Beiträge von Hagakure

    Dann nimm doch gleich BR Rähmchen als HR? Sei konsequent, nur noch ein Rähmchenmaß im Betrieb. ;)

    Hast Du schon einmal ein DD BR Rähmchen versucht zu schleudern, diese Erfahrung brauchst Du nicht wirklich ;) ... - Aber ernsthaft, ich hatte mir wirklch auch überlegt 3/4 LS HR Rämchen zu verwenden, aber da ist mir das Gewicht dann doch zu hoch erschienen - ich habe es aber nicht getestet... :)

    Ich hatte nur noch nicht gehört bzw. mitbekommen, dass es das auch gibt.

    Ich bekomme grundsätzlich das was ich bestelle ;) - und in der Zwischenzeit gibt es sogar Händler die das anbieten... - übrigens, 159mm hoch ist 2/3 LS - also nicht wirklich selten was das Rähmchenmaß angeht....

    Ja, aber das Zargenformat ist doch sehr ungewöhnlich oder willst du das verneinen?

    aber bei 159mm bist du ja gewichtstechnisch auch wieder gut beladen. :/

    Glaubst Du wirklich das die 18mm viel Unterschied machen? Wenn Dein Volk 100kg Honig sammelt, dann musst Du über 100kg bewegen und bei 50 Völkern sind das dann über 5to. Ob sich die 100kg auf 4 Zargen verteilen, oder auf 5 Zargen ist mir dann auch schon egal vom Gewicht, aber von der Anzahl Zargen und Anzahl Rähmchen beim Schleudern, sind mir weniger Zargen lieber...

    Ich schätze mal, dass das ~3 bis 3,5 kg mehr sind pro Zarge, die mit dem unhandlicheren Quadrat bei mehr Völkern schon einen Unterschied machen.


    Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Ich hatte nur noch nicht gehört bzw. mitbekommen, dass es das auch gibt.

    Ralf Kolbe meint, dass sie v.a. bei schwächeren Völkern in der Frühjahrsentwicklung einen Unterschied machen können.

    Ich weiß gar nicht, warum du so salzig bist. In der Regel maße ich mir als Anfänger nicht an, meinungsstarke Berufsimker in ihrer Disziplin zu hinterfragen, aber in dem entsprechenden Faden waren nun mal Aussagen dabei, die - sachlich - nicht ganz nachzuvollziehen sind.


    Ich bin auch Anfänger und probiere mit beiden Systemen herum. Ich finde es schwierig, wenn da eine offensichtlich festgelegte Position offensiv vertreten wird, indem man ihr Attribute zuspricht bzw. anderen abspricht, die nicht gemessen werden können oder in der Form nicht existent sind.


    Bernhard sagt, dass er mit 4 - 7 Brutwaben durch die Saison geht, vielleicht ist das ja jetzt anders (damals setzte er das Schied ja auch noch relativ "spät" ;)). Gehen wir also von 4 - 7 Waben aus.


    1. Mehrertrag dank 90°-Versetzung


    Auch eine 10er kann mit 4 - 7 Brutwaben geführt werden. Welches biologische Phänomen ist es also, dass bei gleicher Masse an Bienen und Tracht, einen "Mehrertrag" (O-Ton) bei der 12er gegenüber der 10er auslöst. Was passiert in der 10er mit den Bienen, dass die den Honig nicht korrekt einlagern?


    Ok Bernhard hat Versuche gemacht, aber wie viele waren das? Klingt erstmal nach einer Behauptung.


    2. "Damit schafft man es auch mit kleinen Völkern einen guten Honigertrag zu generieren."


    Warum tritt dieses Phänomen nur in der 12er bzw. nur in Dadant auf? Auf der anderen Seite konnte ich nicht feststellen, dass ein kleines Volk den Honigraum in der 12er gleichmäßig ausbaute/befüllte, wie auch?


    3. "Die 10er ist wie Zander und Co. eine Quetschkiste"; dort muss man auch "erstmal die Rähmchen losbrechen"


    Wenn man mit 4 - 7 Waben durch die Saison geht, hat man auch in der 10er noch Platz zum schieben. Die 10er hat auch die Schiene, wieso sollte man da die Rähmchen losbrechen müssen? Die einzigen Zeiten, in denen es fummliger wird, ist die Einfütterung bzw. Durchsicht der Einfütterung und bei der Rähmchen-Entnahme im Frühjahr.


    4. Trommelraum


    Das ist wieder ein Punkt, wo ich nicht weiß, ob es wissenschaftich bewiesen ist, dass das "Ruhe" in den Brutraum bringt, ob Flugbienen der Königin "auf den Sack gehen" etc.pp. Ist das eine Meinung, hat das ein Bienenpapst mal postuliert oder ist es wissenschaftlich gar gemessen worden?


    Wieso lebt die Königin dadurch länger? Wo steht das und warum ist das so? Und wer behält die Königin bis zu ihrem möglichen Lebensende?


    5. XXL-Futtertasche


    Dafür kann man auf die 10er ohne Adapter den Nicot-Fütterer setzen, der so viele Vorteile hat, dass das eigentlich schon Grund genug ist die 10er zu nehmen. "Futter direkt am Bien" - ist das Fakt oder Meinung? Der Weg hoch ist doch nicht weiter, als in die Futtertasche zu steigen.


