Beiträge von kai_harry_

    Hallo zusammen,


    wer von euch nutzt die Mini-Plus-Zargen von den Bergwinkel-Werkstätten. Passen in die Zargen 6 oder 7 Rähmchen. Der Kundendienst konnte mir heute damit nicht weiterhelfen.


    Auf der Herstellerseite wird Außenmaß der Beuten mit 30 cm x 30 cm angegeben. Es werden zwei Wandstärke mit 2,5 cm bzw. 3 cm angegeben, somit ergibt sich für dass Innenmaß 25 cm bzw. 24 cm. Somit können in die Zarge 7 Rähmchen mit Hoffmanns Seitenteilen (7 * 3,5 cm = 24,5 cm) oder nur 6 Rähmchen mit Hoffmanns Seitenteilen (6 * 3,5 cm = 21 cm) passen. Da die Oberträgerlänge bei Mini-Plus 25,1 cm ist, würden bei der 6er Orientierung nur 1 mm des Oberträgers aufliegen. Aber eine 7er Zarge wäre ziemlich unüblich. Weiß jemand mehr?


    Beste Grüße

    Kai Harry

    Der Tipp mit dem Über dem Kopf befindlichen Futter ist sehr hilfreich. Wie sieht es eigentlich mit Futterabriss aus, muss man dann auch leer gefressene Zargen wegnehmen, damit falls sie schon Brüten nicht den Anschluss zum Futter verlieren?

    Futterabriß - Jein, solange die über dem Kopf Futter haben ist alles gut - wenn aber in der unteren Zarge Futter drin ist dann kommen die da oft nicht mehr ran. Wenn Du also gegen Ende des Winters feststellen solltest das nur noch in der unteren Zarge Futter ist dann kannst du ja die Zargen tauschen, oder eben, Futter auflegen...

    Also sind leer gefressene Zargen zwischen Brutzarge und Zarge mit Futter überhaupt kein Problem? Ich hätte die jetzt intuitiv immer weggenommen. Das mit dem Tausch der Futterzargen nach oben ist

    Mittelwände und ich drahte die nicht, habe aber Nuten in Ober und Unterträger - andere mögen keine Nuten und drahten dann...

    Klemmst du die Mittelwände dann einfach zwischen die Nuten oder kelbst du diese mit wachs oben in die Nut? Mini-Plus-Rähmchen mit Nuten, habe ich noch nie gesehen. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt.


    Wenn Du "MP Rähmchen" verwendest dann JA, wen Du "2/3 LS Rähmchen" verwendest dann NEIN :) - ausser Du hast wasgau immen 's Spezialbau dann gehen da nur MP-Rähmchen rein...

    Ich verstehe. Aber ich habe noch etwas Ausgefalleneres probiert, eine Beute mit Zarge für Rähmchen mit 20 cm breite und 45 cm Länge.

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Überwinter jemand von euch auch in Holz. Ist da der Frühjahrsverbrauch höher?

    Ja und nein - aber dann die MPs unbedngt in Wärmeblöcke stellen, wie ich oben geschrieben habe...

    (Frühjahr (ab Ende Dezember) ist einfach, nur immer gucken das die immer Futter über Kopf haben, dann ist es egal wie viel die brauchen - in ein MP solltest Du aber keine Königin drin haben die durchbrütet, da reichen dann 2-3 Zargen definit nicht...)

    Der Tipp mit dem Über dem Kopf befindlichen Futter ist sehr hilfreich. Wie sieht es eigentlich mit Futterabriss aus, muss man dann auch leer gefressene Zargen wegnehmen, damit falls sie schon Brüten nicht den Anschluss zum Futter verlieren?


    Stimmt dann meine Abschätzung mit 0,5 kg Futter pro Wabe, da es bei dir dann nur 3 - 6 kg futter wären?

    Naja, ich habe oben die untere Grenze erwähnt, wenn das MP stärker ist (z.B. auf 6 Zargen sitzt) oder wenn die durchbrütet dann brauchst Du mehr!

