Beiträge von Stylex

    MICH hat die Lektüre der beiden verlinkten Seiten bzgl. Rechtssicherheit, was was bedeutet und wie das zu werten ist, beruhigt, ebenso der Text der EUgh Entscheidung, das war konstruktiv gemeint und sollte mehr Sicherheit schaffen.


    Ein komplett-sorglos-paket gibt es wohl leider nie.


    Schöne Grüße - Matthias

    Aus der Schleuder fließt der Honig durch ein Grobsieb in das Spitzsieb.

    Im Abfülleimer befindet sich evtl. eine Heizung.

    Schau mal in der Forensuche, Stichwort z.B. "Schleuderraum", zwei Mal hintereinander den Begriff suchen, da kommt viel Erfahrungswissen.


    Wir stehen vor dem gleichen Problem dies Jahr, geplant bisher ist: Honigschleuder - Grobsieb - Eimer - Klärfass (24h) - Feinsieb - Rührfass/Abfüller - Glas (bzw. Vorratseimer für später im (selbstgebauten) Meli auftauen).


    Das Feinsieb vorher macht zahlreichen Erfahrungsberichten nach keinen Sinn, weil es vom Wachs verstopft. Viele Imkerinnen und Imker verzichten auch ganz auf das Feinsieb und jagen den Rest vom Klärfass mit dem Schaum (oben schwimmend) und den Kristallen (unten absinkend) durch den Melitherm (okay da ist ein Siebsack drin) und dann ins Rührfass/Abfüller - Glas.


    Wobei, kann man den Honig nicht auch im Klärfass schon direkt impfen und dann einfach durchs Feinsieb direkt in Gläser abfüllen (mit der "Einfrier-Taktik") und sich damit einige Arbeitsschritte ersparen? Von der Logik her sollte das gehen oder?

    Du willst warten, bis der Honig anfängt zu kristallisieren? Das geht bei Frühtracht. Bei Spättracht dauert das - da besteht dann die Gefahr den richtigen Zeitpunkt zu verpassen.

    Da gab es auch viele spannende und hilfreiche Threads zu. Zum Beispiel diesen: >>hier<<

    Lager ->ggf. Antauen bis zäh Fließfähig -> feines (feinstes) Spitzsieb mit Heizung (Melitherm habe ich noch nicht) -> 100 kg Abfüller -> Abkühlen -> Impfen -> Rühren (mit so einem großen Doppelflügel Rührer.

    Dem Hörensagen nach, lohnt sich der Meli hier definifiv.

    Mich nervt auch bei den Abfüllern mit seitlichem Auslauf, dass etwaiger Schaum weit vor Ende von der Oberfläche in einem Strang nach unten gezogen wird, lange bevor er leer ist

    Wie ist es mit Rest in den Meli, sobald Schaum gezogen wird? Ich meine ganz am Ende, wenns Klärfass "aufgebraucht" ist... Oder vielleicht den Honig noch etwas wärmer abfüllen, dass es weniger zähflüssig ist und dann erst deutlich später Schaum zieht? Kein "Klugschnacken", nur ein paar Gedanken, ich muss das alles erst selbst für mich testen.


    Schöne Grüße - Matthias

    Deswegen bin ich unzufrieden und deswegen habe ich mir diesen nicht grade weisen Spruch einfallen lassen.

    Jo, der war nicht so pralle, ist aber ja jetzt geklärt ;)

    Habe aber jedes Jahr Völker, die eine 4. AS Behandlung brauchen.

    Ich fand zweimalige AS-Langzeitbehandlung für jeweils 11-14 Tage mit knapp zwei Wochen Pause (Fütterung) schon heftig (teils Brutschäden, sei mal dahingestellt ob nur bei den Varroa-befallenen Maden) und sehr wirkungsvoll. Kann mir kaum vorstellen, dass eine dritte oder vierte Behandlung noch zusätzliche Effekte bringt (wie anderswo schon geschrieben, uns sind letztes Jahr 2 von 8 Königinnen während dieser AS-Behandlung im August verstorben, was ich teilweise auch auf die fehlende Beschattung der Völker und damit zusammenhängend zu schnelle Erwärmung+Verdunstung der AS auf dem Fließ der in der prallen Sonne stehenden Beuten zurückführe, das wird jedenfalls geändert.). Obendrauf kommt ja immer noch die OX Abschluss-Träufelbehandlung im Dezember. 3-4x AS erscheint mir höchstens als Blockbehandlung mit Schwammtuch sinnvoll (60%ig, 15-30 Grad), aber das ist nur von Hörensagen/Theoriewissen und muss nix heißen. Dieses Jahr wird bei uns voraussichtlich nur mit TBE & OXY gearbeitet.


