Beiträge von Beijenpitter

    Oxalsäure wirkt nicht in die verdeckelte Brut. In den verdeckelten Zellen sitzen aber Milben. Wenn Du also möglichst alle Milben erwischen willst, dann wendest Du die Oxalsäure dann an, wenn es gerade keine verdeckelte Brut gibt. Also zum Beispiel bei einem Kunstschwarm, bei der totalen Brutentnahme oder eben geträufelt zur Winterbehandlung.

    Ich hatte die gleiche Überlegung wie Du. Die Fluglochkeile von Bienenweber haben einen kleinen seitlichen Eingang, der dann direkt zum Brutnest führt; das finde ich perfekt für Ableger (ich ziehe die Ableger direkt in der normalen Dadantbeute). Dafür haben diese Keile zwei Nachteile: sie sind einen Tuck zu lang für die Böden anderer Hersteller (mann muss ein Stückchen absägen, damit es z.B. für die Bergwiesenbeuten passt), und es gibt keine ganz geschlossene Seite. Falls Du die Beute mal absperren möchtest (z.B. zum Transport), dann musst Du Eines der Löcher verschliessen, z.B. mit einer Pappeinlage.

    Zur Verdunstung von Ameisensäure funktioniert der „Nassenheider Professionell“ sehr zuverlässig. Die drei verschiedenen Fliess-Einlagen ermöglichen eine genaue Dosierung (passend zur Beutengrösse). Für die konventionelle Behandlung kannst Du 2x nach Anleitung Ameisensäure verdunsten und dann gegebenenfalls an Weihnachten nochmal Oxalsäure träufeln.


    Eine gute Investition ist in jedem Fall ein Messbecher zur Kontrolle des Varoa-Befalls, entweder mit Puderzucker oder mit CO2. Für den Fall, dass Deine Völker keinen starken Befall zeigen, kannst Du Ihnen die Tortur mit der Ameisensäure ersparen. Das ist ein bisschen wie mit Covid19 und AstraZeneca: behandeln ist besser als Varroa, aber vergnügunssteuerpflichtig ist die Behandlung nicht.

    Ich hoffe, das Foto zeigt die richtigen Details. Die neue Generation hat zwei pfiffige Neuerungen: am Frontschieber, der das Flugloch abdeckt/freigibt und am Bodenschieber sind jeweils kleine Magnete angebracht, welche die Schieber in der gewünschten Position festhalten. Bei früheren Modellen war der wacklige Bodenschieber ein Problem, weil er sich von selbst geöffnet hat. Da musste man z.B. mit einem Streifen Klebeband absichern, nachdem das Kästchen mit Bienen gefüllt war.

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    Hallo Paul, worauf Du nur achten musst ist die Öhrchenbreite. Meine ersten Honigräume waren auch von Bienenweber, und ich habe später erst gemerkt, dass andere Rähmchenhersteller breitere Öhrchen an den Honigrähmchen haben. Letztlich habe ich dann die Holzrechen ausgetauscht; jetzt haben alle meine Honigräume die gleichen Rechen. Du kannst natürlich auch alle Rahmen mit schmalen Öhrchen kaufen, aber das schränkt halt die Auswahl an Anbietern ein.

    Ich habe auch die Holzversion der Apideas; die Schaumteile sind in der Bioimkerei ja nicht erlaubt. Beim Bienen-Ruck gibt‘s die in einer Variante mit Metallgittern statt der funzeligen roten Plastikteile beim Original; damit bin ich sehr zufrieden. Aus Kunststoff ist bei mir nur die Abdeckfolie. Man muss allerdings schon aufpassen, dass es keine Lücken gibt; eventuell muss man das dann mit einem Stückchen Klebeband festigen. Wie Frank oben schon schrub, gibt es diese praktischen Tragegestelle für jeweils 8 Kästchen; da passen auch die Holzteile rein. Ein kleiner Nachteil beim Holzsystem sind die Fütterer; ich habe die doppelt und lasse sie rotieren. Ich fülle die zuhause schon ein und tausche dann am Stand gegen die leeren aus, die ich dann zum heiss ausspülen wieder mitnehme. Sonst wäre mir die Gefahr der Schimmelbildung zu groß.

    Ich habe nur Dickwaben (weil ich mit dem Messer entdeckeln will und so Wachs für meine eigene Wachsstrecke ernte). Neue HR kaufe ich nur noch in 1/2, wegen dem seniorengerechten & rückenschonendem Imkern. Das sind 10 bzw. 2x5 Rähmchen je Stockwerk. Bei Holzrechen in US-Dadant musst Du aufpassen mit der Öhrchenbreite; es gibt breitere und schmalere Öhrchen (meine ersten von Weber hatten schmale, die von Wagner dann breite). Probleme mit dem Wassergehalt hatte ich bisher keine.


    Ich habe mal mit meiner Betriebsweise so angefangen, wie ich das am Lehrbienenstand abgeguckt habe; mit anderen Betriebsweisen habe ich keine Erfahrung. Aber das oben beschriebene funktioniert bei mir 1a; kann ich von daher nur empfehlen.

    Oben auf dieser Seite steht eine Anzeige für die Beutenlasur von „Lixum“; damit habe ich meine Beuten gestrichen. Das geht irre schnell: die Lasur wird mit dem Schwamm aufgetragen; einmal auftragen und trocknen. Wenn die Temperatur passt, geht das innerhalb eines Tages. Die Farben sind etwas „pastellig“; das ist vielleicht nicht jedermanns Sache (ich mag‘s).

    Hallo Bommelmann, herzlich willkommen. Du solltest überlegen, ob Du eventuell möglicherweise mal in der Zukunft auf Bio-Betrieb umstellen willst. Dann müsstest Du halt Deine Styroporteile wieder entsorgen bzw. die Holzteile neu kaufen. Ich habe das gerade hinter mir, und es macht keinen Spaß. Wenn Du Dir sicher bist, dass Bio keine Option ist, fällt das Argument natürlich flach. Ich persönlich finde allerdings auch Holzbeuten schöner, und das Auge imkert ja auch mit. Meine sind lasiert; mit Wetter habe ich keine Probleme.

    Hallo cschramm, ich habe auch DD-Dickwaben, die ich mit dem elektrischen Messer entdeckele. Die Kombination ist stimmig, vor allem, wenn Du eigenes Wachs ernten möchtest.

    Um mit dem Messer sicher zu arbeiten, brauchst Du eine sichere Auflage. Das geht entweder mit einem Entdeckelungsgeschirr oder mit einem Dorn, der auf einer Traverse über dem Auffanggefäß aufsitzt. Letzteres funktioniert prima, aber auch nur, wenn nix wackelt. Bei mir fällt das Honig/Wachsgemisch vom Rähmchen direkt in den Deckelwachsschmelzer. Da Du den ja noch nicht anschaffen möchtest, brauchst Du ein anderes Gefäß; da ist dann eine lebensmittelechte Wanne mit aufsitzendem Geschirr vermutlich die einfachste Lösung.

    Ich möchte gerne meinen eigenen Wachskreislauf aufbauen und dazu Mittelwände selber giessen. Ich habe sehr gute Erfahrung mit einem kleinen Zellmaß von 5,1 im Brutraum gemacht und würde das gerne beibehalten. Kann ich die Mittelwände dann auch für Dickwaben im Honigraum verwenden? Bisher habe ich im HR ein grösseres Zellmaß von 5,4 verwendet, aber zwei MW-Gießanlagen sind mir zuviel. Danke für Eure Tipps!