Beiträge von Ritter Runkel

    Ich habe meine 7 Völker im Februar auf eine Entfernung von ca 700m umgestellt.

    Dazu habe ich auf Temperaturen im Bereich von etwa 3-5° gewartet und jedes Volk einzeln sehr vorsichtig mit der Schubkarre transportiert.

    (Das alles vor dem Reinigungsflug)

    Toll, das heißt in anderen Worten, das er keine Anhung hat und auch keine Studie dazu gemacht hat. (Zuerst das "Man" das heißt das er evtl. nicht dahinter steht und evtl. anderer Meinung ist, "...geht davon aus" heißt das jemand einmal diese Zahl in den Raum geworfen hat und keiner weis/wusste es besser...)

    Bitte nicht so kleinlich.

    Die Formulierung ist von mir.

    Ohne dass ich jetzt den Beleg liefern zu können: Ich habe gelesen, dass der phoretische Hauptbefall die Stockbienen betrifft, dass aber auch die Flugbienen befallen sind, etwa halb so stark wie die Stockbienen.

    Das Absterben der Flugbienen führt daher zu Verlusten der Varroa. Wenn man einfach einmal annimmt, dass die Anzahl von Stockbienen und Flugbienen gleich ist und dass bei starker Tracht die Bienen nur 20 Tage alt werden, gehen innerhalb dieser Zeit 1/3 der jungen Varroen verloren. Das bremst die Entwicklung der Varroapopulation.

    Gruß Ralph

    Dr. Ralph Büchler hat dafür bei der Bienenfachtagung 2018 in Wien auch Zahlen genannt.

    Man geht davon aus, dass ca. 1% der in den Völkern befindlichen Varroen allein durch den Verflug bzw. Absterben der Flugbienen aus dem Volk getragen werden.

    Pro Tag.

    Wenn ich aus den weisellosen Brutscheunen wiederum ein Volk erstellen will, nehme ich entweder den wie oben erstellten KS und schlage die Bienen auf MW oder setze ich die Bienen gleich auf MW, nehme die alten BW raus, füttere auf und behandel wie vorher nach etwa 7 Tagen?

    Wenn du sowieso ein Volk aus der Brutscheune haben willst, warum bildest du die dann nicht gleich weiselrichtig?

    Brut auslaufen lassen, behandeln und alles auf Mittelwände, fertig.

    Oder die Variante vom Kleingartendrohn mit Fangwabe.

    Gefühlt nehmen die Melezitoseerscheinungen in den letzten Jahren zu. Wie seht Ihr das?


    Tom

    Stimmt.

    Die letzten Jahre gabs regelmäßig Melezitose, zum Ärger der Imker.

    Außer in diesem Jahr.

    Da gibts überhaupt keine Tracht.

    Naja...bleiben wenigstens die Waben erhalten.

    Ich habe gestern nach exakt dieser Methode 2 wertvolle Königinnen (Kein Versand) in 2 Mini KS eingeweiselt.

    Sind jetzt 24 h im Keller und sehr ruhig.

    Ich deute das mal als gutes Zeichen.

    Ein zweifelndes Gefühl beschleicht einen schon, wenn man die Kös so einfach einem Haufen halbwilde Halunken bei gibt.

    Blühstreifen ganz gut und schön.

    Ich war gestern mit dem Rennrad in Pilsen.

    Im böhmischen Hinterland reiht sich eine Wiese an den nächsten brachliegende Acker.

    Das geht kilometerlang, soweit das Auge reicht.

    Ich bin da so oft stehen geblieben weil ich das schon ewig nicht mehr gesehen habe.

    Die Vogelwelt, Vielfalt in echt, nicht nur auf dem Papier.

    Wiedehopf, Neuntöter, Spechte aller Art...

    Ein Imkerparadies, aber gute Imker sind die Tschechen ja traditionell.

    Sehr gut zu beobachten, wenn man mal über die Grenze nach Tschechien fährt.

    Da sehen die Gärten ganz anders aus.

    Auch bei den Feldern sieht man Riesen Unterschiede.

    Da wachsen schon mal Mohn und Kornblumen aus dem Raps....

    brachliegende Flächen....

    Straßenränder kniehoch bewachsen...

    Hach, wie früher. :)