Beiträge von Beijenpitter

    Hallo Gemeinde,


    im letzten Jahr habe ich einen abgegangenen Schwarm eingesammelt und, weil ich gerade keine normale Beute frei hatte, in eine MiniPlus-Beute gesetzt. Das Volk hat darin 4zargig überwintert (genau gesagt war es im Sommer 4zargig, dann habe ich es in zwei lange MiniPlus-Überwinterungszargen umgesetzt). Jetzt würde ich es gerne in eine normale Beute umsetzen; mein normales Standmass sind 12er Dadant-Beuten. Wann und wie würdet Ihr das angehen? Kann ich jetzt bzw. Ende März schon einen Kunstschwarm bilden und in eine große Beute setzen? Danke für Eure Kommentare!

    Hallo Lorenz,


    sind Deine Fragen zur Umstellung jetzt eigentlich beantwortet?


    Wichtig ist auf jeden Fall, dass Du Dir zuerst eine Kontrollstelle aussuchst und mit denen abklärst, wie genau die Umstellung ablaufen soll. Erst nachdem Du einen Vertrag mit der Kontrollstelle abgeschlossen hast, kannst Du mit Einkäufen beginnen. Du musst Dein gesamtes Wachs gegen zertifiziertes Biowachs austauschen, aber das wird nur akzeptiert, wenn das Kaufdatum nach dem Start des Vertrages liegt.


    Ich habe mit meiner Kontrollstelle auch vorher abgeklärt, ob sie z.B. meine Beutenanstriche etc. akzeptieren. Es gibt kleine Spielräume für die Kontrollstellen, wenn es um die Auslegung der Vorschriften geht.


    Falls Du zusätzlich noch Mitglied bei einem Verband werden willst, lohnt es sich natürlich, auch deren Anforderungen mit einzuplanen.


    Viel Erfolg!

    Bei einigen Völkern war in diesem Jahr der Honigeintrag so schwach, dass ich die Honigräume nicht abschleudern wollte. Inzwischen sind die Honigzellen verdeckelt. Ich überlege, ob ich diesen Honig nicht einfach als Winterfutter in den Völkern lasse. Zufüttern muss ich trotzdem, aber wenigstens hätte ich dann eine sinnvolle Verwendung für den Honig.


    Ich habe mal gehört, dass man die Honigräume zum Überwintern unterstellen soll. Heißt das, man stellt den Honigraum auf den Beutenboden und dann den Brutraum darüber? Wann macht man das: jetzt schon? Muss ich sonst noch was beachten?


    Danke für Eure Tipps!

    Oxalsäure wirkt nicht in die verdeckelte Brut. In den verdeckelten Zellen sitzen aber Milben. Wenn Du also möglichst alle Milben erwischen willst, dann wendest Du die Oxalsäure dann an, wenn es gerade keine verdeckelte Brut gibt. Also zum Beispiel bei einem Kunstschwarm, bei der totalen Brutentnahme oder eben geträufelt zur Winterbehandlung.

    Ich hatte die gleiche Überlegung wie Du. Die Fluglochkeile von Bienenweber haben einen kleinen seitlichen Eingang, der dann direkt zum Brutnest führt; das finde ich perfekt für Ableger (ich ziehe die Ableger direkt in der normalen Dadantbeute). Dafür haben diese Keile zwei Nachteile: sie sind einen Tuck zu lang für die Böden anderer Hersteller (mann muss ein Stückchen absägen, damit es z.B. für die Bergwiesenbeuten passt), und es gibt keine ganz geschlossene Seite. Falls Du die Beute mal absperren möchtest (z.B. zum Transport), dann musst Du Eines der Löcher verschliessen, z.B. mit einer Pappeinlage.

    Zur Verdunstung von Ameisensäure funktioniert der „Nassenheider Professionell“ sehr zuverlässig. Die drei verschiedenen Fliess-Einlagen ermöglichen eine genaue Dosierung (passend zur Beutengrösse). Für die konventionelle Behandlung kannst Du 2x nach Anleitung Ameisensäure verdunsten und dann gegebenenfalls an Weihnachten nochmal Oxalsäure träufeln.


