Beiträge von Maggal

    Guten Morgen Wolfgang!


    Auf diesem Wege noch einmal herzlichen Dank für Deinen Vortrag gestern Abend!!!


    War äußerst informativ und sehr gut vorgetragen!


    Freue mich schon auf nächste Woche!

    Und ich würde es wieder tun, denn ich glaube dass du dich erst durch die kontroverse Diskussion intensiver mit der Thematik und der Problemstellung beschäftigt hast und die Finger von Verschlimmbesserungen aus Anfängerperspektive lässt.

    Absolute Zustimmung von meiner Seite!!! Ich bin mir sicher, dass ich durch das Thema vor Fehlern bewahrt wurde. Außerdem hab ich einige Kontakte hinzugewonnen, an die ich mich bei Fragen vertrauensvoll wenden kann!

    Servus zusammen!


    Nachdem ja nun über 160 Posts zu diesem Thema zusammengekommen sind möchte ich mich bei Euch allen für die vielen, vielen Beiträge bedanken. Mein Fazit: again what learned!

    Und nicht nur massig über das eigentliche Thema sondern auch und gerade über die Funktionsweise eines Forums!


    Voranstellen möchte ich zwei Dinge:


    1) Mein Imkerpate hat mir zu Beginn des letzten Jahres sinngemäß den folgenden Satz mitgegeben: Imkern besteht aus unzähligen Bausteinen (Rähmchenmaß, Bienenrasse, Betriebsweise, Varroabekämpfung, ...) aus denen sich jeder sein Häuschen baut. Letztlich ist es egal, wie es aussieht, es muss seinen Zweck erfüllen und die Bewohner müssen zufrieden damit sein. Als Anfänger steht man quasi im Baumarkt und muss sich mit allen Bausteinen auseinandersetzen. Nach etlichen Videos von rase war ich irritiert, dass es hieß "dies und jenes kann man so oder so machen". Ich hatte ihn sogar per Mail gebeten, mir einen fertigen Bauplan für mein Häuschen an die Hand zu geben. Heute weiß ich, dass das nicht möglich ist und es im Gegenteil gerade richtig und wichtig ist, verschiedene Optionen aufgezeigt zu bekommen.


    2) Ich arbeite in einem beratenden Beruf und unsere Maxime ist es, den Kunden das Für und Wider verschiedener Optionen aufzuzeigen und zu erklären, damit sie in der Lage sind, ihre eigene Entscheidung zu treffen. Diese Vorgehensweise bin ich gewohnt und finde ich für mich schlüssig.


    Ich bin Anfänger und stelle mir gerade mein Häuschen für das Jahr zusammen. Dafür lasse ich so viele Meinungen wie möglich in meine Entscheidungen einfließen, muss mich aber letztlich irgendwann entscheiden, wie ich das Ganze anpacken will. Mir ist bewusst, das ich oftmals über das Ziel hinausschiesse, aber hey, welcher Häuslebauer kennt das nicht: hier wäre dieses oder jenes Extra doch ganz nett, bis einen der Architekt oder Handwerker wieder einfängt...


    Nun zum Thema:


    Der von mir zu Beginn eingestellt Plan hat seine Schwachstellen: durch die von mir gewählte Materialstärke von 27mm wird die Beute inkompatibel mit vielen Zukaufteilen. Wäre nicht so tragisch, wenn ich alles selbst bauen würde und das für immer. Da ich nicht ausschließen möchte, dass der Selbstbau nichts wird, will ich mich hier noch nicht festlegen und reduziere die Wandstärke auf die am häufigsten verwendete von 22mm. Hintergedanke für die 27mm war im Übrigen die Beutenisolation, angeregt durch Thermoschiede und ganzjähriges Wärmebrett etc. Aber verschlimmbessern kann ich ja immer noch ;). Und den Hartholzrahmen lasse ich auch weg, da es hier offensichtlich zu Materialspannungen kommen kann. Hier war die Idee ein zusätzlicher Kantenschutz.


    Deshalb an dieser Stelle ein ganz herzlicher Dank an all die wertvollen und begründeten Hinweise der Selbstbauer, die mich weitergebracht haben. Danke auch an die Nachrichten und Mails mit Bauplänen, Ermunterungen, etc. Besonderen Dank hier an Byl , Raino und olle flachzarge !!!


    Leider waren auch manche Posts wenig hilfreich:


    Ich habe Pläne zum Selbstbau einer Beute eingestellt. Mit ein bisschen handwerklichem Geschick und einer Grundausstattung an Werkzeug sollte das möglich sein (wurde mir mehrfach so von Selbstbauern bestätigt). Posts wie "Warum müssen Anfänger immer Ihre Kisten selbst zusammenbauen" oder "Kauf Dir besser das Zeug, da kommst Du billiger davon - besonders wenn Du einen Stundenlohn mit einrechnest" sind eigentlich sinnfrei. Ich will nicht nochmal meine Motivation wiederkauen, nur soviel: Wenn ich lediglich die Kosten für das ganze Material und vor allem die Stunden rechnen würde, die ich in dieses wundervolle Hobby investieren möchte, bräuchte ich gar nicht damit anzufangen sondern könnte mir bis an mein Lebensende den Honig einfach kaufen. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass alle Anfänger ihre Beuten selbst bauen, werden anteilig wohl genau so viele sein, wie bei den Profis.


    Was soll ich mit dem Kommentar

    dich GENAU an die fertigen Baunleitungen halten, dein Zargenanschlussmaß (509x509)passt nicht

    anfangen? Letztlich sind die Rähmchenmaße standardisiert (stimmt zwar auch nicht so ganz, wie ich bei etlichen Versendern feststellen musste). Die Rähmchenbreite bei dem von mir gewählten Rähmchen beträgt 448 mm. Mit dem von Ries vorgeschlagenen Innenmaß von 465 mm ergibt sich ein Beespace links und rechts von 8,5 mm. Bei einer Materialstärke von 27 mm lande ich somit bei einem Aussenmaß von 519 mm. Würde ich die komplette Beute mit dieser Materialstärke bauen, stimmt das Zargenanschlussmaß immer (519x519)! Nehme ich die gebräuchlichste Materialstärke von 22 mm komme ich auf 509x509. Genau DEN Bauplan und DAS Zargenanschlussmaß gibt es nicht, genauso wenig wie es z.B. DIE Betriebsweise gibt (zumindest in meinen Augen). Natürlich macht es Sinn, auf vielfach Erprobtes zurückzugreifen, werd ich machen!


    Schließen möchte ich mit den Zitaten von Hadeka

    Wir wollen doch alle nur gut und mit Spaß imkern, das wünsche ich Dir natürlich!

    und

    Versuch einfach immer informiert zu bleiben und hör brav auf die erfahrenen Imker. Aber nicht auf alle