Beiträge von Slayer

    Schönes Bild Slayer

    Hast du vielleicht noch Anregungen dazu, wie der Imkerkollege seine Völker führt dass das so klappt, oder wurde alles schon gesagt?

    Die Völker kommen stark und gesund aus dem Winter und müssen zu keiner Zeit Hunger leiden. Im zeitigen Frühjahr kommt das Schied ans Brutnest und los geht’s. Die Selektion der Königinnen spielt in meinen Augen die wichtigste Rolle… hier muss genügend gutes Material im Hintergrund mitlaufen um immer reagieren zu können. Eine Schwarmkontrolle wird dann auch nur noch sporadisch gemacht. Die Völker laufen von selbst, da muss man nicht jede Woche reinglotzen!

    Diese 100kg Völker sind wirklich nichts Ungewöhnliches. Ich arbeite nebenbei für einen Imker, wo wir im letzten Jahr richtig viele Völker mit dieser Honigmenge hatten.


    Anbei mal ein Bild vom 10. Mai.


    An diesem Stand hatten die 52 Völker im Schnitt je 70kg Raps eingetragen. Und von diesen Ständen gab es noch einige mehr, die genauso aussahen;-)

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    Wenn Königin über den Winter „weggesperrt“ ist, gibt es auch keine Brut zu pflegen und der Futterverbrauch wird wohl eher gering ausfallen, weshalb die Bienentraube auch nicht umherwandern muss. Und Nachschaffung fällt ja dann (vorerst) auch weg😉


    Im Sommer klappt diese Variante sehr gut, habe es selber mit 40 Völkern ausprobiert. Die KÖ im Winter aber nochmal mehrere Monate einzusperren, würde mir Bauchschmerzen bereiten.


    Aber vielleicht gibt es ja bald noch mehr Erfahrungsberichte dazu.

    Versuche es dieses Jahr auch mal mit dem Verkauf von Kerzen. Eigentlich gebe ich immer die Wachsblöcke ab, um davon dann MW zu kaufen. In den letzten Wochen habe ich aber mein gesamtes Wachs zur Kerzenverarbeitung verwendet, um sie am Wochenende auf dem Weihnachtsmarkt einer Waldorfschule (> 300 Schüler) anzubieten.


    Den Preis pro 100g Kerzengewicht habe ich auf 4€ festgelegt. Nur die Teelichter sind mit einem Euro/Stk. etwas teurer. Bin gespannt, wie/ob es angenommen wird.

    Hast du grad massiven Zeitdruck mit der ganzen Situation?

    Nein! Allerdings habe ich schon 20 Völker in meinem Garten stehen – weil alles voller Raps in der Nähe ist – da möchte ich meiner Fam. und den Nachbarn nicht noch mehr zumuten;-)


    Alternativ könnte ich die 8 Hinterbehandlungsbeuten in mein noch umbesetztes Bienenhaus (was aber im Flugradius von dem verstorbenen Imker steht) bringen und dort noch etwas stehenlassen, aber da ich mich mit dem System nicht auskenne, möchte ich eigentlich nicht so lange warten.

    Ein Imker aus dem Nachbardorf ist leider verstorben und der Sohn hat keine Zeit und Interesse an den Bienen. Nach seinem Anruf habe ich mich bereiterklärt, die Bienen zu übernehmen und habe nun 8 Gerstung-Hinterbehandlungsbeuten bei mir stehen. Die möchte ich in den nächsten Tagen in DD-Beuten umsiedeln.


    Hat vielleicht jemand Erfahrung damit?


    Meine Überlegung: Größe der einzelnen Völker abschätzen und entweder in 6er Stehr-Kisten oder gleich in DD-Beuten einschlagen und auf Mittelwände + Futterwaben (oder Flüssigfutter) setzen. Die Brutwaben evtl. auf 4 Kisten zusammenhängen und in den Gerstung-Beuten auslaufen lassen (allerdings sind die Nächte dafür noch etwas frisch?!). Davon dann in drei Wochen die Völker verstärken oder Kunstschwärme machen und unbegattete KÖ einsetzen.


