Beiträge von ImkereiWetzel

    Ich habs bei mir in der Werkstatt so gelöst, in meinem Schleuderraum genauso (nur ist es da etwas sauberer :-) )

    DeckeWerkstatt.jpg


    Die sind relativ praktisch und gar nicht so teuer - bei meinem war auch direkt der Schlauch zum Kompressor dabei (nicht der Spiralschlauch)

    Schlagwort in den einschlägigen Läden ist "Hängeverteiler"

    Naja, aus den "guten Geller-Zander" habe ich auch schon gelernt... und bereits im ersten Jahr die gute Hohenheimer Einfachbeute gebaut. Du scheinst sehr schnell darin zu sein, Sachen dazu zu interpretieren, die man nicht geschrieben hat.
    Natürlich sehe ich die selbstgebauten genau wie du als unverkäuflich an, aber ganz ehrlich, was ist denn eine gebrauchte Zarge wert? Egal ob selbstgebaut, oder vom Imkerhandel?
    In meiner Imkerei, im laufenden Betrieb, ist sie Gold wert. Auf dem Gebrauchtmarkt kann ich sie nur verschenken. Aber ehrlich gesagt habe ich das nicht vor :-)


    Ich habe das Gefühl, du verdienst in deinem Hauptjob so viel, das du einfach über Geld nicht nachdenken musst. Sobald du jedoch über die Finanzierung nachdenken musst, kommen eventuell andere Lösungen in Betracht. Und wie schon einem anderen Beitrag geschrieben, gebaut wird bei mir nur von Oktober bis Februar ;-) und ich denke, das mein Fokus einigermaßen gut ist.

    Moin Apidät,


    ich möchte hier nochmal meine Beweggründe darlegen, bzw. wie es bei mir dazu gekommen ist...


    Mittlerweile sind es ein paar mehr Völker, aber zu Beginn waren meine Beweggründe wirklich ganz einfach.


    Geld!


    Ich konnte und wollte vor meiner Familie nicht vertreten, das ich das Ersparte für den Urlaub dazu verwende mein Hobby zu finanzieren. Ich hatte aber Pläne... im ersten Jahr habe ich 4 Beuten gekauft.

    Die guten Geller-Zander mit 9 Rähmchen Platz (komisches Format, hat aber den Vorteil, das 4 Völker genau auf eine Euro-Palette passen), im zweiten Jahr brauchte ich schon 10 neue Beuten (10 Böden, 20..30 Zargen) und da ich das Geld "nicht hatte", habe ich gebaut. Statt 2..3 Beuten konnte ich so 10 bauen. Einnahmen hatte ich leider keine aus dem Vorjahr, da die Völker eher vermehrt wurden und ich ein paar Probleme hatte (Anfängerfehler und leider auch black queen cell virus).
    Im darauf folgenden Jahr habe ich Material für TBE vorbereitet, sowie weitere 20 Beuten bauen müssen, einfach dem Wachstum geschuldet - in dem Jahr habe ich aber auch das erste Geld verdienen können, welches aber direkt re-investiert wurde, Beuten und Honigernteequipment.

    Im nächsten Jahr waren es dann nochmal 20 usw.


    Kurzum, ich glaube, wenn ich nicht selber gebaut hätte, wäre mir diese Wachstumsrate einfach nicht möglich gewesen, ohne Geld von anderen Dingen abzuziehen.


    Und ja, ich habe zu Beginn auch lustige Veränderungen an den Plänen vorgenommen, die mir zuerst sinnvoll erschienen, und später wieder geändert habe. z.B. habe ich an alle Böden ein Flugbrett fest installiert. Ist beim Wandern (auf dem Anhänger) relativ unpraktisch. Und? Nicht schlimm zum Glück, die werden einfach abgesägt, wenn sie turnusmäßig zur Kontrolle eh in die Werkstatt kommen.


