Beiträge von Maggal

    So, ich habe jetzt den Zeitplan für unseren Anfängerkurs. Eine Kursgebühr nehmen wir diesmal nicht.

    Bevorzugt richtet er sich natürlich an Interessent*innen aus der Region, die dann auch am Praxisteil teilnehmen können. Wir haben aber sicher noch reichlich Plätze frei.

    Anmeldungen bitte per PM (bitte gleich mit Name und E-Mail-Adresse).

    Zunächst vielen herzlichen Dank an Dich, Wolfgang, für das Engagement und die Möglichkeit, sich als Anfänger weiterzubilden!


    Ich weiß nicht, ob das an dieser Stelle auch angeführt werden kann: ich finde den Youtube-Kanal der Imkerei Sester gerade für Anfänger höchst informativ, insbesondere, da er letztes Jahr aus ebendem Grund gestartet hat, Videos über die Bienenhaltung im Jahresverlauf zu posten, um Anfängern, denen Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, zu helfen.

    Maggal da bin ich jetzt wirklich beruhigt. Offensichtlich hab ich da was überlesen, sorry.

    Wir wollen doch alle nur gut und mit Spaß imkern, das wünsche ich Dir natürlich!

    Das sind doch versöhnliche Worte :thumbup:. So solls sein!

    Ich bitte auch den überschäumenden Enthusiasmus eines Anfängers zu verzeihen, der seit fast einem Jahr auf glühenden Kohlen sitzt und darauf wartet, dass es endlich losgeht :P!

    Maggal : Du fragst nach Meinungen zu Deinen Plänen und Tips, was Du ändern solltest. Beides hast Du hier reichlich und fundiert bekommen. Ich habe den Eindruck, dass Du trotzdem genau diese Pläne bauen wirst. Richtig?

    Dann frag halt einfach garnicht erst, sondern wie BaarImker schon sagte: dann mach doch!

    Lieber Roland!


    Dann hast Du das ganz offensichtlich missverstanden! Die Pläne sind schon in der Tonne und werden definitiv nicht so gebaut. Die Materialstärke wird 22mm betragen (hatte ich weiter oben schon erwähnt), die Hartholzkante kommt wieder raus (zumindest bis auf weiteres ;)).


    Ich bin definitiv nicht beratungsresistent! Schon gar nicht gegen konstruktive Vorschläge mit entsprechender Begründung (Materialstärke: zu schwer, inkompatibel mit Zukäufen; Hartholzkante: Schwachpunkt durch Quellen).

    es wäre noch gut zu erfahren, ob du außer den Brutraum auch Honigraum, Boden, Deckel, Adam Fütterer oder Futterkorb, Bienenflucht etc. planst.

    Alles was geht wird selbst gebaut. Sollte ich dann merken, dass das Murks ist, kaufe ich das Zeug halt einfach. Ich starte mit einem Freund das ganze Projekt, der sich schon eine komplette Ausrüstung bei einem namhaften Versender gekauft hat. Ein Muster ist also vorhanden. Auch bei meinen beiden Imkerpaten und dem oben erwähnten Imker/Selberbauer. Vor allem an deren Innenabmessungen und Rähmchenmaße habe ich mich (neben dem Buch von Ries) gehalten. Aber wohl zugegebenermaßen mit dem ein oder anderen Detail über das Ziel hinausgeschossen. Dafür schreibe ich hier ja auch, um konstruktive Kritik zu erhalten.


    Ich habe jetzt 3 Kisten Dadant als Anfänger neu gebaut, hat ganz schön lange gedauert. (3 Bruträume, 10 Honigräume, Deckel, Fütterer etc...)

    Und? Bereust Du es? Was würdest Du anders machen?

