Beiträge von Weinmichel03

    Bei Wein, Raps und... stört dich das doch auch nicht.

    Bei Wein und Raps wird ein Teil der Frasschäden akzeptier, was darüber hinausgeht wird allerdings bekämpft. Einen Hänger Erbsen auf dem die Wicklerraupen herumkriechen kann nicht mehr vermarkten.

    Was liefern die Tiere denn in diesem Kreislauf für die Landwirtschaft? In erster Linie Stickstoff, der den Pflanzen als Dünger dient. Wir haben aber keinen Mangel an Stickstoff.

    Die Organischen Düngemittel liefern hauptsächlich Phosphate der Stickstoff ist nur ein Bonus. Im übrigen sind Phosphate deutlich teurer als Stickstoff. Ich wirtschafte in einem nahezu Vieh freien Gebiet. Ich bin seit neuesten sowohl bei Stickstoff als auch bei Phospor in einem Roten bzw gelben Gebiet. Muss also 20% unter Bedarf düngen, was zur Folge hat dass ich mir Qulitätsweizen abschminken kann. Brotweizen geht vielleicht noch wenn es genügend regnet. Da auch in meine Fruchtfolge von Staatlicher Seite eingegriffen wird ist es auch sehr schwer auszuweichen.

    Ach ja der Grund weil wir in dem roten Gebiet sind ist der geringe Niederschlag bei uns, selbst in den Naturschutzgebieten wird der Grenzwert für Stickstoff überschritten, ganz ohne Düngung.

    So ist es halt das sind keinesfalls meine eigenen Fakten.

    Noch mal zur Austauschbarkeit von tierischer und Pflanzlicher Produktion, viele Böden taugen nicht zum Ackerbau dort geht ausschließlich Futterbau oder Weidewirtschaft. Wenn diese Brachfallen werden sie dem Naturschutz zur Verfügung stehen und die Grundstückseigentümer haben einen immensen wirtschaftlichen Schaden. In den Ackerbau Gunstgebieten mit hoher Produktivität werden Futtermittel hauptsächlich als Nebenprodukt produziert, in Zeiten der Düngerbegrenzung und des Klimawandels immer mehr, da durch Nährstoffmangel bei Trockenheit oder durch Einsparmaßnahmen die Backqualitäten nicht erreicht werden. Bei den Hochgelobten Eiweispflanzen habe ich große Ausfälle durch Insektenbefall was eine Nutzung als Nahrungsmittel ausschließt. Nun zu den Nährstoffkreisläufen, erfolgreiche Landwirtschaft funktioniert nur mit einem Zusammenspiel von Tierhaltung und Ackerbau. Hier hat sich in den vergangenen Jahrhunderten ein Nährstoffkreislauf etabliert, dieser war früher knapper als heute das sieht man an den Erträge.

    Es wird nun versucht über eine zentrale Verwaltungswirtschaft steuernd in diese Kreisläufe einzugreifen, ebenso wie in der Energie und Wirtschaftspolitik, ob dies von Erfolg gekrönt sein wird bleibt abzuwarten.

    das ist absolut falsch. Die Landwirte werden massiv unterstützt, die Subventionen machen laut landwirtschaft.de 40-75% des Einkommens aus

    40 - 75 % des Einkommens aus Subvention, das gilt lediglich bei Biobetriebe. Bei mir ist es unter 3 % vom Umsatz und etwa 10% vom Gewinn. Davon gehen ja auch Steuern wieder an den Staat.

    Ich weiss nicht ob es so erstrebenswert ist am Tropf des Staates zu hängen. Am liebsten würde ich auf die Subventionen verzichte, habe dann aber Probleme bei der Vermarktung meiner Produkte.

    Also zu dem Pflanzenschutzmitteln die im Raps eingesetzt werden, diese haben in aller Regel keinen Einfluss auf die Regenwurmpopulation. Glyphosat hat einen Einfluss ab einer 5 fachen Überdosierung. Im Weinbau aus dem ich komme haben Biobetriebe ein Problem, da Kupfer die Regenwürmer schädigt. Ich selbst habe erst 1 mal Kupfer angewendet, das ist aber schon 25 Jahre her. Es ist extrem teuer und nur mäßig wirksam.

    Regenwürmer leiden besonders unter Bodenbearbeitung, dabei ist die wendende Bodenbearbeitung besonders schädigen.

    Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in Dauerkulturen ohne wenden Bodenbearbeitung hat einen besonders hohen Bestand an Regenwürmern zur Folge,in diesen Anlagen wird auch intensiv Pflanzenschutz betrieben auf jeden Fall intensiver wie im Raps.

    Hallo Deichkind, kennst du die Seite Fruchtweinkeller? Geballtes Wissen zum Thema Wein, hat mir schon oft weiter geholfen, auch beim Thema Zucker.

    9. Die Hefe | Fruchtweinkeller

    Sehr gute Seite auch sehr ausführlich beschrieben. Einen Anfänger kann die große Menge an Informationen auch verwirre.

    Bei den Heferassen kommen sie etwas ins schwimmen.

    Dennoch sehr empfehlenswert.

    Gruß

    Thomas

    Das stimmt schon aber nur aus Vorsorge den Ph wert abzusenken halte ich für übertrieben. Der PH wert ist optimal bei 3,3 geht er gegen 3,0 Ph ist der geschmackseindruck Sauer und zusammenziehend. Wie hebst du den dann wieder an?

    Probleme mit der biologischen Stabilität gibt es erst ab 3,6 Ph.

    Durch die zügige Vergährung mit Reinzuchthefen werden Bakterien unterdrückt, der sich bildende Alkohol tut ein übriges.

    Hallo,

    Bei der Hefe ist darauf zu achten, dass sie eine hohe Alkoholtoleranz aufweist. Sherry oder Brennhefen sin dafür gut geeignet. Diese gären sicher und zügig durch, die Früchte bringen die nötigen Hefenährstoffe mit. Eine Zugabe von Wein oder Zitronensäure würde ich erst nach der Gärung zugeben. Dann kann man den Geschmack besser abschätzen, den PH wert vorsorglich abzusenken wäre mir zu übertrieben.

    Ich halte Glyphosat nicht für das vorrangige Problem für unsere Biene. Sollte es zu einem Verbot kommen, wird dann eurer Meinung nach keine Herbizidanwendung stattfinden, natürlich nicht. Es werden halt andere Produkte angewendet. Wie groß die Gefährlichkeit dieses Herbizids ist, sieht man darin das Glyphosathaltige Mittel frei in Baumärkten an jedermann verkauft wird. Ohne Sachkundenachweis oder ähnliches, Glyphosat wird wegen seiner Bekanntheit verboten.

    Im übrigen ist die Wiederzulassung bereits beantragt.

    Ich benutze hauptsächlich Sumup.

    Die Gebühren sind günstig wie in anderen Beiträgen schon geschrieben. Die Geräte kosten auch nur zwischen 20 und 50 €. Damit kann ich mehrere Verkaufsstellen problemlos ausstatten.

    Jede Verkaufsstelle wird über ein eigenes Konto. Bei SumUp abgerechnet.

    Ist es mit dem Pfennig besser geworden. Dann haben wir ja schon was.

    Ich schreibe dir nachher persönlich, ich muss wissen wieviel Menge es ist. Dann schicke ich dir etwas kupfersulfat, dieses verbindet sich mit Geruchsstoff und fällt wieder aus. Außerdem etwas SO2. Dies beschleunigt die Klärung.

    Nach 14 Tagen solltest du die Hefe abtrennen da diese in Zersetzung übergegangen ist, was denn Geruch erzeugt hat.