelzer vorhanden (bevor die Diskussion völlig abschweifte ;)) diskutierte und ausreichend beantwortete Thema und dann eben die Überlegung das Entdecklungsgeschirr einfach sein zu lassen - schont Keller und Geldbeutel.


    Vielen Dank für Hinweise