Beiträge von Immenfreund Jens

    Danke für eure ehrlichen Antworten. Genau die Bienen Göttin hat die 5000 angesetzt. Und sie hatte auch bemerkt, dass man im Oktober jederzeit vereinen kann. Und das war jetzt erstmal meine Leitlinie. Grundsätzlich bin ich vom angepassten Brutraum und der Betriebsweise von Adam/Beer/Binder mehr überzeugt. Leider habe ich von Jürgen Binder noch nichts über Einwinterung und empfohlenen Einwinterung Stärke gehört. Pia Aumeier spricht ja auch von 5 Wabengassen = 5000 Bienen. Versteht mich nicht falsch, aber wenn ich als erste Antwort bekomme: die Kiste muss voll sein, kann ich nicht wirklich was damit anfangen, weil mir eben die Erfahrung fehlt. Trotzdem kamen dann später viele guten Tipps (besonders die Prozentzahlen fand ich witzig). Ich habe drei Völker, Volksstärke in etwa 11.000, 8000 eben das kleine Volk . Dann werde ich dieses Wochenende nutzen, um die zwei Kleineren zu vereinen. Bei den milden Temperaturen müsste das ja noch gut möglich sein. Dann bleiben ein paar Futterwaben übrig. Fertig eingefüttert sind sie schon und die Varroa Kontrolle hatte ich per PZM gemacht. 0, 1 und 8 Milben. Die 8 müssten laut Anleitung noch ganz okay sein für September.


    Würdet ihr es jetzt in der Situation auch so machen?

    Ah, super erklärt. Danke dir . Hatte jetzt als Vergleich die TPE im Kopf. Da war die Vorgabe, Je Wabenseite eine handtellergroße Fläche Bienen zum Pflegen der Brut. Wenn ich das grob umrechne/ abschätze komme ich auf ein Verhältnis von grob 1 zu 20 ( 250 Pflegebienen zu 5000 Blutzellen) aber vielleicht kann man das auch nicht vergleichen, da wahrscheinlich auch noch einige Winterbienen den ersten Pollen sammeln müssen.

    Was würde es denn weiterhelfen, wenn du weisst wieviel Bienen in % noch draussen waren. Entweder hast du jetzt eine überwinterungsfähige Einheit oder nicht. Kommt auch drauf an, was Zielsetzung ist. Nur Überwinterung, mit Pampern im Frühjahr oder ein Volk für die Frühtracht?

    Jetzt? Da gibt es aber auch unterschiedliche Meinungen. Ist es nicht so, dass die Winterbienen erst Mitte bis Ende Oktober geschlüpft sind? In den Ablegern sind doch die brutnester im Moment noch viel größer als in den Wirtschafts Völkern. Also muss man diese Zukunfts- Bienen doch rein theoretisch mit einplanen, oder nicht?


    Und die Theorie mit dem Frühjahr verstehe ich auch nicht so ganz. Ab Februar stiftet doch die Königin die Sommerbienen. Kommt es da nicht am Ende viel mehr auf die Legeleistung an, als auf die Bienenmasse im Februar? Klar müssen die Waben und die Kiste geheizt werden. Aber macht das jetzt so einen riesen Unterschied? Die Bienen, die wir Einwintern, leben doch im März gar nicht mehr....

    Frühmorgens von oben besetzte Wabengassen zählen bzw. am besten hängen sie unten bis Ende Oktober durch beim Blick durchs Flugloch.


    Eine Schätzung von Futter, Brut und Bienen + Gewicht ist schon informativ, um ein Gefühl für das passende Gewicht zu bekommen und ein Überfütterung im August/September zu vermeiden.

    Was würdest du schätzen, wie viel Wabengassen müssten dann besetzt sein? Das schwache Volk hat im Moment 4. Hatte nach einer kalten Nacht frühmorgens geschaut

    Die Kiste muss voll sein! Achtel zählen für Biene und Futter ist murks und geneauso wertvoll wie aus eine Wabe einen bleger "basteln". Wenn Du das Gefühl hast "wo sind eigentlich die ganzen Bienen", dann ist das Volk für jetzt zu klein und gehört vereinigt oder aufgelöst.

    LG Rudi.

