Beiträge von Rudi_W

    Hallo!

    Ich denke, du willst durch dies Vorhaben unten mehr Brut erreichen und oben den futtervorrat lagern?!

    Das ist bei schweren Wintern natürlich gefährlich, weil das Volk auf dem Futter sitzt und im schlimmsten Falle die Kö auf leeren Waben erfriert. Ich würde daher dann ohne ASG einwintern und dies im FJ wieder einlegen. Tendenziell wäre es interessant zu wissen, wann du in 2019 die TBE gemacht hast zu 2020. Dies auf Anfang Juli zu legen denke ich, kann dir evtl stärkere Völker bringen, weil die Winterbienen dann gesünder ins Leben kommen. Je gesünder die Bienen in den Winter gehen desto stärker ist es 2021. Viele Bienen können die bis Weihnachten abgehen, die Quantität ist eher zweitrangig!

    Viel Erfolg, Rudi!

    Hallo.

    Hornet hat es meiner Meinung nach richtig erkannt und beschrieben. Insbesondere die Toleranz jedes einzelnen Teiles ergibt am Ende des ganzen Aufbaues, wie viel Platz nach oben und unten ist. Und da können locker ein paar Millimeter zusammen kommen. Aus meiner Sicht ist es das wichtigste, dass die Bienen großflächig hoch in den Brutraum kommen und nicht aus nur die Streifen in den Wabengassen reduziert sind.
    Ich glaube der Herr Heuvel hatte es ganz einfach mal erklärt. Für ein Kilo Honig müssen die Bienen ca 20000 mal den Nektar im HR abgeben. Brauchen sie dafür eine Sekunde länger als nötig, weil es einen Stau beim ASG gibt, so benötigen sie 5,5 Stunden länger für das Kilo Honig. Allein darum sollte jeder daran interessiert sein, freies Durchkommen zu gewährleisten!

    Ich habe jetzt bei meinen Segeberger umgestellt auf ein ASG mit Rahmen und richtigem Platz nach oben und unten und kann jetzt sagen: super, warum nicht eher Rudi...

    Viel besser!

    Viele Grüße, Rudi

    Ich hatte bis dato keinen freien Stand, wollte aber die Brutscheunen nicht zu meinen WV stellen. Da ich nur 2 Ableger hatte und diese als viel zu früh und viel zu klein erstellt habe, kamen sie mir gerade richtig, um so zum einen mit Karacho zum großen Volk zu expandieren und zum anderen, weil ich nur die 2 am Heimstand hatte...

    Ich habe festgestellt, dass sofort Harmonie war am Stand. Ganz ruhiges Einfliegen der geschlüpften Jungbienen. Es wurde sofort ein harmonisches Volk, trotz des "merkwürdigen" Aufbaues. Es gab keinen Wildbau in der untersten Zarge, obgleich die rammelvoll mit Bienen war. Das zufällig ein Buchweizenfeld in Blüte war und auch noch ein wenig honigte, spielte mir zusätzlich in die Karten, denke ich.

    Egal, ich bin von dieser Methode sehr angetan! Die Anleitung von@Kleingartendrohn ist auch top!!! Vielen Dank dafür :)

    Und die Tipps von Ralf Sester zum Vermehren aus Kunstschwarm NACH der Ernte werde ich nächste Saison einbauen. Aber einen kleinen Ableger durch Brutscheunen "pimpen" fand ich jetzt auch ziemlich gut...

    In Mini+ habe ich meine gekauften Kö's zum "auf Fahrt kommen" mit kleinen Kunstschwärmen gebildet nach der Honigernte und werde dann im September bei Bedarf die WV umweiseln!

    Hallo JaKi.

    Das habe ich dies Jahr so gemacht.

    1 Zarge 2 Waben und 1 MW und Schied mit der Königin. ASG und darüber 2 volle Zargen mit den BW aus den anderen Völkern. Oben drauf 1 halbvollen HR als Futter und Platz für die Bienen.

    Dann schlüpfen lassen und nach 10 Tagen die beiden oberen BR Zargen aufgelöst. Dabei mit OS besprüht, Bienen in die 1 Zarge gefegt und unten von den 3 Waben die verdeckelten entnommen und mit den anderen entnommenen Waben eingeschmolzen. Den Rest unten mit MW aufgefüllt. Nachdem die 3 Wabe -ehemals die MW- verdeckelt war dies entnommen und 1 neue MW gegeben. Als letztes HR runter genommen und mit einer ersten Futtergabe 9 Liter 1:1 gefüttert.

    Habe das mit 2 Völkern gemacht und alles ging super!

    Die Kisten sind rammelvoll mit Bienen und sie haben ab dem ersten Tag als Einheit gearbeitet und noch Buchweizen gesammelt! Ich werde es nächstes Jahr wieder so machen, hat mir gut gefallen!!!

    Rudi.

    Hallo,

    funktioniert das auch mit den letztem HR, wo nur vereinzelt Honig drin ist? Ich habe 2 Zargen, da ist ca. je 6 kg drin über 10 Rähmchen. Die noch schleudern möchte ich eigentlich nicht. Kann ich die eindrücken und dann leer fressen lassen? Oder gibt es andere Tipps?

    Danke. Rudi.

    ?????

    Drei. Es heißt 'Die drei Fragezeichen'. Keine Ahnung, was Du damit zitieren willst?

    rase es sind 5 Fragezeichen und keine 3, somit brauche ich auch nichts zu zitieren

    Hallo rakoBeeGee,

    ich mach mir gleich in die Hose bei diesem gesamten Thread ^^. Kannst Du bitte noch was schreiben, "es sind 5 Fragezeichen...." ist das cool!!! Viel besser als Fernsehen heute...

