Beiträge von SimonNiebler

    Gespritzt wird in der Blühte ja nicht mehr oder?

    Gespritzt werden darf sowohl B4 Insektizid und auch Fungizid, das gebe ich zu Bedenken. Und auch, dass der etwas gestiegene Rapspreis Behandlungen wirtschaftlicher werden lässt als in den Jahren zuvor.


    Aber alles kein größeres Problem. Sprecht die Landwirte an und ihr findet bestimmt einen Weg der Zusammenarbeit.

    Es könnte sein dass der Raps an der sogenannten Knospenwelke litt und dadurch der Ertragsausfall schon sicher war. Dann macht es keinen Sinn den Raps noch länger stehen zu lassen. Dieses Phänomen trat in den letzten Jahren regional immer wieder mal auf.

    "Spritzbube" :cursing:


    Ich bin dann mal raus...


    Man kann ja auch vernünftig und normal diskutieren. Es gibt Pflanzenschutzmittelzulassungen und Varroamittelzulassungen. Bekanntermaßen setzen sich auch die "Sublimationsbuben" häufig drüber hinweg. Mault da einer? Wenn jeder sich um sich selbst kümmert, dann wird sich um jeden gekümmert!


    Man könnte ja auch einen Landwirt bei der Blütenbehandlung anhalten und ansprechen was denn da gerade so passiert. Oder noch besser: VORHER mit ihm da drüber sprechen. Zu abwegig für dich ribes?

    PS.: Wenn 'mit biologischen Mitteln' mit Kupfer & Co ist, fänd ich das bedenklicher. Und wenn jeder der mault mal seine Analysen auf den Tisch legen würde, dann wüßten wir wenigstens, wovon wir reden.... Wobei es dieses Jahr anders laufen könnte, wenn Landwirte in Ermangelung an Alternativen rechtswidrig mit Mosopilan oder Danjiri in die Blüte spritzen, Acetamiprid ist zwar von der Wirkung ziemlich gleich zu dem vorher für diese Anwendung (gegen Kohlschotenmücke u. -rüssler) im Einsatz befindlichen Biscaya (Thiacloprid), aber die zulässige Höchstgrenze im Honig sind bloß 50μg (anstatt 200μg bei Thiacloprid). Da beide Mittel auch B4 sind, könnte der Landwirt glaüben, es sei okay. Aber die Ernte kann man dann entsorgen. Wenn man denn analysieren würde.

    Richtig! Zumal die Wasserlöslichkeit bei Acetamiprid sogar noch höher liegt. Ich habe allerdings gehört, dass der Zulassungsinhaber von sich aus die Zulassung begrenzen will. Mal sehen ob das passiert.

    Meiner spritzt konvi, und trotzdem ist der Honig sauber. Hab ich schriftlich 🤷

    Sauber heißt genau was? Unter der vorgegeben Belastungsgrenze? :evil:

    Ich spritze auch konventionell. Und meiner ist auch sauber! Nein, nicht nur unter der "Belastungsgrenze" (meistens eher Rückstandshöchstgehalt genannt) sondern unter der Nachweisgrenze!


    Wäre schön, wenn man hier normal über Raps diskutieren könnte...


    Natur ist immer gut und Chemie ist immer schlecht...

    Also ich denke dass über ganz Deutschland hinweg gesehen die Rapsfläche zur Ernte 2021 gegenüber den Vorjahren eher zugenommen hat. Einzelne Regionen können natürlich kleinräumig anders aussehen.


    Entscheidend ist auch die Witterung zur Aussaat im Sommer. Und die hat im August 2020 einfach besser für Raps gepasst als 18, 19 oder 20.

    Mein Orakel heißt Gelbschale und zeigt im gesamten Nordbayerischen Raum einen Zuflug von Rapsstängelschädlingen wie er so selbst von erfahrenen Landwirten noch nie zu beobachten war. Ich bin gespannt wie das ausgehen wird.

    Berhard Heuvel hatte auch mal so einen Service.

    Hatte? Seine Infoseite ist noch online. Schau mal hier: https://www.mobilschleudern.de/


    Imkerei Eirainer in Fischbachau bietet den Service ebenfalls an: http://www.imkerei-eirainer.de/

    Ja die Preise sind überall ähnlich. Weil die 90ct brutto braucht man einfach. Ich mache damit keine Werbung weil ich eigentlich genug Kundschaft habe. Aber die, die es schon probiert haben, wollens nicht mehr selber machen. Aber wie ihr schon schreibt: Entfernung muss eben auch passen. Grüße aus der Oberpfalz

    So lange da Mitarbeiterstunden dran hängen und Energiekosten, ist das wohl den meisten Imkern zu teuer. Aber um sich professionelleres Gerät auch für die eigene Arbeit anzuschaffen wird es allemal taugen.

    Genauso siehts aus. Ich hab genau deswegen damit angefangen. Reich wird man dabei sicher nicht. Die Preisdiskussion führt man trotzdem. Aber ein Paar Nebenerwerbler haben schon begriffen wie bequem das ist. "Kein Dreck“ ist eigentlich das Hauptargument :-) Wenn jemand von Berufswegen imkert, dann tritt das Thema oft wieder in den Hintergrund.

    Ich habe in meiner Schmelzstraße das Ausschmelzen und Auskochen in Natronlauge/Wasser mit 75ct pro Zanderrähmchen netto gemacht. Dadant Brut entsprechend etwas mehr. Das Geld brauchst du auch für Arbeit, Material usw. Das Wachs holt der Imker dann im Hobbock ungeklärt zusammen mit den Rähmchen wieder ab. Die Rähmchen sind dann wieder tiptop sauber. Evtl Draht spannen, dann kann wieder eingelötet werden. Wachs geklärt hab ich auch schon für 10€ netto den Block (8-10kg)


    Umarbeiten können andere aber viel besser. Da vertraue ich wie viele andere hier auf die Künste von Jelle

    Eine Zarge ist halt nix. Ich habe eine "Schmelzstraße" wo permanent 40 Rähmchen drin stecken. Hinten volle Rähmchen rein, vorne leere wieder raus. Die Kiste scluckt schon Dampf. Aber dann sind weit über 100 Rähmchen die Stunde kein Thema...

    Hast du mal ein Bildchen?

    In youtube mal "2018.6 Altwaben einschmelzen" suchen. Den habe ich nachgebaut. Das funktioniert echt gut. Nur der Dampferzeuger ist momentan ein Eigenbau aus einem Schlachtkessel. Aber so richtig 100%ig sicher funktioniert das auch nicht. Aber auf dem Bauernhof hier hab ich Brennholz quasi gratis. Strom und Gas muss ich kaufen...