Beiträge von Stylex

    Das geht z.B. gut mit einem Heizkörperpinsel. Ich möchte hier auch nicht missionieren, du wirst schon was Passendes finden :)


    Wobei Epoxidharz zum Abdichten für deine selbst gebastelten Holz-Futtertaschen vielleicht auch einen Versuch wert sein könnte...


    Schöne Grüße - Matthias

    Hallo Stylex,

    Danke für deinen Erfahrungsbericht. Ich bin allerdings von Futtertaschen aus Extruderschaum nicht überzeugt. Der langfristige Einsatz ist aus meiner Sicht nicht gewährleistet. :D

    ooch sei dir da mal nich so sicher, unsere Styropor-Zargen halten auch schon seit ca. 35-40 Jahren :S

    Hallo Helmholt,

    mit exakt dem Modell kann ich nicht dienen, habe selber aber gute Erfahrung mit >>diesen hier<< gemacht, die haben auch ne Unterteilung und weil sie aus Styropor sind, haben sie zusätzlich gute wärmedämmende Eigenschaften, was mir bei der Einwinterung unserer Jungvölker dieses Jahr gut gefällt, sowie eine Absenkung für die "Eingangs-Seite". Sollten aber vor Gebrauch innen gestrichen werden. Vielleicht hilft das ja weiter.

    Viel Erfolg beim Finden des richtigen Modells!


    Schöne Grüße - Matthias

    Jedes Volk besaß eine Windel und die sahen echt gut aus..

    Hallo Kabal,


    neben den Tipps zu einem Behandlungskonzept fehlt an dieser Stelle denke ich noch ein passendes Diagnosewerkzeug zum Bestimmen vom Befallsgrad.


    Auf "Windeln" setzen wir ab kommendem Jahr ebenfalls nicht mehr, weil diese, wie von Vorrednern schon geschrieben, zu ungenau sind (erst recht bei dem ganzen Wind in unserer Gegend).


    Aus diesem Grund werden wir kommendes Jahr die Puderzuckermethode zur Diagnose testen, die einen Wirkungsgrad von über 90% haben soll, was mir persönlich reicht - professionelle Anleitungen findest du im Netz.


    Es gibt auch noch weitere Methoden, die den Befallsgrad gut wiedergeben. Des Weiteren schau dich gerne regelmäßig nach Anzeichen für einen Befall um, wie bei den Bienen verkrüppelte Flügel und Körper, starke oder schwache Bienen, beim Drohnenrahmen Schneiden mal einen Querschnitt durch die Brut machen und Varronen in den Maden zählen, gucken wie gesund die Bienen aussehen und wie vital und stark das Volk ist.


    Alles Gute für Deinen Neuanfang.

    Schöne Grüße - Matthias

    Ok, dann bin ich ja beruhigt, dass ich es mit dem Tröpfeln eigentlich nur falsch machen kann, was den Zeitpunkt angeht. :thumbup:

    Naja, im Zweifelsfall würde ich mich einfach an die Bedienungsanleitung halten, die (zumindest bei dem von uns verwendeten Mittel, Link in meinem vorherigen Beitrag) sagt:


    "Brutfreie Zeit, November bis Januar, Bienen müssen in Wintertraube sitzen, Anwendung bei -15 bis +5 Grad, Schutzkleidung tragen".


    Das ist für mich eine relativ klare Ansage.


    Ich für mich wende das Mittel allerdings noch nicht im November an, eben weil es - wie ich inzwischen weiß - zu einem erhöhten Totenfall kommen kann (nicht muss, wie ich vorher dachte), und ich dieses Risiko möglichst klein halten möchte.


    Davon abgesehen, dass ich eben immer wieder von weiteren Nebenwirkungen dieses Mittels bei den Bienen höre, die eine eher spätere Anwendung nahelegen (und wo ich mir wünschen würde, dass aufmerksame Anwender diese an die entsprechende Stelle weiterleiten, damit diese Nebenwirkungen in der Packungsbeilage aufgenommen werden).


    Schöne Grüße - Matthias

    (...)


    Es ist für mich nicht logisch eine späte Behandlung zu empfehlen.


    Vielleicht kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?

    Meinem Kenntnisstand nach verringert die Oxalsäure-Träufelbehandlung massiv die Lebenszeit der Bienen ab dem Einsatz-Zeitpunkt.