    Oder gibt es eine bessere Lösung?

    @tobeekeeping: gehe momentan einen ähnlichen Weg. Ich bin 2020 mit einem Volk gestartet und 6 wurden eingewintert. Letztes Jahr waren es 25 Völker und in diesem Jahr möchte ich mit ca. 50 Völkern in den Winter gehen - wenn alles klappt. Meinen kaufmännischen Job habe ich an den Nagel gehangen, arbeite stattdessen 3 Tage/Woche in einer großen Buckfast-Imkerei (auch auf Dadant). An den anderen Tagen kümmere ich mich um meine kleine Imkerei, deren Marketing, Vertrieb und Kooperationen. Auf diese Weise könnte ich mir vorstellen bis max. 100 Völker zu betreuen. Aber erstmal sehen, ob ich im August immer noch so denke;-)


    Ich finde das Arbeiten mit den Dadantkisten super und möchte für meine WV nichts anderes. Am Anfang habe ich die Beuten noch bei verschiedenen Herstellern gekauft, was ich zukünftig vermeiden möchte. Beespace mal oben, dann wieder unten; verschiedene Holzstärken… diese (wenn auch kleinen) Unterschiede kosten Zeit und Nerven. Wenn man dann auch noch verschiedene Betriebsweisen hat... 8|


    Wenn die Familie mitspielt, genug Platz und Zeit vorhanden ist und man – neben der ganzen Theorie – auch ein gewisses Händchen für die ganze Sache hat, steht dem Vorhaben sicher nichts entgegen.

    Ich verkaufe meinen Honig nur noch in 380g Gläser und bin sehr zufrieden damit. Bei den Kunden kommt diese Größe sehr gut an.

    Ein paar Firmen wünschen zwar die Abfüllung in 250g, aber das sind nur Sonderwünsche die gut kalkuliert werden können.

    Die Anwendung von Halbzargen für das Absperren der Königin ist schon älter. Auf der Seite bienenfan.de von 2013 findet sich eine genaue Beschreibung davon, wie er vorgeht. Scheint zu funktionieren. Er gibt nicht die volle Anzahl ausgebaute Waben in die Fangzarge, so daß sich die Anzahl der zu versorgenden Waben reduziert...

    Vielen Dank für den interessanten Hinweis.

    Gibt es Ideen wie man den Drohnen das Abfliegen über dem Absperrgitter ermöglichen kann? Mir fällt spontan nur ein Zwischenboden ein :/

    Deshalb finde ich die Idee – die Halbzarge mit der KÖ über dem Brutraum zu positionieren – besser als bei „bienenfan“, denn hier können die Drohnen weiterhin ungehindert ein- und ausfliegen.

    Für DNM 1,5 gibt es eine gut praktikable Methode: Direkt über dem Absperrgitter wird noch in der Trachtzeit eine Halbzarge (die Absperrzarge) mit ausgebauten leeren Waben eingesetzt. Da hinein kommt die Königin, über die Zarge ein zweites Absperrgitter, darüber der normale Honigraum. Die Absperrzarge kann auch mit Drohnenbau besetzt sein, die Königin stiftet auch darin, wenn sie nichts anderes hat. Durch die Tracht wird ein Teil der Waben mit Honig gefüllt, was die Königin weiter einschränkt. Ich habe

    mit diesem Verfahren bisher keine Königin verloren.

    Gruß Ralph

    Diese Methode werde ich für meine 12er DD auch ausprobieren!


    Eigentlich wollte ich - neben der TBE – zur Brutunterbrechung im Juli die Scalvini Käfige einsetzen, aber die Vorgehensweise mit einer Halbzarge gefällt mir noch besser. Hier lassen sich zwischendurch sehr einfach ein paar verdeckelte Brutwaben austauschen, die Königin hat (im Gegensatz zum Käfig) immer genügend Platz zum stiften und kann, nach den 25 Tagen, einfach wieder eine Etage tiefer gesetzt werden.