Beiträge von kirill_k

    (...), aber Du hat einen feinsteifen Honig mit einem appetitlichen Orange-Ton.

    Kommt auf die Temperatur an beim rühren. Bei 9°c wird der fast weiß ;)

    da hätte ich wieder eine Frage zur einer Variante des Rührers ohne Kühlung. Taugen da was die sogenannnten Beka Kapilarrohrmatten? Könnten die eine Abhilfe schaffen, um die Temperatur etwas zu senken? Gibt es hier bereits Erfahrungen dazu?

    Ich verstehe nicht ganz, wo man den Vorgang mit dem Melitherm sparen kann...

    Siehe hier:

    Sparen kannst Du Dir das Erwärmen, um ihn in den Melitherm zu bekommen, da reicht rühren.

    Du kannst Dir einmal ERWÄRMEN sparen, nicht den Melitherm. Musst ihn ja aus dem Eimer in den Melitherm oder das Spitzsieb bekommen und willst vielleicht nicht alle Kristalle erst am Schluss quasi "trocken" im Sieb haben, oder?

    Jetzt habe ich es verstanden, alles klar! Danke! Ich probiere es in einer Woche aus, bin sehr gespannt auf das Ergebnis ;)

    Sparen kannst Du Dir das Erwärmen, um ihn in den Melitherm zu bekommen, da reicht rühren.

    Spitzsieb oder Melitherm und rühren, dann ist es aus mit dem Pudding und der Transparenz, aber Du hat einen feinsteifen Honig mit einem appetitlichen Orange-Ton.

    Hallo HaroldBerlin, das heißt auch mit Linde Melitherm und dann rühren führt zum besseren Ergebnis, korrekt? Und wenn ich den "Lindenpudding" direkt rühre ohne Melitherm dann was kommt dabei raus? Ich verstehe nicht ganz, wo man den Vorgang mit dem Melitherm sparen kann...

    Sicher, dass der bis unten flüssig ist?
    Ich könnte wetten unten sind ziemlich grosse Kristalle drin. So wird jedenfalls mein Lindenhonig ohne eine Bearbeitung. Und dann hilft nur das zurücksetzten durch's Melitherm.

    Ich habe noch am 06.10 ein paar Kartons direkt flüssig in die Gläser abgefüllt bekommen, Linde war recht flüssig. Ich muss aber zugeben - ich habe vor ein paar Tagen ein paar Eimer aufgemacht und der gleiche Honig ist innerhalb von 2 Wochen schon viel dickflüssiger geworden. So wirst Du schon recht haben mit unten und vielen Kristallen. Mein Fazit - an Melitherm bzw. Heizsieb kommt man nicht vorbei...

    Vielen Dank für Eure Feedbacks. Mit dem Begriff "Dekristallisieren" ist alles klar, eigentlich wäre hier, wie richtig es @HaroldBerlin schreibt, der Begriff verflüssigen bzw. fließfähig machen. Eine andere Frage noch zum Rühren selbst. Ich bin in der Stadt und habe einiges an Lindenhonig. Der Honig ist in Hobbocks recht zäh, aber noch flüssig. Kann man diesen Honig direkt rühren ohne Melitherm "Reset" und dann impfen u.s.w. Was wird der Unterschied in der Konsistenz sein, wenn in den Rührer ein flüssiger Honig aus Meli kommt?

    Hallo zusammen,

    die Anschaffung eines Rührers mit Heizung steht an. Vielleicht wurde es schon hier im Thread erwähnt, aber braucht man einen Melitherm, wenn man die Heizung im Rührwerk hat? Zumindest die Beschreibung des Herstellers nennt das Gerät Rührwerk und Dekristallisator. Dass man die Heizung am Ende des Vorgangs kurz vor dem Abfüllen braucht wurde hier ausführlich beschrieben, aber zum Dekristallisieren zu Beginn? Danke für Eure Antworten und Tipps.

    Wie erhöht man die Wabenhonigmenge, ohne das das Brutnest verhonigt?

    Hallo WFLP, das ist ja schön, das es so gut läuft. Unser Wabenhonig ist auch sehr beliebt bei den Kunden (Raum Berlin), die auch eine solche Tradition kennen und sind bereit mehr dafür zu zahlen. Für Wabenhonig haben wir auch viele Vorbestellungen, so kann ich noch während der Saison die Anzahl der Rähmchen gut durchrechnen und ggf. aufsetzen.

    Ich habe mir extra für Dadant US extra schmale Holzkassetten herstellen lassen.

    IMG_5384.jpg

    Es dauert ein wenig, bis man es einsetzt, aber dann spart man Zeit beim Schleudern und ich kann in Kassetten direkt verkaufen und muss nicht was mit dem Messer ausschneiden (solch eine Technik ist möglich, finde ich aber 1. arbeitsintensiv 2. ästhetisch nicht sonderlich ansprechend.


