Beiträge von Hagakure

    Da in Frechen 18° C notiert werden, gehe ich davon aus, dass Nektar auch unter 20° C in größerem Umfang eingetragen wird?!:/

    Mir helfen die Beiträge und Meinungen aus den verschiedenen Regionen ungemein mich an die Materie heranzutasten, auch weil ich hier zwischen den Regionsstühlen sitze. Ich sehe das alles als Inspiration, als das ich es als problematisch empfinde.


    Meine zwei Völker sind in der Waldorfschule. Die werden (auch wegen fehlender Vergleiche) nicht benotet, haben keinen Druck irgendetwas zu machen, sie sollen nur nicht schwärmen.:)

    Hallo Paul, worauf Du nur achten musst ist die Öhrchenbreite. Meine ersten Honigräume waren auch von Bienenweber, und ich habe später erst gemerkt, dass andere Rähmchenhersteller breitere Öhrchen an den Honigrähmchen haben. Letztlich habe ich dann die Holzrechen ausgetauscht; jetzt haben alle meine Honigräume die gleichen Rechen. Du kannst natürlich auch alle Rahmen mit schmalen Öhrchen kaufen, aber das schränkt halt die Auswahl an Anbietern ein.

    Das Problem ist, dass es nicht nur zwei Varianten bei den Ohrenbreiten gibt. Ich zähle momentan vier Varianten (19mm, 21,5mm, 25mm, 27mm), d.h. der Heckmeck ist immer da, wenn du bei einem unbekannten Händler bestellen willst.

    Die Prognosen hier waren keineswegs so klar, dass das Wetter durchgängig bescheiden bleibt. Respekt an den, der das im Urin hatte.:thumbup:

    Ende März gab es hier ein paar warme Tage. Es gibt einige Stimmen, die der Meinung sind, dass man den HR bei "normalen" Völkern am besten 1-2 Wochen vor der Kirschblüte geben soll. Die Kirschblüte beginnt hier in der Region in der Regel Anfang bis Mitte April.


    Ich frage mich, woher das klar war, dass der April bis heute durchgängig bescheiden ist? Vielleicht ist das im Vogtland so, für andere Regionen ist das sicherlich nicht die Regel. Gibt es etwa einen Wetterbericht, der drei Wochen im voraus zielgenau ist? An diesem hätten wahrscheinlich zahlreiche Landwirte Interesse.

    Mit Verlaub, das ist Unsinn. Selbst im Ökolandbau kreuzt man keine Schaf- oder Ziegenrassen mit "Widdern", um diese Rassen dann wirtschaftlich zu nutzen. Die alten Schafrassen dienen in der Regel einzig zur Landschafspflege oder sind winzige Nischen in der Direktvermarktung. Die Tageszunahmen dieser Rassen decken in der Regel nicht die Kosten. Die Hochleistungsrassen bei den Schafen und Ziegen sind in der Regel fit, sofern sie korrekt gehalten und gefüttert werden.


    Auch der Ökolandbau muss wirtschaftlich arbeiten.


    Und da liegt das Problem. Schiffer und andere nutzen Narrative des Ökolandbaus für ihre kruden Praktiken und bringen so die gesamte Branche in Bedrängnis - uncool!

    Die Gegenwart sieht so aus, dass man den Parasit mit organischen Säuren in Schach hält und durch Zucht versucht das Problem irgendwann aus der Welt zu schaffen. Die von dir beschriebene Utopie führt historisch gesehen in der Regel zum Aussterben der betroffenen Spezies.


    Die Honigbiene ist darüber hinaus ein Nutztier. Sie wird gehalten, weil der Mensch einen Nutzen daraus zieht. Schafe und Ziegen bringt man doch auch nicht in die ariden Bergregionen des Mittleren Ostens zurück, sondern hat sie mit Zucht an die Gegebenheiten vor Ort angepasst (Schaf) bzw. hält sie entsprechend geschützt (Ziege), damit man den jeweiligen Nutzen aus ihnen ziehen kann.


    Diese ganze Schiffer-Thematik ist aus meiner Sicht wissenschaftlich fragwürdig und viele Dinge sind nicht zu Ende gedacht. Diese Sache diskrediert durch das Aufgreifen ähnlicher Denkmuster nebenbei auch den Ökolandbau, was ich ziemlich besch.... finde.

    Ich finde das diskreditiert Radikale. Radikal heißt meiner Meinung nach nicht, dass man irgendwelche unbewiesenen Dinge in die Welt hinausplärrt. Es gibt dutzende Menschen, die den Finger in die Wunde legen und sie gleichzeitig versuchen zu verbinden. Da liegt ein großer Unterschied.


    Fischer vertreibt seine Beute, die an der Situation nichts verbessert, geht nicht auf die Kritik ein und hat wissenschaftlich nichts zu bieten. Dazu kommt noch seine Pauschalisierung.

    Da hat sich Schiffer ja mal richtig differenziert zu den Vorwürfen von rall0r geäußert und keine Nebenkriegsschauplätze eröffnet um von der Kritik in der Sache abzulenken. Interessant fand ich außerdem den Nebensatz, dass der wissenschaftliche Beirat seines "gemeinnützigen" Vereins "auch promoviert" ist. Wer denn noch? Und in welchem Fach?:/


    Ich denke mit Herrn Hildmann wird man auch weiterhin viel Spaß haben. Der scheint ein lockerer Typ zu sein und schließlich geht es ihm um die Wahrheit.8)

    Grundsätzlich wäre es mir egal, wie man mich rechtlich bezeichen/einordnen möchte, aber:


    "Der Berufsverband der Erwerbsimkerinnen und -imker erkennt außerdem auch erfahrene Bienenhalterinnen und Bienenhalter, die über Jahre mindestens 30 Völker besitzen und betreuen, als Imkerin oder Imker an."


    ...ist schon wieder eine Inkonsequenz, die ich nicht gut finde. Solche Leute können Bienen auch bescheiden halten, frei nach dem Motto: "Haben wir schon immer so gemacht, haben wir schon immer falsch gemacht."


    Genauso wird hier in Niedersachsen fingiert, dass langjährige Hundehalter "erfahren sind" also keinen Schein machen müssen, da sie ja schon lange Hunde halten. Wenn ich dann sehe, wie manche ihre Hunde halten oder sie erziehen - zum kotzen. Hat man halt damals so gelernt/gemacht.


    Entweder haben Imker grundsätzlich eine Ausbildung oder einen Schein und der Rest ist Bienenhalter oder alle sind Imker.:sleeping:

    Was sind denn die zu erwartenden Neuigkeiten in der neuen Auflage der Waldtracht, dass so manch einer dem entgegenfiebert? Sind die Aussagen/Erkenntnisse der anderen Auflagen überholt?