Beiträge von Bastian_86

    Nein, das hatte ich oben nicht gemeint, nicht die Fragen/Antworten auswendig lernen, sondern zu lernen Multiple Choice Tests mit hoher Warscheinlichkeit zu bestehen ohne vom Thema irgendeine Ahnung zu haben - das hatte ich gemeint :-) ...

    Das stimmt. Ich bin auch gar nicht von MCT ausgegangen, sondern eher von Antworten in Textform. Führen ja immer mehrere Wege ans Ziel und hier könnte man sein Wissen dann ausspielen. Raten oder auswendiglernen würde damit erschwert. Erhöht natürlich das notwendige Wissen und den Aufwand der Kontrollperson/instanz. Und wer das dann Überregional übernimmt, kann ich auch nicht beantworten. Aber dann kann halt eben nicht zeitnah korrigiert werden. Echte Imker sind geduldig? :)

    Ja, man kann den natürlich auswendig lernen. Auch mit wechselnden Fragen. Gleiches Prinzip wie beim Pkw Führerschein. Mit genügend versuchen merkt man sich vielleicht was ;) Mogeln kann man immer.


    Da es im Prinzip nur einer kontrollierten Umgebung bedarf, sehe ich da sogar die Möglichkeit das auf Gemeindebene durchführen zu können (Gibt bestimmt irgendeinen Raum den die über haben und wenn es das Ratszimmer ist). Die Tests gibts variabel vom Rechner oder eben wie damals bei der Theoretischen Führerscheinprüfung auf klassischem Papier.

    Ein Imkerfürerschein kann auch sein, wenn es eine Pflicht gäbe, vorab die geplante Bienenhaltung beim VetA anzeigen zu müssen. Das Amt antwortet dann mit einer Bescheinigung, einer Broschüre über erste Schritte in der Imkerei und einer Liste mit regionalen Kursanbietern.


    Das VetA weiß im Ernstfall, wo Bienenvölker zu erwarten sind, der Neuimker hat erste Anhaltspunkte, worauf er zu achten hat und wo er sich weiterbilden kann und ich - als Bienenverkäufer - kann prüfen, ob das Gegenüber zumindest seine grundlegenden Pflichten erfüllt hat.

    Der (bürokratische) Aufwand wäre für alle minimal, es bräuchte keine neuen Ämter, Stellen, Ministerien und gleichzeitig wäre für bestimmte Fälle, welche Tierseuchen betreffen, Vorsorge getroffen.

    Bin da ähnlicher Meinung und hätte jetzt auch zunächst keine Angst durch Überregulierung. Der Antrag der Parteien versucht zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Einerseits soll eine Art Kontrollinstanz zur Imkerei geschlagen werden, andererseits soll dadurch auch ein Mittel gegen Krankheitsverbreitung geschaffen werden. Meines Erachtens nach kann das so kaum funktionieren. Krankheiten verbreiten sich nicht weniger, weil man einen Crashkurs besucht, sondern weil man in der Praxis richtige Maßnahmen ergreift. Nötiges Grundwissen eignet man sich nicht in einem Crashkurs an. Und das würden eben naive Anfänger denken. Sprich: "Ich hab den Kurs gemacht und bin jetzt "wissender" Imker." Ein Crashkurs wie angestrebt vermittelt allenfalls einen Eindruck, kein Wissen.


    Den geforderten Nachweis zum Imkereieinstieg (und zwar nur für einen solchen) halte ich für nachvollziehbar. Wie man an das nötige Grundwissen gelangt, sollte einem freigestellt werden. Kurse von Verbänden etc könnten ja wahrgenommen werden. Mittels einer einfachen Klausur/Test der dem aktuellem Wissenstand/der Imkerei entspricht könnte dann ein gewisser Umfang an Basiswissen nachgewiesen werden. Den Test sollte man gegen eine geringe Aufwandsgebühr im nächstgelegenen Amt kontrolliert durchführen können. Beim Anmelden von Völkern sollte dann dieser Nachweis beim VetAmt vorliegen, sofern man dort nicht schon als Imker gelistet ist. Dann brauchen bereits aktive Imker auch keinen Nachweis machen. Im schlimmsten Fall meldet wieder wer seine Völker nicht ordnungsgemäß und dann haben wir den "Jetzt"-Zustand.