    Dann führt die Behandlung zum Beispiel dazu, dass pro Tag 50 Bienen tot aus der Wintertraube fallen.


    Je kleiner die Traube, um so schwerer können die Bienen die zum Überleben notwendige Temperatur erreichen. Das heißt, je später der Behandlungszeitpunkt (innerhalb der brutfreien Zeit), um so stärker bleibt die Wintertraube, um so besser überlebt das Volk.


    Die Varroa-Belastung spielt hier denke ich (noch) nicht so eine starke, belastende Rolle. Und zwar, weil die Bienen gut behandelt mit der Sommerbehandlung, von gesunden Pflegebienen großgezogen wurden und selber entsprechend gesund sind und eine nur sehr geringe Varroalast herrscht.


    Vermehren kann sich die Milbe nun nicht, weil: Brutfrei. Das heißt, es sitzen vielleicht 50-100 Varronen auf den Bienen verteilt im Volk - das macht nicht viel aus bei Einwinterungsstärke mehr als 5000 Bienen. Die Träufelung dann reduziert diese Varronen nochmals auf ein Maß, dass die Bienen und der Imker für lange Zeit Ruhe haben.

    Ja, Brutfreiheit ist schön. Aber die wird nicht immer erreicht

    Genau, und hier stellt sich die Frage nach dem "Warum?". In einem Beitrag habe ich gehört, dass das oftmals bei Völkern passiert, die im Spätsommer eben nicht effektiv gegen die Milbe behandelt wurden.


    Diese Völker konnten im Spätsommer/Altweibersommer keine gesunden Pflegebienen aufziehen. Die dann gesunde Winterbienen aufziehen hätten können. Nein, die schlüpfenden Bienen haben einen "Knacks" durch die Varroa mitbekommen, und so wird durch ständiges Weiterbrüten versucht, gesunde Winterbienen zu erschaffen. Das misslingt aber, weil die jeweils neue Brut immer aufs Neue mit der Milbe verseucht wird. So kommt es zu keiner brutfreien Phase, und die Belastung bleibt im - dann dem ganzen Winter kurzlebigen - Bienenvolk, das dabei immer kleiner wird und im Frühjahr leer ist (kranke Bienen verlassen das Volk).


    Soweit die Erklärung die ich gehört habe (und in meinen Ohren plausibel klingt), ob das fachlich korrekt ist, weiß ich nicht.


    Schöne Grüße - Matthias

    Wir führen die OX-Träufelbehandlung ebenfalls Mitte-Ende Dezember durch. Eine weitere Störung der Völker bis zum Frühjahr findet geplant nicht statt (abgesehen vom Wiegen).


    Die Windeldiagnose schaffen wir kommendes Jahr wohl ab, weil 1) der in unserer Gegend massive, extremst oft starke bis stürmische Wind Milben wegweht, außerdem werden Blätter usw. in die Schubladen geweht, 2) Ohrkrabbler und Ameisen immer wieder in die Schubladen gelangen, 3) Nicht nur innenliegend, sondern auch wenn wir die Milben dann auf den Windeln zählen wollen, weht der Wind die Hälfte weg, 4) Das Händeling: 250 Milben oder so stehend am Volk zählen, und das bei allen Völkern, 5) Die Reinigung der Styroporteile (paar Pünktchen bleiben dennoch immer übrig, die wir erst mit Lupe von einer Milbe unterscheiden können).


    Aber der Hauptpunkt bei uns ist, dass die Ergebnisse der Windelanalyse durch verschiedene Faktoren bei uns in der Gegend verfälscht werden.


    Ohne Wind und an einem ruhigen, geschützten Platz würden wir vielleicht dabei bleiben. So aber wird im nächsten Jahr die für uns wahrscheinlich verlässlichere Puderzuckermethode getestet, die einen Wirkungsgrad von über 90% haben soll.


    Zu weiter oben - bisher sind uns an der Oxalsäure-Träufelbehandlung als Abschlussbehandlung noch keine Völker eingegangen.


    Schöne Grüße & allen "gesunde, dicke Winterbienen" - Matthias

    In 2021 würden wir gern folgendes erreichen:

    - lernen ca. 10 Wirtschaftsvölker an drei Ständen durch das Jahr zu betreuen, vor allem Schwarmkontrollen und Honigernte lernen

    - eine Ablegerwirtschaft nach Palmer aufbauen, um in Zukunft Verluste auszugleichen

    - Umstellung auf 10er Dadant, langfristig möchte ich auch DN führen, um Ableger zu verkaufen. Die Kisten passen aufeinander.

