Beiträge von Schlossimker

    Ein geeichtes Gewicht in der 500g Klasse kostet so schlapp 70€ inklusive Zertifikat und Versand.

    Danke, fragt sich nur ob der Ämtler für das auch alle 2 Jahre eine Eichung verlangt - was absolut daneben wäre. Oder ob die 70 Kracher eine einmalige angelegenheit sind.

    Ansonsten könnte man dann...

    In wie fern entbindet es mich dann von einer geeichten Waage?

    Man kann eine Messung direkt durch führen, oder indirekt. Indirekt würde man ein (zu messendes) unbekanntes Gewicht mit einem Bekannten Gewicht (dem gekauften geeichten 500g oder 250g Gewicht) per ungeeichter Waage vergleichen, und sich dabei mit Hilfe des Eichgewichts zusätzlich von der Plausibilität des von der (ungeeichten) Waage angezeigten Gewichts überzeugen.

    Wäre in der Imkerei sinnvoll, weil nur sehr Wenig verschiedene Gebindegrößen verwendet werden. Das müßte nach Abs. 5 beantragt werden. Dabei wäre die Waage egal, sie muss nur reproduzierbar beim Eichgewicht und bei der Nettofüllmege den gleichen Wert anzeigen (sicherheitshalber bei der Nettofüllmenge z.B. etwa 5/500 mehr einfüllen).

    So macht das Sinn. Das Eichgewicht erlaubt beliebig oft innerhalb von 2 Jahren die wirkliche Kontrolle ob es immer noch z.B. 500g sind.

    Die geeichte Waage stimmt wirklich sicher nur direkt nach dem Eichen. Rauher Transport oder Runterfallen, rauhe Umwelteinflüsse, etc. können jederzeit eine Änderung der Kalibrierung bewirken die relevant ist, aber so klein, dass sie nicht bemerkt wird. Eine Waage (ein Messgerät) muss nicht immer so ausfallen, das der Fehlerfall offensichtlich ist. Aber da sind wir wieder bei der Technikgläubigkeit - was teuer ist und teuer geeicht wird muss gut sein, in jedem Fall für 2 Jahre.


    Die früher üblichen Balkenwaagen/Tafelwaagen vergleichen auch nur auf "gleiches Gewicht" mit den Referenzgewicht(en). Die konnten noch kontrolliert werden in dem Referenzgewicht(e) und Wiegeobjekt bei Gleichheit vertauscht wurden.


    Ansonsten bin ich bei hornet - es hat völlig egal zu sein, wie ich die Nettofüllmenge sicher stelle. Aber das würde dann dazu führen, das wieder ein Wasserkopf (von denen es so viele unnötige gibt) weniger durch gefüttert wird.


    Wir Europäer können es uns leisten, die vielen kleinsten Lebensmittelerzeuger zu gunsten des globalen Marktes aus dem Markt zu drängen. Haben wir zu wenig, kaufen wir einfach die Lebensmittlel, auch die der Ärmsten - egal wie viele dort verhungern!

    die Bauhöhe der Tauschsieder-Wendel ist hoch- sowas gabs schon mit den Kupferendkappen...

    Natürlich kenn ich die. Wenn man aber das undenkbare denken würde, dass man bei 17-20V anstelle der 24-30V im LKW keine 2,5 Windungen braucht und sondern mit 1,5 zurecht kommt - dann würde es auch zu den ca. 15mm hohen Griffmulden aus dem Möbelzubehör passen. Man bräuchte eben 5 min. geschickte Finger um die Windung ohne Knick heraus zu nehmen.

    Solche Basteleien kann man machen, wenn man in einem Land lebt, wo man funktionierende Geräte nicht kaufen kann, oder es 17 Jahre dauert, bis man die Auflagen der Warteliste erfüllt...

    ...oder seine Hobbyimkerei nicht aus einem Manager-/Geschäftsführergehalt subventioniert. Wenn ich da den aktuellen Honigpreis Faden lese, dann könnte ich beim Verhältnis Gerätepreis Eddy/Gasrohr zu Imkerstundenlohn laaaange entwickeln. Aber vielleicht sollte man das was man beruflich macht einfach nicht auch noch privat machen.

    ...Dann nimmt man den Sublimox...

    ...der braucht immer einen mitgeführten Kraftwerksanschluß, und ist ein, naja das mit dem Senf las ich mal weg. Die beiden Dotores haben letzte Woche leider auch klar gestellt, das von ihnen zu einer Zulassung nix zu erwarten ist.

