Beiträge von Slayer

    Hast du grad massiven Zeitdruck mit der ganzen Situation?

    Nein! Allerdings habe ich schon 20 Völker in meinem Garten stehen – weil alles voller Raps in der Nähe ist – da möchte ich meiner Fam. und den Nachbarn nicht noch mehr zumuten;-)


    Alternativ könnte ich die 8 Hinterbehandlungsbeuten in mein noch umbesetztes Bienenhaus (was aber im Flugradius von dem verstorbenen Imker steht) bringen und dort noch etwas stehenlassen, aber da ich mich mit dem System nicht auskenne, möchte ich eigentlich nicht so lange warten.

    Ein Imker aus dem Nachbardorf ist leider verstorben und der Sohn hat keine Zeit und Interesse an den Bienen. Nach seinem Anruf habe ich mich bereiterklärt, die Bienen zu übernehmen und habe nun 8 Gerstung-Hinterbehandlungsbeuten bei mir stehen. Die möchte ich in den nächsten Tagen in DD-Beuten umsiedeln.


    Hat vielleicht jemand Erfahrung damit?


    Meine Überlegung: Größe der einzelnen Völker abschätzen und entweder in 6er Stehr-Kisten oder gleich in DD-Beuten einschlagen und auf Mittelwände + Futterwaben (oder Flüssigfutter) setzen. Die Brutwaben evtl. auf 4 Kisten zusammenhängen und in den Gerstung-Beuten auslaufen lassen (allerdings sind die Nächte dafür noch etwas frisch?!). Davon dann in drei Wochen die Völker verstärken oder Kunstschwärme machen und unbegattete KÖ einsetzen.


    Oder gibt es eine bessere Lösung?

    @tobeekeeping: gehe momentan einen ähnlichen Weg. Ich bin 2020 mit einem Volk gestartet und 6 wurden eingewintert. Letztes Jahr waren es 25 Völker und in diesem Jahr möchte ich mit ca. 50 Völkern in den Winter gehen - wenn alles klappt. Meinen kaufmännischen Job habe ich an den Nagel gehangen, arbeite stattdessen 3 Tage/Woche in einer großen Buckfast-Imkerei (auch auf Dadant). An den anderen Tagen kümmere ich mich um meine kleine Imkerei, deren Marketing, Vertrieb und Kooperationen. Auf diese Weise könnte ich mir vorstellen bis max. 100 Völker zu betreuen. Aber erstmal sehen, ob ich im August immer noch so denke;-)


    Ich finde das Arbeiten mit den Dadantkisten super und möchte für meine WV nichts anderes. Am Anfang habe ich die Beuten noch bei verschiedenen Herstellern gekauft, was ich zukünftig vermeiden möchte. Beespace mal oben, dann wieder unten; verschiedene Holzstärken… diese (wenn auch kleinen) Unterschiede kosten Zeit und Nerven. Wenn man dann auch noch verschiedene Betriebsweisen hat... 8|


    Wenn die Familie mitspielt, genug Platz und Zeit vorhanden ist und man – neben der ganzen Theorie – auch ein gewisses Händchen für die ganze Sache hat, steht dem Vorhaben sicher nichts entgegen.

    Ich verkaufe meinen Honig nur noch in 380g Gläser und bin sehr zufrieden damit. Bei den Kunden kommt diese Größe sehr gut an.

    Ein paar Firmen wünschen zwar die Abfüllung in 250g, aber das sind nur Sonderwünsche die gut kalkuliert werden können.

    Die Anwendung von Halbzargen für das Absperren der Königin ist schon älter. Auf der Seite bienenfan.de von 2013 findet sich eine genaue Beschreibung davon, wie er vorgeht. Scheint zu funktionieren. Er gibt nicht die volle Anzahl ausgebaute Waben in die Fangzarge, so daß sich die Anzahl der zu versorgenden Waben reduziert...

    Vielen Dank für den interessanten Hinweis.

    Gibt es Ideen wie man den Drohnen das Abfliegen über dem Absperrgitter ermöglichen kann? Mir fällt spontan nur ein Zwischenboden ein :/

    Deshalb finde ich die Idee – die Halbzarge mit der KÖ über dem Brutraum zu positionieren – besser als bei „bienenfan“, denn hier können die Drohnen weiterhin ungehindert ein- und ausfliegen.

