Beiträge von Stylex

    Satia - ist zwar ganz kurz OT (wenn es um Rührer geht und Nachfragen dazu, können wir gerne einen weiteren Thread öffnen), aber ich habe genau den gleichen Rührer wie du. Damit bekommst du extrem leicht Abrieb, das hatte ich zu meinem Leidwesen schonmal und den Rührer daher für ca. 40 Euro mit Ring drumherum schweißen modifiziert. Nur als Anregung, weil Mikroplastikspäne im Honig braucht wirklich keiner und es ist ein Riesen-Bock, der einem die ganze Saison versauen kann, wenn das passiert.

    Schöne Grüße - Matthias

    Rührer_mit_Ring.jpg

    Glaube die letzten Hinweise sind gut für cremigen Honig.

    Allerdings ist das Titelthema "Honig im Kühlschrank feincremig kristallisiern lassen" und nicht "Honig cremig rühren und dann im Kühlschrank lagern" ;)

    Die Begriffe sind teilweise etwas unklar.

    "cremig" und "feincremig" ist für mich "Zähflüssig", das bekomme ich, wenn ich festen Honig mit dem Rapido durchrühre, die Kristalle dadurch rundgeschliffen werden und sich nicht mehr verhakeln können.

    "Feinsteif" ist für mich, wenn ich eine Messerspitze Honig aus dem Glas nehme, und diese dann eine Woche später immer noch genau so zu sehen ist - gleichzeitig auch streichfähig und feine Kristalle.

    "hart" ist wie "feinsteif", nur dass man das Messer im Glas ansetzen muss und dann das Glas dreht, um Honig irgendwie herauszubekommen.

    Ich möchte feinsteifen Honig ;) der dann im Kühlschrank (hoffentlich) so auskristallisiert. Mit der Gefriertruhen-Taktik mit anschließender Fertigkristallisation im Kühlschrank hat es bisher gut geklappt, sind aber erst zwei Durchläufe gewesen, nach zehn Durchläufen weiß ich mehr :)

    Ich rühre mit Borhmaschine und Honigrührstangenaufsatz

    Meinst du mich? Ich rühre nicht mit der Bohrmaschine, sondern mit Mörtelrührer.

    Aaaah ja :)


    Schöne Grüße - Matthias

    Er ist auf der Zunge noch sehr unkristallig-geschmeidig und sieht nach dem Rühren eigentlich auch schön glatt aus, aber der Perlmuttschimmer war schon beim Reinrühren vom Impfhonig da.

    Demnach hatte er schon mit der Kristallisation angefangen, und zwar mit feinen Kristallen, und dann hast du noch andere, feine Impfhonig-Kristallisationskeime hinzugegeben. Die feinen Kristalle werden sich jetzt sehr schnell auch im restlichen Honig ausbreiten, ich sehe keinen Grund dafür, dass die plötzlich groß werden sollen. Für mich spräche nichts dagegen, noch heute Abend abzufüllen, bevor du zu spät bist und am nächsten Morgen einen Lolli hast. Man muss nicht immer geimpft haben, um eine gute Konsistenz zu bekommen.

    Ach ja, mit Bohrmaschine finde ich keine so gute Sache, besser geht ein Mörtelrührer mit Honigrührer-Aufsatz bei niedrigen Umdrehungen - der hat auch deutlich mehr Kraft beim Drehen wegen der erstklassigen Getriebeübersetzung, und man überrührt den Honig nicht so schnell.


    Schöne Grüße - Matthias

    Wie reinigt Ihr eure Töpfe Spachtel etc, von Wachsresten, habe leider alles verklebt usw. würde es aber gerne wieder sauber haben.

    Zu dem was black.peterle und rase geschrieben haben, kann ich KCL 733 Camatril Handschuhe empfehlen, die sind extra lang, halten hohe Temperaturen und Chemie aus und man kann sie ein paar Größen größer bestellen, damit noch lange Baumwollhandschuhe darunter passen, dann verbrennst du dir nicht die Finger beim Schrubben mit dem heißen Wasser.


    Schöne Grüße - Matthias

    Umzug 2,8km Luftlinie in meinen Garten nach der Behandlung oder im Winter?

    Wie schon geschrieben, möglichst bald, solange es noch warm ist.


    Ergänzend würde ich noch ein wenig mit den Völkern umherholpern (Schubkarrenmethode), weil dann ist das für die wie ein Sturm, die sind durchgeschüttelt und fliegen sich neu ein. Vor allem gut, wenn es doch nicht 2,8km sind sondern vielleicht etwas weniger.


    Schöne Grüße - Matthias

    verflüssigen mit großen Steinen bei 39° und dann noch mal durch das Feinsieb kippen?

    Ins beheizte Spitzsieb oder Meli, Spitzsieb-Heizspirale auf 80 Grad, durchlaufen lassen, optimalerweise schnell runterkühlen (z.B. mit Kühlspirale), dann impfen usw.


    @edit: Unter anderem in diesem Thread findest du wertvolle Infos:

    >>hier<<


    Schöne Grüße - Matthias

    Soll ich der neuen Kö ein paar Begleitbienen in den Käfig setzen, oder macht man das ohne?

    Da scheiden sich die Geister. Ich habe bisher immer mit Begleitbienen die Versandköniginnen nach knapp einer halben Stunde Wartezeit (aber weniger als zwei Stunden) mit herausgebrochener Lasche eingehängt und hatte keine Probleme damit.


    Schöne Grüße - Matthias

    Okay, dann ist die schlechte Annahmequote sehr ungewöhnlich. Wenn du länger als zwei Stunden gewartet hättest, wäre eine schlechte Annahme erklärbar gewesen, da dann bereits neue Larven von den Bienen zur Königinnennachzucht ausgesucht worden wären.


