Beiträge von BeeSmile

    Wir (ebenfalls noch ungeübter Anfängerblick) legen auf der Windel alles was uns milbig vorkommt mit spitzer Pinzette in eine Reihe.

    An die Profis: Ja als Anfänger macht man sowas noch, wir haben ja nur zwei Jungvölker :D.

    Anschließend machen wir ein Handyfoto von der Reihe. Und wenn wir das dann zoomen erkennt man schnell was Milbe ist und was Fehlalarm.

    Hallo NightShadow,


    danke für Deine Rückmeldung und die mutmachenden Worte und Tips. Ja, beide schwachen Ableger hatten auch schon Nachschaffungszellen (der eine 2, der andere sogar drei) gebildet. Sie schienen sich der Notlage bewusst zu sein und haben gleich losgelegt. Zusammen mit der großen verdeckelten WZ aus der Verstärkerwabe sind wir somit optimistisch dass es eine der Zellen schafft.

    Die neue Brutwabe hatte auch etwa zur hälfte bereits verdeckelte Brut, beim Einhängen hat meine Frau sogar eine Biene gerade beim Schlüpfen gesehen.

    Ein Foto stelle ich gerne ein wenn wir das nächste mal aufmachen. Aber nun war es erstmal genug Aufregung für die Kleinen (23.05. Ablegerbildung, dann die Räuberei, drei Tage später Notfütterung, dann gestern die Vereinigung der beiden Ableger und Auffüttern...) Erstmal lassen ich jetzt min. eine Woche zu und dann gucke ich vorsichtig nach dem Futtervorrat, damit nicht nochmal was passiert. Hoffe, dann kann ich ein Foto einstellen.

    VG

    Michael

    Klingt für mich als wären die nach Hause zur Mama geflogen. Da hat wohl jemand in Pias Video nicht gehört das man die Einwabenableger mindestens 3km weit weg stellen muss... - OK, geräubert macht es auch nicht besser, ein eigener Stand für Ableger hat auch etwas für sich, vor allem seit in den letzten Jahren die Sommer so heiß sind, das man 6-8 Wochen Trachtlücke mitten im Sommer hat...

    Die Ableger stehen 8-10km vom Muttervolk entfernt.

    Ganz so extrem ist es auch nicht, da man ja auch eine Wabe mit Pollen und eine Futterwabe rein gibt

    Futterwaben wurden ja leer geräubert, das war ja das Problem.

    Klingt für mich so als hätte da jemand kein Auge auf das Futter gehabt. Lebewesen brauchen Futter, vielleicht ...

    Ich weiß ja nicht, wie oft Du nach Deinen Bienen guckst. Aber ich lernte, man soll Ableger in der ersten Zeit in Ruhe lassen. Und dass sie drei Tage nach Ablegerbildung schon fast verhungert waren... - ja, ich hab sicher Fehler gemacht die in Summe zu dem Malheur geführt haben.

    Aber nach weniger als drei Tagen schon wieder reingucken wäre sicher auch nicht besser gewesen. Ein Volk braucht 5 Tage nach einer Durchsicht, bis es sein Kleinklima wieder hergestellt hat. Beim Ableger wird es nicht viel anders sein.

    Darüber hinaus kann man auch noch ein Buch lesen oder einen Kurs belegen zum Thema...

    Super Tip, wäre ich nie drauf gekommen. ;)

    Alle Bücher die wir haben gingen auf dieses Thema / unser Problem jedoch nicht ein.

    Einen extra Kurs "Ablegerbildung" bzw. "Vereinigen von Ablegervölkern" bietet unser Imkerverein leider nicht an ;-)

    Von daher hielt ich dieses Forum hier für eine gute Anlaufstelle, Tips von Euch zu bekommen.

    Für diese bedanke ich mich recht herzlich - naja, zumindest für die meisten der Antworten. Manche hätte man sich lieber sparen können.