    Eine gute Investition ist in jedem Fall ein Messbecher zur Kontrolle des Varoa-Befalls, entweder mit Puderzucker oder mit CO2. Für den Fall, dass Deine Völker keinen starken Befall zeigen, kannst Du Ihnen die Tortur mit der Ameisensäure ersparen. Das ist ein bisschen wie mit Covid19 und AstraZeneca: behandeln ist besser als Varroa, aber vergnügunssteuerpflichtig ist die Behandlung nicht.

    Ich hoffe, das Foto zeigt die richtigen Details. Die neue Generation hat zwei pfiffige Neuerungen: am Frontschieber, der das Flugloch abdeckt/freigibt und am Bodenschieber sind jeweils kleine Magnete angebracht, welche die Schieber in der gewünschten Position festhalten. Bei früheren Modellen war der wacklige Bodenschieber ein Problem, weil er sich von selbst geöffnet hat. Da musste man z.B. mit einem Streifen Klebeband absichern, nachdem das Kästchen mit Bienen gefüllt war.

    pasted-from-clipboard.jpg

    Hallo Paul, worauf Du nur achten musst ist die Öhrchenbreite. Meine ersten Honigräume waren auch von Bienenweber, und ich habe später erst gemerkt, dass andere Rähmchenhersteller breitere Öhrchen an den Honigrähmchen haben. Letztlich habe ich dann die Holzrechen ausgetauscht; jetzt haben alle meine Honigräume die gleichen Rechen. Du kannst natürlich auch alle Rahmen mit schmalen Öhrchen kaufen, aber das schränkt halt die Auswahl an Anbietern ein.

    Ich habe auch die Holzversion der Apideas; die Schaumteile sind in der Bioimkerei ja nicht erlaubt. Beim Bienen-Ruck gibt‘s die in einer Variante mit Metallgittern statt der funzeligen roten Plastikteile beim Original; damit bin ich sehr zufrieden. Aus Kunststoff ist bei mir nur die Abdeckfolie. Man muss allerdings schon aufpassen, dass es keine Lücken gibt; eventuell muss man das dann mit einem Stückchen Klebeband festigen. Wie Frank oben schon schrub, gibt es diese praktischen Tragegestelle für jeweils 8 Kästchen; da passen auch die Holzteile rein. Ein kleiner Nachteil beim Holzsystem sind die Fütterer; ich habe die doppelt und lasse sie rotieren. Ich fülle die zuhause schon ein und tausche dann am Stand gegen die leeren aus, die ich dann zum heiss ausspülen wieder mitnehme. Sonst wäre mir die Gefahr der Schimmelbildung zu groß.

    Ich habe nur Dickwaben (weil ich mit dem Messer entdeckeln will und so Wachs für meine eigene Wachsstrecke ernte). Neue HR kaufe ich nur noch in 1/2, wegen dem seniorengerechten & rückenschonendem Imkern. Das sind 10 bzw. 2x5 Rähmchen je Stockwerk. Bei Holzrechen in US-Dadant musst Du aufpassen mit der Öhrchenbreite; es gibt breitere und schmalere Öhrchen (meine ersten von Weber hatten schmale, die von Wagner dann breite). Probleme mit dem Wassergehalt hatte ich bisher keine.


    Ich habe mal mit meiner Betriebsweise so angefangen, wie ich das am Lehrbienenstand abgeguckt habe; mit anderen Betriebsweisen habe ich keine Erfahrung. Aber das oben beschriebene funktioniert bei mir 1a; kann ich von daher nur empfehlen.

    Oben auf dieser Seite steht eine Anzeige für die Beutenlasur von „Lixum“; damit habe ich meine Beuten gestrichen. Das geht irre schnell: die Lasur wird mit dem Schwamm aufgetragen; einmal auftragen und trocknen. Wenn die Temperatur passt, geht das innerhalb eines Tages. Die Farben sind etwas „pastellig“; das ist vielleicht nicht jedermanns Sache (ich mag‘s).

    Hallo Bommelmann, herzlich willkommen. Du solltest überlegen, ob Du eventuell möglicherweise mal in der Zukunft auf Bio-Betrieb umstellen willst. Dann müsstest Du halt Deine Styroporteile wieder entsorgen bzw. die Holzteile neu kaufen. Ich habe das gerade hinter mir, und es macht keinen Spaß. Wenn Du Dir sicher bist, dass Bio keine Option ist, fällt das Argument natürlich flach. Ich persönlich finde allerdings auch Holzbeuten schöner, und das Auge imkert ja auch mit. Meine sind lasiert; mit Wetter habe ich keine Probleme.