    Moin Jan,

    ja, warum sollte man sich denn auch nicht mit den einzelnen Punkten auseinandersetzen. Ich für mich als "noch-Anfänger-aber-aufm-Weg" finde Eure Ziele nicht zu hoch gegriffen. In unserer kleinen Imkerei haben wir auch einiges vor, was ich in einem anderen Thread vorgestellt habe, und da sind viele hilfreiche Kommentare gekommen, und auch durchaus Bedenken, dass das alles zu viel für uns für eine Saison werden könnte. Auch Bedenken haben natürlich ihre Berechtigung, aber ich finde es trotzdem wichtig, sich nicht entmutigen zu lassen und weiter motiviert dabei zu bleiben!


    Also... ein paar wie gesagt "nicht-profihafte" Gedanken zu deinen Fragen in dem Bemühen, dass sie dennoch konstruktiv sein mögen...


    Wir haben dieses Jahr drei Stände betreut: Einen Hauptstand, ein Nebenstand in 3km und einer in 10km Entfernung. Am Hauptstand stehen 8 WV, die Nebenstände hatten je 4 Ableger, einen haben wir wegen schlechter Begattung der Kö aufgelöst.


    Ich finde es sehr unpraktisch, 10 WV an 3 verschiedenen Ständen zu betreuen - habt ihr nicht die Möglichkeit, die an einem Stand stehen zu haben? Dadurch habt ihr richtig viel Mehrarbeit.


    Grundsätzlich finde ich verschiedene Standorte sehr gut und sinnvoll, weil man z.B. an einen Standort die ganzen TBE Brutscheunen hinpacken kann und an einen anderen Standort z.B. die ganzen Ablegerchen, die dann in Ruhe größer werden können und nicht beim Füttern Gefahr laufen, vom großen Nachbarvolk direkt plattgemacht (geräubert) zu werden. Also, dass ihr vielleicht strukturiert, welcher Standort genau für was gedacht ist, das macht in meinen Augen schon Sinn.


    Schwarmkontrollen sind laut diverser Literatur eine Sache, die man sich durch eine gute Betriebsweise bei genug Erfahrung irgendwann weitgehend sogar schenken könne (Angepasster Brutraum, Pollenbretter entfernen, rechtzeitig und genug HR aufsetzen). Zumindest werde ich für mich dahingehend weiter Informationen einholen und Experten befragen - ein wichtiger Punkt sei auch die richtige Zucht. Wäre schon "nice to have", sich diese Arbeit zumindest bei den WV sparen zu können (bei den M+ wird das wahrscheinlich nur durch massives Schröpfen und/oder "beweiseln - entweiseln" usw. zu machen sein...) - außer diese Ideen als Stichworte kann ich dazu noch nix aus Erfahrung beitragen.


    Palmer kenne ich nicht, aber da immer mal die ein- oder andere Königen z.B. bei Ameisensäurebehandlung hopps geht, oder von Jungvölkern eine nicht richtig begattet wurde, oder über Winter eine nicht durchkommt, oder plötzlich eine alt ist und ein löcheriges Brutnest hat und der Bien darum unzufrieden ist, oder eine Unbegattete nicht vom Hochzeitsflug zurückkommt, finde ich es super, immer ein paar Königinnen in Reserve da zu haben, ggf. willst du vielleicht auch nicht unbedingt irgendeine Nachschaffungskönigin haben, sondern eben die "bestimmte" Linie. Manche sagen, man solle für jedes WV ein M+ führen, im Moment finde ich 10-20% gut, das möchten wir kommendes Jahr anstreben. Ein Vorteil von M+ gegenüber normalen BGK ist, man kann sie übers Jahr ausreichend erweitern und auch problemlos überwintern, finde ich eine gute Sache.


    Ableger verkaufen... ist bei Euch in der Ecke eher DD oder DNM üblich? Mir erscheint das in der eigenen Gegend häufigst vorkommende Standmaß generell das beste... Wenn DD und DNM aufeinander stehen, ist das Warmbau auf Kaltbau oder? Passt das von den Abläufen her zusammen? Wegen Brutnest usw... - wir stehen da selber aber auch ein bisschen auf dem Schlauch, weil hier in der Ecke die meisten Leute DNM 1.0 haben. Allerdings spricht sich hier immer mehr herum, dass DNM Flachzargen besser für den Rücken sein sollen, so dass wir wahrscheinlich diese als das Maß der Wahl für den Ablegerverkauf nehmen werden... sind aber selber u.a. auch da noch am Überlegen.