    Falls du vor hast Holz aus dem Baumarkt zu verwenden kann ich dir nur dringend von abraten, da baust du zwei mal. Lieber aus dem Holzfachhandel, da bekommst du eine gute Beratung und Zuschnitt incl. und das Holz ist auch nicht teurer. 27 mm ist etwas über das Ziel hinausgeschossen, wird ja auch echt schwer. Nimm 18 - max 20 mm. Hast du schon mal Fingerzinken gemacht? Wie hast du vor die zu machen? Kreissäge oder Oberfräse?

    Das Holz beziehen wir, wie bei allen unseren Projekten, von einem lokalen Holzhandel. Mein Bekannter bekommt da immer noch Zimmererpreise.


    Unten angehängt unser aktuelles Projekt: wir bauen gerade eine neue Werkbank mit integriertem Frästisch (Lift für die Oberfräse). Aktuell sind wir schon etwas weiter als auf dem Foto zu sehen. Der Frästisch bekommt noch Führungsschienen für einen Längs- und Queranschlag, es wird ein Lochraster eingebohrt und eine Führungsschiene für die Tauchkreissäge angebracht. Die Fingerzinken werden am Frästisch angefertigt. Der Tisch ist zu großen Teilen aus massiver Buche gefertigt, die wir bei einem bekannten Schreiner besäumt, gehobelt und abgerichtet haben.

    Danach stehen noch eine Station für die Kappsäge und den Bohrständer auf dem Plan...


    Hallo Wasi, kann man alles machen, wenn man einen perfekten Plan hat. Wie du aber im ersten Post schon siehst hat er keinen perfekten Plan.

    Bis bald Marcus

    Er hat genau aus diesem Grund den Plan hier eingestellt, um ihn zu verbessern. Die meisten der - sehr hilfreichen - Verbesserungsvorschläge, die hier angebracht wurden, betreffen die Materialstärke, die ich geistig bereits reduziert habe. Mein bekannter, der sich die Beuten auch seit vielen Jahren selbst baut, verwendet für den Brutraum 27mm dickes Holz, für die Honigräume 22mm starkes. Da hat er auch kaum Probleme mit Zukaufteilen.

    Kann ich verstehen. Selber bauen macht halt auch Spass, wenn man Spass dran hat.

    Einer der Hauptgründe! Leider von manchen nicht nachvollziehbar!


    Mal ganz von den übrigen Gründen, die ich andernorts bereits genannt habe, abgesehen: Mein Schwiegervater, der 2017 leider viel zu früh verstorben ist, hat eine Schreinerei hinterlassen, die ich derzeit mit einem Bekannten (der immerhin Zimmerer ist) wieder teilweise zum Leben erwecke (keine Angst, die großen Maschinen sind weg ;)). Der Selbstbau hat für mich somit auch einen emotionalen Aspekt.

    Als Anfänger Beuten zu bauen ist ok, wenn man sich an erprobte Baupläne hält. Aber was befähigt dazu, diese Pläne, ohne jegliche Erfahrung, zu modifizieren? Sind Adam, Ries .... nicht kompetent?

    Ich habe mich in der Tat an die Pläne von Ries als Vorlage gehalten.

    Abweichung gibt es bei der Materialstärke, da mir ein örtsansässiger Imker (der seine Beuten auch selbst schreinert) für den Brutraum aufgrund unserer klimatischen Bedingungen hierzu geraten hatte (die Honigräume fertigt er aus 22er Material an).

    Und eben der Kantenschutz, den ich bei einem Versand gesehen habe und die Erläuterung hierzu schlüssig schien.


    Wenn jemand hierzu schreibt, das sei Quatsch und die entsprechenden Argumente bringt, dann bin ich der letzte, der seine Meinung nicht ändern würde ;).


    Meine Darlegungen warum ich selbst baue und nicht kaufe gelten hier auch (wie im Thread über die Rähmchen). Mit sparen wollen hat das nichts zu tun...

    Servus zusammen,


    da es nun langsam ans Eingemachte geht, würde ich gerne die Meinungen zu den Plänen hören, die ich angehängt habe.


    Geplant ist der Bau von 12er Dadant-Beuten. Anbei zunächst der Plan für den Brutraum.


