Beiträge von Stylex

    - Kotflecken

    Sagen m.E. nicht viel aus. Im Winter hat sich mal ne Wildsau am Kasten geschubbert, oder der Förster hat einen Baum gefällt, oder vielleicht haben die Bienen tatsächlich eine Durchfallerkrankung, was meinem Kenntnisstand nach jetzt in der Aufwärtsentwicklung auch nicht sonderlich tragisch wäre. Sind verkrüppelte Bienen dabei? Wie ist die Vitalität? Wie groß ist das Brutnest? Sind viele Löcher im Brutnest/ sind teilweise Flächen mit viel Drohnenbrut und wenig Arbeiterinnenbrut dabei? Dann ist die Königin entweder nicht gut begattet oder so alt, dass sie getauscht werden sollte (oder wegen der Kälte aus der Brut gegangen). Kö-Flügel beschädigt? Wenn das Brutnest top ist und alles gut, Stifte, wohlgemute Bienen, alles da, was kümmert mich ein beschädigter Flügel? Wenn man das nicht leiden mag, kann man im Mai neue Königinnen züchten oder? Dieses Kriterium ist denke ich nur bei unbegatteten Königinnen wichtig. Reisen ist glaube ich bei dieser Kälte (0-5 Grad) nicht so pralle für die Bienen, würde ich nicht machen, vielleicht kann dazu ja jemand noch was schreiben ob man das tun sollte. Ich habe dieses Jahr auch (das erste Mal) vier Völker dazugekauft und mit dem Verkäufer wärmeres Wetter ab ca. 15-20 °C vereinbart. Habe ich gleich Zitat rase "ein Pfund Bienen im Gesicht" wenn ich den Kasten öffne? Kann ggf. ebenfalls ein K-O-Kriterium sein, wenn es richtig heftig ist.


    Schöne Grüße und viel Erfolg! - Matthias

    Hallo @ll,


    ich habe heute ein Video von Herrn Binder gesehen, welches mir etwas zu denken gegeben hat, über den Umgang miteinander im Netz. Er hat es gestern hochgeladen. Die "Binder speakt" Youtube-Reihe hat er wegen Hass-Kommentaren anderer Imker unter seinen Videos offenbar fast komplett aus dem Netz genommen. Ich kenne diese Reihe kaum, finde aber schade, wenn anscheinend nicht fachlich kritisiert, sondern über eine persönliche Schiene gegangen wird, was hier der Fall zu sein scheint. Weiß jemand mehr über die Hintergründe, was da los war? >>Hier<< ist das Video verlinkt.


    Schöne Grüße - Matthias

    ...Und von wegen die Immen könnten den festkristallisierten Honig problemlos über Winter verarbeiten und man müsse sich da keine Sorgen machen...

    Meiner Meinung nach stimmt es trotzdem - aber nur für Blütenhonig.

    Es handelte sich um Rapshonig, Waldtracht gibts bei uns nicht, das Volk konnte sich nicht helfen und ist wie beschrieben leider verstorben.


    Schöne Grüße - Matthias

    Bienenköniggibmirhonig - Beim halbseitigen Wiegen ist noch besonders pralle, wenn der Haken bzw. der Metallwinkel beim Anheben von der Kiste abrutscht, so dass diese dann mit Schmackes wieder runterknallt.


    Auch schön ist, wenn die Kiste auf dem Bock festgefroren ist und man sich wundert, warum diese mehr wiegt, als der Wiegebereich der Kofferwaage... und dann löst sich die Kiste plötzlich mit einem Knall, während man noch mit der Waage zieht, und kippt um.... =O


    Also Kisten vorm Wiegen erstmal vorsichtig anlösen, mach ich auch wenn es noch nicht gefroren hat, da wir die mit dem Zurrgurt befestigt haben und die Kiste wegen dem Druck schon etwas auf dem Holz festbappen kann, was das Wiegeergebnis verfälschen würde. Und wenns zu fest (gefroren) war, haben wir statt zu wiegen den Deckel geöffnet und einen Blick auf Volk und Futter geworfen, besser als heftige Erschütterungen zu riskieren.


    Ich glaube, jetzt haben wir die meisten Fehler als mahnendes Beispiel genannt, die man beim Wiegen so machen kann...


    Schöne Grüße - Matthias

    Ich glaube das nur nicht, weil bei mir Folie ist und die Bienentraube sich selber wärmt. Sie wird nicht bewegt.

    In Videos von immelieb.de wird gesagt, dass es gesunde Völker ohne Probleme verkraften, wenn man sie mal (nicht andauernd) öffnet. Wobei ich die Störung bei vorhandener Folie auch als recht klein einschätze, zumindest sehen die Bienen durch die Folie nicht so aus, als wenn sie plötzlich in Panik versetzt wären. Voraussetzung ist qualitativ gute Folie, ich finde hier Zeltfensterplane sehr geeignet, die bleibt auch beim Abnehmen des Deckels in Form.


    Schöne Grüße - Matthias

    au a de wärmschte Stell vom grosse Kanton blüehet d’Chätzliwide erscht, wenns gääl sind. Grüezi zrugg, aber nöd us de Schwiizergarde (bi nöd katholisch). Alles klar oder bruuchsch en Übersetzig?