    (Die "0,5 kg Futter pro Wabe"-Regel passt nur so ungefähr wenn die nicht durchbrüten... ;) )

    Das will ich nicht offen, da Freud sich ansonsten den Varroen.


    Und noch etwas nicht ganz passendes zum Thema:
    Benutzt ihr eigentlich im Mini-Plus Naturbau mit oder ohne Drahtung oder ganz normal Mittelwände?


    Ein Volk in Holz,

    allerdings in drei 12er-Zargen.

    Sind das Überwinterübungsmagazine im Warmbau?

    Ich habe letztes Jahr zwei Miniplus auf je zwei Zargen eingewintert. Ich habe so lang gefüttert, bis ich Sorge hatte, dass das Brutnest einschnürt. Das war ca. die obere Zarge voll und unten nochmal zwei Waben.

    Im Februar habe ich mal oben nach dem Futter geschaut und dann jeweils ein halbes Paket Futterteig aufgelegt, beiden geht es gut. Eines steht in der Reihe, mit Luft zu den Nachbarn und eins ist in Einzelaufstellung.

    Genau die Sorge habe ich auch, dass man die entweder zu schwach einfüttert oder zu stark und dann das Brutnest verhonigt. Also bei 2-zargiger Überwinterung muss dann ziemlich oft nachfüttern also ist 3-zargig besser?

    Ich möchte in den kommenden Jahren die Königinnenzucht etwas umfangreicher betreiben, dazu möchte ich auch anfangen Völker im Mini-Plus-System zu führen.


    Hier im Forum befinden sich sehr viele unterschiedliche Informationen zu der Einfütterungsstärke von Mini-Plusvölkern. Diese reichen von 1- bis zu 5 Zargen.


    Anscheinend unterscheidet sich der Futterverbrauch auch in Aufstellungsweisen (Vierblock oder einzeln) und Material (Holz/ Styropor).


    Ist eine Überwinterung in Einzelaufstellung überhaupt möglich?


    Wie stark muss ein Mini-Plus-Volk mindesten sein? Also wie viele Bienen müssen sich in diesem Volk befinden? Nach Liebig sind für eine gute Überwinterung mindesten 5000 Bienen notwendig. Und vor allem wie viel Futter ist notwendig?


    Wenn ich jetzt die Liebefelder Schätzmethod (einfach besetzte Wabe 130 Bienen/dm²) rückwärts anwende. Bei einer Mindestmenge von 5000 Bienen, benötige ich mindesten 5000(Bienen)/130 (Bienen/dm²) = 38,46 dm² Wabenfläche mit einlagig besetzten Bienen. Bei einer Mini-Plus-Wabenfläche von 2 * 19,7 cm * 13,9 cm = 547,66 cm² = 5,4766 dm² ≈ 5,48 dm², macht das eine Wabenanzahl von 38,46 (dm²) / 5,48 (dm²/Wabe) = 7,02 Waben. Also brauche ich mindestens 7 Vollbesetzte Waben.

    Bei einer Annahme von circa 500g Futter pro Mini-Plus-Wabe und einer Mindestfuttermenge (wie bei Ablegern) von 14 - 21 kg, werden mindesten 28 - 42 Futterwaben benötigt, das sind 5 - 7 Zagen Futter, das erscheint mir etwas viel, da noch freie Waben für die Brut fehlen.


    Für mich Folgt daraus, dass Völker in Mini-Plus-System mit weniger als 5000 Bienen überwintert werden. Oder müssen die Mini-Plus-Völker immer notgefüttert werden.


    In dem PDF Völkerführung in der Standard Mini-Plus Beute des Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau wird eine 3 zargige Überwinterung mit 9 - 10 kg dargelegt. Im Vergleich zu DN hätte ich jetzt

    Wie viele Bienen sind für eine Überwinterung im Mini-Plus mindestens notwendig?

    Wie viel Winterfutter braucht ein 1-, 2-, 3-, 4-, oder 5-Zarger in Mini-Plus? Ich habe bislang mindesten einzargig auf DN Überwinter, deshalb bin ich momentan etwas verwirrt.


