Beiträge von Schlossimker

    Wo wir hier gerade dran sind: warum ist es eigentlich okay, dass die Beuten nach unten offen sind (bei mir ja auch)? Weil Wärme nach oben steigt, und da dann ja gedämmt ist? Oder warum funktioniert das? Ich würde mich bezüglich der Heizkosten gegen ein nach unten offenes Wohnzimmer wehren.

    Noch nie haben sich Bienen beim Imker lautstark beschwert oder über ihn geschimpft. Bienen halten viel aus und so kann Imker sie auch zugig mit unten einfauchenden - bei uns böhmischen Wind - halten, bis die Mode mal wieder anders wird. Gibt man ihnen eben doppelt soviel Winterfutter mit. Wenn das aschefreies Futter ist reicht ihnen ihr Darm trotzdem bis zur nächsten möglichen Entleerung, ansonsten wird es vielleicht als Nosemose beurteilt. Bei Hofhunden war das was anderes - das sind Wirbeltiere mit "Tierschutz". Die darf Bauer schon seit Jahrzehnten nicht mehr in der Steinhütte halten, muss mindestens Holz sein mit Holzboden...


    Mit der Folie verlagert der Imker bis zum Frühjahr ein Problem mit dem schimmelnden Deckel auf die Flügel der Bienen - geht praktisch auch. Das überleben die - hat doch der Dotore in einer ihrer Sendungen von "Live am..." dieses Jahr festgestellt, wie schlau die Bienen doch sind und den Überbau über den OT unter der Folie in der Beutenmitte höher bauen, damit Schwitzwasser an der dort höheren Folie nach außen laufen könnte vor dem Abtropfen. Den "wissenschaftlichen Stempel" hat sie dieser Aussage aber nicht verliehen.


    Fast jeder - also die Mehrheit - macht das so weil es geht ja auch irgendwie und hat sich bewährt. Nur einer, der verschriene Torben...


    Ich mach das anders, weil ich bin ein ewig gestriger, also mehr schon ein hundertjähriger und mach das so wie es der französische Pfarrer aufgeschrieben hat, weil der kannte noch keine Folie...

    Ich hab etwa die gleiche Völkerzahl wie der TE plant. Und denke nicht an Melitherm. Ich hab nicht mal nen Abfüllkübel. Weil das Umfüllen der schweren Eimer spare ich mir auch. Ich rühre direkt in den Logar Lagerbehältern - derzeit 35kg - und hab einen von deren Deckel mit Quetschhahn, Hanimandl und einer abschraubbaren Hutmutter zur Luftzufuhr ausgerüstet. Zum Abfüllen daraus hab ich mir einen Holzrahmen gebaut in den ich den Lagerbehälter rein drehe, mit einem Spannband sichere und über den Radius des Holzrahmens im gesamten über 90° kippen kann und es passt locker noch Glas und Waage unter den Quetschhahn. Wird Leer bis auf das letzte Glas - wobei ich gern was drin lasse wenn der nächste Honig auch geimpft sein will...


    Sollte mir mal was schief gehen, hab ich noch einen Einweckautomat mit digitaler Temperaturvorgabe. Hab ich noch nicht gebraucht, aber wenn die Tempregelung zu stark schwankt kann ich den hoffentlich noch von 2000W auf 500W umbauen. Wird ja hoffentlich 2 Heizelemente haben, das Ding.

    Raps anwandern in Mittelfranken werde ich mir ab diesem Bienenjahr auch sparen. Bevor ich da wieder schleppe mach ich erst mal ein paar Jahre ne kurze Radtour und schau mir an was ein Imkernachbar mit seiner Kavallerie in Zander Einzargig zu wege bringt - hätte ich dessen Ergebnisse nur die vergangenen Jahre auch vertraut!

    Sche......parolen!

    Wer den oben angegebenen Link genau benutzt und sich den Chart für "Max" Zeitabschnitt anschaut wird erkennen das der Zuckerpreis in US$ etwa beim Durchschnitt der letzte 15 Jahre liegt, und etwas günstiger als September 2021. Der Euro schwächelt leider etwa 15%, unser bisher billiges Gas zu Verarbeitung ist teuerer geworden, und allgemein wird man überall versucht sein "Übergewinne" zu realisieren...