    Mii dücht meist, dat waat hier jüss n lütten beeten OT. Over dat dört uck mool n beeten urich sien bii sun truurichen Themóh.


    Schöine Gröite - Matthias

    ... ernsthaft jetzt? Wo sollen die denn bitte alle rumfliegen? Und macht das dann entscheidend was an Gewicht aus? Ich weiß ja nicht so recht...

    Ich glaube Wolfgang wollte damit sagen, dass wenn man nicht aufpasst und alle Bienen innen nach oben fliegen, einem die Kiste abhaut. Darum haben die erfahrenen Imker einen Anker außen angebracht, bevor sie das Wiegen beginnen. ;)


    Schöne Grüße - Matthias

    Meinen Erfahrungen über die Jahre nach ist das allerdings oftmals grenzwertig bis zu spät. Ganz einfach. Ohne Schnulli, ohne Schnörkel.

    Imkern ohne Schnulli? =O:S

    Naja, bei uns ist die Spättracht-Ernte eben erst Ende Juli, vorher behandeln iss irgendwie schlecht, machste dicke Backen. Hat aber mit dem Behandeln bei uns bisher auch Ende Juli/Anfang August immer gut geklappt. Hilfreich sind denke ich wie gesagt rechtzeitige Befallsdiagnosen ab Juni.


    Schöne Grüße - Matthias

    Keine Waben von dem Volk für andere Völker verwenden.

    AFB und persönliches Reinlichkeitsempfinden mal außenvor, hast du Beweise dafür, dass Viren oder Krankheiten übertragen werden könnten? Ich lasse mich gern eines besseren belehren.

    Einen kleinen Ableger von mir hat es Ende Januar leider auch erwischt.

    Was heißt bei dir "klein"? Bei mir sind leider auch zwei Jungvölkchen eingegangen, ich gehe ebenfalls von einer zu kleinen Einwinterungsstärke aus und werde Ende kommende Saison darauf achten, dass es auf DNM 1.0 wenigstens 5 Wabengassen sind (7 mit Rand-Gassen) bzw. äquivalent Bienenmasse auf DNM 1.5.

    fest steht,ich werde keine Ameisensäure mehr verwenden!Für mich ist dieser Weg im Moment der Beste.

    Es ist glaube ich ganz gut, zumindest ein wenig AS noch für alle Fälle parat zu haben, falls du trotz allem doch mal eine Notbehandlung machen musst. Die Varroa-Belastung erhöht sich schleichend, am Anfang kaum merklich, und plötzlich ist sie da. Wir machen dieses Jahr voraussichtlich ab Mai regelmäßige Befallsdiagnosen, ich möchte auch gern möglichst selten AS einsetzen, aber im Notfall ist es ein gutes und verlässliches Mittel.

    Die Erstbehandlung kam offenbar zu spät,

    Juli/August sind eigentlich die Standard-Zeiträume oder?


    Schöne Grüße - Matthias

    Ich würde versuchen früher zu impfen und den Honig damit gut zu homogenisieren.

    Danke für den Tipp, wird so umgesetzt, werde berichten. Letztes Mal hatten wir auch wie gesagt zu wenig Impfhonig da, dieses Jahr hoffe ich, es bleiben ein paar Eimer feincremiger Rapshonig zum Impfen übrig. Und leicht angewärmte Gläser. Und vorm Einfrieren ausgasen lassen. Und langsam auftauen lassen. Dann bei 13 Grad zwei Wochen warten. Dann bei Zimmertemperatur weiter lagern. Und dem Gott Aristaios ein Gläschen an den Schrein stellen. ;)


    Schöne Grüße - Matthias

    Heute haben wir ebenfalls bei allen Völker den Totfall beseitigt sowie Futter kontrolliert. War 15 Grad in der Sonne, ausnahmsweise mal fast windstill, und die Damen waren friedlich. Als nächstes kommt die große Frühjahrsdurchsicht, bei uns im hohen Norden wahrscheinlich Anfang April, wenns generell wärmer ist. Zwischendurch in 2 Wochen nochmal wiegen, dann können wahrscheinlich auch die Mäusegitter raus. Ist hier noch etwas ... frisch.


    Schöne Grüße - Matthias

    Wie sehen denn bei Dir die Blüten aus? Sind das Klumpen?

    Stell ich demnächst vielleicht mal n Foto ein, habe ich gerade nicht da. Von außen weiße, durchscheinende Muster. Nicht direkt am Glas. Ja, es sind große Kristalle, die vorher noch nicht da waren und sich bei 3-5 Grad gebildet haben. War "Blüten" die falsche Bezeichnung?


    "Schlecht" ist der Honig deswegen natürlich noch lange nicht (ja, den essen wir dann selber :saint:). Aber wenn der Kunde "Klüntje" kaufen möchte, holt er sich im Normalfall Kandiszucker-Brocken und keinen Honig mit Lutschbonbon-Einlage. Wobei, mit dem Etikett könnte ich den vielleicht sogar mit Aufpreis verkaufen? :/;)


    Schöne Grüße - Matthias