    Für DNM 1,5 gibt es eine gut praktikable Methode: Direkt über dem Absperrgitter wird noch in der Trachtzeit eine Halbzarge (die Absperrzarge) mit ausgebauten leeren Waben eingesetzt. Da hinein kommt die Königin, über die Zarge ein zweites Absperrgitter, darüber der normale Honigraum. Die Absperrzarge kann auch mit Drohnenbau besetzt sein, die Königin stiftet auch darin, wenn sie nichts anderes hat. Durch die Tracht wird ein Teil der Waben mit Honig gefüllt, was die Königin weiter einschränkt. Ich habe

    mit diesem Verfahren bisher keine Königin verloren.

    Gruß Ralph

    Diese Methode werde ich für meine 12er DD auch ausprobieren!


    Eigentlich wollte ich - neben der TBE – zur Brutunterbrechung im Juli die Scalvini Käfige einsetzen, aber die Vorgehensweise mit einer Halbzarge gefällt mir noch besser. Hier lassen sich zwischendurch sehr einfach ein paar verdeckelte Brutwaben austauschen, die Königin hat (im Gegensatz zum Käfig) immer genügend Platz zum stiften und kann, nach den 25 Tagen, einfach wieder eine Etage tiefer gesetzt werden.

    Habe natürlich die Böden saubergemacht und nachgesehen (aber keine Maus gefunden) bevor ich die Gitter angebracht habe^^. Die Bienen sitzen in der 1. und 2. Zarge, die wollte ich nicht auseinanderreißen und von unten habe ich nur Bienen gesehen. Ich denke mal nicht, dass sich die Mäuse zwischen Rähmchen und Bienen verstecken. Durch das warme Wetter heute, waren die bestimmt gerade außer Haus.

    Jetzt habe ich endlich Gitter vor die Fluglöcher gemacht

    Wenn ich jetzt erst einen Mäuseschutz angebracht hätte, brauchte ich mir um einen Termin für die Winterbehandlung keine Gedanken mehr zu machen.

    Die M+ stehen auf Tischen und ich habe nicht damit gerechnet, dass die kleinen Mistviecher dort hochkommen. Sonst hätte ich die Schotten schon früher dicht gemacht.

    Pünktlich zum Fest, bei milden 8 °C, habe ich meine Völker heute durchs Flugloch behandelt.

    Eine Beute musste ich leider abräumen, da war die Varroa schneller. Dieses Volk kam das gesamte Jahr nicht aus dem Knick und auch eine Umweiselung im Juni hat es nicht besser gemacht. Alle anderen Völker haben mir ein schönes Weihnachtslied gesummt:-)


    Von den vier Mini+ Einheiten, worin sich noch gute KÖ für die Umweiselung im März/April befinden, hatte drei eine Haselnuss im Flugloch liegen. Da dachte ich die Tage noch, was es für ein Zufall ist, dass die Haselnüsse (die Bienen stehen direkt unter Haselnussbäumen) direkt ins Flugloch kullern. Heute habe ich mir die Böden angesehen, worin noch weitere angeknabberte Nüsse lagen. Wusste gar nicht, dass Bienen auch Nüsse futtern. Jetzt habe ich endlich Gitter vor die Fluglöcher gemacht, damit die Nüsse nicht mehr in die Beute hüpfen;-)


    Nach der TBE vom letzten Jahr, wurden in diesem Jahr alle Völker mit Blogbedampfung im Juli, OX-Streifen im August und der heutigen einmaligen Winter-Bedampfung behandelt. Bisher schaut alles gut aus, auch die Windeln lassen keine Auffälligkeiten erkennen. Trotzdem schade um das eine Volk.

    Ein „sehr“ guter Preis würde mich eher abschrecken als anlocken.

    Ich würde mit dem Verkäufer eine Anzahlung vereinbaren und die Völker somit reservieren. Sollten im Februar/März immer noch genügend Bienen in den Kisten sein, kannst du sie gefahrlos kaufen und heimholen.

    Eigentlich bin ich voll bei dir hornet, allerdings kommt es mMn auch etwas auf die Völkerzahl an. Wenn ich nur 20 Völker und ≈ 1t Honig habe, bekomme ich mit Sicherheit alles zu einem ordentlichen Preis verkauft. Bei >10t wird die Luft schon dünner. Da bringt es am Ende auch nichts, wenn man ⅓ hochpreisig verkauft und den Rest billig an Großhändler verschleudern muss um den Keller leerzubekommen. Im Idealfall wächst der Kundenstamm und die Vertriebsmöglichkeiten parallel zur Völkerzahl, was in den meisten Regionen aber leider nur Wunschdenken bleibt.