Beiträge von Maggal

    Servus miteinander,


    ich werde demnächst starten, mir meine Erstausrüstung zusammenzubauen (ja möchte ich tatsächlich, Werkstatt ist vorhanden).


    Jetzt bin ich auf der Suche nach dem geeigneten Material für die Rähmchen. Habe vermehrt die Aussage gefunden: "Seitenteile aus Buche, Ober- und Unterträger aus Linde".


    Warum? Warum nicht? Was verwendet Ihr? Auf was ist besonders zu achten?


    Vielen Dank für die Antworten!!!

    Warum bastelt ihr in die Kisten da ein Thermoschied rein . Soll es Wärme halten?

    Macht doch Nägel mit Köpfen!

    Wäre doch besser. Oder?

    Echt leute! Macht ma nägel mit Köpfen!
    Zargen mit 26,666 Zentimeter stärke sind die Lösung!
    Die nägel mit Köpfen sollten entsprechend ca. 30 cm haben...

    Da liegst Du, glaube ich, falsch. :( Soweit ich weiss (bin kein Holzwurm), sollten Nägel dreimal so lang wie die Stärke des anzunagelnden Brettes sein. Also wären wir bei Nägeln mit 80cm. Vielleicht muss man dann in der Höhe versetzt nageln, damit sich die gegenüberliegenden Nägel nicht gegenseitig aus dem Holz stossen … :/

    Bevor das Thema wieder komplett abdriftet:


    Wie sieht es denn mit Erfahrungsberichten von Imkern aus, die das Thermoschied jetzt verwenden? Was hat sich verändert/verbessert/verschlechtert gegenüber dem Einsatz eines "normalen" Schieds? Wie erheblich sind die Veränderungen, etc.?

    Servus miteinander,


    da dieser Faden nun doch schon etwas älter ist: wie sind die Erfahrungen, die Ihr in den letzten beiden Jahren mit dem Thermoschied gemacht habt?

    Pollenfutterteig funktioniert nicht, weil der zu weit weg vom Brutnest liegt (nämlich auf den Oberträgern). Polenfutterteig kann nur bei 2 Bruträumen funktionieren, wenn man ihn zwischen die Brutzwargen legt

    Nebenbei (auch wenn es nicht wirklich zum Thema passt): hier ist ein ganz interessanter Artikel zu dem Thema. Zwar etwas älter und auf Englisch aber zumindest von einem Praktiker...

    Sorry, ich war nicht da.

    Wenn Du ein Gewerbe anmeldest, um Dir (bei einem absehbaren Verlustgeschäft) die Vorsteuer vom Finanzamt erstatten zu lassen, dann stuft das Finanzamt das nach einiger Zeit als Liebhaberei ein und wird die erstattete Vorsteuer zurück verlangen. Vorsteuer und Einkommensteuer sind zwei verschiedene Stiefel.

    In der Tat sind Umsatzsteuer und Einkommensteuer zwei Paar Stiefel: in der Einkommensteuer wird auf die Gewinnerzielungsabsicht abgestellt, in der Umsatzsteuer auf die Umsatzerzielungsabsicht (§ 2 Abs. 1 UStG) . D.h. man kann als als Imker mit seinen Verkäufen der Umsatzsteuer unterliegen, obwohl diese einkommensteuerrechtlich als s.g. Liebhaberei eingestuft worden ist. Hier auch ein Text der Datev dazu. Eine rückwirkende Streichung von Verlusten durch das Finanzamt ist nur möglich, wenn die entsprechenden Bescheide z.B. unter dem Vorbehalt der Nachprüfung erlassen wurden. Anfangsverluste werden vom Finanzamt akzepiert.

    Die Mail ist damals direkt vom Verlag gekommen:


    "Hallo Herr XXX,
    Sie haben bei uns vor einigen Tagen Artikel gekauft. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Artikel bewerten würden.
    So helfen Sie uns, unseren Service weiter zu steigern und Sie können auf diesem Weg anderen Interessenten direkt Ihre Meinung mitteilen."


    Als ich das Buch dort bestellt habe, gab es auch Rezensionen zu verschieden Büchern. Offensichtlich wurde das Ganze in der Zwischenzeit umgestellt, da keine Bewertungen mehr zu finden sind (auch die positiven nicht).


    Also keine Mail von Trusted Shops und auch kein Missverständnis meinerseits!

    Immenreiner und Mc Fly : bei Euch lese ich also folglich raus, keine Königinnen käuflich zu erwerben (zumindest nicht für die ersten paar Jahre)? D.h. beispielsweise auch keine Kunstschwarmbildung mit zugekauften Königinnen? Ich könnte mir vorstellen z.B. bei der Vermehrung teilweise auf zugekaufte Königinnen zu setzen, auch dass man eine Referenz hat?

    Mc Fly : muss mich entschuldigen, wurde von Dir ja schon beantwortet!



