Beiträge von AquaStar

    Das sieht aber so aus als wenn diese Beute nicht kompatibel zu Standard Liebig Beuten ist, oder?

    Du musst nach den Beuten nach "AG Magazinimker" suchen, dann findest Du sie. Diese sind meiner Meinung nach nicht kompatibel zu den Standard Liebig-Beuten. Beuten nach AG Magazinimker sind so konstruiert, dass Du auf ein und denselben Boden bzw. unter ein- und denselben Deckel sowohl Zargen mit Zander, DNM oder Dadant auf-/untersetzen kannst, sofern diese ebenfalls nach AG Magazinimker gefertigt sind. Theoretisch könntest Du da also im Brutraum mit Dadant imkern und im Honigraum Zander und/oder DNM aufsetzen. Macht wenig Sinn, soll aber nur die Kompatibilität verdeutlichen.


    In unserem Verein werden vornehmlich Beuten nach AG Magazinimker empfohlen.

    Ok, danke. Die gibt es aber dort nicht zu kaufen, oder? Ich sehe dort nur die Möglichkeit einen Bauplan zu erwerben.

    Ich habe gerade nochmal nachgeschaut. Bei Bergwinkel tauchen die Beuten unter dem Stichwort "Magazinimker-Beute" auf.

    Ich habe auch die Holzversion der Apideas; die Schaumteile sind in der Bioimkerei ja nicht erlaubt. Beim Bienen-Ruck gibt‘s die in einer Variante mit Metallgittern statt der funzeligen roten Plastikteile beim Original; damit bin ich sehr zufrieden. Aus Kunststoff ist bei mir nur die Abdeckfolie. Man muss allerdings schon aufpassen, dass es keine Lücken gibt; eventuell muss man das dann mit einem Stückchen Klebeband festigen. Wie Frank oben schon schrub, gibt es diese praktischen Tragegestelle für jeweils 8 Kästchen; da passen auch die Holzteile rein. Ein kleiner Nachteil beim Holzsystem sind die Fütterer; ich habe die doppelt und lasse sie rotieren. Ich fülle die zuhause schon ein und tausche dann am Stand gegen die leeren aus, die ich dann zum heiss ausspülen wieder mitnehme. Sonst wäre mir die Gefahr der Schimmelbildung zu groß.

    Meine Plastikteile sind gelb, also auch wieder eine andere Fertigungslinie. Vermutlich erklärt dies Einiges - unterschiedliche Hersteller - unterschiedliche Präzision. Könntest Du auch mal ein Foto eines Deiner Begattungskästchen in der einsatzbereiten Form einstellen? Ich möchte nun doch wirklich wissen, woran ich mit meinen Holzkästchen gescheitert bin...

    Vielen Dank!

    Das sieht aber so aus als wenn diese Beute nicht kompatibel zu Standard Liebig Beuten ist, oder?

    Du musst nach den Beuten nach "AG Magazinimker" suchen, dann findest Du sie. Diese sind meiner Meinung nach nicht kompatibel zu den Standard Liebig-Beuten. Beuten nach AG Magazinimker sind so konstruiert, dass Du auf ein und denselben Boden bzw. unter ein- und denselben Deckel sowohl Zargen mit Zander, DNM oder Dadant auf-/untersetzen kannst, sofern diese ebenfalls nach AG Magazinimker gefertigt sind. Theoretisch könntest Du da also im Brutraum mit Dadant imkern und im Honigraum Zander und/oder DNM aufsetzen. Macht wenig Sinn, soll aber nur die Kompatibilität verdeutlichen.


    In unserem Verein werden vornehmlich Beuten nach AG Magazinimker empfohlen.

    Die Zanderbeuten nach der AG Magazinimker haben eine Wandstärke von 25mm. Ein Hersteller, dessen Qualität ich gut finde, sind die Vogtlandwerkstätten Greiz.