    RSRied - Wär finde ich schön, wenn du noch eben dein Profil ausfüllst, dann kann man deine Beiträge noch besser einordnen.


    Schöne Grüße - Matthias

    nur gibt's bei mir eine Kategorie mehr "zu viel".

    Langt ja auch :-) (mit genug Erfahrung)

    dazu müssten die Zargen runter.
    Der Tipp ist für die Tonne.

    Naja, wenn z.B. (angenommen du wärst frischgebackener Imker) dein Milbenfall hoch ist und du dann einen Blick durch das Flugloch wirfst, ob da tausend tote Bienen mit vll. 200 toten Milben dran auf deinem Gitter liegen, die Milben alle auf deine Windel gefallen sind, dann ist dein Diagnoseergebnis erstmal für die Tonne. Und dann kannst du durchs Flugloch die Bienen mit einem Haken vorsichtig rausholen und dann nochmal messen, bevor du Panik hast weil du in einer Woche 20 Milben pro Tag gezählt hast oder?

    Der Tipp setzt Milbenfall auf der Windel in Korrelation zum Totenfall

    auf dem Gitterboden. Der ist im Winter tabu, siehe auch den aktuellen Faden "Wintertotenfall entfernen".

    Großartig herumwühlen, würde ich jetzt auch nicht, kannste eh nix machen gerade. Außer wenns Flugloch verstopft ist.

    das verstehe ich nicht. Die Windel kann man doch herausziehen. Oder was habe ich da (mal wieder) übersehen?

    Die toten Bienen fallen nicht auf die Windel, sondern darüber auf den Gitterboden. Wenn du eine hohe Milbenzahl auf der Windel hast, aber du siehst dass da viel Bienen-Totfall auf dem Gitter liegt, ist es gut den rauszuholen, die Windel zu säubern und danach ein zweites Mal zu messen, für 7 Tage drinlassen.


    Schöne Grüße - Matthias

    In einem "Pias Imkerwelt" Video kam das Thema natürlicher Milbenfall ebenfalls vor, mit einem weiteren denke ich wichtigen Aspekt.


    Und zwar, dass du schaust, ob noch tote Bienen im Gitterboden über der Windel sind. Denn nach der OX-Träufelbehandlung können da noch viele tote Milben festhängen, die sich jetzt lösen, und du denkst du hättest hohen Befall.


    Also erstmal tote Bienen über der Windel raus, Windel säubern, dann nochmals messen, das war der Tipp.


    Schöne Grüße - Matthias

    Es bringt doch ohne jeden Mehraufwand wesentlich mehr Mehrwert für den Betrachter des Videos, wenn er nicht nur das Video, sondern gleich auch den Rahmen drumherum erhält.

    Mir ging es darum, dass jetzt nicht jeder Angst vor der Abmahnindustrie haben muss, wenn er/sie einen Link schickt oder ein Video einbindet.


    Und ich fände es ebenfalls nett, wenn zum Beispiel da steht: "In diesem Video berichtet ein Praktiker über seine langjährigen Erfahrungen bei der Bienenzucht" oder so. Das heißt nicht, dass "Nackt" eingestelle Videos schlecht und uninteressant seien, aber wenn zumindest ein Satz oder ein zwei Stichworte da stehen worum es gehen soll, hilft das schon sehr weiter. Eine Abhandlung oder einen mehrseitigen Aufsatz erwartet glaube ich keiner.


    Schöne Grüße - Matthias

    Ich habe auch noch einen Wunsch, bitte keine externen Videos direkt einbinden. Das könnte dem Forum irgendwann einmal auf die Füße fallen. Ein Link zur Seite mit dem Video reicht vollkommen aus.

