Beiträge von Christof

    Hallo Wasgau Immen

    Ich wollte endlich mal Bilder mitschicken.

    Das Forum lässt dies aufgrund der Größe nicht zu. Alle Stände stehen unter Sommerbelaubten Bäumen. Klar es geht immer noch besser, aber es scheint wenig bis gar kein direktes Sonnenlicht auf die Völker.

    Danke für deine Einschätzung mit dem Futter.

    Hallo,

    hier herrscht Dürre. Die Völker fliegen zwischen 8-11 und bringen etwas Pollen. Am Spätnachmittag fliegend sich evtl die Jungbienen-sieht nicht nach Arbeit aus.

    Meine Wirtschaftsvölker sind kurz vor der Brutpause ( Futterbevorratung oder Platzmangel im Brutnestbereich ist ausgeschlossen). Soll ich genau das zulassen ?


    Ehrlich gesagt habe ich alle Stände dieses Wochenende schon einmal ganz dünn gefüttert.

    Beim innehalten danach kamen die ersten Zweifel auf.


    Nektar ist halt nicht alles.

    Bruttätigkeit heißt Milbenvermehrung.

    Nicht Brüten lässt Zeit für anderes.


    Unterm Strich befürchte ich Vitalitätsverluste durch ineffiziente Bruttätigkeit.

    Einfach laufen lassen und warten auf den Regen ?

    Kannst du beim Züchter noch nachbestellen und willst wenig Arbeit ? Vorallem müssen die Königinnen tatsächlich ausgereift sein

    dann mach quick and dirty.

    Am besten noch die Königinnen 1 Woche vorher abdrücken.

    Man muss das aber auch selbst erstmal aushalten können-den ganzen womöglich einzigen Bienenstand in die Weisellosigkeit zu stürzen.


    Im Idealfall hast du ja noch Bock auf Bienen(arbeiten) dieses Jahr.

    Dann lass die Alten neu aufbauen und prüfe deine neuen überzähligen Königinnen bis zur Umweiselung. Wenn alle gut sind kannst du ja evtl aus den Prüfvölkchen Überwinterungseinheiten erstellen und für dich und Freunde im Frühjahr die ein oder andere Königin vorhalten. Das zieht aber einen Rattenschwanz an Arbeit nach sich ( inkl Varroareduktion).

    Pass auf dass dich deine Familie nicht umweiselt, nur um einem Ideal nachzueifern. ☺️

    Bitte melde dich doch nochmal später im Jahr, wie du es gemacht hast.

    Lass dich nicht beeinflussen von Außen sondern mache es von den Ressourcen, deiner Persönlichen Neigung und deinem Zeitmanagement abhängig.

    Ich räum heute ab. Der Raps ist durch.


    War ja das erste Mal Raps für mich und ich hatte recht hohe Erwartungen an „Kindergeburtstag auf Cola“. Ich hab zwar noch nicht geschleudert, aber ich denke das Ergebnis ist eher „Kaffeekränzchen bei Tante Erna“.

    # metoo


    null Schwarmtrieb-keine agressiven Bienen. Ab und zu mal superdünne leicht gesüßte Plörre im Honigraum (wie leicht ein Rapsnektarrähmchen sein kann-unfassbar).

    Freitag hat’s endlich geregnet es verbleiben 4-6 Tage Blüte. Mindestens ein blaues Auge !

    Die schwächeren Daheimgebliebenen bringen im Durchschnitt eine randvolle Zanderzarge Früh(Sommer)tracht.

    In der Nürnberger Gegend würde ich einfach mal schauen, wie der Boden ist.

    Die Felder stehen im Landkreis Straubing Bogen. Dort prallt die Donau auf den Südrand des bayrischen Waldes. Es kann bei günstigen Bedingungen schnell drückend heiß werden. Ein Feld steht in der anmoorigen Flussaue der Kinsach und die anderen im Lösslehm der ist aber nicht besonders mächtig-man sieht Skelett. Das ist schon mal besser als die fränkische Sandachse würde ich sagen.

    200-400-600 m Luftlinie: Ist das noch in den Raps wandern ?

    Die Felder liegen alle in Südwestlicher Richtung Talauswärts. Ein Feld liegt in der Au die anderen beiden mit leichter Hanglage ost. In Summe sind es 5-7 ha.