    6. Dickwaben


    Auch im 10er kannst du entgegen seiner Behauptung mit Dickwaben im Honigraum arbeiten.


    Der Rest zum Thema Honigraum fällt eigentlich komplett in einen Berufsimker-Talk (Wieviel Tonnen pro Anhänger Honig ernte ich? etc.) und hat gar nichts mit Anfängerthemen gemein.

    Bei einem nicht unerheblichen Teil der Aussagen befindet sich Bernhard meiner Meinung nach im Paulanergarten, weil gewisse Thesen weder logisch noch wissenschaftlich dokumentiert sind, manches mutet gar esoterisch an.


    Da wird die 10er zwanghaft schlechter gemacht als sie ist.

    Die vielen Beuten- und Rähmchenmaße in Deutschland machen es einem Anfänger leider wirklich nicht leicht. Dazu noch die Feinheiten Beespace oben oder unten, kurze und lange Rähmchenohren, mit und ohne Falz... =O Man muss sich praktisch immer auf einen Hersteller festlegen, weil fast nichts kompatibel ist, außer den wenigen Herstellern, die sich aus die Magazinimkermaße verständigt haben. Oder am Ende selbst bauen.


    Welche Hersteller gibt es denn, die die 12er in 25mm starker Weymouthskiefer herstellen? Ich habe da nur Ruck und Zülow gefunden. Die meisten Beuten werden doch 22 mm Wandstärke gefertigt.

    Dehner bietet die auch an, aber bei D12 würde ich zu 22mm raten, weil es einfach geläufiger ist. Hier wurde auch schon öfter festgestellt, dass dieses Mehr an Wandstärke den Bienen nichts bringt.

    Das Abmessungs-Chaos bei Dadant 12.

    Es gibt Beuten mit unterschiedlichen Wandstärken.

    Das ist so nicht richtig, Günther Ries hat die Bauanleitung veröffentlich, wenn die Beuten nach Ries gebaut sind, dann passen die. Für ein paar wenige Euro gibt es auch das Buch zu kaufen und wenn ein Händler emint, er muss einen Sonderweg gehen, darf er das gerne, aber alleine.

    Bis bald

    Marcus

    Es gibt aber nicht nur einen sondern mehrere Händler, die die 12er auch mit 25mm anbieten. Und Ries hat z.B. auch nicht verhindert, dass es mehrere Ohrenbreiten.(z.B. 19mm, 21,5mm, 25mm, 27mm)


    Grundsätzlich geht es hier darum, dass man Anfänger für diese Thematik sensibiliert. Sonst machen diese die gleichen Fehler wie andere bzw. ich. ?(

    Wieso hättest du gern 10 oder mehr Dadantwaben voller Brut? Versprichst du dir dadurch mehr Honig? :/

    Wenn man bei den 10ern den Beespace nach unten legt, sollte man das ganz bewusst tun, da man sich damit bei den Händlern sehr einschränkt. Das ist aus meiner Sicht eine ähnliche Vorhölle, wie die der Dadant-Honigraumrähmchen-Ohrenbreite.


    Bei den Büchern finde ich Schwarz und Gerdes als Einstieg sehr gut, was mir mindestens genauso geholfen hat ist dieses Forum und rases/ludgers Youtube-Format (Wanderimkerei Kolbe ist im letzten Jahr für Dadant auch sehr interessant gewesen). Die Bücher ziehen einen groben Rahmen, die anderen Formate vertiefen die einzelnen Punkte.

    Die Kompatibilität zu der Nicotböden und Fütterer beim 10er System haben mir auch gut gefallen, wobei Wagner eben den Fütterer ja auch für die 12er adaptiert anbietet.


    Das das Thema schon diskutiert wurde, hatte ich gesehen.


    Mir ging es explizit eher darum, ob es wirklich signifikante Unterschiede in der Betriebsweise (abseits der Gewichts und Wanderthematik!) gibt? Was bewirkt oder hilft der Mehrplatz von zwei Wabenbreiten bei der 12er gegenüber der 10er? Auffällig ist ja immerhin, dass es deutlich mehr Herstellern der klassischen 12er als der 10er gibt wenn man danach sucht...

    Ich bin Anfänger, gerade in der Findungsphase und arbeite mit beiden Maßen. Ich tendiere momentan eher zu 10er, weil die Kisten handlicher und „genormter“ sind (sofern nach Magazinimker AG), auf der anderen Seite ist der zusätzliche Raum bzw. Leerraum im Innenbereichen der 12er angenehm - gerade für Anfänger. Ich hab das beim Auffüttern gemerkt: mit 10 Rähmchen im 10er brauchst du bei der Kontrolle mehr Feingefühl (ist vlt. ein Anfängerding).


    Grundsätzlich mag ich beide Größen, jedoch musst du bei den 12ern echt auf die Maße aufpassen.


    Unterschiede in der Betriebsweise sehe ich nicht, du kannst z.B. bei beiden den Brutraum anpassen oder auch nicht, Die meisten Imker im 10er System nutzen 159mm hohe Langstrothrähmchen im Honigraum, statt 141mm Dadant-HR. 12er ist ein deutscher Weg, 10er kommt aus der Langstroth-Familie, d.h. da kriegt man auch im Ausland Zubehör für.


    Bei den Berufsimkern meine ich eine Tendenz zu 10ern zu erkennen. Wenn das hilft. :/