    Gruß

    Marc

    Ich habe die gleiche Frage vor kurzem mal meinen Imkerei&Technik Kollegen in einer Facebookgruppe gestellt.
    Dort stellte sich auch sehr schnell eine Empfehlug für prebena heraus.

    Meine Frage:
    diese Tacker von prebena sind ja nicht so viel teurer als das Pendant von Güde&ChinaCo.
    Gibt es bei prebena auch so etwas wie bei Bosch (Grün & Blau)? Also unterschiedliche Qualitäten und wenn ich einen Prebena DRUCKLUFTNAGLER 2XR-J50 für 67€ kaufe, dann kann ich auch direkt einen chinesischen kaufen?

    Hmm. Ich hab nur diese Membran und es funktioniert eigentlich ganz gut. Leicht schräg ist es schon, aber alles noch im Rahmen.

    Und bzgl. "eng werden unter dem Flansch": Kannst doch den ganzen Kopf einfach etwas höher stellen?

    Wenn ich die Membran UND die Tülle montiere, habe ich den unguten Eindruck, das alles zu tief in den Pumpenkopf gedrückt wird und sich verformt. Der Edelstahlflansch, das Oval mit der großen Bohrung, liegt dann nicht mehr auf dem Pumpenkörper an, sondern hat noch Abstand... Unterhalb der Tülle ist genug Platz...

    Ah, ok - ne, da würde ich mal bei denen anrufen, und fragen ob das Sinn ergibt - wahrscheinlich ersetzt die Tülle den anderen Gummiauslass

    Unten angehängt unser aktuelles Projekt: wir bauen gerade eine neue Werkbank mit integriertem Frästisch (Lift für die Oberfräse). Aktuell sind wir schon etwas weiter als auf dem Foto zu sehen. Der Frästisch bekommt noch Führungsschienen für einen Längs- und Queranschlag, es wird ein Lochraster eingebohrt und eine Führungsschiene für die Tauchkreissäge angebracht. Die Fingerzinken werden am Frästisch angefertigt. Der Tisch ist zu großen Teilen aus massiver Buche gefertigt, die wir bei einem bekannten Schreiner besäumt, gehobelt und abgerichtet haben.

    Danach stehen noch eine Station für die Kappsäge und den Bohrständer auf dem Plan...

    Cooles Projekt - ich stand vor einigen Jahren auch vor der Entscheidung, Fräslift bauen, oder irgendwie anders lösen. Und da bin ich dann auf die Oberfräsen von triton aufmerksam geworden, die diese Mechanik im Grunde direkt eingebaut haben. Ich muss zum Feststellen/Arretieren zwar immer noch unter den Tisch greifen, aber ansonsten eine saubere, stabile Geschichte

    Hmm. Ich hab nur diese Membran und es funktioniert eigentlich ganz gut. Leicht schräg ist es schon, aber alles noch im Rahmen.

    Markier dir doch mal die Stelle an der es quasi nach "hinten" geht und drehe sie ein wenig nach vorne um zu testen ob das Problem "mitwandert".

    Und bzgl. "eng werden unter dem Flansch": Kannst doch den ganzen Kopf einfach etwas höher stellen?

    Es gibt zwei Arten von Rückschlagventilen - zum Einen eins, welches man am Schlauchende montieren kann, damit bei Stillstand kein Honig zurück ins Fass läuft und zum Anderen gibt es eins am Ausgang der Pumpe, welches eigentlich Honigabschneider heissen müsste.
    Man kann bei beiden Abfüllmaschinen einen kleinen Rücklauf nach Abfüllung eines Glases einstellen, welcher dafür sorgt, das der Honig nicht nachtropft. Zusammen mit der Rückschlagmembran am Auslass kannst du so ohne Sauerei am Glasrand von einem Glas zum nächsten fahren (beim Drehtisch) oder ein neues Glas unterstellen.

