Beiträge von Martin1978

    Wenn mir im Winter langweilig ist, komme ich vielleicht auf das Angebot zurück 😉


    Hab den ersten lackierten Deckel auf der Beute. Krass wie heftig der Unterschied ist. Die Beute ist komplett unsichtbar. Bei der daneben leuchtet der Deckel und man sieht auch die Zargen recht schnell. Bei der mit lackiertem Deckel verschwimmen sogar die Konturen der Zargen und man nimmt nichts wahr.

    Guten Morgen zusammen,


    danke für die ganzen Ratschläge. Netze oder Planen möchte ich eigentlich vermeiden. Zum einen um der von Kikibee bereits beschriebenen Vogelfalle entgegenzuwirken, zum anderen aber ist mir das mit Wind und nicht zuletzt mit Waschbären zu heikel.
    Ich hab eben gerade den ersten Deckel mit Lösungsmittelfreier Farbe auf wasserbasis grundiert, danach kommen noch 2 Schichten verschiedene Farben drauf. Das ganze ist Spielzeug geeignet, dann sollte es den Bienen vermutlich auch nichts anhaben.

    Oh....und streichen ist doch keine Arbeit. Der einzige Grund, warum ich mehr als ein Volk habe ist, weil ich erstaunlicherweise viel Spaß am Beuten streichen habe. 😁

    Viele Grüße


    Martin

    Hallo zusammen,


    meine Beuten stehen recht nahe an verschiedenen Wanderwegen, allerdings so, dass sie nicht einsehbar sind und keine neugierigen Besucher anlocken. Ich hatte nur irgendwie den Herbst nicht in meinem Tarnungskalkül...... Mit schwindendem Blattwerk werden die Beuten besser sichtbar. Die Zargen selbst sind in erdigen Farben gestrichen und verschwimmen mit dem Hintergrund. Problematisch sind allerdings die Blechdeckel, die leuchten strahlend aus den Hecken heraus und sind weit sichtbar. Da die Beuten höher als die Wege sind, sieht man nur die Stirnseiten der Deckel. Meine Überlegung war nun, diese ebenfalls mit gedeckten Farben zu Lackieren. Ich bin im Baumarkt heute zufällig über Sprühdose auf Wasserbasis, ohne Lösungsmittel gestoßen (waren auch noch runtergesetzt). Was meint ihr, könnte das den Bienen schaden? Bisher war ich eigentlich darauf bedacht, nur Farben zu verwenden, die explizit für den Einsatz mit Bienen zugelassen sind, da gibts nur nichts für Metall. Spricht irgendwas gegen das lackieren der Deckel?


    Danke und Gruß


    Martin

    Ich kram das Mal wieder aus der Versenkung hervor.


    3 meiner Völker müssen auf ein anderes Grundstück umziehen. Luftlinie sind es nur etwa 200 - 300 Meter.
    Die Ausrichtung der Fluglöcher war bislang nach Süden, dann wird es Osten sein. Bei uns ist es im Schnitt relativ warm, aktuell zwischen 12 und 15 Grad, laut Vorhersage bekommen wir im Oktober aber auch nochmal 20. im Februar kann es durchaus auch schon mal 2 stellig sein.


    Wann wäre denn der beste Zeitpunkt die Völker zu verstellen und mit welcher Methode?


    Danke 😊

    Hallo zusammen,


    ich habe eine BienoAir Imkerjacke mit einer englischen Haube (wie eine Kapuze, nur rundum zu). Jetzt ist mir gestern aufgefallen, dass ich vorne ein kleines Loch im Netz habe. Weiß jemand, ob es für die Netze Flicksets gibt und wenn ja, wo? Oder irgendeine Idee wie ich das Loch zu bekomme?


    Danke und viele Grüße


    Martin

    ich kann meinen Beitrag irgendwie nicht mehr ergänzen, daher hier neu....


    Aber um noch etwas inhaltlich sinnvolles beizusteuern.


    Nach dem Gesetz, darf man in Hessen im Umkreis von 100 Metern um den Wald kein offenes Feuer machen. Pauschale Ausnahmen für Imker und Jagdausübungsberechtigte, wie in den Nachbarländern, gibt es nicht. Ich glaube bei mir hier gibt es gar keine Stelle die mehr als 100 Meter vom Wald entfernt ist. Komplett (Ganzjährig) auf den Smoker zu verzichten halte ich für schwer (ein erfahrener Imker mag mich da als Neuling korrigieren, aber ab und an braucht es das Ding einfach).

    Ich frage die Tage mal einen Freund beim Forstamt, wie die die Sache offiziell sehen, bzw. Ob man sich eine Genehmigung holen muss / kann. Ja, man ist für sein Tun verantwortlich, aber wenn etwas zur Ausübung meiner Tätigkeit notwendig ist und es eigentlich verboten ist, hätte ich das schon gerne geprüft bevor ich einfach mache.