    Habe die beiden schwachen Ableger mittlerweile durch einlaufen lassen mittels Brett vor dem Flugloch zu einem Ableger vereinigt und sie mit 1l gut gefüttert. Ob nun flüssig oder fest ist auch wieder eine Glaubensfrage. Bis jetzt sieht es unauffällig aus, die fliegen unauffällig und tragen auch Pollen ein. Zudem haben wir als "Verstärkung" noch von unserem Imkerpaten eine Brutwabe mit viel Brut in unterschiedlichen Stadien und einer bereits verdeckelten Weiselzelle bekommen und zugehängt. Vielleicht wird diese Weiselzelle ja angenommen und die Zeit ohne Regierung verkürzt sich dadurch enorm? Abwarten und hoffen.

    VG

    Michael

    Hallo, ich bins nochmal.

    Der dem die beiden neuen Ableger durch ältere Ableger bzw. schon Jungvölker ausgeräubert wurde.

    Eine Notfütterung der beiden Ableger hat insofern gewirkt, dass das Massensterben nun beendet scheint, die überlebenden sind wieder gut zu Kräften gekommen und flogen die letzten beiden Tage auch gut umher.

    Aber natürlich sind beide nun massiv geschwächt. Wir haben geschätzte min. 50% der Flugbienen der beiden Einwabenableger verloren (ja, ich habe es mir gemerkt, solche "Sparableger" sind kritisch zu sehen...).

    Was sollten wir nun mit den beiden machen?

    a) nix machen und sie machen lassen? Habe kein gutes Gefühl dabei, ob sie das schaffen würden sich rechtzeitig neue Königinnen zu basteln.

    b) die beiden ganz schwachen Ableger miteinander vereinigen? Wenn ja, wie genau sollte man das tun zu der Jahreszeit?

    c) die beiden schwachen Ableger mit den beiden älteren Ableger die schon Königinnen haben vereinigen. Auch hier: Wie genau am besten um nicht nochmehr zu verlieren? Brutwaben einhängen und Flugbienen in der Nähe ins Gras fegen? Über Zeitungspapier die Beute aufsetzen? Vorm Flugloch einlaufem lassen...?


    Danke für Eure Ratschläge.

    VG

    Michael

    Ich danke Euch für die Antworten.

    Bin so traurig, dass dieses "Lehrgeld" das man als Anfänger manchmal zahlt gleich solche Folgen hatte.;(;(;(.

    Aber zumindest das wird mir nun sicher nicht mehr passieren.


    Wünsche Euch allen weiterhin eine gute Saison.

    VG

    Michael

    einfach keine Sparableger bilden, verringert die Mißerfolgsquote

    - 2 BW+1-2Fu/PoWa+ LeerW/MW- reichlich besetzt am gleichen Stand hingestellt- kein Problem

    disemal auf den Waben eine WZ mit Ringmade gelassen, alle anderen beseitigt

    mmh, ok. Ich wusste nicht, dass das "Sparableger" sind.

    Haben uns an die Anleitung von Pia Aumeier auf youtube gehalten. Und da deren Vorgehen sich mit dem deckte, was bei uns im Verein gemacht wird hatten wir null Bedenken. ;(

    Hallo Apidät,

    sorry, dass ich noch nicht alle Fragen fachgerecht gleich beantwortet habe, werde mich (hoffentlich) noch steigern. ;-)


    Also es sind Ableger mit je einer Brutwabe mit offener und verdeckelter Brut, dicht ansitzenden Bienen und zusätzlich noch ein "paar" (paarhundert) in die Beute reingeschütteten Bienen.

    VG

    flateric

    Hallo nach Münster,


    wir sind nahe Nürnberg. Momentan ist schon eine gewisse Trachtlücke nach dem Bombenfrühling hier. Und das Wetter war auch mäßig, ja.


    Wir haben zwei Varianten gemacht:

    Einmal Brutwabe am Rand, dann leere MW dann Futterwabe.

    Und einmal Zwei leere MW am Rand, BW, MW, FW. zum offenen Raum jeweils mit Trennschied beendet.


