Beiträge von Stylex

    Beim Abschwefeln kann genauso leicht ne Beute abbrennen, wenn man nicht aufpasst.

    Da steht man aber doch daneben.

    Genau das ist doch der Punkt. Das Stövchen läuft unbeobachtet, da sich keiner so lang hinstellt

    War das Thema Verdampfen nicht auch nach 20 Min durch und man könnte das Teelicht dann löschen? Davon ab, wenn man genug Abstand wahrt, wie soll das dann brennen? Eine genaue Schilderung, welche Zargenhöhe verwendet wurde, wäre nicht schlecht. Vielleicht hat der Imker das Teelicht nicht genau unterm Stövchen gehabt, sondern kam beim Hantieren dagegen, wodurch es verrutscht ist und die Hitze direkt zum Deckel ging. Vielleicht war dieser mit leicht brennbarer Farbe gestrichen, vielleicht hingen am Deckel ein paar Gras- oder Strohhalme, die Feuer fingen, usw. - Das sind Unfälle, die passieren denke ich leider mal, genau wie sie z.B. bei der Anwendung von Ameisensäure oder beim Schleudern passieren können oder wenn man auf dem Weg zum Stand in ein Loch tritt und sich das Bein bricht. Das hätte dann auch nicht Not getan, man hätte den Stand ja besser einrichten können oder das Loch vorher dichtmachen oder eine Lampe dabeihaben, damit man sieht wo man hintritt, wenn man schon im Halbdunkel arbeitet.


    Zum Thema, man kann es sich sparen, viele Stöcke ohne Abstand in Reihe aufzustellen und sollte besser eine Zweieraufstellung wählen. Den Fehler hatte ich bei meinem ersten Stand auch gemacht, zehn Völker in Reihe, war nicht rückenfreundlich. Paletten hinschmeißen mit Stein drunter ist dazu viel weniger arbeitsaufwendig auf- und abzubauen.


    Schöne Grüße - Matthias

    Niemand braucht Stövchen zur Oxalsäure Verdampfung.

    Beim Abschwefeln kann genauso leicht ne Beute abbrennen, wenn man nicht aufpasst. Die Ursache ist nicht das Stövchen, sondern der dusselige Anwender, der keine Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat. Den Spruch "keiner braucht xy" kannst du bei wirklich jedem Ding anwenden, wenn irgendwas passiert.


    Schöne Grüße - Matthias

    Auch wenns für mich, wie bei vielen anderen nen Hobby ist, setzt euch trotzdem mal hin und rechnet sowas mal durch.

    Für mich ist der Passus, dass man den Bienen bei der Honigernte genug eigenen Honig für den Winter lassen soll und nur in unmittelbaren Notsituationen füttern soll, schwierig. Oder wird das von den Verbänden "nicht so eng" gesehen? Weil 15 Kilo Ertragsverzicht pro Volk ist schon ne Menge Holz, wenn man das so durchzieht.


    Schöne Grüße - Matthias

    Na, hier: 1.9.6.2. Ernährung

    Ne das hing mit der Dicke der Plastikfolie zusammen. Müllbeutel, Frischhaltefolie und dünne Malerfolie wurden bei mir zerhexelt, dickere Folien wie Baufolie, LKW Plane oder 3-6l Gefrierbeutel o.ä. wurden verschont.


    Schöne Grüße - Matthias

    Mein Zertifizierer (EU-Bio) hat kein Problem mit Raps. Ich darf aber Rapshonig nicht als bio auszeichnen.

    Ich habe nicht gewußt, dass Bio-Völker mit EU-Bio-Siegel konventionellen Raps anwandern dürfen

    Stimmt so nicht, s. Zitat der Verordnung zwei Beiträge zurück Punkt 1.9.6.5. Es wird unter dort genannten Bedingungen geduldet.


    Schöne Grüße - Matthias

    Ergänzend, das oben Genannte ist etwas hoch gegriffen, die Herstellungskosten müssen noch abgezogen werden, aber ein entgangenener Gewinn sollte m.E. mit einbezogen werden, wenn man einfach nur die Kosten rechnet. Ein gewisser Idealismus bleibt denke ich dabei.


    Schöne Grüße - Matthias

    Handelt es sich bei der genannten EU Verordnung um die unten stehende? Ist für mich nicht so ohne, ich müsste pro Volk idealerweise auf 15 Kilo Honig verzichten, 30 Gläser macht jährlich auf 210 Euro pro Volk verzichten. Bei 30 Völkern macht das Mehrkosten von 6300 Euro pro Jahr wenn ich das richtig sehe? Die müsste man eigentlich dazurechnen?


    Schöne Grüße - Matthias

    Die dünnen Folien kann man auch mit 2 Heftzwecken an einer Beutenseite festmachen.

    Das ändert ja nix daran dass die zerfressen werden oder sich auflösen.


    Gelbweiß Mikroplastik sieht man auch sehr schlecht in gelbweißem Honig, da fällt sicher öfters nix auf.


    Auch Plastikspäne z.B. von Bohrungen können schnell mal im Honig landen wenn man nicht aufpasst. Ameisen fressen sich ins Styropor, Futterbeutel werden beknabbert, Farbereste, abgeplatzte Sachen vom bearbeiten mit dem Stockmeißel, manchmal kommen auch kleine Teer- oder Ascheklümpchen aus dem Smoker, usw. - Es gibt viele Quellen für Verunreinigungen, wir können uns nur bemühen.


    Schöne Grüße - Matthias

    Deutsche Qualitäts- und Hygieneidealisten bekommen beim anschauen des Videos wohl Schnappatmung.

    Ooch, aus anderen Videos habe ich schon Schlimmeres gesehen.


