Beiträge von JaKi

    Im Eifer des Gefechts holt er aus einer Zarge à 10 Waben auch 180kg Honig ;).

    Oder konstatiert, dass man als Hobby/Standimker mit durchschnittlich 30kg pro Volk und Jahr 25,- € fürs Glas nehmen müsste, wenn man die Kosten für ein Volk über 10 Jahre betrachtet (er geht von 2500 - 3000 € aus) wieder einspielen wollte.

    Selbst wenn ich mich verhört habe und er vom Kilopreis sprach, sagt mein Taschenrechner da etwas anderes (10€/kg als break even oder wie das heißt).

    danke fürs nachrechnen, das kam mir beim hören auch schon komisch vor. Und ja, mich lässt das an seinen restlichen Aussagen auch zweifeln

    Punkt vier gefällt mir am besten 😂


    Die konventionellen Landwirte in meiner Firma halten von Kupfer nicht viel. Außerdem meinen sie, dass man mit Bio nie die ganze Welt ernähren könnte.

    Die Frage warum Bienen dunkles Wabenwerk bevorzugen, scheint mir nahezulegen, dass sie selbst am Besten wissen was sie tun und wir sie daher gewähren lassen sollen.

    Aus meiner Erfahrung mit anderen Tieren weiß ich, dass Tiere öfters mal Dinge tun, die nicht gut für sie sind. Ich glaube dass man als Tierhalter dann eingreifen muss.

    Hallo Zusammen,


    meine Verlobte TeRo und ich haben dieses Jahr mit einem Paten verbracht und bei ihm 2 Wirtschaftsvölker betreut. Außerdem haben wir selbstständig einen eigenen Stand aufgebaut, mit Ablegern, einem gefangenen und einem gekauften Schwarm, einem Kunstschwarm in Miniplus und TBEs mit Brutscheunen. Alles in allem haben wir jetzt 12 Völker und zwei Miniplus eingewintert. Die meisten Kisten sind rappel voll. Außerdem haben wir jetzt einen zweiten Standplatz auf einer Obstwiese, außerhalb des Flugkreisen und einen dritten bei einem Kollegen im Garten im Flugkreis des ersten Stands. Zwei Völker kommen am Sonntag zur Obstwiese, zu meinem Kollegen kommen erst welche nächstes Jahr.


    Aktuell ist das Standmaß 12er DNM, überwintert auf einer Ganz- und einer Halbzarge. Wir werden DN Halbzargen als Honigräume verwenden.


    In 2021 würden wir gern folgendes erreichen:

    - lernen ca. 10 Wirtschaftsvölker an drei Ständen durch das Jahr zu betreuen, vor allem Schwarmkontrollen und Honigernte lernen

    - eine Ablegerwirtschaft nach Palmer aufbauen, um in Zukunft Verluste auszugleichen

    - Umstellung auf 10er Dadant, langfristig möchte ich auch DN führen, um Ableger zu verkaufen. Die Kisten passen aufeinander.

    - uns ist wichtig, stets das Gefühl zu haben, die Situation zu beherrschen


    keine Ziele:

    - Königinnenvermehrung und -zucht

    - kein Wandern

    - kein Fokus auf Vermarktung


    Dazu haben wir uns aktuell folgendes überlegt:


    0.) Am 1. März ist alle Ausrüstung fertig. Was ab Anfang Februar nicht mehr gebaut werden kann, wird gekauft.

    1.) Wenn sie sicher aus der Wintertraube sind und Pollen rein kommt, wird der 12er DN Brutraum geschiedet. Die Halbzarge wird untergesetzt und ein Absperrgitter eingelegt. Das Schied bleibt den Rest des Jahres so.

    2.) Zur Salweidenblüte kommt die hoffentlich leer getragene Halbzarge nach oben, als Honigraum. Falls sie nicht leer ist kommt sie weg und Mittelwände oben drauf. Zwei Völker kommen zu meinem Kollegen. Vielleicht sage ich ihm das aber auch ab, weil drei Stände zu viel werden.

    3.) Weitere Honigräume werden gegeben, sobald der obere angetragen ist. Der erste bleibt immer wo er ist, die anderen werden untergesetzt.

    4.) Für April / Mai möchte ich 10 Königinnen von einem Züchter haben. Die zwei Miniplus sind dann hoffentlich auf drei oder vier Zargen angewachsen. Die werden in einzelne Zargen aufgeteilt und bekommen die unbegatteten Königinnen. Für die übrigen Königinnen würde ich zwei Wabenableger in DN bilden. Behandlung im brutfreien Zustand. So haben wir während der Saison nur ein Standmaß.

    5.) Schwarmkontrolle lernen: Mittlere Brutwabe ziehen, Pollenwabe ziehen, Ausbau des HR bewerten und schätzen, wie schwarmtriebig sie sind. Dann alles abstoßen und durchschauen, ob wir Recht haben. Einmal pro Woche machen, dann kann man es auch mal schieben. Drohnenwabe gibt's eine halbe DN Wabe, kein Schneiden.

    6.) Begattung der Königinnen kontrollieren, erweitern oder auflösen

    7.) Honigernte mit Bienenfluchten und Makita 18 V Bläser. Geschleudert wird mit einer Radialschleuder in der Küche, entdeckelt mit einem Messer. Wir haben bis dahin aber nur normal ausgebaute Waben. Taugt das, oder kaufe ich lieber zwei Gabeln statt eine? Jetzt wo wir die Arbeitsspitzen mit mehreren Völkern durch haben, entscheiden wir, wie viele Wirtschaftsvölker wir nächstes Jahr führen möchten.

    8.) Zeitiges Abschleudern für TBE mit Zentrierwabe in Dadant-Kisten, Sprühbehandlung. Für die Brutsammler stoßen wir je eine Miniplus oder einen Ableger in die Dadant-Kiste und setzen die Brut woanders auf. Nach dem Abschleudern direkt füttern.

    9.) Die Miniplus die wir überwintern, bekommen entweder auch eine TBE oder Bayvarol. Lieber TBE.

    10.) Jetzt steht nur noch Dadant und Miniplus auf den Ständen.

    11.) Einfüttern auf Zielgewicht, Schwächlinge auflösen. 10 bis 20 "Wirtschaftsvölker" einwintern, vier oder sechs Ableger einwintern als Brutfabriken für nächstes Jahr, drei Reserveköniginnen in Miniplus.

    12.) Winterbehandlung.

    15.) Urlaub


    Was haltet ihr davon?