Beiträge von Christof

    Hallo Wolfgang ,

    ich bin so der Typ der zur endlosen Diskussion und zur Wiederholung neigt. Toll finde ich, dass du gleich darauf reagiert hast, als du verstanden hast, dass ich etwas in den falschen Hals bekommen habe.


    Ich greife jetzt trotzdem noch ein zwei Schlagworte auf und dann lass ich es darauf beruhen.


    Ich finde schon, man sollte das ganze mit spitzem Bleistift bilanzieren.


    Schlagwörter


    Vereinigen: ( im Frühjahr)

    Da hab ich doch den dicksten Kostenblock ab dem Sommer des Vorjahres gesetzt-egal ob es Ableger oder Wirtschaftsvölker waren. Je nach Variante kannst du dir selbst ausmalen was da kommt und wie intensiv z. B. Futter,Mittelwände,Bienenmasse,Behandlungskosten( in Summe m.E. 40€), Königin (aus eigener Zucht noch teurer ( mind. 80€)als gekauft35-70€),

    Beuten im schlechten Honig/Abnutzungsverhältnis.
    Bei Umweiseln alle zwei Jahre komme ich da gut auf 80 € Kosten ab Spätsommer ohne Beuten.


    Ein paar übrige Futterwaben beim Vereinigen sind da nur ein schwacher Trost-zumeist ich sie dann überhaupt nicht gebrauchen kann- da fallen ja regelrecht Lager-und Schädlingsbekämpfungskosten an.


    Königinnenzucht über Zuchtstoff bei mir:

    Da wird ein sehr schönes Volk schlussendlich aus dem Ernterennen genommen. + Brut aus anderen Völkern.
    -> Belegstelle ja/nein Tendenziell ja

    Wie ich auf 1 Trachtvolk=1,5 herbstvölker komme bei Imkerein mit unter 20 Völkern.


    10 Völker eingewintert.

    -2 im Frühjahr vereinigt

    =9

    - 1 für Zucht

    =8

    -1 Umweiselung während der Tracht

    =7 Ernten 120 kg Honig

    Klar ich hab jetzt noch irgendwie 1-3 Kisten Bienen zusätzlich die nächstes was tolles werden könnten aber die Kosten mich ja im Herbst auch wieder was.
    Ich bleib dabei die Kosten sind da, ob Meister oder Dilletant.

    Grüße

    Christof

    So ist es-da gibt es nichts zu beschönigen.

    Ich rechne fest damit, dass ein nicht unerheblicher Anteil der Imkerschaft, draufzahlt- nur um einen illusorischen Kilopreis halten zu können-ist ja schließlich nur ein Hobby-andere fahren in den Urlaub. Tut bei der größten Gruppe von unter 8 Völkern je Imkerei hier in Bayern auch nicht weh. Gesund ist es nicht und entbehrt jeglicher Rationalität.
    zum weiteren Kommentar mit den Frühjahrsverlusten:

    Man hört immer wieder von solchen Schicksalen, aber dass Thema ist Gott sei Dank bei mir noch nicht stark zu Tage getreten. Meine Verluste sind genau 1 Volk in 5 Jahren, über die Anzahl der Überwinterungen sind das ungefähr 2 % Verlust.
    Denken sie an

    1. Ablegerbildung

    2. Vereingen

    3. Königinnenzucht

    Da steckt zumindest bei mir 1,5 Herbstvölker in jedem Trachtreifem Volk.

    Ich vergönne Ihnen ihren Erfolg nicht und bitte verbittern Sie nicht-ich erkenne Ihre Kompetenz an. Ich verstehe auch was Sie meinen, dass jemand mitgackert der weniger Erfahrung nervt! Trotzdem denke ich, dass es ein kluge Entscheidung wäre
    dem Händler und Kunden keine Kosten zu verheimlichen.


    Wir sind 150 tsd Imker in D die Mehrheit dandlt zwischen meiner sehr geringen und deiner fortgeschrittenen Handwerksfertigkeit umher-zwei Musterbeispiele der Imkerreslität. Durch die Regionalität können wir als Marktteilnehmer trotz geringer Absatzvoluminas den Preis stärker Mitgestalten als du es eventuell annimmst. Dabei bleibe ich !
    Bezüglich des Durchschnittsertrags: Nicht nur die Trachtreifen Völker zählen. Teil den Ertrag durch die Einheiten im Herbst des Vorjahres+eventueller Zukäufe.

    Zu den Kosten: 90 € ist wohl noch zu gering, ich sag nur ökologischer Fußabdruck, Fahrtkosten und Abschreibungen von Gegenständen und Gebäudeteilen die ja „sowieso“ da sind. Es müssten wohl 120 € sein.

    Wenn du bei 10 Völkern keine Vermarktung anstrebst, brauchst du auch keine 10 Völker! Schon EIN Volk macht so viel Honig, dass selbst eine 30-Kopf-Großfamilie nicht jedes Jahr alles schaffen wird!

