Beiträge von Immenfreund Jens

    Dann mach doch mal ne Ansage. Was ist denn ein gerechtfertigter Preis ( den du auch so im Laden stehen hast) ? Und was ist für dich Mittelmaß? Vielleicht reden wir ja am Ende vom selben Preis, haben aber nur andere Definitionen/Vorstellungen...

    hi Leute, melde mich mal zurück von der Umweiselfront. Habe jetzt 8 Königinnen umgeweiselt. Bei vier Regierungswechseln habe ich die Königin unten abgedrückt und die Miniplus Kiste oben in die Leerzarge reingestellt. Bei 4 von 4 saß die Königin nach einer Woche immer noch oben drin. Habe dann alle Bienen abgeschüttelt und die Zarge samt Rähmchen auf ein anderes Volk gestellt. Annahme war 100 %


    Hab dann noch mal eine zweite Methode wieder mit 4 Kös versucht und über den Ausfresd-Käfig beide Königinnen aus Wirtschaftsvolk und Miniplus getauscht. Annahme ebenfalls 100%. Alle Königinnen waren mindestens sechs Wochen alt.


    Habe jeweils etwa 30 bis 60 Minuten gewartet nach Abdrücken bzw Herausnehmen der Altkönigin. Klappt also mit beiden Varianten gut. Wichtig noch zu erwähnen, habe das alles im September gemacht. Im August könnte die Annahme noch etwas schwieriger sein.


    Tauschen funktioniert natürlich nur bei der zweiten Variante. Es sei denn man hat noch ein Volg übrig, indem man die Reserve Altkönigin unterbringen kann.


    Grüße ✌

    Ein Porschekäufer steigt auch nicht auf Dacia um, nur weil der Porsche heuer 5.000 EUR mehr kostet.

    Ganz bestimmt nicht.

    Dann wohnst Du bestimmt im Reichenviertel. Bei mir in der Umgebung lebt der Mittelstand. Da fährt niemand einen Porsche. Und diese Menschen kaufen sich keine Luxusgüter. Sie wollen Qualität, aber zu einem fairen Preis...Und dabei spreche ich nicht von billig sondern angemessen.

    Grundsätzlich gibt es bei mir auch diese beiden Seiten. Klar möchte man in der Imkerei wirtschaftlich arbeiten, sich im oberen Preissegment orientieren. Vor allem wenn man den entsprechenden Kundenkreis hat. Ebenso möchte ich auf der anderen Seite meinen Honig nicht billiger verschleudern als der Edeka den EU Honig.


    Trotzdem finde ich es schön, wenn ich meiner Nachbarin, der Omi von Nebenan oder anderen netten Dorfbewohnern noch in die Augen schauen kann und nicht immer das Gefühl habe, dass sie gerade so das Glas Honig bezahlen würden und trotzdem immer ein ungutes Gefühl dabei haben. (Wenn ich an unseren Sommerurlaub und die damit verbundenen in die Höhe geschossenen Preise für Verpflegung denke, weiß ich, wovon ich erzähle. Fischbrötchen 6 €.. =O ) Und dass es mir dann Egal ist, diese Kunden zu verlieren so nach dem Motto "ich verkaufe meinen Honig sowieso dieses Jahr", kann ich auch nicht sagen.


    Ich finde ein gutes Mittelmaß ist es einfach. Dann sind die Kunden und auch ich glücklich. Natürlich imkert man nicht nur zum Spaß. Und ich finde es auch wichtig, dass man die Preise nicht kaputt macht, wie der Imker im Nachbardorf, der das Glas Honig für 3,50 € verkauft. Damit ist keinem geholfen. Aber wenn alle Kosten gedeckt werden, die Arbeitszeit dabei in gewissem Maße bezahlt ist und noch ein paar Groschen extra heraus kommen, reicht mir das persönlich aus. Letztendlich ist es ein bezahltes Hobby...andere geben dafür viel Geld aus...


    Natürlich sollten es dann auch ein paar Völker mehr sein. Mit 3 Völkern rentiert sich die große Schleuder und der Dampfwachsschmelzer nur schlecht. Aber dafür ist die Tabelle da. Ich bekomme ein gutes Gefühl für die Einnahme/Kosten Rechnung und kann schauen, wie sich welche Investition am Endpreis niederschlagen könnte. Welche Investitionen lohnen sich dauerhaft? Wie gut möchte ich meine Arbeitskraft bezahlt haben? Wie viel bleibt Hobby? Wie verändert sich mein Honigpreis mit inflationsbedingten höheren Anschaffungskosten in den nächsten Jahren etc. etc.

    Hi Leute,


    wollte noch mal kurz auf die Preis-Diskussion für Honig von letztens eingehen. Bin der Rechenheini der Familie und fand es als Verkaufs-Neuling mal wichtig, den Gesamtüberblick von oben auf alle Dinge, die in der Imkerei Geld kosten, zu haben und auf den Honigpreis dann halbwegs gescheit umlegen zu können. Man vergisst so viel über die Zeit...was hat man alles im Imkereifachhandel gekauft...wie viel Zeit investiert man an den Völkern und in der Honigverarbeitung...das ganze Drumherum. Wie viel Zeit möchte ich davon auch entlohnt haben und wie viel ist Hobby. Es kommen so viele Dinge zusammen und man verliert schlichtweg den Überblick.


    Auf der Suche nach einer Kalkulationssoftware bin ich auf eine schöne Exceltabelle vom Bienenzuchtverein Kleinostheim gestoßen. Ich weiß nicht, ob die hier im Forum schon bekannt ist. Hier kann man mit der Änderung verschiedener Parameter mal ein Gefühl dafür bekommen, wie kostspielig die Imkerei ist., wie sich unterschiedliche Kosten und Völkerzahlen dann auf den Preis je Glas niederschlagen und was auch den Kunden und uns selbst unserer Honig wert sein sollte.


    Vielleicht kann der eine oder andere davon profitieren. :)


    Hier der Link zur Seite: Downloads – BZV Kleinostheim (imker-kleinostheim.de)


    Und auf "Preiskalkulation für Imker" herunterladen.


    Grüße und viel Spaß damit ;)

    Moin Honig Gemeinde,


    ich habe meinen frühen Sommerhonig, der nach etwa 4 Wochen begonnen hat zu kristallisieren, jetzt in den Auftauschrank für 2 Tage bei 39 Grad stehen lassen. Nun ist er noch nicht flüssig aber schon gängig gewesen. Ich habe ihn daraufhin für eine Nacht kühl gestellt und heute geimpft. Nach dem ersten Rühren, sind noch einige grobe Kristalle im Honig. Wie würdet ihr nun vorgehen? Falsche Herangehensweise? Würdet ihr den Honig noch mal komplett auftauen lassen und erst dann impfen und rühren? Oder jetzt noch ein paar Tage weiter rühren. Bekommt man die groben Kristalle so überhaupt zerschlagen und den Honig feinsteif?


    Danke vorerst

    Hi Ludger,


    Fluglochbeobachtung: was sehe ich um diese Jahreszeit?

    Gewichtskontrolle: Alles was über die Normalität hinaus geht? 2 Kg Gewichtsverlust sollten doch bestimmt normal für Oktober sein? Habe 20 Kg drin, die m. M. bis April reichen sollten. Würdest du trotzdem nachreichen? Die brauchen doch noch Platz für die Traube und sollten nicht auf Futter im Winter sitzen...

    Varroa: Würdest Du bei Brutfreiheut die Winterbehandlung schon auf November vorziehen? Nicht erst MItte/Ende Dezember?