Beiträge von JaKi

    Hallo, ich hänge mich hier Mal ran. Ich war gerade im Siegerland Wachs umarbeiten lassen. Der hatte auch Brutfreiheit, weil alle Larven abgestorben waren. Die haben auf den Käferfläschen giftige Pollen gesammelt. Kirchhain hat gemeint es sei Varroa. Er hat aus eigener Tasche eine Pollenuntersuchung und Honiguntersuchung bezahlt, der Pollen und der eingetragene Nektar waren giftig. Er hat im September 80 Völker verkunstschwarmt und ist aus dem Siegerland abgewandert. Die Völker haben sich erholt, die Brut scheinen sind eingegangen.....

    Eins der bösen Pflanzen war Wasserdost, die anderen habe ich vergessen.

    Ich glaube ihm und bin jetzt natürlich nicht glücklich.

    Bis bald

    Marcus

    Oha, ich hoffe die Völker kommen durch. Was sind Käferfläschen?

    Was hat das mit den zu tun, was ich gesagt habe?

    Ich vermute halt, hier geht es nur um die Finanzierung der Eichämter, das sind schließlich enorme Summen, die regelmäßig daher kommen, auf die wird das System wohl kaum verzichten, egal wie sinnfrei es in der Praxis ist.

    Ja, daran habe ich auch schon gedacht. Die Nummer mit dem Urkilo in Frankreich und den Kopien ist ja auch nicht ganz günstig.

    Falls das wirklich so ist, hätte ich mir aber trotzdem gewünscht, dass man diese Kosten auf alle Bürger umlegt.

    Weiß jemand, was das mit der Pflicht zu geeichten Waagen soll und warum nicht einfach nur die gefüllten Gläser nachgewogen werden?

    Zusätzlich werden die M+ mit einem Gurt gesichert, die sind sonst so kippelig mit 3 oder 4 Zargen.

    Mache das meistens nach dem ersten Stürmchen, wenn ich wieder die "besorgte" Standrunde gefahren bin wie jetzt am Freitag.

    Dass das zu einem anderen Zeitpunkt klüger wäre, braucht dir ja keiner zu sagen 😂

    Man müsst mal nachlesen, was Radtke genau mit „Reduzierung im x %“ gemeint hat. Er hat die Völker nach der Behandlung nicht abgetötet, um die Milben zu zählen, sondern Ameisensäure drauf gestellt. Ich meine zwischen der Brutentnahme und der Ameisensäurebehandlung war einiges an Zeit und vielleicht hat er sich auf diesen Zeitpunkt bezogen. Im Sinne von „die Versuchsvölker hatten X % weniger Milbenfall, als die Kontrollvölker“.

    Radtke berichtet in „Einfluss der Brutentnahme der Honigbiene auf ihre Leistung und Varroa-Parasitierung“ auf S.194 in Tabelle (ohne Nummer) unter anderem für folgende Maßnahmen folgende Varroa Reduzierungen:


    1malige vollständige Entnahme der verdeckelten Brut: -51 %

    3malige partielle Entnahme der verdeckelten Brut: -50 %

    2 malige Entnahme der verdeckelten Brut mit Rückvereinigung eines sanierten Ablegers: -80 % in 2001 und -78 % in 2002


    Leider berichtet er nicht über totale Brutentnahmen.

    Das Risiko hast du aber bei allen möglichen Behandlungsmethoden.


    Wenn du z.B. eine TBE machst und dann aufgrund von Krankheit die Fangwabe nicht entnimmst, wird es auch mängelbehaftet.

    Nein, das ist nicht das selbe Risiko. Die Fangwabe drin lassen ist ein Anwenderfehler. Darauf hat man einen Einfluss. Wenn Milben nicht getötet werden weil sie im Futtersaft abtauchen, ist das kein Anwenderfehler und man kann auch nichts dagegen tun.

    Im Übrigen kann man auch Läuse UND Flöhe haben. Man kann zum Beispiel eine weniger wirksame Behandlung verwenden UND dabei etwas falsch machen, weil man krank ist.

    Wow, endlich mal eine verständliche Erklärung für so ein Behandlungsschema, vielen Dank, Bernd

    Radtke hat in seiner Dissertation untersucht, was (teilweise) Brutentnahmen für Einflüsse auf die Varroa haben, allerdings ohne Oxalsäure. Wenn es dich trotzdem interessiert, suche ich mal ein paar interessante Punkte raus.