    Ja, den Vertrieb finde ich auch wichtig! Wenn ihr nicht allen Honig auf einmal verkaufen möchtet oder noch keine Abnehmer für alles findet, finde ich das Abfüllen einer bestimmten Menge Honig bei der Ernte übergangsweise in Fässchen ganz gut, weil die Haltbarkeit offiziell erst ab Abfüllen ins Glas zu laufen beginnt, und ein weiterer Vorteil ist, dass ihr auch bei einer Missernte noch Reserven habt, um Lieferzusagen einzuhalten.... ist Geschmackssache...


    0) Termine vorher festlegen, finde ich eine gute Sache!


    1) Wie genau plant ihr zu schieden? Ist ja eine Wissenschaft für sich, die einen sagen "Am Anfang ans Brutnest und das bleibt dann das ganze Jahr gleich", die anderen erweitern nach einer Weile, wenn alle Brutwaben voll sind, die dritten setzen hinters Schied eine MW und erweitern immer dann, wenn diese angefangen wird, auszubauen... Macht Euer Pate das ähnlich?


    2) Manche ritzen die nicht leergetragenen Futterwaben zwecks Umtragen an, vielleicht eine Alternative zum Lager?


    3) Haben wir ähnlich vor, den Tipp habe ich glaube ich in einem von rase 's Videos gehört, dass der erst ganz am Ende abgeschleudert werden sollte.


    4) Der brutfreie Zustand tritt nicht ein, wenn die dann frisch begattete Königin stiftet. Über Kunstschwarm (ggf. aus HR Bienen) würde es aber denke ich gehen oder? 3 Tage Dunkelhaft zum Wachsproduktion anregen und zusammenwachsen, und dann in eine Kiste einschlagen, dann behandeln mit OX sprühen?


    5) Pollenwaben sollen sehr schwärmen-provozierend wirken, ich habe gelesen, man könne die Pollenbretter auch einfrieren und sie später wenn nur noch wenig Tracht ist wieder hinzugeben... und man sollte bei angepasstem Brutraum diese ganz rausnehmen... dazu weiß ich noch nicht genug. Manche sagen, "der Imker bricht, bis er bricht" - und ich weiß nicht, ob das wöchentliche Abschütteln aller Waben das richtige ist. Wir haben das dieses Jahr nur zwei Mal gemacht, als wir Ableger gebildet haben. In unserem Verein ist die durchgängige Meinung eindeutig pro "wöchentliches Brechen", ich bin mir da noch nicht so schlüssig, ob es nicht auch andere Wege gibt, s.o. - vielleicht liege ich da aber auch falsch.


    6) Die Ablegerstände, auch mit M+, fände ich wie gesagt, für sich an einem Außenstand am besten aufgehoben...


    7) Habt ihr gerade geschnittene Rähmchen oder Hoffmann-Seitenteile? Ich habe noch keine Erfahrungen mit dem Messer, aber auf YT gesehen, dass es am besten mit geraden Rähmchen gehen soll, wenn man durch Vergrößerung der Honigrähmchen-Abstände provoziert, dass die Honigwaben von den Immen weiter ausgezogen werden, so dass man das Deckelwachs mit dem Messer gut runterschneiden kann, während beim Hoffmann-Seitenteil es eher mit Gabel geht (weil das Messer da "hakt"). Wir haben bisher mit Hoffmann-Seitenteilen und Gabel gearbeitet, möchten aber im kommenden Jahr mit Entdecklungsmesser bei HR Flachzargen Erfahrungen sammeln.


    8. Weiß ich nix zu (TBE --- eigenes Thema), außer dass bei uns gut funktioniert hat, direkt bei der Honigernte wenn die Honigräume in Sicherheit waren, frühen Nachmittag die Bienenfluchten abzunehmen und die Futterzargen aufzusetzen, damit zur Dämmerung beim Auffüttern weniger Stress war.