    Ich würde nochmal beim Züchter anrufen und das genaue Vorgehen mit ihm besprechen. Möglicherweise waren die Königinnen viel zu lange mit der Post unterwegs oder wurden vorm Versand fahrlässig zu lange vom Züchter im Ausfresskäfig gelassen. Oder die Pakete wurden so umhergeworfen, dass die Königinnen unterwegs verletzt wurden.


    Hast du die alte Königin auf dem Oberträger abgedrückt bzw. landete der tote Körper innerhalb der Beute? Auch das könnte die Annahme verhindert haben, wenn noch die Pheromone der alten da sind.


    Wenn das alles nicht so war, ist das wirklich großes Pech was du hattest. In dem Fall hilft dann wohl nur entweder ein zweiter Versuch oder Vereinigen; die ungezeichnete Königin die du gefunden hattest, ist wahrscheinlich nicht begattet und sollte daher m.E. rausgenommen werden.


    Hat ein Vereinskollege vielleicht noch ein paar beg. Königinnen übrig im Mini+? Schade sonst um deine Völker :(.Wenn viele Winterbienen im Kasten sind, würde ich einen zweiten Versuch wagen, mit Weiselprobe direkt vor dem Einhängen im Ausfresskäfig entnehmen mit halbe Stunde warten, dass sie merken dass sie WL sind.


    Schöne Grüße und viel Erfolg - Matthias

    Ich hab am 15.09. bei 6 Völker die Königin entnommen und begattete vom Züchter im Ausfresskäfig zugesetzt.

    Wie lange hast du nach dem Entnehmen der alten Königin gewartet, bevor du die neue im Ausfresskäfig zugesetzt hast?


    Schöne Grüße - Matthias

    ... Kann ich den, so relativ fest wie er ist, Löffel für Löffel in die Eimer reinpacken, oder muss ich den erst wieder flüssig machen?

    Erwärmen bis zähflüssig ging bei mir gut. Apfelmuskonsistenz. Wenn er zu fest ist, gibt's wie beschrieben kleine Stückchen dazwischen.


    Der zweite "Gefriertruhen-Test" ist bei mir inzwischen durch. Der Kleehonig ist, mit 3% Rapshonig geimpft, perfekt feinsteif geworden.

    Wieder erwärmter Rapshonig, mit anderem Rapshonig geimpft, ist ebenfalls feinsteif, dabei aber recht fest.

    Wieder erwärmter Rapshonig mit Schnellsieben dass nicht alle Kristalle aufgelöst waren, ist feinsteif aber mit leicht sandiger Konsistenz wie von feinem Sand geworden. Mag ich sehr gerne so.

    Das die drei Experimente, vielen Dank nochmal für die klasse Anleitungen, es funktioniert! :)


    Schöne Grüße - Matthias

    Thema war die Marge für Wiederverkäufer, ich setze die bei ca. 30% an, Rechnung wie von Wolfgang gezeigt.


    Es macht absolut Sinn, sich auch als hobbyimker beim FA anzumelden und ne Steuernummer für die USt zu holen, die 10,7% reißen schon ne Menge, und die Anmeldung geht simpel (ein dreizeiler langt).


    Schöne Grüße - Matthias

    (...)Ich dachte in meiner Naivität immer das ist ein Imker-/Bienenhalterforum und kein Milbenbehandlungsforum.

    Wenn ein Kollege in einem Imkerforum einen Thread zum Thema AS (Milbenbehandlung) öffnet, ist es meines Ermessens relativ einleuchtend, dass es in diesem Thread dann um dieses Thema geht oder?


    Schöne Grüße - Matthias

    Hallo liebes Forum,


    nachdem ich dieses Jahr mit TBE einiges an schönen Fangwaben-Brutwaben eingeschmolzen habe, allerdings recht geringe Milbenbelastung in betreffenden Völkern hatte, überlege ich, im kommenden Jahr die Fangwaben zu entnehmen und bienenfrei 90 Minuten AS Dampf auszusetzen. Die erforderliche Temperatur um Brut-Kälteschäden zu vermeiden, würde ich gewährleisten.


    Nach der Behandlung habe ich dann vor, mit diesen Waben Jungvölker zu verstärken.


    Habt ihr Erfahrungen mit so einer Behandlung? Könnte das so funktionieren? In dem alten Thread fand ich dazu keine Antwort.


    Schöne Grüße - Matthias

    ICH glaube daher, dass es bei der AS (noch) besser und sicherer funktionieren würde, wenn das Verdunstersystem über eine Temperatur- und Feuchtigkeitsmembran verfügte, welche durch ihre automatische Ausdehnung bei Änderung der genannten Faktoren die Verdunstungsmenge entsprechend richtig reguliert ud freisetzt. Ähnlich einem Regensensor oder der Wischfunktion von Scheibenwischer oder oder...

    Der Nassenheider Universal funktioniert mMn genau so: es wird immer die selbe Menge verdunstet, die erforderliche verdunstungsfläche passt sich automatisch an. Das Teil hat sogar nochmal mehr Fläche als der professional und deckt somit auch bei niedrigeren Temperaturen einen größeren Bereich ab. Über 30 Grad ist aber auch hier Ende.


    Bin ebenfalls der Auffassung, dass AS richtig angewendet gut funktioniert. Als Problematik sehe ich allerdings Königinnenverluste und dass die 85%ige nicht zugelassen ist, aber das wurde alles schon geschrieben, ich bin seit diesem Jahr auf tbe & Oxalsäure umgestiegen und bisher sehr zufrieden, Milbenbelastung ist bis jetzt sehr niedrig.


    Schöne Grüße - Matthias