    Hallo Ahrensburger,

    zuerst stellt sich die Frage, um wieviele Waben es insgesamt geht. Bei einer Zarge würde ich mir den Aufwand sparen, die Dinger in einen Sack und dann zur Müllhalde geben. Ansonsten kannst Du beschmuddelte und dreckige Waben bedenkenlos einschmelzen. Bei der gesamten Prozedur wird alles mehrfach sehr hoch erhitzt und das killt so ziemlich alles. Drohnenschnitt liegt ja auch schon mal länger rum und man schmilzt es ein.

    Ausschleudern habe ich noch nie gemacht, da sehe ich die Schleuder aber nicht für gemacht, denn es soll ja nur guter Honig da durch!

    Wenn die Waben zu voll sind mit Futter schmeiß ich sie weg, weil das Geschmodder nicht ohne ist. Im Schmelzer ist es dann auch etwas mühselig und ich nehme dann lieber das Fass und den Hockerkocher zum komplett auslösen.

    Meiner Meinung ist es immer Gesamtmengenabhängig...

    Viel Spaß dabei, steht mir auch noch bevor - aber erst bei schlechtem Wetter - sonst ist ramba-zamba da die Damen aktuell alles riechen und haben wollen, was Nahrung bedeuten könnte...

    Rudi

    Richtig guten Wabenhonig bekommst Du eigentlich nur aus der Heide. Er lässt sich dann vom Stück schneiden und die Waben laufen nicht aus danach. Da ist der Preis gerechfertigt, da die Bienen sich richtig abackern und die Wabe komplett gebaut, gefüllt und verdeckelt werden muß und dann komplett an den Kunden geht.

    Obwohl 60 Euro ist schon happig, 30-40 Euro das Kilo finde ich angemessen und halte es so.

    Die Vorbereitung mit ganz schmalen Anfangsstreifen, das Verpacken, die Mühe und die Verluste der Bienen, das alles sind Argumente. Dann der so komplett andere Geschmack und das Besondere "wie direkt aus dem Bienenstock" zu naschen, das sollte an Argumenten reichen.

    Am Ende ist's eh Liebhaberhobig und oftmals kann man es auf Vorbestellung produzieren, wenn es nicht das Haupterzeugnis ist...

    Viel Erfolg, Rudi!

    Hallo Flotzo,

    wenn Du den Kollegen gut kennst, bei seinen Bienen schon einmal warst und die Arbeitsweise kennst, die er anwandte, dann kann ich mir vorstellen, dass Du die Sachen übernehmen und verwenden kannst - auch die alten Rähmchen. Bei den Honigwaben würde ich einfach alle einzeln durchsehen und dann entscheiden.

    Besteht auch nur irgendein Zweifel oder Du hast ein komisches Gefühl, dann würde ich entweder gar nichts nehmen von den Sachen oder alles desinfizieren. Nur die Beuten reinigen reicht dann nicht. Auch Stockmeißel und alles, was an den Bienen war, sollte dann gereinigt werden.

    Da es hier ja anscheinend bei den Waben mit Honig nur um 1 Zarge geht, würde ich die Dinger einfach entsorgen, so wie sie sind!

    Viel Erfolg, Rudi.

    Bezüglich Beespace taugen meiner Meinung nach beide Modelle nicht. Bei den Styropor M+ ist das Flugloch eine merkwürdige Lösung. Ich klebe die immer zu und schneide in den Boden ein längliches Flugloch hinein. Ich glaube aber, dass die Dämmung der Styroporbeuten hier besser ist. Will man Völker darin über den Winter bringen, so würde ich auf Styropor oder PU gehen.

    Ich nutze die Minis aktuell, um die Jungköniginnen auf Legeleistung zu bringen und um sie vorab zu bewerten. Das finde ich hilfreich. Außerdem kann man an den kleinen Völkern prima üben, auch ohne Schutz zu imkern. Es ist allgemein etwas ruhiger am Kasten...

    Zurück zur Frage: Styropor würde ich nehmen.

    Viele Grüße, Rudi.

    Die Frage "zu spät" oder "spät dran" ist ja aber nun hier auch wurscht. Da wo er steht, steht er nun einmal, oder?! Ich denke, dass er mit beherzten Schritten noch gut klar kommt, um lebende Völker im Frühjahr in den Kisten zu haben! Aber egal wie, es muß dann jetzt auch losgehen.

    Also, Geissbock, Du hast Lektürevorschläge und ne Menge Tipps, jetzt mach Schub und berichte mal, wie es klappt!

    Bee forward :) Rudi.

    Hallo Geissbock.

    Du hast Dich ja nun schon mal an das Imkern gemacht und Bienen stehen, obwohl Deine Basis an Wissen noch recht überschaubar scheint. Ich glaube, dass es eine sehr gute Idee wäre, wenn Du versuchst, einen Menschen bei Dir in der Nähe zu finden, dem Du zuschauen kannst und der Dich bei den jetzt anstehenden Vorbereitungen für den Winter unterstützt. Jetzt ist noch ein bisschen Zeit, aber es wird nun auch Zeit, damit noch alles einigermaßen gut über die Runden geht.

    rase hat es so schön beschrieben: "ich dachte, ich hätte noch Zeit..." haste aber nich...

    Viel Spaß mit den Bienen, Rudi.

    Hallo Waldi!

    Wenn kein Wald mehr kommt ist die Saison doch eh vorüber. Dann solltest du nun die Varroabehandlung im Blick haben und tätig werden. Ich würde eine TBE jetzt durchführen und in dem Zuge, falls gewünscht, machst du aus dem Volk 2 Völker. Warte nicht mehr zu lange, die Tage werden merklich kürzer, mit dem Stiften wird es schneller abnehmen als du denkst,

    Viele Grüße, Rudi