Beiträge von Flotzo

    Den Bienen wird es egal sein ob sie jetzt in einer „Kugel“ oder auf rechteckigen Rähmchen sitzen. Im Winter setzen sie sich so auf die Waben wie es ihnen am besten passt. In der Natur können sie sich auch nicht immer perfekte runde Höhlen suchen. Solange es trocken ist können die es in jedem Hohlraum mit dem passenden Volumen aushalten.


    Sicherlich kann man damit auch halbwegs vernünftig imkern.
    Allerdings wird vieles umständlicher sein als in den lange erprobten Standardmaßen. Zudem finde ich den Preis von über 500€ echt hoch...

    Hi zusammen,


    ich stehe vor der Frage meinen Ende April gebildeten Ableger auf einer Zarge oder auf zwei Zargen zu überwintern. Momentan sitzen die Bienen noch in einer Zarge. Ableger entwickeln sich ja aber auch jetzt noch stark weiter. So wird der Platz langsam aber sicher eng.

    Macht es Sinn bei einem starken Ableger jetzt eine zweite Zarge aufzusetzen mit dem Ziel zweizargig zu überwintern? Ich habe Angst, dass sie mir aus Platzmangel sonst spät im Juli noch schwärmen. Wenn ich sie jetzt kontinuierlich flüssig füttere bauen sie die Mittelwände ja schnell aus und lagern das Futter ein. So haben sie am Ende für den Winter auf jeden Fall genug Vorrat und ich muss mir keine Sorgen machen, dass das Brutnest verhonigt bzw. dass das Futter im Februar/ März ausgeht. Zusätzlich hätte ich dann evtl. überschüssige Futterwaben um Ableger nächstes Jahr damit zu versorgen.


    Was spricht für, was gegen eine Erweiterung?

    Wenn erweitern, dann mit oder ohne Absperrgitter und warum?


    Beute: Zander nach Liebig. Aktuell 10 besetzte Rähmchen, 7,5 mit Brut fast von Rand zu Rand, 0,5 mit viel Pollen und etwas Futter und Brut , ca 1,5 voll mit Futter und noch etwa ein halbes Rähmchen dass aktuell leer ist.


    Danke für eure Antworten

    Viele Grüße Flo

    Danke für die schnellen Antworten.

    Hier kannst Du parallel lesen, was passiert, wenn Du nicht mit HR erweiterst


    Honig im Brutraum

    Danke, da werde ich mitlesen.

    Insofern eine 2. Zarge mit oder ohne ASG drauf - je nach Ziel:

    a) Honig ernten

    b) Wintervorräte sammeln lassen.

    Honig werde ich dieses Jahr vermutlich nicht ernten können, da ich den Ableger im kalten Mai mit Zuckerwasser gefüttert habe, oder?

    Ich würde statt dessen einen Honigraum aufsetzen (über Absperrgitter versteht sich) und dafür im Brutraum Platz machen, d.h. Futtertasche raus, nicht bebrütete Waben mit Honig nach oben und weiter unten Mittelwand für Mittelwand erweitern.

    Danke für die Antwort WFLP

    Wie würde man die beiden Zargen dann mit Mittelwänden erweitern?
    In der unteren Zarge hätte ich dann ja zunächst nur 6 Rähmchen und oben dann die 2 Futterwaben. Oder würde ich das ganze direkt mit Mittelwänden auffüllen?

    Hallo zusammen,


    ich bin Neuimker und habe eine Frage zur Erweiterung meines Ablegers. Durch Corona ist der Praxisteil meines Imkerkurses leider ausgefallen. Ich habe Anfang April einen Ableger im Zandermaß nach Liebig bekommen. Der Ableger wurde mit 3 Brutwaben und einer Honigwabe gebildet. Bisher habe ich alles nach Lehrmaterial gemacht und der Ableger entwickelt sich prächtig. Mittlerweile sitzen die Bienen auf 8 Waben (plus Futtertasche), wobei 5 Waben bis auf einen kleinen Futterrand vollflächig bebrütet sind. Auf 1,5 Waben haben die Bienen Nektar, bzw. Zuckerwasser eingelagert. Eine Mittelwand habe ich vergangenen Freitag dazugegeben. Der Aufbau ist momentan also 5 Brutwaben - 1 Mittelwand - 2 fast volle Futterwaben - (leere) Futtertasche (momentan füttere ich nicht, da genug Futter in den 2 Futterwaben ist). Damit ist die Zarge momentan voll.


    Meine Frage: Macht es Sinn den Ableger in diesem Jahr mit einer zweiten (Brutraum)Zarge zu erweitern wenn die Entwicklung des Ablegers so weitergeht? Ich habe gelesen dass Ableger noch über die Sommersonnenwende hinweg weiter wachsen. Oder erschwert das den Bienen die Überwinterung ?


    Vielen Dank für eure Antworten. Ich hoffe ich habe keine relevanten Infos vergessen.
    Viele Grüße

    Florian

    Hallo zusammen,

    Ich habe dieses Jahr meinen ersten Ableger bekommen und habe eine Frage zum Aufbau des Brutnests. Der Ableger wurde gestartet (Von außen nach innen) mit 3 Brutwaben einer Mittelwand und einer Futterwabe. Mittlerweile habe ich eine 2. Mittelwand eingehängt und die MW sind auch beide gut ausgebaut.
    Allerdings haben sich die Bienen das Brutnest so eingerichtet, dass die erste MW voll mit Honig ist, während die 2. MW und die Futterwabe ignoriert werden. Die 3 ehemaligen Brutwaben sind mittlerweile fast vollständig bebrütet.
    Meine Frage: Soll ich die MW mit dem eingetragenen Futter nach außen hängen, damit die Futterwabe ganz außen hängt und die beiden anderen Rähmchen auch bebrütet werden? Oder soll ich die Bienen einfach machen lassen?
    Danke und viele Grüße

    Flo