Beiträge von Effess

    Stillstand ist Rückschritt. Nur weil etwas 20 Jahre ist wie es ist, muss das noch lang nicht die beste Lösung sein.


    "Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen."


    Leider lese ich hier immer wieder von den Mauerbauern...

    Vielleicht finden die meisten es so, wie es ist auch gut. Veränderung, rein um der Veränderung willen, entspricht meiner Meinung nach nicht dem Windmühlen-Fortschritts-ich-bin-hipper-als-ihr-Szenario, dass Du hier rein wirfst...

    Wird sich ja in den Antworten in diesem Faden hier zeigen, wie die Mehrheit das sieht.


    Gruß,

    Friedrich

    und das VSH Label wirklich gerechtfertigt ist

    Und woran erkenne ich das? Bei Josef Koller kann man sich halt sicher sein, wenn man ein wenig recherchiert hat, aber wie finde ich das bei anderen potenziellen VSH-Angeboten heraus, ob das nur auf dem Ettikett steht oder auch wirklich drinnen ist?

    Hallo zusammen,

    ich war mir unschlüssig, ob ich das hier an den Faden anhänge oder an diesen hier, ggf. bitte verschieben.

    Da ich aufgrund fehlenden Biologiewissens das nicht einschätzen kann, stellt sich mir folgende Frage:


    Macht es nun Sinn bzw. hilft es der Verbreitung der potenziell varroaresistenteren Biene, wenn man als "normaler" Kleinimker nun jedes Jahr ein paar unbegattete F1 VSH z. B. von Josef Koller kauft, anstelle von den normalen Unbegatteten, die man sich sonst für seine Jungvölker/Wirtschaftsvölker holen würde?

    Oder ist das reines Glücksspiel, weil die entsprechend relevanten Gene einfach noch nicht so gefestigt in den Linien sind? Das man die dann begatteten Königinnen entsprechend prüfen muss meine ich damit nicht. Die Frage ist nur, ob das eine Möglichkeit ist langfristig das VSH Verhalten auch in den Landbienen zu etablieren.


    Sorry, wenn die Frage schon in einem der anderen 300 VSH Fäden beantwortet wurde, ich hab es nicht gefunden.


    Danke und Gruß,

    Friedrich

    Ich schiede am Wochenende; später könnte es zu spät sein, weil die einmal eingeschlagene Art und Weise, das Brutnest anzulegen, der Legerhythmus nicht mehr umkehrbar ist. Die Königin verzettelt sich im zu großen Brutraum und ist dann nicht rechtzeitig zurück, um die vorbereiteten Zellen zu bestiften, die dann mit Pollen und Honig zugekleistert...

    Wie groß ist denn bei deinen Bienen das Brutnest im Moment, dass es schon zu entgleiten droht?

    Ich komme seit Jahren ohne Zusetzkäfig aus. Also ich setze niemals irgend eine Queen in ein volles Volk mittels Zusetzkäfig. Seit dem wird mir sehr sehr sehr selten eiene Queen gekillt.

    Dabei verfahre ich"gaaanz genau" nach Bruder Adams Vorgehensweise.

    Schritt 1. Queen wenn versandt in einen Kunstschwarm bringen.

    wasgau immen Anfängerfrage hierzu:

    Wie stark/groß machst Du den Kunstschwarm, wenn das Ziel wirklich nur das Überbrücken von 3-4 Wochen bis zum Bringen in solide Eilage ist?

    Vom formalen Gesetzgeberischen Verfahren abgesehen, halte ich den Aufmerksamkeits Wert, für den eigentlichen Wert.

    Vielleicht schauen die Verwaltungsrichter, die noch im Verfahren gegen KME entscheiden werden,

    nach Signalen aus der Imkerschaft ?
    Vielleicht schauen diejenigen wissenschaftlichen Mitarbeiter der Bieneninstitute , die das Verfahren längst befürworten, nach Stimm gewaltigen Signalen aus der Imkerschaft ? :/

    Ich will jetzt nicht zu desillusionierend wirken aber:

    - der Aufmerksamkeitswert von diesen Online-Petitionen geht allgemein gegen Null, weil da eben auch jeder Quark in eine Petition gepackt wird.

    - die Verwaltungsrichter (falls es tatsäclich vor einem Verwaltungsgericht verhandelt wird) interessieren sich nicht dafür, was die Imker denken und fordern, sondern für die Rechtmäßigkeit eines Verfahrens anhand gegebener Gesetze und Verordnungen und ggf. für die Arbeit der einbezogenen Gutachter.

    - mit einer derart schlecht vorbereiteten und mit 3-4 Sätzen untermauerten Petition kann man sicherlich nicht auf stimmgewaltige Signale hoffen. Das wirkt sehr unprofessionell.

    Weil ich mit ein paar bekannten Imkern über Ablegerkisten gesprochen habe bin ich nun verwirrt...

    Ich benutze seit letztem Jahr 10er DD und daher hatte ich für mich beschlossen ab nun keine Ablegerkisten mehr zu benötigen, da 6 aufgerundet ja quasi auch 10 ist (und ernsthaft, weil ich den Sinn da echt nicht mehr sehe).

    Jetzt hat aber eben mir einer erzählt, dass er dennoch die 6er Ablegerkisten hat. Logische Gründe konnten aber nicht genannt werden, war eher so ein historisch gewachsener ist-halt-so-Zustand. Macht das noch jemand oder kann jemand Gründe nennen, weshalb das Sinn machen könnte? Ich geh ja immer davon aus, dass ich etwas übersehe...