    Mit Lithiumakkus betreibt man keine Spielchen in Bezug auf verbinden von mehreren. Ohne Schutzschaltungen mehrere parallel zu laden, ist brandgefährlich.


    Gruss

    Ulrich

    Immenlos, du bist kein Elektronikentwickler, für den Betrieb ist die erforderliche Schutzschaltung aus zwei Bauteilgruppen oben skizziert.

    Das man die Akkus im orginal Aldi Ladegerät lädt wäre bei dem Preis für das Ladegerät selbstverständlich - dachte einfach nicht daran das zu erwähnen.

    Mit Lithiumakkus betreibt man keine Spielchen ...

    Darum gibt es auch keinen Schalt-/Verdrahtungsplan. Für den, der vom Fach ist, wäre die Idee schon genug. Für andere Bauen würde schon an der Sicherstellung der EMV Anforderungen für die CE Konformität scheitern.

    Ein Traum

    Nebenbei, der deutsche Ämtler hat auch fast 50 Jahre gebraucht um zu verstehen, dass das aufwendigste nicht immer das sinnvollste ist. Siehe Verkehrsampel vs. Kreisverkehr.


    FeDia, dein Eingangspost hat mich neben ein paar anderen Dinge dieses Jahr so frustriert, dass ich meine Völker im Frühjahr beim Auswintern am besten auf 1/3 zusammen schmeiße. Und lieber gebrauchte Leitern sammle. Diese dann mit kleine Pinseln dran vor die Ämter stelle mit dem Hinweis auf das YT Video wo die Chinesen zeigen wie man damit Blüten bestäubt.


    Also, Imker, wenn ihr streiken wollt - ich bin dabei.

    Da hilft Absatz 5

    ... Erleichterung beantragen...

    und dabei steht nix von direkter Messung drin. Indirekte Messung im Antrag mit aufführen, würde ich sagen. Ein geeichtes 250g Gewicht und ein geeichtes 500g Gewicht kaufen. Glas auf ungeeichte Waage, Tara nehmen, geeichtes Gewicht drauf, Waaganzeige lesen, Gewicht herunter nehmen und auf den gelesenen Wert plus Toleranz auffüllen. Gelegentlich Nachkontrolle mit dem Gewicht beim Abfüllen - z.B. alle 100 Gläser.


    Ein Messgerät - wie eine geeichte Waage wird nahezu nie vor zum Ablauf der 2 jährigen Eichfrist ungenau. Da entsteht der Fehler.


    Ein Gewicht bleibt in dem notwendigen Umfang ein Leben lang genau wenn man nichts feilt, etc...


    Es ist einfach der übliche juristische Gummiparagraf, formuliert für die Auslegung durch Richter nach deren Ermessen - in der Elektronik werden Bauteilwerte schon seit Jahrzehnten mit - erlaubten - Toleranzen angegeben. Der Auto Tacho auch mit Toleranz 0 ... +7%.

    Hallo,


    bei der süddeutschen Variante von rases Lieblingsdiscounter gibt es am 25.10.21 die 20V und 20/40V Akkus und das Ladegerät etwa zum halben Preis - die Geräte zu den Akkus nicht! Meine Spekulation ist, das der Discounter das Akkusystem umstellt, weil bei den jetzigen die Akkus selbst elektronisch offensichtlich ungeschützt sind (nur über die betriebenen Geräte) und bisher keine Einzelüberwachung der Zellen beim Laden erfolgt.

    Es ist zu Vermuten, dass das neue Akkusystem mit den bisher verkauften Geräten kompatibel sein wird.


    Daher ist das dadurch an dem Tag wirklich günstige Ladegerät zur Verwendung als Gehäuse für eigene Akkugeräte / Umbauten von vorhandenen Geräten auf das System der Discounters verwendbar - wenn man etwas von Elektronik versteht!


    Man könnte da mit...

    - mehreren 24V LKW Tauchsiederchen (Ebay/Amazon)

    - mehreren Edelstahlgriffmuscheln aus dem Möbelzubehör von Hornbach

    - Etwas Lautsprecherlitze

    - mehreren Akkusteckverbindern aus dem Modellbau (Ebay/Amazon)

    - ner digitalen Strom/Spannungsmesser Platine (Digital Voltmeter DC 100V 10A Amperemeter, Ebay/Amazon)

    - ner elektronischen einstellbaren Zeitschaltuhr (Zeitschaltuhr, 5v - 36v Timer Modul Trigger Zyklusverzögerung Zeitschaltuhr, Infinite Cycle Delay Timing Timer Mit Led-anzeige, Ebay/Amazon)

    - zwei bis 10A belastbaren Dioden (Beispiel BYV79, Reichelt Elektronik, etc.)