    So könnte man, glaube ich, die eh schon auf Anschlag laufenden Ämterstrukturen nicht weiter belasten und schafft nicht noch nach oben hin offene (sprich beliebig erweiterbare) Kontrollen. Was hier auch eine Angst vieler sein dürfte. Der Nachweis kann natürlich auch keine missglückten Ansätze einer Bienenwirtschaft oder überforderte Imkereieinsteiger verhindern, aber das täte ja ein 4-6 stündiger Kurs auch nicht.

    Sind grade durch. Wenn ich das nebenher halbwegs richtig notiert habe:


    SPD und CDU sind sich ähnlich im Tenor und befürworten den Antrag, weil dadurch ein Informationsvakuum für Neuimker geschlossen würde. Über den Umfang eines Nachweises ist man sich uneins, soll aber im Rahmen von 4-6 Unterrichtsstunden stattfinden können. Auch Altimker sollen den Schein/Nachweis machen. Beide Parteien sehen hier eher einen Gewinn zum bestehenden Informationsangebot und wollen damit Verbände und Vereine unterstützen.

    Grüne und FDP sind gegen den Antrag bzw dessen Inhalte, weil das System mit Verbänden und Vereinen ein ausreichend funktionierendes System zur Information bieten würde. Zudem seien Bienen eher durch Umwelteinflüsse gefährdet, als durch Neuimker. Der bestehende gesetzliche Freiraum sei hier klein und durchaus vernachlässigbar. Ein Führerschein würde bestehende Probleme dahingehend auch nicht lösen und jeder ernsthafte Einsteiger würde sich länger mit der Thematik auseinandersetzen.


    Ich glaube in letzter Aktion wurde in Mehrheit beschlossen den Antrag im entsprechendem Ausschuss weiter zu diskutieren, leider setzte mein Stream ab da aus.

    Über den Antrag wird nach Plan ab 13 Uhr beraten werden. Bei der ganzen Bandbreite der Einwände hier, bin ich auf die Inhalte der Reden der Abgeordneten gespannt.

    Moin allerseits,

    zählt denn das Rähmchenmaß auf dem der Ableger angeboten wird gar nicht oder nur kaum mit in den Endpreis rein? Nachfrage und Angebot, klar. Aber wenn ich der einzige in der Region mit Maß-XY bin, anstatt der X-te mit Dadant, dann wäre das doch einen Aufschlag wert, oder? Natürlich kann man den Ableger auch umwohnen, aber das kann sich je nach Rähmchenmaß doch auch sehr umständlich gestalten, denke ich.

    Schön wenn es bei dir ohne funktioniert. Bei mir hab ich auch schon Löcher bis Komplettzerschrotung in MDF und Hartfaserplatten gehabt. Und das war keine Maus.

    MDF? Sicher dass du noch Bienen hälst? :D - Also dass die bei entsprechender Feuchtigkeitslage aufquellen können und dann in weicherem Zustand auseinandergenommen werden ok, aber trocken doch sicher nicht, oder? - Nicht, dass ich das Material nutzen würde aber hätt ich nicht gedacht.

    Ist sicherlich gut gemeint, aber wo ziehst du da die Grenzen? Was ist denn schon eine neue Betriebsweise? (Ist "in Sandalen imkern" schon eine eigene Unterkategorie?) Wie oft genug angemerkt findest du unter 3 Imkern 4 Meinungen zu ein und demselben Sachverhalt. Glaube nicht, dass sich die Betriebsweisen so einfach kategorisieren lassen. Die bestehende Unterteilung unter "Betriebsweisen" erfüllt da doch einen guten Zweck.

