Beiträge von Effess

    Ich finde es eigentlich recht charmant, die auf einer der beiden Seiten auszuschneiden, weil man so über das Loch ohne Probleme und Volköffnung Futterteig auflegen kann.

    Ich bete aber auch jedesmal, dass da nix durchsuppt, wenn ich Sirup gebe...

    Wie schneidest Du die aus? Mit einer Lochpfeife? Loch sollte vermutlich kreisrund und sehr exakt ausgeschnitten werden, damit dicht ist und der Stopfen fest sitzt und nicht verloren geht. Hat's schon mal durchgesuppt?


    Finde Futterteigauflegen auf Futterloch ohne Volköffnung auch sehr praktisch. Mach ich bei meinen hohen Innendeckeln so.

    Irgendwas passendes aus dem Nusskasten, Hammer, drunter Luft, ausreichend Schlagkraft.

    Hat bisher perfekt funktioniert.

    Es sollten schon 2 Wabengassen mit Bienen gefüllt sein und nimm ausgebaute Waben- sonst wird es kein Volk, bzw die Waben werden nie gebaut... (300gr. Bienen sollen 2 DD Waben bauen - Dein Ernst? ...)

    Ich erwarte ja gar nicht, dass die die Waben komplett bauen, wie gesagt nur zum begatten und in Eilage kommen. Im Apidea hätte ich ja auch nur Miniwabenfläche, die ja aber erstmal ausreicht.

    Mir geht es eben darum, dass ich kein neues Material bräuchte und aber auch nicht ewig viel Bienenmasse, denn die muss ja auch irgendwoher kommen.

    Wärmehaushalt im Styro-Stehrkasten könnte ja passen.

    Hallo zusammen,


    da ich nächstes Jahr ein paar (ca. 10) unbegattete Königinnen kaufen und bei mir standbegatten lassen will, ich aber überhaupt keine Lust habe mir MiniPlus, Apidea oder sonst noch irgendein weiteres System zuzulegen, liebäugele ich mit ganz simplen Begattungseinheiten im Standmaß (DD). Dazu hätte ich Stehr-6er-Kisten zur Verfügung.


    Jetzt meine eigentliche Frage: Kann ich hier auch einfach einen Kleinstkunstschwarm mit 200-300 g Bienen auf Anfangsstreifen von 2-3 DD-Bruträhmchen inkl. Futterteig einschlagen (wegen mir noch ein Styro-Schied) und die Begattung abwarten, also ähnlich, wie ich es in einem Apidea tun würde? Oder sind das für das Volumen einfach viel zu wenige Bienen und die ziehen dann von dannen oder die Begattungsergebnisse sind als "nicht so gut" zu erwarten?

    Ich würde die Kös dann nach erfolgreicher Begattung zum Umweiseln benötigen, die müssen also keine überwinterungsfähigen Völker aufbauen, sondern nur gut begattet werden und bis Oktober gut über die Runden kommen.

    Wenn das ginge wäre das logistisch einfach bei meiner Imkereigröße am elegantesten.


    Danke für Eure Einschätzungen.


    Gruß,

    Friedrich

    die Futterteiglöcher NIE ausschneiden,...

    Ich finde es eigentlich recht charmant, die auf einer der beiden Seiten auszuschneiden, weil man so über das Loch ohne Probleme und Volköffnung Futterteig auflegen kann.

    Ich bete aber auch jedesmal, dass da nix durchsuppt, wenn ich Sirup gebe...

    Also schon mal danke an alle Schreibenden.

    Ich verwende den Nicot-Fütterer in normaler Position mit Leerzarge drunter als Bienenflucht und das funktioniert passabel bis gut bzw. ist dabei das Problem weder beim Fluchten vor Schleuderung, als auch beim Ausschlecken-Lassen (hier lasse ich 2-3 Tage ein Spundloch offen, verschließe das dann und warte noch 2 Tage, dann sind normalerweise weitstgehend alle unten) noch nie aufgetreten.