    So entstehen dann Deckel, Zargen und Böden - gerade bei den Böden (im Zandermaß gebaut nach den Hinweisen der Imkerei Bleise) spare ich locker 16..17€ (also eher 3..4€ statt 21€ pro Boden)
    Bei den Zargen ist der Faktor nicht ganz so gut, da liege ich eher bei 6..7€ (statt 21€ Zander) oder bei 7,50€ statt (27€ Zadant).
    Bienenfluchten werden aus den Resten gebaut... also quasi umsonst (ausser der 5mm Platte)
    Gekauft werden nur Blechdeckel, Rähmchen, Varroaschieber und Absperrgitter...

    Hast Du dann Deinen Stundenlohn und die Anschaffung der Maschinen vergessen? Oder wie große Stückzahlen baust Du?

    ch bau auch selbst und bei einigen Teilen spare ich mehr Geld pro Stunde, als ich bei meinem Ingenieursjob netto pro Stunde bekomme.

    Also, wenn ich die Materialkosten abziehe, würde das bei mir heißen das ich eine komplette Beute in 30 Minuten bauen müsste. Damit das funktioniert müsste ich sehr hohe Stückzahlen bauen...

    Ich weiss nicht, was du Stückzahlen nennst...
    Wenn ich Böden baue, dann sind es meistens direkt so 20 bis 30 Stück (schafft man an einem Samstag)
    Und bei den Zargen baue ich meistens so 40..50 Stück in einem Rutsch (Bei den Bruträumen eher so 20..30). Halt, was meine Platte so hergibt...

    Was soll die Rechnerei mit dem Stundenlohn? Wenn ich die Böden und Zargen baue - da verzichte ich in dem Moment ja nicht auf mein Gehalt. Es macht Spass, und ich mache es, statt wie andere vor dem Computer oder Fernseher zu hocken. Es gehört für mich zur Imkerei einfach dazu. Und gerade im Winter mache ich halt sowas. Und selbst wenn ich einen Tischlergesellenlohn dabei ansetze, komme ich noch bei einem ganz guten Ergebnis raus.
    Und ja, ich befinde mich an der Grenze zur Nebenerwerbsimkerei. Das heisst aber nicht, das ich mich um soetwas nicht im Winter kümmern kann. Da hast du dann auf einmal zwanzig Völker zuviel gemacht, und brauchst 40..60 neue Honigräume - soll ich jetzt 1000€ beim Imkerbedarf lassen, oder stelle mich zwei Tage in die Werkstatt und kann locker 2/3 dieses Invests sparen?

    Werkstatt ist schon länger als meine Imkerei vorhanden. Aber viel mehr als eine Kreissäge, Kappsäge und Akkuschrauber brauchts dafür ja nicht. Ich kann - etwas handwerkliches Geschick vorausgesetzt - jedem nur empfehlen sich damit auseinanderzusetzen.

    Mehr Völker braucht das Land - und das geht einfacher und preiswerter mit selbstgebauten Beuten ^^

    Ich baue auch "fast" alles selber, was sich meiner Meinung nach lohnt.
    Ich halte mich jedoch hierbei auch bei egal welcher Holzstärke immer an das "Innenmaß".

    So entstehen dann Deckel, Zargen und Böden - gerade bei den Böden (im Zandermaß gebaut nach den Hinweisen der Imkerei Bleise) spare ich locker 16..17€ (also eher 3..4€ statt 21€ pro Boden)
    Bei den Zargen ist der Faktor nicht ganz so gut, da liege ich eher bei 6..7€ (statt 21€ Zander) oder bei 7,50€ statt (27€ Zadant).
    Bienenfluchten werden aus den Resten gebaut... also quasi umsonst :-) (ausser der 5mm Platte)
    Gekauft werden nur Blechdeckel, Rähmchen, Varroaschieber und Absperrgitter...

    - Da macht die Völkervermehrung dann auch noch Spass - und tut nicht soo weh.