    Aber jetzt zu Deiner Frage: ich empfehle ich das Video von Mike Palmer, was Besseres zur Wabenhonigproduktion ist mir nicht bekannt. Da gehts u.A. um Volkstärke, richtige Zeitpunkte usw., alles was man beachten müsste, damit es auch klappt.

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    Eine Bekannte hat mal Salbei in Honig aus meinem Honig gemacht. Vermutlich mit frischen Blättern. Der Salbei kam super raus aber der Honig war deutlich flüssiger und gärte nach einer Woche.

    Ich glaube der Punkt ist sowohl bei den Kräutern, als auch bei den Blüten der, dass sie getrocknet sein müssen, sonst steigt der Wassergehalt oder?

    Die Suche im Netz ergab diese Seite Holunderblütenhonig.

    (Kurzform: Holunderblüten mit dem Honig erwärmen, ggf. abseihen und abfüllen).

    Oder meintest Du die dunklen HolunderFRÜCHTE mit Blütenhonig?

    Wie toll! Vielen Dank! Ich denke das wäre genau das, was ich probiert habe, war eher das Erste. Keine Früchte, sondern Blüten. Vom Geschmack her war es ein klassischer cremiger Sommerhonig mit dezenter Holundernote. Fand ich sehr gut

    Kann sich das nicht jeder Honigesser selbst auf sein Honigbrötchen streuen. Als Imker bin ich für einen sauberen Honig. Verfälschungen des Geschmacks, nur des Profitwillens, ist nicht meine Baustelle. Wobei der Fragesteller wahrscheinlich nichts verkaufen will.


    Gruss

    Ulrich

    Ulrich, ich will nichts verkaufen und es geht nicht um den Profit, sondern um die Technologie und den Prozess. Ich habe schon einige Male auf diversen Wochenmärkten solche Gläser mit „Holunder Blütenhonig“ gesehen, eine totale Rarität ist es anscheinend nicht. Also manche Imker wissen wie es geht. Ein Imker, der so was auch anbietet, wollte das Rezept nicht verraten.

    Die Frage kann ich dir nicht beantworten.


    Du darfst das ganze aber auf keinen Fall mehr als Honig, sondern lediglich z.B. als Brotaufstrich verkaufen!


    Dabei gelten übrigens normalerweise auch andere Regeln bzgl. Steuer etc.

    vielen Dank, mich interessieren sie Steueraspekte in letzter Linie, mehr mehr interessant ist die Technologie selbst. Soweit ich weiß spielt immer der Wassergehalt eine gewisse Rolle bei diesen Mischungen, die dem Honig zugegeben werden. Bei Nüssen und z.B. Pinienkernen ist das der Fall, dass die sehr trocken sein müssen, um dann nicht im Honig zu gären. Wenn die Zutaten sind gefriergetrocknete Früchte ist es relativ klar, wie es weiter geht. Aber wie geht es mit Holunder? 🙄

    hallo zusammen, weiss jemand, wie z.B. die Sorte Holunder im Blütenhonig zubereitet wird? Habe mal so was gesehen und frage ich mich, wie es geht. Sicher nicht den Holundersaft mit Honig vermischen, das gärt ja in einem Monat. Übrigens, wie geht es mit dem Sanddorn und weiteren Früchten wie Himbeere? Werden sie getrocknet zum Honig dazugegeben? liebe Grüße und viele Dank!

    Ein paar Völker stammen von einem Bio-Imker, dessen Waben ich komplett eingeschmolzen habe und ein paar weitere vom konventionellen aus der Gegend, der aber einen sehr guten Ruf hat. Kann natürlich nicht wissen, wo die einkaufen und das Wachs herhaben. Ich habe mein Ranking auch, was die Bienen besser und schneller annehmen von Seip bis Hoedl. Das gelbe und rauchige Biowachs von Hoedl z.B. wird genauso gut ausgebaut wie etwas dünnere weiße MW von Seip. Die MW von anderen Herstellern habe ich auch ausprobiert. Um den Unterschied festzustellen müsste man einfach 1kg von den gegossenen einschmelzen und daraus mit der Mittelwandpresse die MW ziehen, dann kann man genau feststellen, ob es am Wachs selbst oder an der Handhabung der Mittelwandpresse und der Dicke der MW liegt.

    Die Mittelwandpresse, die ich habe, ist doch von Dir / Blauton! Zellmaß ist 5,4. Aus den Antworten oben und der Recherche im Forum werde ich beim nächsten Versuch auf die Temperatur achten ( die müsste etwas höher sein), ich müsste fester den Deckel drücken und großzügiger aufgießen. Auch an den Scharnieren habe ich etwas Luft nach unten, so dass die dünnere MW auch klappen sollte. Das heißt es könnte nur an der Ausrichtung liegen, das werde ich überprüfen. Letztes Mal ging es mit den dünneren nicht, ich habe dann eben dickere MW gepresst.