    - bis zu drei 8A KFZ-Sicherungen mit Kabelschuhe als Halter

    - einen oder zwei primitiven 10A Schaltern

    ...ein schönes Gerätchen aus Steuergerät mit wechsel Akku (20V/5Ah) und mehreren Anschlusseinheiten bauen, das schneller mehr weg schaffen würde als so mancher Eddy. Das Aufbiegen der Tauchsieder auf den Umfang der Edelstahlgriffmuscheln würde das schwierigste sein.

    Zitat aus dem Artikel:

    Am stärksten bedroht sind wohl jene Arten, die vor allem im Spätsommer in ländlichen Gebieten fliegen, wie eine 2019 publizierte Studie einer Gruppe um Susanne Renner von der Ludwig-Maximilians-Universität München nahelegt.


    Und?

    Was fehlt denen im Spätsommer?

    Na .... Na?

    Goldrute und Springkraut :P,

    letzte Hoffnung für viele Wildbienen!

    Wie nah leben deine Nachbarn an deinen Bienen,

    Bei mir wären sie Weiter weg, aber der ganze bebaute Gegenhang würde es sehen! Honig würden die bei mir nicht mehr kaufen! Aber es soll wenn dann auch für den Imker in der Kleingartenanlage,etc. im sicheren Verfahren zugelassen sein!

    Das sind ziemlich unpassende Vergleiche, finde ich. Weder inhaltlich sinnvoll, noch geschichtlich angemessen.

    Ein zugegebener Maßen drastischer Vergleich, der im wesentlichen passt und aufrütteln soll! Das damals tausende Menschen gestorben sind oder verletzt wurden bedeutet für mich nicht, das man dadurch in Bezug auf die Freisetzung von gefährlichen Chemikalien nicht lernen kann. Es waren in beiden Fällen "Rohre" aus denen das "Gas" mit Druck heraus strömt und die Wirkung auf Menschen ist sehr gesundheitsschädlich. So das es in der freien Umgebung nichts zu suchen hat. Ich möchte nicht, dass das Standard wird und meine Kunden Fragen, ob ich auch so eine "Gaswolke" erzeuge and den Bienenständen, von denen der Honig ist, den ich ihnen gerade verkaufe! Du solltest dich vielleicht etwas mehr mit "Arbeisschutz" beschäftigen. Sieht man den Trend, mit dem in der EU/Weltweit gefähliche Chemikalien aus dem Verkehr gezogen werden (Beispiel RoHS,...), ist wenigstens angeraten, Verfahren mit moglichst keiner Freisetzung anzustreben. Gewisse Videos schaden jeglichen Versuch einer Zulassung. Die Wirkung auf Bienen wurde in meinem post übrigens nicht thematisiert - ich halte es für eine der wenigen, schonensten Alternativen für die Bienen zur Varroabekämpfung.


    Den "Außerhalb der Beute" die sublimierte OX erzeugenden Geräten fehlt ein Ventil, das jeglichen Dampfaustritt verhindert, sobald das Austrittrohr nicht mehr in der Beute steckt. Für das Zuführen der OX in den Verdampfer gibt es das wirksam in Form eine Kugelkopfventils, bei einigen Selbstbauten. Am Austrittsrohr wird es damit sehr schwierig, weil es dazu beheizt werden muss. Andernfalls würde die OX dort wieder kristallisieren und das Rohr verstopfen.


    Das gesprühte OX oder andere Säuren bezüglich Anwenderschutz auch nicht ohne sind hatte ich kurz thematisiert.

    Hat schon jemand Erfahrungen mit dem OxaSteam gesammelt?

    Der is ja aus Kupfer - und nicht weil es so gesund ist, sondern weil schnell ein paar Fittings aus dem Baumarkt billig zusammen geschustert wurden.

    Man sollte schon eher auf lebensmitteltechnisch unbedenkliche Materialien setzten, bei der Erzeugung von Lebensmitteln, wenn man das kann. Kupfer und Alu sind da schon halb weg.


    Das machen ja die beiden Dotores noch besser mit ihrem primitiven Löffel-Selbstbau, der zwar Nachbaufähig ist, aber zeitlich und und mit der zusätzlichen Zarge doch aufwendig. Das bei ihnen der Gefahrenschwerpunkt - die sublimierte OX - erst in der Beute erzeugt wird ist schon mal etwas sicherer. Wenn sie dann noch auf den Trichter kommen würden, die Mischung aus Staub und Wind zu entschärfen, also Tablettenform zu verwenden, könnte das noch etwas werden.