    9) Habe bei den M+ auch Schwammtuch mit Ameisensäure als Behandlungsmethode gesehen (das ist natürlich eher die grobe Variante). TBE bei Mini+ und dann brutfrei mit Oxalsäure einsprühen sollte denke ich funktionieren, warum nicht? Der Aufwand ist bei nur zwei Minis glaube ich noch vertretbar, aber wenn es mehr werden... Selber müssen wir uns hier ebenfalls nächstes Jahr Strategien überlegen, wie man M+ am besten übers Jahr und auch gegen die Varroa betreut.


    10) Finde ich gut, nicht zu viele Wabenmaße.


    11) Na wenn ihr jetzt schon 10 WV habt, werden wohl eher 20 eingewintert... habt ihr schon einen Standort für den nächsten 10er-Block Wirtschaftsvölkern am Start? Unsere Leute in der Nachbarschaft finden oft Natur "nett" und gerne können da ein paar Bienen stehen, aber mehr als eine Handvoll Völker sollen wir da bitte nicht hinstellen...


    12) Wenn du Abschluss-Träufelbehandlung mit Oxalsäure im Dezember meinst, könnt ihr sicher auch schon vorher in den Urlaub :)


    Ich halte von dem ganzen, dass ich es gut finde, sich das alles gut zu überlegen und die Erfahrungen zu sammeln, was geht und was nicht mehr geht.


    Dazu jeden einzelnen Punkt exakt in allen Schritten, die erforderlich sind, vorher gemeinsam aufzuschreiben, wie schon ein Vorredner vorgeschlagen hat, und sich das Bienenjahr genau durchzudenken mit allen heute absehbaren Arbeiten an allen Völkern.

    Und da ich selber ebenfalls eine Menge vorhabe und in diesem Forum von wohlmeinenden ImkerkollegInnen ebenfalls ausreichend gewarnt worden bin (was ich nicht in den Wind schlage), aber die Dinge dennoch so gut wie ich kann anpacken möchte, wünsche ich Dir ebenfalls ein gutes Händchen bei der weiteren Planung und viel Erfolg bei der Durchführung.


    Schöne Grüße - Matthias

    Goethe hat dazu auch Mal was gemacht, 'Zauberlehrling' oder so ähnlich. Einfach machen, die Bienen schleifen das glatt.

    Nur durch Handeln ist m.E. ein Lernprozess möglich. Nicht nur "Lernen aus Fehlern", sondern "Lernen aus Erfahrungen" (auch positive Resultate haben Lernprozesse zur Folge). Best mögliche Vorbereitung des Handelns, um nicht auf die Nase zu fallen, ist eine gute Sache, wie der Helm/Schutzkleidung und Fahrstunden beim Motorradfahren - aber nur durchs Fahren lernst du fahren.

    rase 's Vortrag "Wachstumsschmerzen" hatte ich schon vorher auf YT gesehen, sehr sehenswert, bis hin zur nicht ins Auto passenden Palette oder dem "Geräusch" beim Näherkommen an das Lagergebäude, wenn ich mich recht entsinne...

    Nichtsdestotrotz, ein (hoffentlich guter) Plan wird erstellt, der dann auf die Realität treffen wird. Ich werde wenn es irgendwann nächstes Jahr soweit ist, von den Resultaten berichten (ggf. auch davon, warum etwas nicht so geklappt hat, wie gedacht.)


    Danke für Eure konstruktiven Anregungen.

    Schöne Grüße - Matthias

    (...) In der Summe waren sie mit all den kleinen Teilaufgaben dann zum Schluss überfordert. (...) (...)


    Sorry für die ganze Prosa, aber vielleicht hilft es ja. Liebe Grüße Bernd.

    Hallo Bernd,

    danke für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht und deine Mühe, das alles hier so darzustellen. Ein gutes Beispiel, wie Dinge sich nach dem Motto entwickeln können: "Es war alles so gut geplant - und dann kam das Leben dazwischen!". Ich werde Unwägbarkeiten mit einbeziehen und bin glücklicherweise auch nicht dazu gezwungen, dass alles nach starrem Planungsraster X zwingend so wie gedacht funktionieren muss, - bin da zum Glück flexibel. Danke für deinen Beitrag!


    Schöne Grüße - Matthias

    (...)Aber Du wirkst gekränkt und verlangst, (...) Du bist nur für Dich verantwortlich. (...)
    Freue Dich doch, dass sich andere die Mühe machen, Dir zu antworten und Dich so ein wenig unterstützen möchten.

