Beiträge von Ritter Runkel


    Der erste Schritt ist nicht die Ameldung bei der Agt, sondern der Zuchtkurs.

    Ob man sich danach registrieren lässt, um auch Beebreed zu nutzen, sei mal dahingestellt, wäre in dem Zusammenhang aber nur logisch. Aktive Mitarbeit und zumindest Grundkenntnisse in der Zucht. Alleine mit dem Prüfkriterienkatalog und der Mindestvölkerzahl kommt man da nicht weit.

    Keiner der Agtler, die ich kenne, würde seine Reinzuchtkö´s im Ringtausch einem Imker ohne Background anvertrauen, nur weil er bei der Agt angemeldet ist und 8 Völker hat. Im Rahmen einer Zuchtgemeinschaft mit anderen Züchtern, sieht dass evtl anders aus.

    Ich bin da zwar anders informiert, aber egal.

    Letztlich geht es hier nicht darum, wer mitspielen darf und wer die Auswechselbank drückt. Wichtig ist, das angepfiffen ist, dass es Leute gibt die die Richtung erkannt, und das Problem in Angriff genommen haben.

    Den Standpunkt der Züchter kann ich nachvollziehen.

    Ich persönlich würde mich wahrscheinlich dort erstmal vorstellen oder einige Königinnen erwerben, um auf diese Weise das Projekt zu unterstützen.

    Hallo zusammen,


    aktuell nutze ich Messingnägelchen für die Abstandsregelung (hab meine Völker damals so übernommen), aber das ewige Nageln der Rähmchen nervt ein wenig. Daher würde ich gerne auf Hoffmannseiten umstellen. Gibt es eine Möglichkeit, Völker ohne Brutentnahme auf Hoffmannseiten umzustellen, sozusagen im laufenden Betrieb im Rahmen der Wabenhygiene?


    Vielen Dank für Eure Tips!

    Nicht tun!=O

    Schließe mich den Vorrednern an.

    Bei Hoffmannseiten werden beim Zusammenschieben gerne Bienen ungewollt gequetscht.

    (Nicht angelesen, eigene Erfahrung)

    Ohne Beitritt zur AGT und Zahlung der Gebühr läuft da erst mal gar nix. Und dann wäre da noch die Sache mit dem geschlossenen Genpool..;-))

    Ach ja, Zuchtkurs und Registrierung nicht vergessen. Soviel zum Thema"jeder interessierte Imker".

    Umsonst gibts die Toleranz nicht...

    Natürlich muß ich beitreten, na und?

    Als Prüfbetrieb brauch ich keinen Zuchtkurs etc.

    Die jährliche Gebühr entspricht in etwa dem Gegenwert einer 550ml Flasche Varromed, wenn man diesem im Angebot erwischt;)

    Ansonsten sollte man mindestens 8 Völker an einem Stand haben, sich für die Thematik interessieren und den ersten Schritt machen.

    Anrufen>Anmelden

    Ich schrob das ja auch im Zusammenhang mit der Nachfrage nach einer dritten Behandlungsphase, welche eben nun durch BeeVital bedient wird.

    Zieht man sich mal die Historie der Varroaentwicklung in Europa zu Gemüte, kommt man zu dem Ergebnis, dass 40 Jahre Chemie und TAM die Situation nicht verbessern konnten.

    Daran wird auch eine Dritt-Viert-oder sogar Dauerbehandlung nichts ändern.

    Andere Wege müssen beschritten werden.

    Auch wenn es (manchen) schmerzt.

    Letzte Woche hat sich in unserer Gegend ein Vertreter von BeeVital angemeldet.

    Im Gepäck einen schlecht vorbereiteten Vortrag über Varromed und ein Großposten seines Zaubermittels für die hiesigen Imker.

    Anwendung 3 mal im Jahr, also jetzt auch im Frühjahr, insgesamt je nach Situation zwischen 6 und 9 Anwendungen.

    Windelkontrolle Fehlanzeige, bei der Durchsicht bevor die Folie draufkommt noch mal kurz durchziehen.

    Die Flasche griffbereit am Gürtel...immer am Mann.


    Wie wäre es damit: https://www.toleranzzucht.de/home/

    Das wäre zumindest mal ein Weg für uns aus der "Varroafalle"