    So, die Kiste muss also Ende September voll sein. Und ich gehe bei deiner Aussage von zehn Wabengassen aus. Das musst du mir mal bei Ablegern zeigen. Da gibt es ganz andere Ansätze. 5000 Bienen müssen es mindestens Mitte Oktober sein. Und das liest man aus mehreren Quellen. Wenn du eine andere hast, zeig sie mir bitte.


    Aus deiner Aussage kann ich auch nicht wirklich etwas ziehen. Wie soll ich als Anfänger, der noch keinen Blick für die Bienenmasse hat, wissen wie viele Bienen in der Kiste sind? Da hilft die Schätzmethode schon ganz gut. Beim Futter wiege ich z.b. die Beuten und mache die Schätzmethode trotzdem, um mal ein bisschen zu üben und Erfahrung zu sammeln. Hat bis auf ein halbes Kilo bei allen drei Völkern prima hingehauen. Also kann ich ja nicht so verkehrt liegen. Auch nicht bei der Bienenmasse. Und wenn nachmittags bei den Temperaturen noch viele Bienen unterwegs sind, muss ich ja wissen, wie viel Prozent ich in etwa dazu rechnen muss. Ich möchte die Kiste ja nicht gerade morgens bei 5 Grad aufreißen.


    Bei einem Volk bin ich mir halt noch unsicher, das hat im Moment nach der Zählmethode etwa 5000 Bienen. Aber eine Zadant Wabe ist 80% voll verdeckelte Brut. Also etwa fünftausend. Da werde ich dann in zwei Wochen noch mal abschätzen und gegebenfalls vereinigen.

    Moin Moin,


    habe gestern Bienen gezählt und die Winterstärke abgeschätzt. Macht diese Zählung eigentlich nur nach einer kalten Nacht Sinn? Gibt es Erfahrungen/Tabellen, wie viel Bienen (%) sich bei welcher Temperatur und Woche/Monat in der Beute befinden und wie viele unterwegs sind?


    Habe gestern bei 12 Grad mittags geschätzt. Denke aber, dass da noch einige draußen waren.


    Danke und Gruß Jens

    Hätte den Brutsammler genau andersrum gehandelt.

    Nach 21 Tag Oxalsäure sprühen (oder früher - je nach persönlichem Vertrauen in die zuletzt verdeckelte Brut bzw. je nach Milbenlast vor der Aktion), wärend die Bienenmasse noch auf den alten Waben sitzt. Bieten eine bessere Oberfläche zum sprühen.

    Im Anschluss oder am Nächsten Tag hätte ich die Waben getauscht und gefüttert.

    Das war meiner Meinung nach bei mir gar nicht möglich. Ich hatte relativ viel Bienenmasse vor der TBE und habe sechs Brutwaben rausgenommen. Somit blieben nur vier Kleinwaben Zander übrig. ich weiß nicht, ob da eine gescheite Sprühbehandlung möglich ist. Dann sitzt die komplette Bienenmasse ja auf 4 Kleinwaben.


    Der Tip mit dem Wabentausch am Folgetag ist aber nicht schlecht. So werde ich es wahrscheinlich nächstes Jahr mal angehen mit meinen Brutsammler. Direkt danach finde ich irgendwie nicht so toll. Ich weiß nicht, ob der Wirkungsgrad dann noch gut ist, da die Bienen vielleicht über die Waben mit der Oxalsäure in Berührung kommen und sich die Behandlung somit besser im Volk ausbreitet.


    Bei meinem Flugling habe ich es auch so gehandhabt, dass ich mit Fang Wabe gearbeitet habe und nach einer Woche und Entnahme der Fang Farbe nochmals gesprüht habe.

    Das heißt, du hast auch zum selben Zeitpunkt gesprüht, alte Brutwaben entfernt und Mittelwände eingehängt. Wenn ich das richtig verstehe, hast du erst gesprüht und kurz danach die Bienen abgeschüttelt, und Waben/MW getauscht richtig?

    also erst noch mal zur Erklärung. Die Sprachfunktion vom Handy spinnt manchmal. BAuA sollte Bauerneuerung heißen.. das bedeutet das Einschmelzen der alten Farben und Auffüllen von Mittelwänden. 21 Tage nach der totalen Blutentnahme. Ich habe wie es oft beschrieben wird einen Flugling und einen brutling gebildet. Und nach 21 Tagen ist die letzte Brut ausgelaufen und man startet danach mit zehn Mittelwänden und füttert ein.