Beiträge von ImkereiWetzel

    So entstehen dann Deckel, Zargen und Böden - gerade bei den Böden (im Zandermaß gebaut nach den Hinweisen der Imkerei Bleise) spare ich locker 16..17€ (also eher 3..4€ statt 21€ pro Boden)
    Bei den Zargen ist der Faktor nicht ganz so gut, da liege ich eher bei 6..7€ (statt 21€ Zander) oder bei 7,50€ statt (27€ Zadant).
    Bienenfluchten werden aus den Resten gebaut... also quasi umsonst (ausser der 5mm Platte)
    Gekauft werden nur Blechdeckel, Rähmchen, Varroaschieber und Absperrgitter...

    Hast Du dann Deinen Stundenlohn und die Anschaffung der Maschinen vergessen? Oder wie große Stückzahlen baust Du?

    ch bau auch selbst und bei einigen Teilen spare ich mehr Geld pro Stunde, als ich bei meinem Ingenieursjob netto pro Stunde bekomme.

    Also, wenn ich die Materialkosten abziehe, würde das bei mir heißen das ich eine komplette Beute in 30 Minuten bauen müsste. Damit das funktioniert müsste ich sehr hohe Stückzahlen bauen...

    Ich weiss nicht, was du Stückzahlen nennst...
    Wenn ich Böden baue, dann sind es meistens direkt so 20 bis 30 Stück (schafft man an einem Samstag)
    Und bei den Zargen baue ich meistens so 40..50 Stück in einem Rutsch (Bei den Bruträumen eher so 20..30). Halt, was meine Platte so hergibt...

    Was soll die Rechnerei mit dem Stundenlohn? Wenn ich die Böden und Zargen baue - da verzichte ich in dem Moment ja nicht auf mein Gehalt. Es macht Spass, und ich mache es, statt wie andere vor dem Computer oder Fernseher zu hocken. Es gehört für mich zur Imkerei einfach dazu. Und gerade im Winter mache ich halt sowas. Und selbst wenn ich einen Tischlergesellenlohn dabei ansetze, komme ich noch bei einem ganz guten Ergebnis raus.
    Und ja, ich befinde mich an der Grenze zur Nebenerwerbsimkerei. Das heisst aber nicht, das ich mich um soetwas nicht im Winter kümmern kann. Da hast du dann auf einmal zwanzig Völker zuviel gemacht, und brauchst 40..60 neue Honigräume - soll ich jetzt 1000€ beim Imkerbedarf lassen, oder stelle mich zwei Tage in die Werkstatt und kann locker 2/3 dieses Invests sparen?

    Werkstatt ist schon länger als meine Imkerei vorhanden. Aber viel mehr als eine Kreissäge, Kappsäge und Akkuschrauber brauchts dafür ja nicht. Ich kann - etwas handwerkliches Geschick vorausgesetzt - jedem nur empfehlen sich damit auseinanderzusetzen.

    Mehr Völker braucht das Land - und das geht einfacher und preiswerter mit selbstgebauten Beuten ^^

    Ich baue auch "fast" alles selber, was sich meiner Meinung nach lohnt.
    Ich halte mich jedoch hierbei auch bei egal welcher Holzstärke immer an das "Innenmaß".

    So entstehen dann Deckel, Zargen und Böden - gerade bei den Böden (im Zandermaß gebaut nach den Hinweisen der Imkerei Bleise) spare ich locker 16..17€ (also eher 3..4€ statt 21€ pro Boden)
    Bei den Zargen ist der Faktor nicht ganz so gut, da liege ich eher bei 6..7€ (statt 21€ Zander) oder bei 7,50€ statt (27€ Zadant).
    Bienenfluchten werden aus den Resten gebaut... also quasi umsonst :-) (ausser der 5mm Platte)
    Gekauft werden nur Blechdeckel, Rähmchen, Varroaschieber und Absperrgitter...

    - Da macht die Völkervermehrung dann auch noch Spass - und tut nicht soo weh.

    Ich Dreh mal noch eine Schleife, auch wenn es gerade nicht zu Farbdiskussion passt. Meine Etiketten sind aktuell 200x60. Ich muss jetzt Neue bestellen und überlege, die ein bisschen kleiner zu machen. Was denkt ihr, was eine schöne Größe für ein umlaufendes Etikett ist?

    Naja, schwer zu sagen - da gibt es sicher viele unterschiedliche Meinungen.

    Ich habe mein Etikett nur so groß gemacht, wie es sein "muss".

    Ich persönlich lege Wert darauf das man den Produktinhalt noch sehen sollte (und wenn es nur für den Füllstand ist).
    Ich habe meine Etiketten jetzt auch nur deswegen etwas größer gemacht, da mein Einzelhändler gerne einen Barcode hätte, und da wollte ich keine Kompromisse eingehen, was das "restliche" Design betraf - Also etwas breiter gemacht (extra Barcodesklebis für den Glasboden wollte ich nicht)

    Hallo zusammen,

    ich bewahre gerne eine Rückstellprobe aus jeder Charge auf... und deswegen nenne ich bei meinem Honig auch nur ein MHD von einem Jahr. Jeder Kunde weiss, das er viel länger hält, aber frisch doch am leckersten ist.
    Da ich pro Eimer eine Charge bilde, wären das viele Rückstellproben, so laufe ich aber nicht Gefahr eine gesamte Ernte wegen einer Glasscherbe einstampfen zu müssen. Deswegen arbeite ich hier mit dem Tag im Datum. 1 -> erste Charge, 2. -> zweite Charge... und dann steht auf dem Glas halt 1. Juli 2021

    Ich kann Dir nur empfehlen, mit deinem Veterinär zu sprechen. Ruf ihn an, sprech mit Ihm. Schildere Ihm deine "geplante" Tätigkeit. Am besten macht man das, bevor man in Zeit und Geld investiert.
    Im Vet.-Amt sitzen auch nur Menschen und am besten lernst du sie vor einer Kontrolle kennen. Vor allem, wenn man sich eh Gedanken macht und einen Raum dazu passend einrichtet.