    10 Völker ohne Vermarktungsanstrengungen geht nur, wenn du für diese Honigmenge schon jetzt quasi sicherere Abnehmer zu einem guten Preis hast. Sonst gibt es fast schon vorhersehbar eine Billighonig-Schwemme in deinem Umfeld, weil du spätestens in der übernächsten Saison Panik bekommst, wo der ganze Honig hin soll. Da werden sich die Nachbarimker sicher freuen....

    Ich dachte bisher, dass deutscher Honig im In und Ausland absolute Mangelware ist. Ich werde die Nachfragesituation auch weiterhin so einschätzen. Wäre die Imkerschaft geeinter könnte problemlos eine Verdoppelung der Marktpreise erzielt werden. Mindestens sollten die entstandenen Kosten ( ohne Brotewerb bei den Amateuren) pro Kilo Honig als Hobbyimker in die Preiskalkulation mit einbezogen werden und dem Kunden nicht erlassen. Dazu gehören auf jedenfall die Kosten ALLER geführten Völker. Bei mir liegen die so bei 90 €/Volk u Jahr. Noch dazu sind die Durchschnittserträge in Mittelfranken weit unter 25 kg Honig und jenseits der erwähnten 50 kg im Jahr. Bitte gebt Honig nur zu Preisen raus-die eine Nachhaltige Imkerei erlauben-den Bienen soll es schließlich gut gehen und die Verbraucher sollen nur Top Produkte erhalten. Seid ehrlich zu Euch, den Bienen, den Kollegen und den Verbrauchern.
    Ich kann nur nachhaltig imkern mit mindestens 12 € /kg Honig zzgl. der jeweiligen Verpackung. Das Problem ist wohl häufig dass aus falschem Stolz/falscher Scham der Ertrag des besten Volkes ziemlich schnell zum Durchschnittsertrag der Imkerei wird. Mein Durchschnittsertrag lag übrigens bei 12 kg dieses Jahr.

    ... ui, wie kommt man auf sowas ... naja, egal, jetzt musst du durch...

    künftig erst mal überlegen, abwiegen ob es Sinn macht, dann handeln.

    Hinnehmen und was draus lernen ;)

    Im schlimmsten Fall leiden die Bienen darunter, was ich vermeiden will.

    Es ist der Wahnsinn, was mir die Bienenhaltung über mich selbst sagt. Im Berufsleben werden mir die eigenen Schwächen und Stärken nicht so stark bewusst.

    Bereits bei geringer Anzahl Völker ist es ein recht einschneidendes Erlebnis wenn man eine unzureichende Maßnahme ergreift. Umgekehrt gibt es mir ein erhabenes Gefühl, wenn was besonders gut funktioniert.

    Warum "ballerst" du die Kös mit OS voll, hab ich was überlesen

    Die ganze Geschichte ging damit los, dass ich alle WV‘s durch abdrücken entweiselt habe und 9 Tage Wartezeit- TBE mit neuer Königin (4 Wochen legend). Morgen 3ter Tag nach TBE OS sprühen.

    Wie erwähnt: ich halte es für aussichtsreich/risikoärmer wenn ich TBE und Umweiselung trenne-nächstes Jahr auf ein neues!

    Derzeit habe ich noch 6 Reserveköniginnen (aus Zuchtstoff und Belegstellen begattet).

    Zum impfen mit Milben?

    Hallo Rase,

    Ich wollte einen kleinen Evaluationsbericht geben-danke schon mal im voraus.

    Ich habe wie von Dir vorgeschlagen die Königinnen abgedrückt usw. morgen wird behandelt. Konnte mir nicht verkneifen heute in die Völker zu sehen, was bestimmt mal wieder Riskant für die Königinnen war. Jedenfalls habe ich ein Volk nachgeweiselt daraufhin. Ich sah keine Königin und keine Stifte. Das Volk hatte einen stark abweichenden Klang und die Bienen haben die gekäftigte Königin sofort gefüttert und das Volk ist daraufhin ruhiger geworden.


    Was mir nicht gefallen hat :

    Bei 3/4 der Völker hatten die Königinnen ihre 5-7 Brutwaben Zander sehr gut unter Kontrolle.
    Ich sah quasi nur Brut und es war für mich absurd die Königinnen abzudrücken und den ganzen Bienenstand ins Chaos zu stürzen.


    Was mir nicht gefällt:

    Ich baller morgen meine „teuren“ Königinnen mit Oxalsäure voll-das kratzt immernoch an meinem Gemüt.

    Reserven habe ich noch-trotzdem braucht man ja nich so um sich schmeißen mit seinen Ressourcen.


    Whrsl werde ich nächstes Jahr die alten Königinnen die Völker nach der TBE neu aufbauen lassen und in R Monaten umweiseln.

    Dazu werde ich dann meine Königinnen Zucht ausreichend spät im Jahr terminieren und genügend Erweiterung für meine Apideas vorhalten.

    Oder ist das Umweiseln in R-Monaten mit 2-3 Stunden Weissellosigkeit doch nicht so unkompliziert ?
    Soll ich morgen bei der OS Sprühbehandlung noch Maßnahmen zum Schutz der Königinnen ergreifen ?