    Unabhängig davon, dass die Kompatibilität der Beuten nach AG Magazinimker eigentlich sowieso unschlagbare Vorteile mit sich bringt, trifft das mit der Wandstärke der Zargen nach AG Magazinimker auch auf die von Bergwinkel Imkereibedarf produzierten Beuten zu: 25mm Wandstärke, wobei ich ehrlicherweise zugeben muss, dass ich es selbst nur bei Zanderzargen nachgemessen habe. Qualität der Beuten ist darüber hinaus meiner Meinung nach sehr gut. Zwar nicht ganz günstig, aber ganz solide verarbeitet.

    Vielen Dank, Bernd. Bin gespannt!

    Ich habe mir meine jetzt gerade nochmal herbeigeholt, sie stehen nun neben mir. Es klappert wirklich fast alles: Futtertrog, Plastikrähmchen in den Halterungen und nach oben zur Abdeckfolie, Lüftungsgitter vorne. Abdeckfolie liegt auch nicht plan auf den Plastikrähmchen bzw. in der oberen Einfassung auf, hier hatte ich, um das zu beheben, mit dem Stemmeisen schon vorne Richtung Lüftungsgitter etwas Holz herausgestemmt, aber das hat das Problem auch nicht gelöst, sondern maximal abgemildert. Insbesondere das Lüftungsgitter vorne hat nach oben, unten, links und rechts ordentlich Spiel und ich habe die Lücken teilweise schon mit Füllmasse verschlossen - hat auch nicht geholfen. Umgedreht mit geschlossenem Deckel ertönt innendrin bei Bewegung des Kästchens ein ordentliches Poltern der klappernden Teile. Als Biene würde ich da auch fliehen...

    Kannst Du, Bernd, mal zeigen, wie das innendrin bei Dir alles mit eingesetztem Futtertrog, Plastikrähmchen, Lüftungsgitter sowie aufgelegter Abdeckfolie ausschaut? Dann kann ich sehen, ob ich wirklich vielleicht nur eine fehlerhafte Charge erwischt habe oder in der Bedienung etwas falsch gemacht habe...vielen Dank!

    Ich persönliche schätze einen Waldstandort sehr. Nebst Ungestörtheit bietet ein lichter Wald auch vielfältige und konstante Pollen-/Nektarquellen. Vor allem dann, wenn es ein lichter Wald ist. Eine nennenswerte Trachtlücke kenne ich nicht.


    Jedoch ist die Gefahr von umstürzenden Bäumen nicht zu unterschätzen. Das Risiko Beute/Bienen zu schädigen ist gross. Sei es aufgrund der sporadischen Stürme oder aber auch im Winter (wie z.B. in diesem) aufgrund grosser Schneelast.


    Probiere es aus und sammle deine eigenen Erfahrungen.

    Ich habe auch immer mehrere Völker im Wald stehen und kann die Gefahr von umstürzenden Bäumen nur bestätigen - und ebendiese steigt klimabedingt aktuell von Jahr zu Jahr immer mehr an. Mit einem Stand in Fallweite von Flachwurzlern hätte ich dabei mittlerweile Probleme und würde einen solchen Stand auch nicht mehr wählen. Die Gefahr für die Beuten, die Völker und letztlich auch für die Imkerin oder den Imker ist mir zu groß.


    Je nach Standort erfreut ein Waldstand den Imker oder die Imkerin allerdings mit maximaler Ruhe, Waldgeräuschen beim Imkern, Begegnungen mit Tieren des Waldes...für mich ein ganz wichtiger Grund, um an meinem Waldstand festzuhalten (liegt außerhalb der Fallweite von Flachwurzlern). Und natürlich ist der Honig auch ein anderer, schmeckt anders und sieht anders aus. Inwiefern es da in "meinem" Wald Waldtracht zu holen gibt, weiß ich nicht - das war für mich nie wichtig. Trachtlücken oder eben keine Trachtlücken habe ich auch noch nicht feststellen können. Dies alles wird von Stand zu Stand sehr verschieden sein.