    Ihr vermutet, dass die Bienen bei Schieflage dann den Abstieg im Zentralsteg nicht mehr finden, weil sie dazu ein paar Grad bergauf krabbeln müssten, korrekt?

    Ich messe mal nach, ob sich mein Stand geneigt hat aber dramatisch schief kann es nicht sein. und ist auch erstmalig aufgetreten, obwohl schon mehrmals damit gefluchtet wurde.

    Hallo zusammen,

    da ich mir auf folgendes keinen Reim machen kann, würde ich mich über Input freuen:

    Gestern abend habe ich die HR, die ich nach dem Schleudern zum Ausschlecken auf 3 Völkern gestellt hatte abgeräumt. Dabei fiel mir auf, dass bei jedem Volk 100-300 Bienen tot im Nicot-Fütterer lagen, den ich auch als Bienenflucht einsetze. In den Völkern unten im BR steppt aber der Bien, also viele, viele lebende Bienen und keine Toten am Boden oder so. Durchgänge bei den Nicot-Futterzargen sind auch offen, kann also nicht sein, dass die nicht wieder runter konnten oder so.

    Hat jemand eine Idee, was der Grund sein könnte?

    Beim ersten Volk dachte ich noch, ich hätte evtl oben irgendwo eine Lücke gelassen und an Räubereikämpfe im Fütterer. Aber bei 3 Völkern kann mir das nicht parallel passiert sein.

    Wegen einsetzender Dunkelheit konnte ich unten nicht wirklich nachsehen, sondern eben nur noch sehen, dass der Rest des Volkes noch lebt.

    Vor dem Flugloch keine toten Bienen.

    Futter müsste nach Futterstoß beim Schleudern/HR-holen auch vorhanden sein.

    Durch TBE Anfang Juni sollte das Varroa-Level jetzt noch nicht überkritisch gewesen sein (vermute ich).

    Evtl hatten die Alten und Kranken keine Lust zum Sterben abzufliegen und wollten lieber im Nicot-Fütterer verenden...

    Ich bin eher ratlos...


    Danke für Eure Ideen,

    Friedrich

    So, jetzt nachdem ein wenig Zeit ins Land gegangen ist mein Folgebericht:


    Der Honig ist jetzt wesentlich streichfähiger als noch vor 2.5 Wochen.

    Es scheint also bei Lagerung um die 20°C nach der Zeit im Kühlschrank, der vollständigen Kristallisation und Erwärmung auf Zimmertemperatur noch irgendetwas im Honig zu passieren, was die Streichfähigkeit positiv beeinflusst.

    Insofern hat die Methode sehr gut geklappt und man muss dem Honig nur einfach ein wenig mehr Ruhezeit gönnen, bevor man ihn isst.


    Gruß,

    Friedrich

    Ich will den Faden eigentlich nicht direkt im ersten Beitrag vom angedachten Weg ablenken aber kann mich nicht zurückhalten ;) :

    1) sieht toll aus das Produkt!

    2) Hast Du einen Link zu dem verwendeten System oder ist das eine Eigenentwicklung?


    Danke und Gruß,

    Friedrich

    Kann mir das mit dem Meli-Einfluß schlecht vorstellen. Wenn dann müsstest Du ja eher direkt nach dem Schleudern schon mehr Kristalle drinnen haben, zumindest, wenn der Meli so funktioniert, wie ich das verstanden habe.

    Start-Temperatur beim Impfen vielleicht? Aber das sollte auch eher Einfluss auf die Größe und Menge der Impfkristalle und der resultierenden Kristallgröße haben, als auf das anschließende Cremigkeitsverhalten, oder?


    Ich warte mal ab und berichte in ein paar Wochen nochmal.


    Gruß,

    Friedrich

    Da er unter makroskopischen Gesichtspunkten schon durchkristallisiert war,

    Woran hat Du das festgestellt?