    ...25 kg für eine, für Bienen und Imker stressfreie Überwinterung, sollten drin sein...

    Dabei würden meine im Winter erfrieren, weil sie auf Futter sitzen müssten!


    Da ist es wieder, das deutsche Problem, ich mag - derzeit noch - andere Beuten als Du. Sehe gerade, das in meiner SIG nichts mehr von Warre steht.

    Will nicht damit Werben, und mit KI hatte das Forum schon genug zu tun.


    Die Futtermenge muss zur Biene, zum Volk, zum Standort, zur Beute und zur lokalen Klimaregion passen. Anfänger - wie ich - sollten genau aufpassen und lesen und immer mitdenken. Meine Werte basieren auf Erfahrungen der letzten 3 Winter und ich habe mich heran getastet.

    Hallo, ich finde es traurig, dass man sich persönlich beleidigen und unzutreffend abwerten lassen muss, wie im Eingangspost. Wenn man sein lebenslang erfahrenes Wissen kostenfrei teilt, es niedergeschrieben zur Verfügung stellt und noch per Video vermittelt. Für mich hat das nichts mehr mit Humor zu tun. Wenn meine Kinder Tendenzen für solch eine Entwicklung zeigen, gelingen mir hoffentlich geeignete Gespräche um Abhilfe zu schaffen.


    Mir hat die Gemülldiagnose sehr viel Verständnis gebracht und ich hab sie mir seit 2019 oft und lange genug angesehen um weiteres zu erkennen. Danke an den Ersteller – den ich hier in Verbindung mit diesem Eingangspost nicht explizit nennen möchte - für das Teilen der Informationen, die ich anderweitig so nicht gefunden hab!

    Das wäre jetzt eine Steilvorlage für KI. Der darf aber nicht mehr. Darum versuche ich mich mal ganz vorsichtig vor zu wagen um nicht zu viel Prügel zu beziehen:

    Man könnte an einen komplett geschlossenen Beutenboden denken.

    Ich füttere jedenfalls nach Gewicht 12kg ein und muss - bei verbeleibender Reserve - im Frühjahr häufig 1-2 Futterwaben (1,5-2,5kg) raus nehmen.

    OK, selten ist ein Volk im Frühjahr knapp und ich nehme ne Wabe von einem die noch gut haben. Mein Einfüttern ist aber fühesten Mitte Oktober - je nach Wetter und Gewicht zu Ende. Ich könnte im FJ bei Not auch per Futtertasche aushelfen. Und ich kontrollier im FJ sehr genau per Waage und verifizier an kalten Tagen (Traube, bei dunkelheit mit Taschenlampe) durch die Zargenfenster nach geschlossenen Futterzellenbereichen, sowie sobald es in Richtung 20°C geht per kurzer Kontrolle durch öffnen und Futter/BN-Weiselkontrolle.


    Pauschal Teig auflegen mach ich nicht mehr - Kosten.

    Jeder hat das Recht ein Verfahren, ein Produkt patentieren zu lassen und ggf. eine AM Zulassung zu erwirken. Eine Frage des erfinderischen Könnens und des verfügbaren Kapitals (ohne Moos nix los!)....

    Sieht erst mal so aus. Im ganzen deutschen TAMG habe ich in Verbindung mit "Zulassung" nur die Begriffe "Antragsteller" und "Antragstellerin" gefunden. "Hersteller" habe ich nur in Verbindung mit der Erlaubnis zur Herstellung gefunden. Es scheint also sehr wohl - wie von mir als gerecht empfunden und gefordert, eine "Zulassung" grundsätzlich auch von NichtFirmen betrieben werden zu können - jedenfalls nach deutschen TAMG.

    Daher scheint die Bezugnahme auf "Firmen" des im Eingangspost verlinkten Infobriefes des Laves nicht ausschließlich zu zu treffen.


