Beiträge von teewee

    Ist OT, ich weiss...
    kaktusland : ich habe die von V/W, bin eigentlich auch zufrieden damit. Habe aber bei 3 von 4 Kisten die Kö nach dem Begattungsflug unter der Kiste drunterhängen gehabt. anscheinend finden die den breiten Spalt, der unter der Front ist, attaktiver als das Flugloch... ich lege da jetzt einen dünnen Schaumstoffstreifen rein, das hilft. Bei den Stehr-Böden habe ich von unten eine kleine Sperrholzplatte unter das Flugloch geklebt, da brauchts aber auch den Schaumstoff.


    Gruß, Thorsten

    Ich frage mich gerade ob das Aufklappen vom Honigraum mit 19 vollen Waben Zander nicht doch arg schwer ist. Oder hinterher das Absenken. Wenn da die Finger am falschen Platz sind...

    Wenn ich jetzt mal den Liebig Dispenser zu Grunde lege:

    Es gibt die empfohlene Verdunstungsmenge pro Tag. Diese wird bestimmt durch a) Größe/Rauminhalt der Beute und b) Konzentration der verwendeten Säure.

    Annahme: Die empfohlene obere Verdunstungsmenge ist das Maximum was dem Bien zugemutet werden darf. Nicht mehr.

    Äußerer Faktor ist die Umgebungstemperatur. Dieser wird durch die Anpassung des Papierdochts (Verdunsteroberfläche) berücksichtigt. Damit wird versucht eine Überdosis zu vermeiden bzw. das die Säure nicht ins Volk läuft.


    Wenn ich jetzt als Verdunster das Schwammtuch nehme, bin ich relativ sicher das dieses 10 ml „speichern“ kann sowie diese Menge auch definitiv in 24h verdunsten lässt.

    Doof ist allerdings die vielzitierte Wirkung als „Handgranate“ mit explosivem Anstieg der Säurekonzentration in der Luft. Kombiniere ich dieses aber mit einer Dosiervorrichtung

    wir die Funktionalität sofort besser. Immer ausreichend Verdunstungsoberfläche (Prinzip Nassenheider ) und kontrollierte Wirkstoffmenge. Das ist ja das was beim Nassenheider aufgrund der großen Streuung bei den Dochten nicht immer sicher funktioniert.


    Faktor ist wie immer der Preis. Ein Elektromechanisches System ist nicht zum Preis eines handelsüblichen Plastik Systems zu realisieren.


    Gruß, Thorsten

    Reiner_Honig

    Background: Ingenieur und Tüftler... Beruflich im Bereich der Lüftungs- und Klimatechnik zu Hause. Da kommt man mit solchen Dingen zwangsläufig in Berührung. Nebenbei bastel ich so mit Arduino, Raspberry, 3d-Druck rum (im Winter) Daher habe ich mich zum Thema Smart Home auch mit den Sensoren befasst. Der bm680 ist halt für deinen Anwendungsfall zu breitbandig, weil die "haushaltsüblichen" VOC abgedeckt werden sollen. Ich finde es selber ja auch toll wie preiswert man heute so hochwertige Bauteile bekommt, aber man muss halt die Grenzen der Anwendbarkeit sehen.


    Ich denke eine Dosierung in X ml/h ist kein schlechter Ansatz. Preiswert z.B. über eine Peristaltikpumpe mit Schrittmotor oder Spritze mit Gewindetrieb machbar. Verdunsten dann über das allseits beliebte Schwammtuch. Eventuell könnte man dann die Temperatur und Luftfeuchtigkeit (aussen) zur Berechnung von X über die Dampfdruckkurve der AS heranziehen. Wobei mir jetzt nicht klar ist wo es überhaut hingehen soll: Immer in Sättigung zu sein oder einen anderen Anreicherungsbereich zu halten. Da hätte ich gerne Input von fachkundigerer Seite.


    Eine Regelung würde sicherlich Sinn machen, wenn mankonstant einen Bereich haben will in dem sich die Konzentration bewegt. Dafür müsste dann halt der schmalbandige Sensor her. In dem Falle könnten halt die anderen Faktoren wie Beutengröße usw. aus der Gleichung raus. Wobei sich dann natürlich die Frage der notwendigen Anzahl von Sensoren stellt.


    Gruß, Thorsten

    bme680 habe ich mir gedacht...

    Die Funktion eines Metalloxid(MOX)-Gassensorelements beruht auf der Leitwertsänderung der gassensitiven MOX-Halbleiterschicht in Folge der Einwirkung von Gasen. Dieser wird gemessen und nicht der "Luftwiderstand".

    (Auch wenn an einer späteren Stelle im Specsheet des bme680 von "gas resistance" die Rede ist, wird zunächst korrekt auf die "gas sensor resistance" abgestellt)

    Der Sensor ist "nett" weil er so viele verschiedene Parameter erfassen kann. Die Luftgütemessung ist zur Erfassung der Innenraum-Luftqualität ausgelegt und damit recht breitbandig.

    (Die anderen enthaltenen Sensoren sind für eben diesen Nutzungszweck ausgelegt, nicht für eine "saure" Umgebung Stichwort: Haltbarkeit)
    Ein Ansatz wäre erst einmal einen vergleichbar günstigen Sensor aufzutun, der schmalbandiger auf Ameisensäure reagiert und damit auch quantitative Aussagen zulässt.
    Mit einer Trendbeobachtung ist doch nichts gewonnen. Damit trifft man eine Aussage "jetzt ist mehr/weniger drin als eben" oder "es ist gleich geblieben". Interessant wird es erst wenn man sagen kann "da muss SOVIEL mehr/weniger rein, damit der richtige Wert (der ist?) erreicht ist." Alles andere ist "nachts ist kälter als draussen". Im oben zitierten Experiment wird eine sogenannte "Künstliche Nase" verwendet, um die AS und deren Konzentration zu erschnüffeln.
    Wie stellst Du die optimalen Bedingungen sicher? Klimakammer? Wie wird der Luftaustausch simuliert? (Öffnungen der Beute)

    In der geschlossenen Kammer stellt sich sonst irgendwann ein Dampfdruckgleichgewicht ein und der VOC-Wert bleibt konstant. So könnte man die Langzeitdrift oder Desensibilisierung der Sensoren testen.


    Gruß, Thorsten


    p.s.: Hinweis zum Nassenheider: https://bv-besigheim.de/news/papier-ist-geduldig.html

    Reiner_Honig :
    Sicher das du nicht einen VOC-Sensor meinst? Entspricht auch dem von dir genannten Anwendung im automotive-Sektor. Das wüsste ich gerne genauer, Stichwort Luftgütesensor.


    Der elektrische Widerstand von Luft wird normalerweise mit 50MOhm angegeben, da wundern mich die von dir genannten kOhm doch arg. Der Luftwiderstand wird üblicherweise als Synonym für den Strömungswiderstand genutzt und nicht für eine elektrische Größe.


    Ich würde hier generell ein Problem bei der notwendigen Kalibrierung sehen, da der VOC-Sensor nicht selektiv nur die AS-Konzentration erfasst, sondern auch sämtliche anderen flüchtigen Komponenten. Mit welchem Messgerät wirst Du die tatsächliche AS-Konzentration ermitteln, wo liegt der Sollwert?



    Gruß, Thorsten

    Bei uns war gestern auch nicht an Beflug zu sehen. Wahrscheinlich zu trocken. sind auch nur wenige Blütenstände zu sehen.