Beiträge von BraunwarCh

    da hat der Florian schon recht: ich hatte bislang auch feste Gartencrogs und Imkerhose. Da haben die Damen letztens entdeckt, dass ein Stück Knöchel nur vom Socken geschützt ist und man wunderbar in die Crogs krabbeln kann . 4 Stiche...und künftig festere halbhohe Schuhe

    Ich suche nicht nach der Königin bei einem starken aggressiven Volk. Das ist keine Freude für den Imker und auch nicht für die Bienen. Daher setze ich ASG ein, falls nicht schon eingesetzt. Dann hat man nur eine Zarge zum durchsehen. Der Honigraum kommt auf den alten Standplatz mit neuer Königin. Da mir das aber immer noch zu aufwendig ist, den alten Brutraum abzusuchen, mache ich einfach drei Ableger. So habe ich nach 9 Tagen drei ruhige Ableger. Zwei mit Weiselzellen und einer mit Königin. Ableger haben genug mit sich zutun und die Menge der Bienen wird überschaubar.

    Dann breche ich die Weiselzellen und setze neue Königinnen ein. Und die alte Königin wird entfernt.

    Wär es denktheoretisch möglich, das Ende Juli zu praktizieren. Mit ASG die Zarge mit der Aggro-Königin herausfinden und nur aus dieser Zarge drei Ableger bilden. In dem Ableger der sofort frische Brut produziert wäre die alte Königin wohl leichter zu finden. Aus dem HR und der zweiten Brutzarge könnte man derweil ein neues Volk mit zugesetzter sanfter Königin bilden und die Ableger später wieder damit vereinen, um letztlich keinen Völkerzuwachs aber eine neue Weisel zu haben. Mein bisher größtes Problem ist einfach, die alte Königin in der Masse ausfindig zu machen

    Hallo

    ich habe bis auf ein Volk ausgesprochen ruhige Bienen. Dieses eine Volk aber macht mir langsam wirklich Sorgen. Als ich es im letzten Jahr mit zwei weiteren Völkern zusammen kaufte, war es bereits beim Verkäufer ausgesprochen stechfreudig, so dass wir beide zeitweise etwas Abstand gehalten haben. Diese Aggression hat sich fortgesetzt. Es ist im Normalbetrieb kein Problem, d.h. ohne Öffnung der Beute lassen die Bienen einen gewähren. Nach Öffnung der Beute allerdings ist ein friedfertiges Verhalten allenfalls in den ersten Minuten zu beobachten. Ich hatte vor einigen Tagen ein Absperrgitter eingesetzt, um festzustellen, auf welcher Zarge sich die nicht gezeichnete Königin bewegt. Mein Plan war, die Königin zu zeichnen und im August/September umzuweiseln. Nun, auf der Zarge auf der sich Stifte fanden, habe ich gemeinsam mit einem Imkerkollegen Rähmchen für Rähmchen gezogen und nach der Königin Ausschau gehalten, bevor die Rähmchen in eine separate, abgedeckte Zarge kamen. Bereits nach kurzer Zeit war jeder von uns umringt von ca 30 - 50 Bienen, die permanent den Schleier attackierten. In der Zarge quollen alle Bienen des recht kräftigen Volks nach oben und begannen bereits bei Annährung eines Handschuhs auch den anzugreifen. Die letzten Rähmchen waren kaum noch zu erkennen. Ich habe dabei einen Stich durch den Schleier bekommen, eine durch den Jackenärmel und weitere 4 hatten irgendwann entdeckt, dass die Socken zwischen Hosenbund und Schuh eine Schwachstelle ist. Insbesondere am Knöchel haben die ersten Stiche umgehend weitere Angreiferinnen alarmiert. Gefunden haben wir die offenbar nicht ganz ungeschickte Königin nicht. Es war insgesamt kein Spaß und ich frage mich, was ich mit einem solchen Volk machen soll. Als aggressives Volk einen Verkaufsversuch starten? Auf Schwarmtrieb im nächsten Jahr hoffen? In eine Klotzbeute umlogieren und sie einfach machen lassen? Abschwefeln?

    Bin etwas ratlos und ganz sicher, dass keine nur zeitweise auftretenden Umstände wie Gerüche, Wetter usw. dieses Verhalten verursacht haben. das dürfte fest in der Genetik liegen

    Schöne Grüße

    Christian