    Und einem Neuling ist auch damit nur dann weitergeholfen, wenn sie/er dann weiß welche Betriebsweise gefahren werden soll. Ich lese nun hier schon knapp anderthalb Jahre mit und habe dahingehend eher den Eindruck, dass Neulinge (die komplett ahnungslos) beginnen wollen eher mit der Frage "Ich will mit dem Imkern anfangen - Welche Beute ist die Beste?" hier auflaufen, als mit der Frage "Welche Betriebsweise passt zu mir?". Demnach könnten oben angedachte Kategorien eher den eigentlichen Gedanken verfehlen. Wer auf diesem Level einsteigt, dem kann auch oft erstmal nur geraten werden sich Paten zu suchen, einen Kurs zu belegen und Literatur zu lesen. Vielen Neulingen fehlt doch bestimmt zunächst die Übersicht über die Bandbreite an imkerlichen Möglichkeiten zu Betriebsweisen und Magazinen. Diese dann mit zig verschachtelten, unterkategorisierten Foren zu erschlagen halte ich für überflüssig. Vom Moderationsaufwand ganz zu schweigen.


    Zudem schwächt sich damit auch das "gemeinsame" Forendenken. Ich will doch grade Antworten von allen Ecken der Imkerei, damit ich vielleicht auch sehe, dass ich mit meiner Betriebsweise vielleicht so nicht immer weiterkomme.

    Ich finde ungestrichene sehen nach einer Weile so versifft aus.

    Naturbelassen, bitte.


    Habe auch irgendwo gelesen, dass die Lichtverhältnisse im Innenraum sich durch einen Anstrich nochmal abdunkeln. Oder war das nur bei älteren Styrobeuten der Fall. Als die noch in der Anfangsphase waren?

    Was heisst denn "schlecht für die Bienen" in diesem Fall? Kannst du das näher beschreiben?- Irgendeine direkte Wirkung der Pollen auf die Flugbiene oder erst auf die Larven im Stock?


    Den Silber-Ahorn gibt es in Deutschland meines Wissens nach nur als Parkbaum. Die Art wird in Amerika auch als Baum zur Ahornsirupernte genutzt. Dann bestimmt auch in Plantagen. Dort müssten die Bienen dann ja selektiv diese Pollen meiden oder gegen den Schaden in irgendeiner Weise immun sein, nicht?


    Im Forum hier gibts schon einen Eintrag zu diesem Baum im Thread zu den Trachten.

    Imkerforum - Trachten - Silberahorn (vom 5.3.2017)

    Negativmeldungen zu Bienenschäden in diesem Bezug sehe ich da grade noch nicht :/


    Ich suche mal weiter, weils mich grad auch interessiert :)

    1:40 ist bei dem 'Vortragsstil' auch viel zu lang. Ich bin selber nicht zufrieden. Ich war zu ambitioniert, und hab mich deswegen zielsicher zwischen alle Stühle gesetzt: für echte Anfänger viel zu verwirrend und die gestandeneren Imker haben vermutlich vergeblich auf was Neues gewartet :(

    Stell dich nicht unter den Scheffel ;) - Dein Vortrag hatte Struktur und war für mich auch nicht wirklich zu lang. Du hast für mich als Anfänger die Themen nicht diffus durcheinandergewirbelt, auch wenn du manchmal vom Faden abgeschwiffen und Hintergrundwissen zugefügt hast. Ich fand grade das gut. Wieder Stichworte zum Nachschlagen für den, der diese nicht kennt. Konnte gut folgen und werde auch beim nächstem Mal versuchen wieder dabei zu sein.

    Nur mal so als Frage, was veranlasst soviele "Jungimker" ihr geballtes Fachwissen innerhalb der ersten Monate/Jahre an andere predigen zu wollen? Das ist doch so wie wenn der Azubi hingeht und neue Azubis einlernt. In manchen fällen kann es gut gehen und besser verständlich sein für die neu Rekrutierten, ohne jemanden mit richtig Erfahrung im Hintergrund der dabei laufend allen beteiligten auf die Finger schaut wird das aber in den seltensten Fällen was.

    Spread the word!