    Grüße

    Christof


    generell ...

    möglich dass die "schlechten" Apideas/Belegstellen in einem Waldtracht-Gebiet liegen? Gute WT = meist schlechte Zucht ...

    Lg

    Zumindest hatten die Einheiten viel Pollen eingetragen. Es war eine Landbelegstelle, die nächsten Forsten liegen schon 2 km Luftlinie weg.

    Also die Bruttätigkeit ist rege. Ich schau mir das nochmal in Ruhe an. Ggf. Schicke ich gerne Bilder.

    Hallo,

    am Wochenende sehe ich die Einheiten wieder.

    Die Königinnen entstanden in einem weisellosen Volk. Umlarven 13.6.-Belegstelle 27.6. Rückholung 10.7.(alle Königinnen in Eilage).

    Ich erinnere mich das die Bienen große Zellen ausgezogen haben.

    Ich denke ehrlich gesagt, dass die Betroffenen Königinnen einfach nur tun, was sie tun sollen.

    Hallo,

    bei meinen erweiterten Begattungskästchen gibt es Völkchen die ungefähr 10-15 % Drohnenbrut im Brutbild zeigen.

    Ist dies ein Fingerzeig auf mangelnde Begattung ?

    Welche Merkmale wären noch kritisch, ob eine Königin zum einweisen geeignet ist ? Körperliche Unversehrtheit mal ausgeschlossen.

    Grüße

    Christof

    derzeit schaffe ich es immernoch nicht die legenden Königinnen von der Wabe mit der Hand zu greifen.

    Zu welchem Zweck möchtest du das tun? Um sie zu sichern bei einer Durchsicht? Um sie in einen Zusetzkäfig zu stecken? Um sie zu zeichnen?

    Stechen ist nicht das Thema, aber fallen lassen! Wenn die Königin einmal runtergefallen ist kann man oft noch so lange auf allen vieren den Boden absuchen, die ist weg und verloren... nimm lieber einen Abfangclip. Den kannst du dann schon eher auf einem umgedrehten Deckel oder auf einem Tisch in einem Häuschen entleeren und die Königin z.B. in ein Zeichenrohr buchsieren.

    Hallo,

    es geht hauptsächlich um die Handgriffe in kleinen Einheiten nach der Begattung und die Umweiselung der Wirtschaftsvölker,

    Das Einfangen mit dem Zeichenrohr klappt schon, dauert aber zu lange bis die Königin von der Wabe ins Rohr steigt. Übrigens habe ich gestern schon gezeichnet, da ich die Begattungseinheiten nochmal erweitere. Vlt. Werde ich nächstes Jahr Zeichnen und Umweiseln zusammenfassen.

    Ich denke jede Methode hat seine Nachteile. Danke für den Hinweis mit dem Verlieren. Ich werde beim Umweiseln mit der bloßen Hand arbeiten zumindest von der Wabe in den Käfig.
    An der Stelle wollte ich nochmal sagen, dass es total viel Sinn macht sich zu überlegen, für was man eine Königinnenzucht ansetzt. Zum Umweiseln im Herbst würde ich nicht mehr vor Mitte Juni beginnen.

    Die allermeisten Belegstellen haben dazu auch meist noch Betrieb.

    Gruß

    Christof

    Queens have Handles (Mike Palmer)


    Ton leider nur in Englisch. Wobei Königinnen am Brustkorb (Thorax) ziemlich stabil sind, man muss also nicht unbedingt die Flügel greifen. Nur den Hinterleib (Abdomen) sollte man nicht quetschen, da sind sie sehr empfindlich.


    Gruß
    Ludger

    Danke fürs zeigen. Man sieht in dem Video sehr deutlich, dass die Königin locker mit ihrem Abdomen auf die Haut kommt. Ich finde, dass ist nicht selbstverständlich, dass es hier um Selbsterhalt geht ....“oh ein Säugertierepitel, wenn ich da reinsteche, sterbe ich“. Ich könnte mir vorstellen, dass bei Eilage die Königinn gar nicht mehr richtig kann, wegen dem riesen Legeapparat.

    Nö, die Königin sticht nicht. Aber wenn man sie nicht gleich beim ersten Versuch gut erwischt, wird sie unruhig und flitzt auf der Wabe hin und her. Versuch doch erst einmal ein paar Drohnen zu greifen. Ist für dieses Jahr natürlich etwas spät, meine haben fast keine Drohnen mehr...

    Ja, Drohnen habe ich dieses Jahr schon zum abfangen und zeichnen „verwendet“....einwandfrei

    Hallo,

    derzeit schaffe ich es immernoch nicht die legenden Königinnen von der Wabe mit der Hand zu greifen.X/

    Aber nicht aus altruistischen Gründen, sondern egoistischen, da ich Stiche in den Fingerkuppen als sehr unangenehm empfinde.

    Wer hat Erfahrung damit und könnte mir sagen worauf es ankommt ?

    Die Königinnen versuchen schon durch Einsatz des Stachels aus der misslichen Lage zu kommen oder ?

    Grüße

    Christof