    Ich bin nicht gekränkt.


    Nur: Wenn ich eine Frage stelle, und von einigen Kollegen gar nicht erst auf diese Frage eingegangen wird, sondern direkt, ohne konkret zu werden, in das Horn "das wird sowieso nix", "Schuster bleib bei deinen Leisten", usw. gestoßen wird, dann ist das zwar im besten Fall "nett gemeint" und das weiß ich auch zu schätzen, aber was genau (!) denn demjenigen zuviel wurde/war (was dann 1:1 automatisch auch mir zwangsläufig zuviel werden wird , wurde oft nicht geschrieben, was genau schief gegangen ist, wo es Probleme gab/gibt, usw., dann hilft das glaube ich keinem weiter.


    Und ja, über konstruktive Beiträge freue ich mich und bin auch dankbar dafür.


    Schöne Grüße - Matthias

    (...)SBA spendet keine Brutwaben (...) 12 M+ sind auch das Maximum was du da raus bekommst, rechne lieber mit 6-8 (...)

    Ein Waben Ableger gehen schon (1BW, + 0,5 L Bienen), mit Schlupfreifer Zelle.(...) Deine Haupttracht ist der Raps/Frühtracht.(...)


    Mitte April (...) Königinnen im Starter/Finisher verfahren(...)auf keinen Fall alle Völker schröpfen). (...) (...)

    Danke für deinen Beitrag, den muss ich noch ein paar Mal komplett lesen, um es vollständig verstanden zu haben, die einzelnen Schritte einmal notiert und alles gedanklich durchgegangen :)


    Die Brutwaben sollen aus den WV kommen, nicht aus dem SBA, das war von mir missverständlich ausgedrückt. Die Königinnenzucht dauert ja ne Weile, und in den zwei Wochen bis zum Schlupf ist hoffentlich wieder genug Brut da zum eine Wabe schröpfen. Wir stehen dieses Jahr 250m Luftlinie vom Raps entfernt, mit etwas Glück kommt da einiges rein, wenn es nicht wieder so extrem kalt im Frühjahr wird wie dieses Jahr.

    Schöne Grüße - Matthias

    Servusla, (...) wenigen klaren Zielen pro Saison mit klar definierter Priorität.(...)
    involvierte) Personen daran teilhaben. (...)

    Sichere dich in alle Richtungen ab. (...) ein Realitätsfaktor<1 hat mir bei meinen Überlegungen im Vorfeld sehr geholfen (...)pro Saison nur ein oder zwei wichtige Ziele (...)Nur zu!

    Danke für den konstruktiven Beitrag!

    Dieses Jahr 6 Völker ausgewintert, jetzt 30 eingewintert. Nächstes Jahr wird nochmal vergrößert(...) Die großen Technik-Investitionen konnte glücklicherweise - nach aktuellem Plan - auf 2022 verschieben. (...)Bis dahin habe ich die Chance einiges über den Technik-Bedarf zu lernen und zu planen.
    (...)(...)Meine Erfahrung: Sollte gehen (...) - wenn nicht zu spät gebildet - [Anm: gehen die bei zugesetzter Kö in Eilage] richtig durch die Decke.

    Ein weiterer Erfahrungsaustausch würde mich hier freuen. Danke für die Anregungen!

    Obwohl diese Minis sehr früh erstellt werden und das ganze Jahr gehätschelt werden, sind sie im nächsten Frühjahr zur Frühtracht nicht voll trachtreif.

    Danke für den Hinweis, ich überlege, die M+ mit den weisellosen, inzwischen brutfreien Brutscheunen (die aus Wirtschaftsvölker - TBE) Anfang-Mitte August (über Zeitungspapier) zu vereinigen und erhoffe mir so für das dann kommende Jahr stabile Wirtschaftsvölker.


    Macht das in deinen Augen Sinn? Reicht dann die Winterabschlussbehandlung mit Oxalsäure träufeln dann im Standmaß im Dezember?

    Oder ggf. vor der Vereinigung ein bis zwei mal Ameinsensäure Schwammtuch-Behandlung beim M+, damit das

    - Oxalsäure besprühte dann auf frischen MW angefütterte Brutscheunen-Volk -

    nicht direkt wieder mit Varroa aus den M+ belastet wird?


    Schöne Grüße - Matthias

    (...) gern würde ich von vier auf acht Völker verdoppeln. Unsicher bin ich mir aber schon über das "Wie" (...)

