Beiträge von Beutetiersticht

    Kurzer Nachtrag: Nachdem ich Montag früh die neue Königin im mit Futterteig verschlossenen Zusetzkäfig zwischen die Waben gehangen habe, war ich heute, Sonntag, nach ein paar Tagen Urlaub wieder an der Beute. Und siehe da, sie wurde angenommen, krabbelt munter rum und stiftet fleißig! Was nun aus der Afterweisel geworden ist? Keine Ahnung, spielt aber wohl auch keine Rolle mehr…

    Afterweisel… Drohnenflöte… Sogar im weiselrichtigen Volk… Wenn Seeley da recht hat, dann wird es wohl so sein. Wieder was gelernt. Das Ursprungsvolk vor der TBE war wohl eher nicht drohnenbrütig. Die Weisel hat gut gelegt und legt auch aktuell wieder fleißig Stifte in die ausgebauten Mittelwände. An eine Weiselprobe in der Brutscheune hatte ich kurz gedacht, es aber wieder verworfen, da die Bienen ja fleißig nachgeschafft hatten. Außerdem wollte ich meine neue Köngin vorm Urlaub noch schnell platzieren. Ungeduld ist ein schlechter Ratgeber. Ich werde am Sonntag berichten, ob die Einweiselung gut gegangen ist. Danke!

    Hallo liebe Imker,


    nach drei Jahren stillen Mitlesens (es gibt keine Frage, die nicht schon beantwortet wurde), habe ich nun doch einen Knoten im Kopf:


    Ich habe am 2. Juli zum ersten Mal bei zwei WV eine TBE durchgeführt und eine weisellose Brutscheune am selben Stand wenige Meter weiter aufgestellt. Am 11. Juli habe ich die Brutscheune geöffnet mit dem Plan, alle Nachschaffungszellen zu brechen und eine begattete Jungkönigin zuzusetzen.


    Erwartungsgemäß fand ich einige verdeckelte Nachschaffungszellen (ca. 7-8), aber auch ein paar wenige noch unverdeckelte große Maden in Arbeiterinnenzellen und ein paar Spielnäpfchen - letzteres dachte ich zumindest. Ich habe mir die Spielnäpfchen genau angeguckt und fand dabei tatsächlich in einem Näpfchen - oh Schreck! - ein Ei! Daraufhin habe ich alle Waben nacheinander abgeschüttelt und mir gründlich angesehen. Weitere Stifte konnte ich jedoch keine finden.

    Wie kann das sein? Selbst wenn ich bei der TBE eine Schwarmzelle übersehen hätte - würde eine frisch begattete Königin tatsächlich unmittelbar ihre Nachfolgerin zeugen???


    Ich habe nun nach Brechung aller Nachschaffungszellen das Volk eine Nacht stehen lassen und am 12.7. morgens die Jungkönigin unter Futterteigverschluss zugesetzt. Besonders unruhig erschien mir das Volk zu dem Zeitpunkt nicht. Weitere Nachschaffungsversuche waren auch nicht feststellbar (womit auch, die wenigen noch offenen Maden hatte ich am Vortag vorsichtshalber getötet). Bin jetzt erstmal eine Woche im Urlaub und ziemlich gespannt, was mich danach erwartet.


    Kann sich jemand einen Reim drauf machen?

    Schönen Gruß,

    Tibor