    Material: Fichtenleimholz (D4-verleimt). Habe mich hier für eine Materialstärke von 27mm entschieden. Auf die Oberkante des Fichtenholzteils würde ich gerne noch einen Rahmen aus Hartholz aufsetzen (bereits mit eingezeichnet) der fest verbunden ist und als Schutz dient. Der Beespace von 8mm sollte überall eingehalten sein. Die Höhe ist noch nicht endgültig, hier muss ich kürzen, um den Abstand vom Bodengitter zur Unterkante der Rähmchen von ca. 2,5 cm einhalten zu können. Die Auflageschienen sind 2mm dick und 3cm hoch.


    Was meint Ihr? So machbar bzw. was sollte ich ändern?


    Danke für Eure Meinungen!

    Hallo, das Material wird nicht gekauft, weil es billig, sondern günstig ist. Manches ist natürlich billig, da kauft man dann nur einmal.

    Unser ortsansässiger Schreiner und Minisägewerksbesitzer war bei mir und wollte in das "Bienengeschäft" einsteigen. Als er dann die Preise gesehen hat, wollte er das nicht mehr. Er hätte für den Preis liefern können, aber nicht mit seinem Maschinenpark und Lagermöglichkeiten. Er hätte dann keine 10 Beuten bauen müssen, sondern direkt 1.000.

    Da hab ich mich vielleicht auch unklar ausgedrückt: Ist schon klar, dass der ortsansässige Schreiner aus offensichtlichen Gründen nicht mit Großhandelspreisen mithalten kann. Ebenso wenig wie der örtliche Metzger, das kleine Spielwarengeschäft um die Ecke, die familiengeführte Bäckerei am Ort, die das Mehl der Mühle bezieht, die ein paar Kilometer weiter ist...

    In dem Punkt bin ich eben Idealist.


    Aber ganz ehrlich, wollen wir an dieser Stelle wirklich über solche Themen diskutieren?


    Eigentlich hatte ich nur nach dem Material für Rähmchen gefragt und mich selbst hinreißen lassen...

    Nachdem doch die Frage nach dem "warum selber bauen und nicht kaufen" aufgekommen ist:


    1) Ich fange klein an, da ist der Zeitaufwand überschaubar


    2) Werkstatt, diverse Maschinen und Finger(fertigkeit) sind (noch) vorhanden


    3) Ich habe die Maße von 5 Onlineanbietern verglichen, sofern überhaupt angegeben, und - oh Wunder - fast alle weichen voneinander ab, d.h. ich müsste mich jetzt für einen entscheiden und das find ich nicht so prickelnd


    4) Durch die Beschäftigung mit dem Selbstbau habe ich meiner Meinung nach auch schon gelernt (Beespace, Funktionsweise der einzelnen Teile, ...)


    5) Ich habe bei kaum einen Internetversand den Slogan "Made in Germany" gefunden (das werf ich einfach mal so in den Raum). Auch hier im Forum kam auf die Frage: wo kauft Ihr Eure Rähmchen? kaum die Antwort: beim Schreiner xy. Sorry, falls ich jemandem hier auf die Füße trete, aber ich finde es irgendwie widersinnig auf der einen Seite Honigverfälschungen, Billighonig beim Discounter usw. anzuprangern und auf der anderen Seite Material von zweifelhafter Herkunft zu kaufen, nur weil es billig ist. Ja ich weiß: ich hab noch keine Ahnung von der Materie...


    6) Last but not least: ich liebe den Duft noch frisch gehobeltem Holz, die Ruhe (außer wenn die Oberfräse läuft) in der Werkstatt und den befriedigenden Blick zurück auf die Werkbank bevor man in der Werkstatt das Licht ausmacht ;).


    Kann gut sein, dass ich das Ganz auch wieder in die Ecke schmeiße, aber vorher will ich es zumindest versucht haben und zwar so gut als möglich!


    Deshalb vielen Dank für die konstruktiven Antworten!!!