    Wenn es so nass ist, dass der Eierkarton Feuchtigkeit zieht, dann besteht auch eher keine Waldbrandgefahr. Feuchten Eierkarton, ohne dass es vorher direkt draufgeregnet hat, kenne ich hier in Sahel- äh Südhessen gar nicht.


    Grüße von Kikibee

    nun....wenn der Imker sehr heftig schwitzt bei der Arbeit kann da schon mal was feucht werden....😜

    das entsprechende Gesetz für Hessen

    Hätte da jetzt eher auf Bayern getippt ^^

    Wenn's dort auch ne Bergstraße/ Odenwald gibt, möglicherweise. 😉

    In der Tat, ginge bei Odenwald Hessen, BaWü und Bayern. Bei Bergstraße Immerhin noch Hessen und BaWü 😁

    Und RLP ist auch nur ein paar Kilometer weg.
    Um das mal wieder zurück aufs Thema zu bringen, es gibt hier sicher einige Imker die ihre Stände in verschiedenen Bundesländern haben und so verschiedene Waldgesetze zur Anwendung kommen.

    Die Quintessenz von allem ist doch einfach:

    Du bist für all dein Tun und Handeln verantwortlich. Punkt.Ende. Piepegal was in der "Verordnung xy über ..." steht.

    Ob Absicht, Unwissen oder schlicht Blödheit, am Ende musst du dafür geradestehen.

    Das gilt bei Feuer im Wald genau so wie beim Autofahren oder beim Onlinebanking.

    Also: Augen auf, Hirn einschalten. Hift meist.

    Naja....im Zweifel entscheidet das was in einem Gesetz oder einer Verordnung steht darüber, ob es vorsätzlich oder grob fahrlässig geschehen ist. Das macht am Ende einen gewaltigen Unterschied. Ob im Versicherungsfall oder bei einer eventuellen Strafe.

    Wenn du also am Vormittag den Wald anfackelst, ist er bis Nachmittags abgebrannt.

    :/


    Jetzt mal ernsthaft, welche Arbeiten jetzt erfordern denn zwingend einen Smoker?

    Hier ist es seit Februar schon viel zu trocken. Akute Waldbrandgefahr gab es, wenn ich mich recht erinnere, dieses Jahr schon mehrfach. Ich fürchte, daran werden wir uns auch gewöhnen müssen.


    Aber um die Frage konkret zu beantworten. Ich (Anfänger!) nutze den Smoker recht selten, ist mir meist zu umständlich und braucht es in der Regel nicht. Allerdings nutze ich ihn ganz gerne, wenn meine Bienen (was sie gerade im Moment recht häufig tun) in großen Mengen auf dem Falz der Zargen sitzen, oder irgendwo, wo sie halt Gefahr laufen durch mein tun zerquetscht zu werden. Ein oder zwei Rauchstöße reduzieren da schon die Anzahl der toten Bienen deutlich. Mit dem Besen (was ich aktuell mache) kommt immer sofort extreme Unruhe und Auffliegen in das Volk.


    Mit Alternativen zum Smoker habe ich noch keine Erfahrungen gesammelt, wobei sich das jetzt ändern wird, ich war gestern einkaufen.....😁

    Wie handhabt Ihr es denn bei extremer Trockenheit, oder gibt es gar Alternativen zum offenen Feuer?

    Alternativ zu dem eventuell brandgefährlichen Smoker kann man ja auch Nelkenöltücher oder einen Wassersprüher einsetzen. Oder sich nur in Zeitlupe bewegen, das ist bei den Temperaturen eh die bessere Variante.

    Das mit dem langsamen Bewegen handhabe ich für gewöhnlich schon so. Meist ist der Smoker bei mir eher als Schutz für die Bienen im Einsatz, um beispielsweise die Falz der Beute frei zu bekommen oder wenn es zu heftig wuselt. Angriffslustig sind meine Mädels eher selten.

    Hallo Zusammen,


    ich habe gerade im Nachbarfaden aufgrund von akuter Waldbrandgefahr nach Alternativen zum Smoker gesucht. Dabei fiel der Begriff „Bienen-Jet“. Ein wenig Google suche hat ein Spray zu Tage gefördert, das je nach Anbieter als Bienenabwehrspray oder zum Besänftigen der Bienen angepriesen wird. Erfahrungswerte habe ich bislang aber keine gefunden.
    Kann hier jemand was zu Bienen Jet sagen? Funktioniert es, wie reagieren die Bienen? Gibt es Rückstände im Wachs und (bei einem Literpreis von 30€ nicht unrelevant) wie ergiebig ist es denn, sprich wie oft kann man eine Dose einsetzen?

    Ich setze den Smoker für gewöhnlich eher selten ein und dann meist nur recht gezielt. Wäre Bienen Jet im Ausnahmefall eine ernsthafte rauchlose Alternative zum Smoker?


    Danke und viele Grüße


    Martin