    Ich finde den Platz gut weil es ein umzäuntes Grundstück ist.

    Was entgeht mir von dort aus ?

    Soll es unbedingt der Feldrand sein?

    Grüße Christof

    Hallo,

    bitte macht euch gegenseitig keine Vorwürfe.

    Die Genetik befasst sich mit Gesetzesmässigkeiten die ständig mit neuen Fakten unterfüttert werden, was diesen Gesetzestext ständig verändert. Mal stehen Dinge in Frage mal werden Hypothesen untermauert.

    Übrigens ist die Heterosis eine immer noch zu beweisende Hypothese (Nobelpreisverdächtug)

    Soll im Gegenzug heißen das es möglich erscheint durch die Anreicherung der geeignetsten Allele die höchste Leistung mit homogenen Linien zu erzielen ( auch Nobelpreisverdächtig)


    Ob es im praktischen Sinn macht ist die zweite Frage:

    @ HoKo beim Weizen ja,

    beim Mais nein ( zu weit ausgeformte heterotische Gruppen)

    Bei der Biene ?



    Die Grundzüge der Genetik sind aus einer Zeit, wo wesentliche Fakten zur Reproduktion noch gar nicht bekannt waren. Wie wird die Erbinformation gespeichert und erhalten?

    Wie wird sie weiter gegeben in die nächste Generation? Welche Ereignisse können dabei auftreten?


    Umso bahnbrechender sind die daraus entwickelten Gedankenmodelle-leider stimmen sie nur größtenteils.

    Nach den mir vorliegenden Informationen ist die Entwicklung der Mendelgenetik an der Biene gescheitert, wegen falscher Grundannahmen. Das lässt sich nachvollziehen wenn man verstanden hat, wie der Stammbaum ist und die Vewandtschaftsverhältnisse in einem Bienenvolk sind.


    Die Genetik im kleinen können wir( damit meine ich Hobbyisten) trotzdem anwenden.

    Erwerbstätige sollten da wohl lieber auf Nummer sicher gehen.

    Massenselektion

    -Königinnen vorhalten ( gerne mal von edler Herkunft)

    -bei Problemvölkern den erblich bedingten Anteil schätzen und ggf. mit Königinnentausch reagieren ( auch bei physiologischen Problemen der Königin)


    Grüße

    Christof

    Hallo,

    Zur Inzucht:

    die Entwicklung von gesteigerter Inzucht wird über die relativ einfache Vererbung der Geschlechtsbestimmung verhindert. Was zur Folge hat das in der Arbeiterinnenbrut in hoher Frequenz ( je nach Anpaarung bis 100% ) diploide Drohnen gelegt werden.


    Kombination weniger Linien:

    Es gibt ja die Arbeitshypothese, dass die Verringerung der Schwestergruppen der Leistungsfähigkeit eines Volks schadet.

    Die Züchtungsspezialisten berichten darüber z.B. im Zusammenhang mit der Vsh/Smr Zucht bei der Eindrohnbesamung.

    Da ist dann nur noch eine Vollgeschwistergruppe im Volk.

    Hingegen beim Aufbau distinkter Materialgruppen wird dir die (eindrohn) Besamung bestimmt gute Dienste leisten.

    Ich komm dann gerne jedes Jahr vorbei und lass ein paar Königinnen besamen.


    Ich kann dir da nur Matthias Engels Buch empfehlen und ich meine darin nicht das technische Protokoll zur Handbesamung sondern seine Darstellung zur Zuchtplanung. Da findest du viele Anknüpfungspunkte und Lösungsansätze zu deinen Überlegungen.


    Viel Erfolg !

    Es ist schwierig zu beschreiben. Die Abweichung zu den anderen Völkern am Stand bezüglich Brutnest war gravierend.

    Keine Nucleusbildung ( brut Pollen Futter)

    Unverhältnismäßig viel Eier

    Große polierte Flächen

    Traurige entmutigte Bienen


    …..

    Bezüglich Wachs: alle am Stand haben das gleiche zugekaufte Wachs .


    Ich würde es aber jetzt es mal darauf belassen und abwarten.

    Danke für die weiteren Hinweise.