    Beste Grüße

    Kai Harry

    Ich bin mir ebenfalls nicht ganz so sicher mit dem Bee-Space bei der Hohenheimer Einfachbeute (Bauplan).


    Ich Imker momentan hauptsächlich auf Deutschnormal (Normal/1,5), aber die Falzen gehen immer wieder kaputt und ich finde die Ohrenlänge der Deutschnormal-Waben für Großwaben etwas zu Kurz, da man diese bei vollen Futterwaben nicht sonderlich gut halten kann, deshalb möchte ich auf Zander/Zadant oder Dadant umsteigen, ich habe im letzten Jahr schon längliche Beuten gebaut, die aber für den regulären Einsatz zu unpraktisch waren (Wabenformat Breite: 20 cm Länge: 45 cm).


    Immenreiner du meintest, zwar die Bienen verbauen horizontale Abstände nicht so stark. Bei einem Innenmaß der Hohenheimer Einfachbeute von 38 cm für 10 Rähmchen, ergibt sich bei Hoffmannrähmchen mit einer Breite von 3,5 eine Gesamtbreite von 35 cm, sodass links und recht 1,5 cm Platz bleiben. Mit der Annahme einer Wabenbreite von 25 mm, ergibt sich die einseitige Abstandshalterbreite eines Hoffmannsrähmchen mit 5 mm, sodass der seitliche Wandabstand zur Wabe bei 2 cm liegt. Was jedoch deutlich über dem Bee-Space liegt. Somit müssten die Biene die Außenwaben zu Dickwaben ausziehen oder sogar eine weitere Wabe bauen. Oder habe ich ganz umsonst bedenken?

    Nach 18 Jahren Imkerei sollte man es schaffen, ausreichend starke Völker und Ableger in den Winter zu bringen, ohne neue Beuten entwickeln zu müssen. Dafür gibt es seit 50 Jahren Fenster und Einengschiede und angepasste Ablegerkisten, und seit neuerer Zeit Wärmeschiede oder Reflektionsfolien.

    Und Segeberger Beuten.

    In die Beute fließen noch ein paar andere Überlegungen ein. Kunststoff kommt für mich aus Haltbarkeits und Nachhaltigkeitsgründen nicht in Frage. Ich überwintere auch ausreichendvölker, seit meiner Laufzeit im Durchschnitt 13,27 % Verluste. Und ich möchte in Zukunft kleinere Völker führen um den Varroa-Population-Druck geringer zu halten. Weniger Brut, weniger Varroa ...

    Futterabriss liegt NIE an der Beute sondern an zuwenig Leuten im Stock. Und an Warmbau.

    Warum an Warmbau?

    Empirisch ermittelt. Im Kaltbau zieht die Wintertraube erstmal in dden Wabengassen geschlossen nach hinten. Auch wenn schon Brut angelegt wurde. Im Warmbau muss "über die Hürde gesprungen werden", und wenn eine Wabe schon bebrütet wurde geht die Traube davon nicht mehr weg -> Futterabriss. Kaltbau und große Waben sind der beste Schtz vor Futterabriss im Frühjahr. Und natürlich starkes Einwintern.

    Große Waben, im Sinne von hoch oder breit?

    Futterabriss liegt NIE an der Beute sondern an zuwenig Leuten im Stock. Und an Warmbau.

    Warum an Warmbau?

    Empirisch ermittelt. Im Kaltbau zieht die Wintertraube erstmal in dden Wabengassen geschlossen nach hinten. Auch wenn schon Brut angelegt wurde. Im Warmbau muss "über die Hürde gesprungen werden", und wenn eine Wabe schon bebrütet wurde geht die Traube davon nicht mehr weg -> Futterabriss. Kaltbau und große Waben sind der beste Schtz vor Futterabriss im Frühjahr. Und natürlich starkes Einwintern.

    Diese Nachricht habe ich zu spät gelesen.