Beiträge von Stylex

    Wäre die Schleuder für mich geeignet oder gibt es in der Preiskategorie 1500-2000EUR bessere Alternativen?

    Hallo Thomas,

    ich hatte auch die Überlegung für eine Radialschleuder, habe mich aber dann doch für eine Tangentialschleuder entschieden, weil ich DNM 1.0 sowie Flachrähmchen als HR verwende. Es wurde am Ende die Lyson 4 Waben Selbstwendeschleuder 720mm in der Variante Classic, die läge in deinem Budget (die Variante Optima ist günstiger), und ich bin superzufrieden mit dem Teil (müsstest dort nochmal anfragen wegen der genauen Maße der Taschen, ob das so reinpasst), was für ein Unterschied zur Kurbelei! Ein Schleudergang dauert gut fünf Minuten, die hat mir sogar vom "an-kristallisierten" Rapshonig das meiste aus den Waben geholt, und das ohne Wabenbruch. Radialschleudern haben wegen der besser genutzten Fliehkraft m.E. für Kollegen mit Flach-Rähmchen mehr Vorteile (aber auch hier wird es denke ich schwer, sobald die Kristallisation in den Waben begonnen hat); du solltest auch einkalkulieren, dass wenn du z.B. eine 24 Waben Radialschleuder hast, der Honigstrom aus der Schleuder in den Eimer ein anderer ist, als bei der 4-Waben-Schleuder (Eimer läuft schneller über, wenn man nicht aufpasst). Es müssen auch deine anderen Gerätschaften von der Geschwindigkeit her zusammenpassen, und ich muss schnell genug entdeckeln, dass ich die Schleuder immer gut nachbefüllt bekomme. Dazu kann man auch gerne ein bisschen rechnen:

    Ich möchte standweise abschleudern bei 15 Völkern je Stand. Im Schnitt sind bei mir zur Frühtracht/Raps vielleicht 3 Honigräume auf den Völkern (1xDNM 1.0, 2xDNM Flach), macht 495 zu schleudernde Rähmchen, lass mal ein paar rausfliegen die leer geblieben sind, macht 480. Das sind 120 Schleuder-Durchgänge je 320 Sekunden, befüllen der Schleuder zähl mal 30 Sekunden dazu, macht 350 Sekunden je 4 Rähmchen, bist du in gerundet 12 Stunden durch, teile ich mir in 2 Tagex6 Stunden = ein Wochenende auf, das passt für mich so. Vielleicht bringen dich die Anregungen ja etwas weiter, auch sind in der Forensuche noch viele Empfehlungen hinterlegt mit sämtlichen Vor- und Nachteilen. Die alte Kurbel habe ich aber immer noch stehen, falls am Wochende abends die Elektronik mal ausfallen sollte...

    Viel Erfolg - Schöne Grüße - Matthias

    Ja, merkwürdig, habe ich auch schonmal gesehen, auch ohne Boden beknabbern. Ich dachte damals, es sei Orientierungslosigkeit und das würde an einem Insektizid liegen, und das gab sich auch nach einer Woche wieder. Immer vor-zurück, aber auch dabei mit den Köpfen teilweise zusammenstoßend, das ganze Flugbrett war voll. Eine dazu passende Bienenkrankheit fiel mir auch nicht ein... Bin gespannt, was es ist.


    Schöne Grüße - Matthias

    Hier blüht noch der Weißklee und die tragen noch gut was ein wie es aussieht. Daher erst am 31.7. Honigernte. Wird bei 17 Völkern und erstmalig TBE am selben Tag wohl sportlich. Habe zum Glück eine liebe Helferin als Unterstützung. Die dann zu bildenden sieben bis acht Brutscheunen bekommen ihre TBE, Behandlung und Umweiselung voraussichtlich am 11.08..

    Außerdem auf dem Zettel die 7. und 14.6. im Kunstschwarmverfahren gebildeten, mit fertiger unbeg. Königin ausgestatteten Jungvölker, die entwickeln sich richtig gut wie's aussieht. Da hatte ich eigentlich gedacht, dass immer zwei Jungvölker sich über Winter eine DNM 1.5 Kiste teilen könnten, mal sehen ob das so hinhaut... im Moment scheinen einige von denen sich nicht mit 5 Waben zufriedengeben zu wollen wenn die weiter so Gas geben... Hoffentlich reicht das Material...


    Schöne Grüße - Matthias

    Irgendwie macht ein xxx l Klärfass / Honigrührer irgendwie doch Sinn, sonst darfst du jeden Hobock anders deklarieren und als Charge verwalten.

    Habe ich dieses Jahr auch gemacht, hat noch den Vorteil dass aller Honig den gleichen Feuchtigkeitsgehalt hat und dass bei einer Analyse ein Gesamtbild da ist, auch bzgl. Schadstoffbelastung, HMF, Kristallisationsbild/ wann abfüllfertig usw., außerdem ist ein Fass viel zügiger gerührt als sieben oder acht 40kg Hobboks, fand ich deutlich weniger arbeitsaufwendig.


    Schöne Grüße - Matthias

    Was war denn drin?

    Gute Frage, ich habe die Zellen entfernt und dann zerdrückt, ohne sie zu öffnen. Es war aber vermute ich gerade verdeckelt worden, weil noch nichts Strukturiertes da war. Ich habe gehört, dass die wenn es Drohnen-"Könige" geworden wären, wohl vorm Schlupf gestorben wären, weil sich die Drohnenlarve nicht an der Zelldecke halten könne.


    Schöne Grüße - Matthias

    In Summe 180 kg aus 5 Völkern. 16,5 % Feuchte.

    Schön, dass du eine so gute Ernte hattest! Wir sind jetzt auch gerade beim Schleudern, noch ist nicht alles fertig, aber irgendwas um die 30 Kilo Raps/Volk wird wahrscheinlich dabei herauskommen. 5. Mai musste ich noch füttern, das ist jetzt eine tolle Überraschung!


    Schöne Grüße - Matthias

    Hallo liebes Forum,

    ich habe heute bei der Honigernte Schwarmzellen gefunden, die mich aus den Socken gehauen haben. Ich arbeite mit Absperrgitter, einräumiger DNM 1.0 BR, die Königin war im BR. Wo sind die Schwarmzellen? Im Hoigraum! Fünf (!) Stück, verdeckelt, mit Inhalt, haben sie vermutlich Stifte nach oben getragen. Rund herum z.T. haufenweise unbelegte Waben, kein einziger Stift im gesamten HR zu sehen (es wäre genug Platz zum Stiften gewesen), und eine oder mehrere Arbeiterinnen haben ein paar Drohnen fabriziert. Ich wunderte mich noch, dass die Bienenflucht fast gar nicht funktioniert hat. Das Ding wollte ich mal mit Euch teilen, von wegen da macht man wöchentlich Schwarmkontrolle, aber so kann man von seinen Immen vera*** werden, s. Fotos. Habt ihr schon Ähnliches gehabt? Schätzt ihr das auch so ein?


    Schöne Grüße - Matthias


    @edit: PS: Keine Wabe wurde umgehängt.


    Schwarmzellen_2.jpg




    Schwarmzellen_1.jpg


    Drohnenbrut.jpg


    Schwarmzellen_4.jpg

    Wer sagt denn, dass die Kippkontrolle 100% sicher wäre? Bei Liebig/Aumeier habe ich was von 90-95% gehört, ich glaube auch, dass man da erst einen guten Blick entwickelt haben muss, um auf so gute Werte zu kommen.


    Schöne Grüße - Matthias