Beiträge von SimonNiebler

    Hallo zusammen! Ich kann von der 24er von Logar auch nur gutes berichten! Durch die Höhe passt unten eine gute Menge Honig rein der dann zur Stabilisierung der Unwucht beiträgt. Wobei die Unwucht bei richtiger Befüllstrategie und 24 Rähmchen kein großes Problem ist.


    Bzgl. Automatik: ich habe vor 2 Jahren bei Investition dann gesagt: wenn schon denn schon und hab sie mir gegönnt. Funktioniert einwandfrei und ich geb sie nicht mehr her. Ist wahrscheinlich ein Soft-fact und fällt unter die Kategorie Komfort und nicht unter Wirtschaftlichkeit.

    Hallo Wolfgang! Das betrifft nicht nur "Großbauern"! Mittlere Milchviehbetriebe sind betroffen! 600.000€ / 40ct pro Liter Milch brutto: das sind je nach Milchleistung nur 150-160 Kühe und dann hat der Landwirt kein Getreide oä verkauft! Und selbst kleinere kann es plötzlich betreffen wenn jemand einen größeren Holzeinschlag macht oder eine größere Maschine verkauft. Da sind 50.000€ UMSATZ schnell mal zusammen! Wohl gemerkt Umsatz und nicht Gewinn!

    Du suchst nach Insektiziden, die für eine vier- bis fünffache Anwendung zugelassen sind?

    Man setzt schon aus Gründen der Resistenzvermeidung die Verschiedenen Insektizide (Wirkstoffgruppen) im Wechsel ein!

    Deine Gedankengänge dazu sind daher total...., siehe oben!


    ...

    Die Zulassung eines einzelnen Produktes geht bis zu 3 Anwendungen. Aber im Rahmen der Zulassung spricht nichts gegen die Anwendung eines weiteren Mittels. Also sind 5 Anwendungen durchaus zulässig. Ob das sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Schließlich kosten die Insektizide ja auch Geld!

    Natürlich verschiebt sich bei Nachfrage auch das Angebot! Auch wir Landwirte können Betriebswirtschaft! Beizen und andere Pflanzenschutzmittel werden nicht eingesetzt um die Imker zu ärgern. Das kannst du glauben oder du kannst es lassen.


    Zu den Zahlen: du beziehst dich bei Anbaufläche und Ertrag auf Bio PLUS konventionell. Und die 10% sind Quatsch! Zucker wächst ja nicht in Reinform auf der Fläche.

    45t/ha ist der Rübenertrag. In der Zuckerfabrik werden den Rüben dann die enthaltenen 16% Zucker entzogen.


    Also nochmal nachrechnen!


    Bei Biorüben ist ja nicht nur die fehlende Beize das Problem! Auch das Thema Unkraut ist ja bei Biorüben richtig Handarbeit!

    Machen wir mal die Rechnung auf:

    1 Mio Bienenvölker in D 2019 (Quelle DIB)

    X 17l Ambrosia-Sirup (Empfehlung Nordzucker) für die Winterfütterung

    = 17 Mio l Sirup

    = 17 Mio kg = 17.000t Kristallzucker


    Bio Rübenanbau:

    45t/ha x 16% bereinigter Zuckergehalt = 7,2t/ha


    Das heißt alleine zur Fütterung eurer/unserer Bienenvölker mit Bio Rübenzucker würden wir 2.360ha Bio-Rüben brauchen.


    Und wieviele ha stehen in Deutschland? Ca 4000ha.

    Und aktuell gehen 80% in Verarbeitung von Getränken und Lebensmitteln.


    Kauft mal alle Biozucker, dann reden wir weiter!