Beiträge von Hagakure

    Wieso sollte die Heterosis bei Standbegattung höher sein? In der Schweinezucht nimmt man auch reingezüchtete Vater- und Mutterlinien, um sie dann zu kreuzen. Je unterschiedlicher Vater/Väter und Mutter, je mehr Allele unterschiedlich sind, desto stärker wirkt Heterosis in der F1.


    Nach meiner Logik müssten schon lange voneinander getrennte Buckfast- und Carnica-Linien eine entsprechende Heterosis ergeben. Die Wahrscheinlichkeit bei einer Landrasse eher Buckfast-Gene/Allele zu haben, ist da meiner Meinung nach höher.


    Das Problem an der Sache hier ist doch: Man kann mit der F2 nicht mehr viel anfangen, weil der Kreuzungseffekt (nicht-additive Allelwirkung) verpufft ist. Der Nutzen der Reinzucht, die Kombinationseffekte (additive Allelwirkung) sind dann auch weg.

    Hallo!


    Da ich im nächsten Jahr nach Berlin bzw. den Stadtrand ziehe, stellt sich mir die Frage, an welcher Stelle ich die Bienen aufstelle:


    1. Direkt am Wohnbereich hätte ich im Umkreis von ca. 500 m Kleingärten und einen Friedhof. Ab 500 m gibt es dann fast nur noch Kiefermischwälder und Seen in alle Richtungen. Reicht dieses Gebiet um mit einer akzeptablen (Hobby-)Tracht zu rechnen? :/


    2. Der zweite Standort steht 40 min weit weg. Dafür erstreckt sich das das Wohngebiet mit Kleingärten über mehr als 2 km im Umkreis, das wäre sicherlich schöner für die Bienen, aber umständlicher für mich.


    Im Grunde reduziert sich meine Frage darauf, ob ein Umkreis von 500 m mit Kleingartentracht ausreicht um auf eine gewisse (Frühtracht-)Ernte hoffen zu können?! Oder ist das extrem Einzelfallabhängig?


    Viele Grüße

    der Fehler beginnt beim Ausschneiden- erst direkt an dem Tor die Brücken bündig mit dem Cutter abschneiden, dann erst die Rest-Brücken von der Zarge. Dann passen die Teile gut klemmend.

    Die Tore stecken dann IMMER an der Zarge, die Futterteiglöcher NIE ausschneiden, die Stöpsel kann man sammeln oder denen verkaufen, die sie ausgeschnitten und verloren haben.

    Honig-Wachs-Suppe, Wachssreste sollte man nicht füttern, wenn man nicht Aufstiege mühselig wieder freiputzen möchte.

    Ohne Deckelwachsschmelzer ist die Verfütterung aber der einzige Weg das noch zu nutzen, oder? Zumindest habe ich den Deckelwachs so halbwegs trocken bekommen. Gerade am Adam-Fütterer haben sie aber richtig verbaut, was schon nervt.


    Das ist die Crux, entweder man investiert in einen Schmelzer oder man kann nach der Fütterung putzen. X/

    Wenn ich sie ganz entnehme, packe ich sie in die Freiräume in der Mittelachse, das geht auch.

    Ich habe noch nicht ganz durchschaut, welchen Zweck die Stege im Fütter haben: Selbst wenn ich die kleinere Öffnung wähle, kommen Bienen unter ihnen durch. Soll das so?


    Sind meine Bienen zu klein oder die Stege nicht gut ausgestanzt, so dass sie zuviel Raum lassen? :/

    Ich kann mich auch nicht erinnern, dass Langlebigkeit (ungleich Vitalität) in der Zucht ein entscheidendes Merkmal ist, weil die Kühe viel früher „durch“ sind.

    Doch - ist es schon viele Jahre, da es eben für die Wirtschaftlichkeit so bedeutend ist. Beim Fleckvieh ist die Langlebigkeit aktuell mit 10% im Gesamtzuchtwert enthalten.

    Siehe hier:

    https://www.lfl.bayern.de/mam/…_gesamtzuchtwert_tab1.pdf

    Ok, Fleckvieh ist Zweinutzung und dann hat die Nutzungsdauer wahrscheinlich mehr Relevanz.

    Bei den Rinderzüchtern ist die Langlebigkeit = Nutzungsdauer ein stark gewichtetes Merkmal im Gesamtzuchtwert. 2 Jahre investiert der Landwirt in das Jungrind bis die Nutzung als Milchkuh beginnt. Da macht es dann wirtschaftlich einen entscheidenden Unterschied, ob die Kuh nur zwei Laktationen schafft oder 10.

    Für ein Bienenvolk müssten die Verhältnisse doch nicht soviel anders sein: DIe Energie für Wärme/Futter der Larvenaufzucht ist sehr hoch im Verhältnis zu zwei Wochen "Nutzungsdauer" als Flugbiene.

    D.h. es müsste schon einen Unterschied auch für die Honigleistung machen, ob die Kiste mit Bienen voll ist, weil die Königin sehr gut legt, oder ob die Kiste mit Bienen voll ist, weil die Bienen langlebiger sind.

    Woher kommt diese Erkenntnis? Soweit ich mich entsinne liegt das durchschnittliche Abgangsalter von Milchkühen in Deutschland bei 5 - 6 Jahren, sie schaffen in dieser Zeit durchschnittlich 3,5 Laktationen, was alles in allem miserabel ist, wenn man bedenkt, dass die Lebenserwartung von Kühen deutlich höher liegt.


    Ich kann mich auch nicht erinnern, dass Langlebigkeit (ungleich Vitalität) in der Zucht ein entscheidendes Merkmal ist, weil die Kühe viel früher „durch“ sind.

    Ich hab dieses Jahr zum ersten mal geerntet und das ohne Refraktometer. Da ich den Honig im Familien- und Freundeskreis nur verteilt habe, mit dem Hinweis ihn nicht ewig stehen zu lassen, kann ich damit leben.


    Im nächsten Jahr will ich den Honig verkaufen und dann möchte ich wissen, wie trocken er ist. Ich habe keine Lust mir den Ruf zu versauen, bevor ich ihn mir aufgebaut habe. Deshalb führt für mich kein Weg an einem Refraktometer vorbei.

    Hagakure, Heide ist allgemein die Bezeichnung für eine Landschaft in der die gemeine Besenheide wächst. Nur durch menschlichen Eingriff kann das Heidekraut größere geschlossen Flächen bilden wie in der Lüneburger Wacholderheide. In der Colbitz-Letzlinger Heide nur auf dem Truppenübungsplatz. Deshalb ist die Frage, wieviel Völker dürfen beieinander stehen ohne Ertragseinbuße. Ähnlich ist es im Lindenwald. Bei 1.000 Völker mit einem Flugradius von 3 km ergibt das eine Fläche von 1.800ha. Demnach wird das Potential der Heide m.E. nicht ausgenutzt. Anders ist es dort, wo die Heide im Wald nur auf Lichtungen wächst. Hier lohnt es in der Regel nicht. VG Jörg

    Mir ist bewusst, was die Heide ist, hab zumindest die Himmelpforter Heide schon durchquert! :)


    Ich habe die zweite Hälfte der Ausführung nicht zu 100 % verstanden, wieviel Völker können denn jetzt ohne Ertragseinbuße zusammenstehen oder war 1.000 die Antwort? :/