    Die zugrunde liegende EU Richtlinie verwendet verwendet aber den Begriff "Unternehmen", zumindest in der deutschen Übersetzung. Im Antrag für die Nationale Zulassung ist auch eine den Antrag stellende Person/Zulassungsinhaber möglich. Es wird aber auch im Antrag der Hersteller mit angegeben https://www.bvl.bund.de/Shared…_blob=publicationFile&v=2


    Es stellt sich weiterhin die Frage, ob das Bedauern der Bieneninstitute über den Wegfall der Standardzulassungen so akzeptiert werden muss, oder ob sie selber als zukünftiger Zulassungsinhaber durch Zusammenarbeit mit einem Hersteller den Wegfall der von Ihnen geliebten AS verhindern könnten. Das könnte dann wenigstens ein Beispiel für von anderen geliebte Pulver sein.

    Na dann leg mal los. Wie sieht die Argumentation bzgl. des Verstoßes gegen unser Grundgesetz aus?

    Ich muss da nix argumentieren, weil ich das nicht zu meinem Problem mache. Mich irritiert es nur wenn z.B. rase diese "Herstellerbindung" anspricht...


    Erscheint mir ein Gesetz in Teilen unsinnig, dann stelle ich mir als - hoffentlich noch - mündiger Bürger die Frage, ob das überhaupt Bestand haben kann. Was übrigens mMn eine gesunde Einstellung ist, und hoffentlich zu forlgendem führt: Macht der Gesetzgeber zu oft zu viel Scheiß - nimmt keiner seinen Scheiß mehr ernst!


    Interessieren würde es mich schon, warum der Gesetzgeber allen anderen Organisationen es verweigern soll ein TAM zuzulassen, also die Freiheit sich dafür zu organisieren und dies zu betreiben. Womit er also diese Einschränkung für andere Organisationen begründet. Und das müsste er meiner Meinung nach, wenn diese angegriffen werden würde.

    Schließlich gibt es - z.B. aus den Hausmitteln - auch einfache Moleküle die als TAM wirken und einfach zu spezifiziern sind, so dass sie jeder nach dieser Spezifikation herstellen/vertreiben kann. Wofür auch andere Versicherungsprämien erforderlich wären als bei einem neuen komplexen neuen TAM.


    AS, oder z.B. rases weißes Pulver aus seinem Podcast von Ende des letzten Winters. Btw, wann gibt es mal wieder so einen authentischen Montagabend mit soviel Dramatik. Wo Ludger immer wieder verhindern muss, das rase sich um Kopf und Kragen redet, oder Ludger seinen BSV wegen Mittäterschaft verliert. Meine Fingernägel wären inzwischen wieder nachgewachsen! Wir wussten doch alle, das der 25kg Sack, dessen günstigen Preis er mehrmals anpreisen wollte kein Zucker war, und auch kein Koks - den man sich vom Imkern eh nicht leisten kann...


    Nebenbei: diesen Sommer hab ich von Deichkind/Eich gelernt und bei Naturbau TBE gemacht und später OX gesprüht. Aber der Zucker wird nächstes Jahr dazu teuerer sein.

    Hallo,

    hat sich bei dem ganzen Theater zu TAMG, Wegfall der Standardzulassungen, Zulassung von TAM nur durch "Hersteller", etc. jemand schon mal die Frage gestellt ob es überhaupt mit unserer Verfassung vereinbar ist, so wichtige Schritte wie die "Erfindung" von Arzneimitteln nur "Herstellern" zuzubilligen? Und NonGov's, Privatpersonen, Crowdfunding, usw. das Recht dazu nicht zu gewähren? Mit welchem Recht? Weil "Hersteller" finanzkräftiger seien, im Schadensfall? Beispiel Contagan - wie haben die sich lange herausgewunden. Oder Syngenta, und die Klagen zu Glyphosat in den USA, ok, die wurden von nem kräftigen Fisch geschluckt der zahlen konnte, hätte da auch anders laufen können. Hersteller kann doch auch im extremfall eine kleine (Stammkapital) GmbH sein und schnell pleite gehen.


    Haben sich die Lobbyisten um die "Herstellerbindung" bemüht, um eine weitere Hürde (das Bundesverfassungsgericht) in den Weg zu legen, um "ihren" Markt abzusichern und andere "Mitspieler" erst mal heraus zu halten? Schließlich geht es beim TAMG/TAM-Markt nicht nur um Bienen. All die vielen wirksamen "Hausmittel", sind die jetzt durch gut bepreisbare offizielle TAM zu ersetzen?