    Lad ihn doch mal ein und geht den Raum durch. Er hat sicherlich eine Menge Tipps parat. Besser vorher, als nachher :-)

    Ich persönlich kann auch nur von meinen aktuellen Erfahrungen aus dem Raum Aachen berichten... mein Kontrolleur kennt Metzgereien und Küchen. Aber keine Imkereien. Und ich Wahnsinniger fahre da mit Holzzargen in einen Hygienebereich und will das Schleudern? Eigentlich geht das ja gar nicht :-)

    Es könnte sein, das dein Kontrolleur die Waschgelegenheit zu weit entfernt findet. Er wird dich fragen, wie du dein Equipment reinigst. Und womit. Wie du gereinigte Werkzeuge lagerst. Und so weiter. Die Liste ist schier endlos, deshalb hier halt nur mein Tipp - Sprich mit ihm.

    Alles Gute und viel Erfolg. Von einem der das gerade auch durchmacht.

    Gruß aus der netten Voreifel

    Ein Honigschleuderraum ist eine "ständige Betriebsstätte" und daher weit strenger geregelt als eine "nichtständige", also z.B. die zum Schleudern umgeräumte Wohnküche. Da kommt es nicht auf die Völkerzahl oder Hobbygrenzen an, sondern allein auf die Zweckbestimmung dieses Raumes.

    Ich hatte ein Gespräch mit meinem Lebensmittelüberwachungsamt (Kreis Aachen) vor drei Wochen und hier war es für einen Schleuderraum gestattet (mit entsprechender Dokumentation) eine fallweise Hygiene zu nutzen, also im Grunde als nichtständige Betriebsstätte. Aber sowas ist sicherlich Ermessenssache des Prüfers. Bei mir ging es um Nutzung als Beutenlager im Winter.

    Moin zusammen,


    hier und da wurden einige Firmen erwähnt, welche in der Advents/Weihnachtszeit Rabatte anbieten (Adventskalender usw.).

    Mag mir jemand mal einen Tipp geben welche Firmen das machen?

    Ich bin da scheinbar durch meinen gut sortierten lokalen Händler noch nie in Kontakt mit gekommen.

    Kaufe wenig im Internet, aber jetzt stehen ein paar neue Geräte für die nächste Saison an.

    Fast jeder Drucker bietet auch stempelbares Papier an, ich habe genau ein solches, ansonsten hätte ich nicht diese große Anzahl Etiketten ordern können. Die Folien lassen sich zumeinst einfacher vom Glas ablösen, brauchen aber eine spezielle Stempelfarbe.

    Nun ja, als kleine hobbyimkerin mit 2 WV brauche ich max 50 Etiketten. Und mit der Auswahl die ich oben gefragt habe, bezahle ich pro Etikett knapp 1 Euro. Das finde ich schon teuer.

    OK. Dann lass mich dir kurz etwas Hintergrundinformationen geben.
    Du brauchst ein Etikett - weil du eine wunderschöne Idee hast, machst du eine nicht ganz rechteckige Form, entweder weil oben links in der Ecke noch eine Biene sitzt, die durch die äussere Form mit angezeigt werden soll, oder du hast vielleicht einfach nur einen Gewährverschluss mit "dran-designed".
    Dein Etikettendrucker erstellt dann nach deinem Aussenriss eine Stanzform. Du kannst so zwischen 50 und 100€ je nach verwendeten Maschinen dafür rechnen.
    Das verteilt sich bei mir natürlich auf die hohe Stückzahl und geht im Preis unter. Bei dir dominieren diese Kosten den Preis.
    Aber nochmal zu wirmachendruck. Ich hab deine Stückzahl mal auf zwei Trachten aufgeteilt, ich hoffe ja nicht das du mit zwei Völkern nur 25kg machst, sondern gehe eher von 50kg aus. Dann kaufst du die Etiketten ja nicht für ein Jahr sondern z.B. für zwei. Und schon bist du bei einer Stückzahl die sich sehen lassen kann. Probier mal aus, mit den Mengen zu spielen. Teilweise kostet die 3fache Menge an Etiketten nur ein paar Euro mehr (und nicht Faktor-3)

    Hier ein Beispiel (Lebensmittel Etikett, viereckig, auf Rolle)
    50 Stück -> €24,37
    100 Stück - €33,78
    200 Stück - €33,77

    400 Stück - €35,87

    Ich könnte das jetzt immer so weiter führen :-) irgendwann wird es dann doch ein wenig teurer, aber der Schritt von 100 auf 200 Stück ist witzig - ein Cent weniger statt mehr