    An klassischen Ein-Waben-Brutwabenablegern ist m.E. nichts auszusetzen, wenn diese bei der Erstellung direkt eine neue Königin bekommen (sonst kommt es häufig zu Problemen, die zu einer schlechten Entwicklung des Jungvolkes führen, Stichwort "Ein-Waben-Krüppel"). Einsetzen der Königin ist dann denke ich über Zweitschlupfzelle an sichersten. Einfachste mir bekannte Methode habe ich dieses Jahr gemacht: Die von dir erwähnte Königinnenzucht im weiselrichtigen Volk. Eine gute Video-Anleitung gibt es <<hier>> von der Imkerei Michael Ullmann. Ich hatte trotz Königinnenzucht eine tolle Honigerne bei dem Königinnenzellen-aufziehenden Volk. Die gezeigte Methode reicht für gut eine Handvoll Königinnen aus.


    [Wobei das von dir genannte Bogenschnittverfahren bei ansonsten gleicher Methode vielleicht ebenfalls funktionieren könnte, vll. sogar besser, weil du nicht mit dem Umlarvbesteck in den Waben herumpopeln musst und dann aus Versehen eine schon zwei Tage alte Larve erwischt... während Dir beim Herumpopeln frisch geschlüpfte Bienchen auf der Brutwabe umherkrabbeln. Bogenschnitt habe ich noch nicht gemacht und weiß daher nicht, ob das so funktioniert, erschiene mir aber schlüssig. M.E. sind feste Metall-Umlarvlöffel übrigens praktischer, weil einem da nicht die gerade mühsam aufgepickte Larve auf die Gardine spritzt, wenn die blöde Plastikzunge zurückschnellt].


    Meine Ein-Waben-Ableger (ohne stille Umweiselung, sondern gleich zu Anfang mit einer guten Königin ausgestattet) besetzen bis zur Einwinterung alle Wabengassen und sind dann topfit! (DNM 1.0). Ein paar mehr Pflegebienen (eine Rähmchenseite reicht mMn) dazu macht m.E. aber schon Sinn, weil ich glaube immer vier bis fünf Arbeiterinnen ein Ei/Larve gut versorgen können...


    MiniPLUS finde ich gut, möchte ich kommendes Jahr auch mit anfangen. Die könntest du nach der Frühtracht-Ernte mit einem kleinen Kunstschwarm aus Honigraumbienen bilden. Optimal wäre es, einen guten Zeitplan auszuarbeiten, so dass du gleichzeitig die beiden M+ sowie die vier Ein-Waben-Ableger mit frisch geschlüpften Königinnen ausstatten kannst, dass quasi die Bildung der Ein-Waben-Ableger ungefähr zum Königinnen-Schlupftermin erfolgt. Und wenn beim Begattungsflug eine verlorengeht, kann man finde ich immer noch eine unbegattete günstig nachbestellen oder vom Kollegen holen.


    Zum Standort: Wir haben selber drei Standorte, das ist schon eine nervige Herumkutscherei, die Außenstandorte sind für Jungvölker und demnächst auch für Brutscheunen und Mini+ BGKs. Gerade mit wenig Völkern machen Außenstände m.E. nicht viel Sinn und auch keinen Spaß. Der Zusatzaufwand ist bei nur wenigen Völkern pro Standort mMn so groß, dass du von dem eingesparten Geld regelmäßig wieder neue Völker kaufen könntest. Ich finde bei acht Völkern einen Standort völlig ausreichend, den du ggf. mit einer Wildkamera überwachen kannst oder irgendwo in Sichtweite eines "wachsamen Nachbarn" hast (In der Nähe wohnende Hundebesitzer bieten sich zum täglichen "Blick werfen" an, weil die eh jeden Tag bei Wind und Wetter raus müssen :)).


    Honigverarbeitung: Da hast du mit einer 20Waben Radialschleuder finde ich schon ziemlich Gas gegeben, ich hatte dieses Jahr noch die olle 4-Waben-Kurbel am Laufen, was bei ebenfalls 8 WV für mich noch im Rahmen und OK war. Vielleicht schaffst du dir zum Filtern noch zwei Spitz-Siebe an, die funktionieren meiner Erfahrung der diesjährigen Honigernte nach deutlich besser als Doppelsiebe.


    Schöne Grüße - Matthias