    Danke und Gruß,

    Friedrich

    Moin Friedrich,

    unser Forenmitglied rase hat u. a. hier: Totale Brutentnahme einiges und detailliert was dazu gesagt, was auch mir sehr weiter geholfen hat.

    Grüsse Cuximker

    Danke, bereits gesehen. Insgesamt super hilfreich gewesen aber ich finde nicht (oder habe es übersehen/überhört), dass er explizit zu meinen Fragen viel gesagt hat. Aber ich hör es mir sicherheitshalber nochmal an... Kann ja nie schaden.

    Mich würde noch interessieren, was der Zweck dieser frühen TBE sein soll? Varroabehandlung, Ertragssteigerung, Umwohnen?


    Aus meiner Erfahrung habe ich für mich gedanklich die Fragen bereits beantwortet. Da ich diese Vorgehensweise allerdings in der Praxis noch nicht eingesetzt habe (und die Bienen immer für Überraschungen gut sind), halte ich mich hier bei der Beantwortung zurück. Da würde nur helfen: Versuch macht kluch!


    Grüße vom Apidät

    Ich befürchte, dass der Faden dadurch in die Richtung abdriftet, dass über die Gründe kontrovers diskutiert wird, wenn ich jetzt meine Gründe nenne. Hoffentlich bekomme ich dennoch ein paar Antworten zu meinen initialen Fragen...


    Meine Motivation für diesen Versuch/Plan:

    Sommertracht ist die letzten Jahre bei mir mau ausgefallen bzw. quasi entfallen. Mir ist klar, dass das nicht bedeutet, dass es dieses Jahr genauso sein wird aber gehen wir mal davon aus, dass die Frühtracht auch 2021 der Hauptteil bleibt, dann sehe ich dadurch eine gute Möglichkeit

    A) den Haupternteertrag zu steigern (siehe aber Frage 2) im Ausgansgpost),

    B) die Varroa frühzeitig niedrig zu halten,

    C) früh Ableger zu bilden, die sich bis zur Überwinterung stärker gestalten als bei Erstellung Mitte Juli,

    D) das Ganze mal auszuprobieren, denn wie Du sagst "Versuch macht kluch" und schaden kann es ja maximal meiner Ernte und nicht den Bienen und

    E) wegen Elternzeit und einmaliger Chance nicht in den bayerischen Schulferien in den Urlaub fahren zu müssen irgendwann zwischen Pfingst- und Sommerferien (Bayern) Sommerurlaub zu machen ohne Angst vor Schwärmen zu haben.


    Wie gesagt: Bitte trotzdem sehr gerne Eure Meinung zu den Ausgangsfragen schreiben.

    Gruß,

    Friedrich

    Hallo zusammen,

    ich plane dieses Jahr eine frühe TBE ca. 10-14 Tage vor Frühtracht-Ernte (bei mir in der Gegend Ende Mai, also TBE Mitte Mai). Mir ist bewusst, dass ich dann nicht mehr mit Spättracht rechnen sollte und ich habe schon diverse Fäden zu dem Thema hier gefunden und gelesen. Folgende Fragen konnte ich aber noch nicht ausreichend klären:


    1) Bei einer "normalen" späteren TBE würde ich den DD Kasten komplett mit Fangwabe und Mittelwänden auffüllen und nach ein paar Tagen ggf. 2-3 Waben wieder entfernen, wenn das neue Brutnest definiert ist. Mache ich das bei der frühen TBE genauso, habe ich Bedenken, dass sie mir wegen Volltracht relativ zügig den BR mit Honig vollklatschen. Dann doch lieber nur Fangwabe + 6 MW und hoffen, dass sie nicht wirr hinter dem Schied bauen? Ist der Wirrbau durch Fangwabe sowieso reduziert und eher ein Problem, wenn man ohne Fangwabe arbeitet?


    2) Bei einer "normalen" späteren TBE würde ich füttern. Das kann/muss ich mir ja hier sparen, weil (hoffentlich massenweise) HR drauf und Volltracht. Man liest ja, dass bei der Methode eher mehr Frühtracht geerntet werden kann, weil keine Brutpflege und mehr Konzentration auf Sammeln. Jedoch muss ja trotzdem erstmal das neue Wabenwerk ausgebaut werden. Wird der Energiebedarf hierfür wirklich durch den vermehrten Sammeleifer und die verminderten Brutpflege überkompensiert? Ich kann das irgendwie kaum glauben...


    3) Schwarmtrieb sollte dann ja erledigt sein. Merke ich aber in den Tagen/Wochen vor dem geplanten Termin, dass ein Volk reiselustig wird, kann ich das dann trotzdem noch durchziehen oder ist das in den Köpfen dann so verankert, dass der TBE-Plan nicht mehr klappen kann, weil die alte Königin dann trotzdem auszieht?


    Vielen Dank für Eure Meinungen und Rat.

    Schöne Grüße,

    Friedrich

    Die 10er Dadant haben den Beespace oben!

    NEIN! NEIN NEI......

    10er DD mit Pilzköpfen hat den BS unten!

    10er langstroth/DD (Zargtenhöhe)mit Hoffmann (warums das gibt versteh ich nich) hat den Beespace oben!

    Alle, bei gängigen Shops (Holtermann, Wagner,...) erhältlichen 10er Dadant-Systeme, die ich bisher gefunden habe, haben den Beespace oben.

    Ich verstehe Dein Argument, welches Du auch in irgendeinem anderen Faden erläutert hast aber dennoch haben die käuflich in der Breite erwerbaren 10er Dadant-Systeme Beespace oben.