    Das Muttervolk steht im Verein, ca. 8km entfernt.


    Bislang nur mittels Futterwabe gefüttert. Diese waren in den zwei älteren Ablegern schon gut geleert, aber je noch geschätzt ca. 500g drin. Bei der letzten Durchsicht haben wir in diese (älteren) Ableger dann Flüssigfutter in einem leeren Tetrapack weit vom Flugloch entfernt nachgefüttert aufgrund des Wetters / Tracht damit sie nun mit den neuen Königinnen und Brut kräftig machen können.


    Alle Ableger-Fluglöcher sind ca. 1x1cm groß.


    VG

    Michael

    Liebe Forummitglieder,

    ich möchte mich bzw. uns kurz vorstellen, meine Frau und ich haben vor kurzem mit eigenen Ablegern begonnen, nachdem wir im örtlichen Imkerverein seit gut einem Jahr mithelfen, wo es uns möglich ist. Den Anfänger-Imkerkurs für dieses Jahr, der aus bekannten Gründen leider nicht stattfinden konnte holen wir nächstes Jahr nach. Dadurch dass wir aber schon letztes Jahr immer wieder dabeisein konnten, mithelfen konnten und auch einen geduldigen Imkerpaten haben trauten wir es uns denoch zu, bereits mit Ablegern zu beginnen. Wir imkern in Liebigbeuten. Die Ableger sind auch bereits in den "großen" Beuten, aber mit einem Trennschied verkleinert. Ob das nötig gewesen wärre wissen wir nicht, wie so oft gibt es unterschiedliche Meinungen. Wir dachten, damit sie es warm halten können (v.a. vor den Eisheiligen) trenten wir es kleiner ab.

    Unsere ersten beiden 1-Waben-Brutableger plus je eine Futterwabe holten wir von einem Vereinsmitglied am 01.05. ab. Die gedeihen prächtig und bei einem konnten wir sogar schon schon eine neue Königin entdecken.

    Nun ergab es sich, dass wir letzten Samstag am 23.05. nochmals zwei solcher Ableger bekommen konnten.


    Sie stehen alle vier bei uns im Garten, die zwei "alten" Ableger je auf einem Gestell und in 2m Abstand die zwei neu gebildeten Ableger. Bereits am ersten Tag war viel Flugverkehr vor den neuen, was uns eher freute, dass sie so mobil schienen.

    Doch schon zwei Tage später lagen viele tote Bienen vor den Beuten der beiden neuen Ableger, manche kletterten sehr träge heraus und fielen oft vom Flugbrett. Gestern waren wir dann doch besorgt und guckten mal rein: Kaum welche saßen noch auf den Waben, viele saßen Träge auf den Oberträgern und die Futterwaben waren in beiden Ablegern fast ganz leer.

    Da war uns klar: Ausgeräubert :-(


    Dass man Ableger nicht zu Wirtschaftsvölkern stellt ist uns bekannt. Aber dass sie selbst nicht mit knapp vier Wochen alten Ablegern nebenan zurecht kommen, daran dachten wir nicht. Die Fluglöcher sind bei allen vier Ablegern natürlich minimal, ca. 1x1cm.


    Wie ist Eure Meinung dazu?

    War damit zu rechnen? Darf man sie wirklich nicht in die Nähe stellen?

    Sind weitere Fehler unsererseits denkbar? Wenn ja, was für Fragen habt Ihr evtl.?


    Habt Ihr weitere Fragen die zu hilfreichen Gedanken führen könnten? Nur zu ;-)

    Es wäre schön, wenn IN DIESEM Forum -entgegen mancher Auto- bzw. Wohnwagenforen- mehr Respekt und ein wirklich hilfreiches und gutes Klima herrscht. Bitte erspart uns daher Antworten die uns nicht helfen oder gar persönlich beleidigend sind. Auch Rechthaber, die beide dann in dem Tema hier hin-und-herstreiten suche ich eigentlich nicht.

    Danke schonmal vorab und VG

    Michael