    Meine Empfehlung: Sicheren Waldstand suchen, Aufstell- und Zufahrtberechtigung klären, Jagdpächter informieren, Waldstand korrekt kennzeichnen und dem Veterinäramt melden und dann einfach mit ein paar Völkern ausprobieren.

    Danke, Bernd...freut mich, dass es auch positive Erfahrungen mit den Holzbegattungskästchen gibt, denn eigentlich ist es ja eine super Sache, wenn diese aus Holz gefertigt sind.


    Aus meiner Erinnerung heraus hatte ich die Bienen für die Begattungskästchen von meinem Zweitbienenstand, der sich mehr als 3km entfernt vom Begattungsbienenstand befindet. Ich führe den Bienenverlust in den Begattungskästchen tatsächlich vornehmlich auf die offenbar vielen undichten Stellen zurück. Das beginnt bei der Abdeckfolie, die von der Bauart her schon nicht "plan" aufliegen kann (Durchschlupfmöglichkeiten für Bienen mindestens links und rechts am Folienrand) und auch nicht durch den aufgesetzten Deckel fest "aufgedrückt" werden kann und endet beim Lüftungsgitter vorne, an dem sich (selbst beobachtet) eine Vielzahl an Bienen vorbeigequetscht hat. Sobald man das Begattungskästchen zudem einmal umdreht (z.B. zum Befüllen), kann innendrin so viel verrutschen, dass die Durchschlupflücken immer mehr werden. Aber vielleicht habe ich auch etwas falsch gemacht, wer weiß das schon. Die Anzahl der von mir erfolglos genutzten Holzbegattungskästchen bewegt sich allerdings auch im zweistelligen Bereich und ich habe wirklich mehrfach versucht, Bedienungsmängel meinerseits zu identifizieren und abzustellen. Am Ende hat nichts so recht funktioniert. Vielleicht gibt es ja bei den Holzbegattungskästchen irgendwelche "Zusammenstecktricks" (Position der Abdeckfolie, des Lüftungsgitters etc.), dich ich nicht befolgt habe (wobei das ja eigentlich selbsterklärend ist)? Wenn Du, Bernd, dazu noch etwas sagen kannst, dann würde ich mich freuen, denn ich würde die Begattungskästchen liebend gerne (dann aber erfolgreich) einsetzen, da ich grundsätzlich ein großer Freund der Holzbetriebsweise bin.

    Also auch wenn hier in Hessen die Wettervorhersage eher durchwachsen ist und die Kirsche zumindest hier bei mir noch nicht blüht, kommt am Wochenende überall der 1. HR drauf. Schlehe und Weißdorn stehen schon voll in Blüte, da möchte ich nicht länger warten.

    Das Thema ist zwar schon alt, aber vielleicht interessieren hier aktuelle Erfahrungen. Ich habe einige Apideus-Holzbegattungskästchen im Besitz, weil mir das Material mehr zusagte als das der klassischen Apidea-Begattungskästchen. Vorletztes Jahr habe ich ca. 10 der Holzbegattungskästchen genutzt und die Erfahrungen waren tatsächlich nicht gut. Ich kann das viele Geklappere bestätigen und bei mir sind die Bienen auch ständig irgendwo hindurchgekommen, sodass ich das Gefühl hatte, dass die Begattungskästchen insgesamt nicht ganz "dicht" (im Sinne von geschlossen) sind. Infolgedessen waren fast alle nach wenigen Tagen teilweise oder komplett leer (d.h. die Bienen waren weg). Seitdem habe ich sie nicht mehr genutzt. Mein einziges parallel dazu genutztes Apidea-Begattungskästchen hat vorletztes Jahr hingegen tadellos funktioniert. Seit letztem Jahr nutze ich nun auch MiniPlus-Beuten als Begattungseinheiten mit sehr gutem Erfolg.