    Fang also klein an, dann machst deine ersten Ableger und kannst dann dafür Königinnen suchen um entweder mit begatteten oder unbegatteten direkt durchzustarten. Dann hast auch im nächsten Jahr eine Vergleichsmöglichkeit zu deinen vorhandenen.

    Vielen, lieben Dank dafür Markus, dass Du so ausführlich geantwortet hast! Hilft mir echt weiter!!!

    So bekommt man unbezahlbare Erfahrung, die kein Zuschauen, Youtuben und Facebooken ersetzen kann! Markus hat's wirklich gut erläutert.

    Aber genau damit lernst du doch dann direkt was du machen kannst/musst.

    Ist angekommen :).


    Immenreiner und Mc Fly : bei Euch lese ich also folglich raus, keine Königinnen käuflich zu erwerben (zumindest nicht für die ersten paar Jahre)? D.h. beispielsweise auch keine Kunstschwarmbildung mit zugekauften Königinnen? Ich könnte mir vorstellen z.B. bei der Vermehrung teilweise auf zugekaufte Königinnen zu setzen, auch dass man eine Referenz hat?

    Betrachte es bitte lediglich als Basis, jedes Volk, jede Betriebsweise, jeder Standort ist anders und es gibt kein allgemeines Rezept

    Als Anfänger muss man sich zumindest ein grobes Konzept zurechtlegen (Du nennst es Basis). Dazu habe ich (mangels Anfängerkurs im lokalen Verein) meinen Imkerpaten das Jahr über begleitet und eben parallel Bücher gelesen, Videos geschaut, Gespräche geführt, usw. Jetzt bin ich dabei, mir eine grobe Vorgehensweise für das nächste Jahr zusammen zu basteln, die sich dann in der Praxis bewähren muss. Bei der Vorgehensweise weiche ich bestimmt in dem ein oder anderen Punkt von der Meinung meines Imkerpaten ab, find ich auch legitim.


    Zu Deiner Vorgehensweise "aus Fehlern lernen": Ich werde es erst einmal mit den Völkern/Königinnen probieren (hier waren sich alle Kollegen in diesm Post einig ;) und ich baue die Antworten in meine Überlegungen mit ein). Sollte sich aber herausstellen, dass ich einen schwarmlustigen Stecher mit kaum Honigertrag erwischt habe, werde ich den kaum behalten, um aus Fehlern zu lernen. Finde es ein wenig widersinnig, sich mit so einem Volk abzuplagen, nur um daraus zu lernen.

    Wenn Du bestellen willst, mach das wirklich frühzeitig. Frühzeitig heißt März, spätestens April vorbestellen u.U. Auf den Seiten des Buckfast-Verbandes findest Du Züchter; es werden auch Umlarv-Termine angeboten. Carnica weiß ich nicht, da müsstest im Verein fragen.

    Danke Monika! Da Du ja aus meiner Ecke stammst mal ganz konkret: Hast Du schon Königinnen bestellt? Wenn ja, wo? Und wie waren Deine Erfahrungen?


    VG

    Markus

    Zunächst möchte ich mich bei Euch allen für Eure Antworten bedanken! Die haben mich definitiv zum Nachdenken/Umdenken gebracht!

    Der langen Rede kurzer Sinn: das oben gesagte kann ich voll unterstreichen. Gerade zu Beginn war mir ein früheres Umweiseln neben allem anderen Neuen dann doch zu komplex. Das sieht mit etwas Erfahrung sicher anders aus, aber die ersten Handgriffe lernst du gut auch mit einem Landrassenvolk - wenn es ok ist.

    Dann schau ich mir die Völker erst einmal an. Sie wurden aber per Ableger mit Nachschaffungszellen gebildet und das ist meines Wissens nach schon mal keine optimale Voraussetzung. Die beiden Kollegen von denen ich die Völker bekomme hatten heuer auch etliche Schwärme, d.h. schwarmträge scheinen die Völker auch nicht gerade zu sein. Aber wie gesagt: ich schau mir das Ganze mal an, werd mich aber im nächsten Jahr frühzeitig um Ersatz kümmern, damit ich dann im Spätsommer nicht blank da stehe!


    Schreiben kann man viel. Für den normalen Bienenhalter ist es natürlich klasse wenn die Bienen nicht schwärmen und wenig Arbeit machen, lernen kannst damit aber eher weniger.

    Gerade in diesen verrückten Zeiten ist das Geschriebene oft die einzige Möglichkeit sich auf das Thema vorzubereiten. Ich bin schon der Meinung, dass man aus guten Büchern eine Menge mitnehmen kann. Das Forum hier funktioniert ja auch so. Und wenn ich mir durch vernünftige Königinnen das Leben leichter machen kann, verzichte ich gerne auf den Lerneffekt, den weniger gute Völker bringen. Die Schwärme werden so oder so kommen :).


    VG

    Markus