    Bevor wir auf andere schimpfen: Wenn man sich hier in D angewendete Techniken z.B. in der konventionellen Fleischgewinnung ansieht, darf man selbst bei allen eingehaltenen Regeln zur Lebensmittelgewinnung (zumindest tierethisch betrachtet) eigentlich kein Fleisch mehr essen.


    Interessant in diesem Video, dass offenbar keine Räuberei stattfindet, bzw. diese sich auf die offen stehenden Deckelwachseimer beschränkt. Da verschenkt er eigentlich ne Menge Honig ;)

    Wie würde unsereins so eine Imkerei optimieren, das wäre finde ich nochmal eine interessante Frage...


    Schöne Grüße - Matthias

    Ich nutze zwar Folie, aber das Saubermachen der Teile ist nervig. Mit den Jahren werden die immer undurchsichtiger, und im Dampfwachsschmelzer reinigen ist auch nicht besonders pralle (d.h. es geht nicht.). Ich nutze Zeltfensterfolie und finde es sehr angenehm, einfach mal den Deckel abnehmen und das Bienenvolk so betrachten zu können.


    Wenn ich dünne Oberträger nutze, bauen die Bienen den Deckel meiner Segeberger des öfteren an die Rähmchen an. Bei "Oberträgern modifiziert" geht das. Habe ich bei allen Folie, quetsche ich keine Bienen wenn ich den Deckel anhebe und dort kein angebautes Wabenwerk mehr habe. An dem sich dann die Bienen links und rechts mit Honig vollsaugen, dann Deckel wieder drauf, hätte man sonst Bienenmatsch. Außerdem ist der Deckel oft so fest, dass es richtig knallt, wenn man ihn mit Stockmeißel abhebelt. Mit Folie ist das mit deutlich weniger Erschütterungen verbunden, die Bienen sind m.E. weniger unruhig. Die müssen auch nicht oben krabbeln können, das tun sie in der Natur bei oben angebauten Waben genauso wenig. Wenn kein Wabenwerk am Deckel klebt, muss ich nicht mit dem Stockmeißel kratzen. Dadurch zerkratzt er nicht so schnell und hat eine höhere Nutzungsdauer.


    Folie finde ich auch praktisch, wenn der Smoker mal ausgegangen ist und viele Bienen auf den Oberträgern krabbeln, die man nach unten bekommen möchte, um z.B. das ASG aufzusetzen. Statt Rauch, einfach Folie drauflegen, vorsichtig mit den Fingern drüber streichen, Bienen gehen in die Wabengassen.


    Naja und wie geschrieben zum partiellen Umklappen halt. Muss ja nicht gleich alles offen sein oder? V.a. wenn ich nur wie gesagt Futtertasche auffüllen will oder mal zwei drei Rähmchen schieben.


    Auch bei Dreierböden finde ich die Folien praktisch, dass ich das passend umknicken kann, so dass die Bienen und ggf. auch die Königin nicht schnell ins Nachbarfach krabbeln kann (wobei die meisten Königinnen eigentlich fast immer vom Licht weg nach unten krabbeln).


    Das ist jetzt kein Plädoyer dafür, dass man unbedingt Folie brauchen würde. Bei vielen Völkern nutze ich keine, und wenn man den schönen Durchguck-Vorteil aufgrund des Alters der Folie nicht mehr nutzen kann, schaffe ich die manchmal auch komplett ab. Nervig ist auch bei zu dünnen Folien wie z.B. "Malerfolie extra stark", dass diese oft von den Bienen durchgeknabbert werden oder dass vielleicht auch das Wachs diese destabilisiert. Durch die Löcher krabbeln dann Bienen in den Zwischenraum von Deckel und Folie und kommen manchmal nicht mehr raus.


    Bei der Arbeit am Stand finde ich Folien auch praktisch zum z.B. einen innen noch klebrigen Futtertrog während der Arbeit am Volk abdecken oder ich muss den Deckel nicht erst wieder draufsetzen wenn ich kurz noch was von Nebendran holen möchte. Generell schadet es nie, wenn man irgendwas bienendichtes mehr am Stand hat. Ich habe mich jedenfalls schon häufiger gefreut. Auch bei kleckerigen Futterwaben kann man die Folie als Unterlage nutzen, damit nix auf den Boden kleckert. Oder damit bei bestimmten Aktionen Bienen auf die Folie und nicht ins Gras fallen. Oder wenn ich mit dem Stockmeißel Wildbau entfernt habe, kann ich die Folie für den dann klebrigen Meißel zum Zwischenparken nutzen.


    Wo stört sie mich wirklich?

    Ich muss schon immer aufpassen dass sie mir hier in der Gegend nicht wegfliegt.

    Löcherige Folie ist sehr nervig.

    Das Reinigen ist mit den Methoden die ich kenne nicht wirklich gut möglich.


    Vielleicht lass ich sie irgendwann doch generell weg ;)


    Schöne Grüße - Matthias

    Nicht direkt 'Dinge', aber wenn man die Drähte geschickt anordnen würde, dann könnte man sich die Nuten in Ober- und Unterträgern sparen. Oder noch ätzender, die geteilte Unterträger.

    Genutete Ober und Unterträger haben auch nen anderen Hintergrund:

    Nur Oben = Verhindert das Umknicken der Mittelwand, (...)

    Bis jetzt gefallen mir die senkrecht gespannten Rähmchen besser als die waagerechten. Mit modifiziertem Oberträger verzieht sich da auch nix. So richtig schlecht bei Großwaben finde ich die waagerecht gedrahteten mit dünnen Oberträgern, die gehen schnell kaputt, .an hat viel Verbau und die MW sind mir da oft umgeknickt. Würde ich nicht mehr kaufen.


    Schöne Grüße - Matthias