    Die Sublimation krankt halt auch etwas daran, dass es so erschrekend ist, austretende sublimierte OX zu sehen (der offene Gitterboden wird mit einer Windel auch nicht so recht so dicht, wie es die Bienen gerne machen würden). Bei den anderen Säuren sieht man das ja erst mal nicht - und was der Arbeitsschutz nicht sieht (weiß), macht ihn nicht heiß. So Geräte wie den Sublimox oder entsprechende Gasvarianten halte ich nicht für zulassungsfähig. Was nutzt da die Maske des Anwenders - wenn die Familie des Gartennachbars keine Masken trägt. Das ist ja - u. a. wie auf Videos von KME und anderen - wie bei Senfgas, Ypern, 1917. Wer kauft da noch deinen Honig, wenn er dich dabei sieht?

    Tja, wer die Gegend dort kennt, bis rauf nach Höchstadt/Aisch, sie ist nicht eben, eher flach hügelig. So das dieses Jahr der viele Regen gut ausschwemmen und zusammen laufen konnte. Und was haben die da in ihren Senken ohne viele Bäche (für frisches Wasser, neben der Aisch)? Viele Teiche für die lokale Spezialität, den Aischgründer Karpfen. Der schlappert sein kurzes Leben lang im (auch eingeschwemmten) Schlamm. Kommt sicher keiner auf die Idee, den mal auf diese Neonics zu untersuchen.


    Hatte auch beim Zuchtlachs und dem Konservierungsmittel Ethoxyquin für dessen Futter auch lange gedauert :(

    wie trocknest Du denn?

    anders, nachbaugefährdet ;)

    auf jeden Fall anders

    Magst Du uns eventuell grob die Richtung verraten?

    Hallo, hat schon mal jemand darüber nach gedacht, um wie viel man 40*C warmen Honig effektiver trocknen könnte, wenn man ihn zum "keimfreier pflegen" unter Vakuum setzen würde? Wasser kocht auf den Bergen ja auch bei niedrigeren Temperaturen. Fragt sich wie stark der Umgebungsdruck reduziert werden müßte, und welche Beschleunigung man da dann beim Verdunsten des Wassers erreichen könnte?

    Chemiker/Physiker vor....

    Einige Vorgehensweisen der Profis und die Liederlichkeiten einiger Hobbyimker versauen uns den Ruf bei Umweltschützern und Tierfreunden.

    <Ironie>

    Aber lieber Bienenkönig, Du bist doch auch Massentierhalter. Du Pferchst 40000 von den (hilflosen) kleinen Individuen in eine dazu noch dunkle Kiste, ohne Licht - das kann nicht gut sein. Versuch das mal mit den zweibeinigen Individuen dieses Planeten...

    </Ironie>

    ...hatte schon an Umpflanzaktionen...

    Samen ernten ist bestimmt viel einfacher:

    Wenn Ende September die ersten Samen bei Berührung aufspringen, tiefen Eimer oder Papierkorb nehmen, an der Seitenwand ein (altes) Handtuch ringsherum die Wand herunter hängend herum binden.

    Die komplette obere Hälfte der Pflanze vorsichtig zur Seite mit der Spitze ins waagrechte biegen, den Eimer von der Seite überstülpen, das Handtuch zurückschlagen und damit die Eimeröffnung um die in den Eimer ragende Pflanze so gut wie es geht verschließen, dann den Eimer schütteln. Wenn die Samen drinnen nicht springen bist du einige Tage zu früh dran.


    So glaube ich, könnte es gehen - bestimmt auch bei Nacht, dann aber mit dunkem Eimer und Tuch ;).


    Was auch gut kommen könnte ist, wenn im Spätherbst die Ableger an den Wurzelausläufern der Bäume, mit den sonst weißen Blüten und den Dornen an den Astabgängen, - wie damals in Mittelerde - ihre Wurzelstücke in die Hand nehmen und zu laufen beginnen. Jan/Feb. sind dafür bestimmt auch gute Monate, weil da sind weniger Jäger draußen, die dürfen da am wenigsten Tierarten schießen - sonst langweilen die sich manchmal auf ihren Ständen, haben Nachtsichtgeräte, dürfen damit normalerweise nicht schießen, aber gucken! Glaubt der Schlossimker - wissen tu ich nix, bin Anfänger.