    Hallo Hartmut,


    auf der Seite der >>Link hier<< Verbraucherzentrale NRW findet sich zu dem Thema ein guter Artikel, in dem es heißt:


    (...)"Der Europäische Gerichtshof (EuGH), also das höchste Gericht der EU, hat im Oktober 2014 entschieden, dass das Embedden [Einbetten] von Videos grundsätzlich okay ist. Auch der Bundesgerichtshof (BGH) sieht das in einem Urteil vom 9. Juli 2015 so. Aber es gibt die Einschränkung, dass das Video bei YouTube oder anderen Plattformen, die ein Einbinden zulassen, legal liegen muss. Eine offensichtliche Raubkopie einzubinden und somit zu verbreiten, verbietet auch das Urteil des EuGH."(...)


    Das Einbetten wurde vom EUGH einer Verlinkung offenbar gleichgestellt.


    Eine Privatperson haftet anscheinend nur, wenn es ihr auffallen hätte müssen, dass es sich um urheberrechtlich bedenkliche Inhalte handelt. (Gefunden u.a. auf der Seite von RA-Kanzlei Dr. Schwenke, Link: >>hier<<, besonders unter den Punkten "Checkliste" (ganz unten)", "Sollten wir besser auf Links, Teilen und Einbetten verzichten?" sowie "Geringe Haftung bei privater Linksetzung".


    Vielleicht hilft das etwas weiter, ich für mich fühle mich nach der Lektüre jedenfalls etwas beruhigter, was das Thema Einbetten/Einbinden von Youtube-Inhalten auf privaten Seiten angeht.


    Schöne Grüße - Matthias

    Moin Waldi,


    die Volksgröße ist hier m.E. auch nicht unwichtig. Und ob sie durchbrüten oder 3 Monate brutfrei sind. Und ob der Winter durchgängig kalt ist oder zwischendurch im Dezember/Januar mal 15 Grad mit Flugwetter sind. Und ob es im März schon honigt. Oder im November der Senf noch Tracht bringt.


    Ganz grobe Hausnummer hätte ich gesagt, je 1000 Bienen 1,5-2 Kilo Futter für den Winter (November-April) sollte reichen, wobei bei kleinen Völkern (3000-5000 Bienen) in Relation denke ich eher 2 Kilo je 1000 Bienen verbraucht wird, da die Wintertrauben-Oberfläche im Verhältnis größer ist, weswegen die einzelne Biene mehr heizen muss, als in einem großen Volk (9000-13000 Bienen), die demnach eher die 1,5 Kilo je 1000 Bienen brauchen.


    Von der verbrauchten Futtermenge sind wir die letzten zwei-drei Jahre mit diesen Werten gut hingekommen, Jahr drei läuft gerade und sieht auch gut aus.


    Schöne Grüße - Matthias

    Das könnte man denken, aber ohne Reaktion setzt sich nur die krude Denkweise des Herrn Schiffer in den Köpfen der imkerlichen Laien fest.

    Je weniger Beachtung er bekommt, um so weniger wird er in den Medien gezeigt, um so weniger sehen auch Laien das, um so unwichtiger wird das ganze, um so schneller hat sich das irgendwann erledigt.


    @edit: Davon abgesehen, können sich Laien auch anderswo fragwürdige Praktiken aneignen. Das ist halt gerade der Zeitgeist. Nur meine Meinung...


    Schöne Grüße - Matthias

    aber ich meine, dass es auch Aufgabe der Institute und Verbände ist, solchen Kampagnen mit Argumentationshilfen und Gegendarstellungen contra zu bieten. Sie müssen uns in der Klein-Klein-Diskussion auf Facebook und am Bienenstand unterstützen!

    Nu macht ihn mal nicht so wichtig!


    Schöne Grüße - Matthias

    Wann und wie entfernt ihr den Wintertotenfall?

    Das kommt drauf an. Wenns kalt ist, schau ich vorne durchs Flugloch, ob da was verstopft ist, wenn ja, wird zumindest so freigemacht, dass die rein- und rauskönnen.


    Noch haben wir DNM 1.0 bei den meisten zweizargig, da möchte ich nicht die Wintertraube auseinanderreißen, und beide Zargen gleichzeitig heben ist zu schwer bzw. nachher kippt noch alles um ;-)


    Bisher habe ich das gemacht, wenn Flugwetter war. Bei einräumiger Betriebsweise kann man glaube ich schneller und auch bei größerer Kälte dabei und reißt v.a. die Wintertraube nicht auseinander, ein weiterer Vorteil für einräumig.

    Schöne Grüße - Matthias