    Bei mir verlief die Kristalllisation über trüb zu glasig trüb und dann zu opak. Wenn ich nicht weiß, welche Farbe der Honig letztlich haben wird, ist das schwer einzuschätzen.

    Honig nach 4 Tagen hellweiß, bei Probeglas nach 7 Tagen mit Messer bis zur Mitte vorgearbeitet, dabei homogene Struktur und Farbigkeit ohne fließfähige/flüssige Stellen vorgefunden. Zungengefühl überall identisch. Wie gesagt makroskopisch betrachtet. Daraus dann geschlossen, dass er durchkristallisiert ist und daher nach 8 Tagen rausgenommen.

    Ist jetzt sicher nicht der Weisheit letzer Schluss aber erschien mir eben so, als ob sich da nix mehr tun kann.

    War das ein Fehler und es passiert trotz vollständiger Durchkristallisation noch etwas bei längerem Kühlstellen, was mir die Streichfähigkeit perfektioniert hätte?

    Ich habe auch wieder Versuche am Laufen: Bei meiner Frühtracht wurde der Honig, den ich früher aus der Kühlung genommen habe, sandig. Die Empfehlung lautet also: Warten, bis er ganz kristalllisiert ist.

    Honig der nicht aufgetaut wurde, wird zudem regelmäßig steifer als aufgetauter.

    Ok, war unaufgetaut, nach dem Klären noch zähflüssig einmal durch Meli für Feinsiebung, das könnte dann schon ein Grund sein.

    Da er unter makroskopischen Gesichtspunkten schon durchkristallisiert war, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass längeres Kühlen da noch etwas ändert. Oder wird die Cremigkeit erst durch die allerletzte Wachstumsschicht auf mikroskopischer Ebene definiert? Würde aber meiner Erfahrung mit "klassischem" Rühren widersprechen, weil der Honig da ja vorher schon cremig wirkt, auch wenn er noch nicht ganz "durch" ist, oder?


    also nicht wie Nutella-feinsteif-wie-auch-immer-man-es-nennen-will.

    Nutella ist wahrscheintlich kein guter Vergleich, weil hier die Temperatur für die Steifheit eine viel größere Rolle spielt als bei Honig. Die Frage wäre also: Nutella aus dem Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur?

    Ist fester als Kühlschrank-Nutella also eben mir persönlich zu fest. Ich hatte, für meine normalen Verhältnisse, auch heuer sehr viel Raps im Honig. Das kann ihn auch fester machen, oder? Ich hatte die Kühlschrank-Methode aber als universell-gültig aufgefasst. Vielleicht ein Fehler.

    Meine diesjährige Erfahrung mit dem Rezept:

    Honig wird sehr schön feinkristallin, wie der Impfhonig auch. Streichfähigkeit suboptimal. Kein Beton aber einen Tick zu hart, also nicht wie Nutella-feinsteif-wie-auch-immer-man-es-nennen-will.


    Exaktes Vorgehen:

    Frühtrachthonig mit hohem Rapsanteil (17-18% im Eimer), Meli, 1 Tag abkühlen lassen, nochmal ein wenig abschöpfen, Impfen mit ca. 750 g auf ca. 20 kg, Abfüllen, 6°C Kühlschrank. Honig war dann nach 4 Tagen schon komplett durchkristallisiert, Farbe sehr hell und weißlich.

    Hab ihn dann nach 8 Tagen aus der Kühlung.


    War das ein Fehler und es passiert trotz vollständiger Durchkristallisation noch etwas bei längerem Kühlstellen, was mir die Streichfähigkeit perfektioniert hätte?


    Zu wenig Impfhonig? Aber die Kristallgröße passt meiner Meinung nach.


    Abwarten und der Enzymabbau macht den noch weicher?


    Schmecken tut er und noch hat sich kein Kunde beschwert aber er genügt meinen eigenen Cremigkeitsansprüchen nicht.


    Danke und Gruß,

    Friedrich