    Eben deswegen sollte man als "Jungimker" eher seine eigenen Erfahrungen und Fehler schildern, wenn man denn schon einen neuen Bienenblog aufmacht. Wenn dazu zum Abgleich noch allgemeine Infos zur gängigen Praxis gleich dabeistehen, habe ich als Leser (der vielleicht auch grade an Imkerei interessiert ist) die Möglichkeit zum Abgleich. Nur dann sehe ich in so einem Blog für andere Jungimker einen Sinn. "Warum ist ihm/ihr der Fehler passiert?", " Was macht er/sie anders und warum klappt das?" - Es ist aber eben auch sehr wichtig, dass dazu alle notwendigen Infos im entsprechenden Artikel stehen. Und genau hier hakt es sicher. Das braucht Erfahrung.

    Wenn mir im Frühjahr ein Fehler passiert, muss ich nächstes Jahr auch noch einen Rückschluss ziehen können, wenn das Volk im Winter daran zu Grunde ging. Und hier kann ein guter Blog vielleicht auch wieder punkten, wenn ich als Imker sonst schon kein Buch über meine Völker führe.

    Hi Manuel,


    als ehemaliger Medieninformatiker kann ich dir gerne folgende gut gemeinte Tipps geben.


    Deine Bloggestaltung wirkt wie du selbst einräumst noch sehr nüchtern. Überlege dir gerne, welches Publikum du ansprechen möchtest und vielleicht auch wie diese Leute ticken. So rein vom Thema her würde ich bei einem Bienenblog an eine bodenständige, natürliche Farbgebung denken. Die Seite sollte natürlich nicht überladen werden, aber das Thema in den Farben gern aufgreifen. Ebenso auch gerne mit Bildern oder Grafiken arbeiten. Die Kopfzeile mit Titel steht noch sehr allein und nackt. Bei einem Blog steht sicherlich der textliche Inhalt im Vordergrund, aber rein schwarz auf weiss wirkt dann vielleicht doch etwas zu kalt.

    Ich persönlich würde auch diese ganzen "Teilen"-Buttons von Facebook und Co. verkleinern. Insbesondere wenn du dir zur Gesamtfarbgebung Gedanken machst, grätschen dir die großen blauen und grünen Flächen auf der Hauptseite doch etwas zu oft rein.


    Vom Inhalt her, was ich auf die ersten Blicke so sehe, möchtest du einen objektiven Blick auf die Imkerei werfen und dem Leser so möglichst sachliche Informationen geben. Was ich dann bei deinem Blog interessant fände, wären spezifisch deine Erfahrungen. Die muss ich tatsächlich suchen. Informationsseiten zu Bienen gibt es zigfach, setze dich gern davon ab indem du deine eigenen Erfahrungen im Kontext zu den Allgemeinen setzt. Hier musst du deinen Weg finden, würde dir aber raten allgemeine Infos von deinen im Blogeintrag zu trennen, dass der Leser keinen Infobrei durchgucken muss. Die Informationen auf der Seite gewinnen erst durch deine Erfahrungen richtig an Wert würde ich schätzen.


    Finde die Absicht deine Qualifikationen online zu stellen auch zu gut gemeint. Da hätte ich ehrlich zuviel Angst, dass da jemand Unfug mit meiner pdf bastelt ;). Ich hätte das eher im ersten Blogeintrag textlich erwähnt mit dem Anlass wie ich zur Imkerei gekommen bin. Aber das ist natürlich alles dir überlassen.


    Hab mir den Blog aber zumindest als Lesezeichen hinterlegt. Viele Grüße und viel Erfolg!

    Ich habe aus einigen Zargen ein vogelwildes offenes Regal gebaut für das Zimmer meines Sohnes. Vier Stück übereinander ergeben ein Standbein eines barhohen, großen Tisches. Wunderbar für Stehpartys. Auch könnte man solche Beuten am Standplatz mit Werkzeug, Rähmchen und Alkohol neben die anderen Beuten stellen. Auch der Umbau zum Verkaufsstand wäre denkbar.

    Viele liebe Grüße

    Wolfgang

    Bin da sicher für die funktionalen Ideen am Stand sehr dankbar. Aber ich höre auch meine Frau im Hintergrund schon jubeln für diese Eingebungen. Zum Verbrennen sind sie wirklich aber auch zu schade.