Beiträge von Pinte

    Solche pauschalen Aussagen wie unter 1. sind einfach gefährlich. Vermutlich ist das in der Masse der Kreise so. Bei uns gibt es eine Allgemeinverfügung wo du für jegliches verstellen von Bienenvölkern ein Gesundheitszeugnis brauchst, sprich auch innerhalb des Kreises.


    Bzgl der Gültigkeit des Gesundheitszeugnisses über den Jahreswechsel finde ich gerade die lokale Regelung dazu nicht. Ggf ist das inzwischen aufgehoben, war hier aber definitiv mal der Fall.


    Allgemein ist das was du sagst richtig, ersetzt aber nicht die Pflicht die örtlichen Regelungen zu checken. Sonst kann das ganz schnell unangenehm werden, wenn dich ein „Kollege“ anschwärzt.

    So unterschiedlich kann es sein…bei uns ist eine Beprobung bzw. das Gesundheitszeugnis maximal 9 Monate gültig, aber nie über den Jahreswechsel. Kurzum: eine Beprobungen ist am zielführendsten im Februar oder März. In der Regel hast du nach 3 Wochen das Beprobungsergebnis und ne Woche später das Gesundheitszeugnis. Ich versuche daher möglichst frühzeitig sobald es warm ist die FKP ziehen zu lassen (oft ist es Mitte Februar bei uns schon mal warm genug, manchmal aber auch erst Mitte März und dann wird das knapp mit dem Raps).

    Dauer pro Volk vielleicht 2 Minuten je nachdem wie schnell der BSV ist.


    Kosten nach Aufwand des BSV, aber grundsätzlich eher ein symbolischer Betrag. Hier meist so 30€ je Stand (sofern da 20 Völker stehen wird’s natürlich teurer).


    Dazu kommen die Laborkosten und ggf der Versand. Mit BSV und Labor sind das so für 6 Völker bei mir um 70-75€.


    Mache ich FKPs? Ja, weil ich es bei uns im Kreis muss. Würde ich es ohne die Vorgabe im Kreis machen? Ja, aber nur für Verkaufsvölker. Wenn ich jedes Jahr nen Teil meiner Völker beprobe und TBE zur Betriebsweise gehören, sollte man bereits gut aufgestellt sein.

    Schnell muss es nicht gehen. Gleichwohl ist es erstrebenswert nicht unnötig lange mehrere Wabenmaße für Bruträume vorzuhalten, es sei denn, dass ich diese gezielt zum Verkauf unterhalten möchte.


    Bei manchen Ansätzen bin ich mir nicht sicher ob ein 5 Waben Ableger (wieviele davon sind dann mit wieviel Brut belegt und wie gut ist die Königin/Aufzuchtverfahren?) die Kiste voll macht um dann noch eine aufgesetzte ZaDant-Kiste auszubauen und zu bebrüten?


    Kann klappen, kann auch nicht klappen…

    Also aus eigener Erfahrung kann ich zumindest bestätigen, dass das für Bauvorhaben gilt. Willst du etwas bauen, muss dein Grundstück entweder an das öffentliche Straßennetz angeschlossen oder ein grundbuchlich gesichertes Wegerecht geben. Woher ich das weiß? Weil uns eine Baugenehmigung zwischenzeitlich abgelehnt wurde, da wir eben keine Anbindung an unser Grundstück oder ein Wegerecht hatten, da die Straße noch Privatweg des Erschließungsträgers und noch nicht öffentlich gewidmet war….


    Ob das aber für land- und forstwirtschaftliche Flächen gilt?


    Begründung in meinem Fall kann ich mal raussuchen (aktuell nicht zuhause), meine das stammt aber aus der Landesbauordnung NRW weshalb ich hier keine Relevanz für land- und forstwirtschaftliche Fläche sehe.

    Wenn das Volk ein solches wäre, könntest du die Brut auf Zander entnehmen, extern schlüpfen lassen und gegen Milben therapieren, dann dem Ursprung dann auf 1,5 zurück geben.

    Wie gesagt, das muss dann aber ein Nugget sein.

    Inhaltlich richtig, aber bedingt fair sofern im Mai ein 5W Ableger Zander gekauft wird und das war halt die Ausgangslage

    Zander auf Zadant ist doch ganz einfach. Zadanträhmchen sind ja nur länger. Einfach die Zanderrähmchen in die Zadantzarge und mit Zadanträhmchen erweitern.

    Kann klappen oder es gibt bebrüteten Wabenhonig 😉


    Lass die Ableger in der Zanderkiste und mache im Sommer einen Kunstschwarm wie Markus geschrieben hat. Das ist das sauberste ohne Gefrickel.

    Ich widerspreche dir sehr ungern, weil ich deine Beiträge auf Grund Ihrer Qualität schätze.


    In manchen Bereichen ist die TSK-Meldung eben das vorgegebene Verfahren von Amtsveterinär um seiner Anzeigepflicht gegenüber selbigem nachzukommen.


    Ja sind zwei verschiedene Dinge bzw Meldungen und dennoch haben sie in manchen Ecken ne Menge miteinander zu tun und in anderen Kreisen oder Bundesländern ist es ganz anders.


    Kurzum: es kommt darauf an…leider…wäre auch schön

    Wenn du nen Königinnenableger machst und dann nochmal nach 9 Tagen Zellen brichst, fehlt dir natürlich extrem viel Brutanlage. Wenn du grundsätzlich vernünftige Bienen hast, lass die doch nachschaffen und brich nach 4 Tagen alle verdeckelten Zellen und suche dir 1 schöne aus.


    Die Königinnen tauscht du dann nach Trachtende im Sommer aus gegen gute Genetik. Beim Königinnenableger wirst du doch eh nicht die Genetik behalten wollen von beiden Volksteilen und du verkürzt so die Brutlücke und reduzierst das Einbrechen der Sammelleistung und Volksgröße im Stammvolk.

    Würde mich auch interessieren. Reden wir von Wild- oder Überbau. Kann mir fast nur vorstellen, dass Überbau gemeint ist, sofern du die Breite der Rähmchen für relevant erachtest.

    Ich vermute weil du ggf was überlesen oder keine Segeberger hast. Das passt schon so wie er es beschrieben hat.