Beiträge von Ahrensburger

    Hallo,


    ich habe letztes Wochenende meine Frühtracht geschleudert.


    Da die Linde noch nicht aufgegangen ist, habe ich heute, also ca. 6 Tage später, mal den Futtervorrat überprüft und dabei festgestellt, dass aktuell wieder etwas in den Honigraum eingetragen wurde. Der Füllstand ist schon wieder bei ca. 5%.

    Interessehalber habe ich auch gleich den Wassergehalt gemessen, der liegt jetzt schon unter 19% Feuchtigkeit.


    Nun frage ich mich, ob es nicht Sinn macht, einfach vor der Lindenblüte noch schnell eine Zwischenschleuderung durchzuführen, damit mein erwarteter Lindenhonig noch kräftiger nach Linde schmecken wird und zugleich ein Sommerhonig ohne Linde mein Angebot erweitern könnte.


    Mach es Sinn, in so kurzen Abständen fast leere Honigräume abzuschleudern, oder ist das eher eine idiotische Idee?


    Schleudert ihr so kleine Zwischentrachten ab, oder belasst ihr es bei zwei Schleudereinheiten pro Jahr?



    Achso und dann noch eine Frage:

    Was wird das jetzt derzeit überhaupt für eine Tracht sein?

    Hallo,


    blöde Frage, aber wann genau zieht ein Volk eigentlich zum Schwärmen aus?


    An dem Tag, an dem die Schwarmzelle verdeckelt ist, oder innerhalb der 8 Tage, nachdem sie verdeckelt, aber noch nicht geschlüpft ist?

    Oder kann es sogar schon dann abgehen, wenn die noch nicht verdeckelt ist?


    Habe nämlich eine Schwarmzelle entdeckt, die aber noch mit einer jungen Larve besetzt war und wohl noch zwei bis drei Tage zum verdeckeln braucht.

    Ich würde die gerne so lange wie möglich im Volk lassen bevor ich daraus einen Ableger bilde.

    Hallo,


    ich habe hier ein sehr starkes Volk, bei dem sich ein interessantes Bild ergibt.


    Von neun Rähmchen mit Brut finden sich auf genau zwei Rähmchen jeweils ca. 3-6 Nachschaffungszellen.

    Auf den anderen Rähmchen ist eigentlich nur noch verdeckelte Brut zu sehen. Larven sind nur noch wenige fette vorhanden und Stifte gar keine.

    Ich habe daraus die Schlussfolgerung gezogen, dass die Königin hops gegangen ist und die Bienen auf den beiden zuletzt bestifteten Rähmchen mit Eiern und Larven begonnen haben nach zu schaffen. Die Nachschaffungszellen sind auch schon alle verdeckelt, also werden sie wohl spätestens in 8 Tagen schlüpfen.


    Mein Vorgehen war nun wie folgt:

    Ein Rähmchen mit einer handvoll Nachschaffungszellen habe ich entnommen und es in einen Ein-Rähmchen Ableger übersetzt und ein paar Bienen nebst Mittelwand und Futterwabe zugehangen.


    Das Zweite Rähmchen habe ich im Volk belassen und dabei alle außer einer Nachschaffungszelle gebrochen.

    Ich hoffe nun natürlich, dass es mir nicht abfliegt sobald die Prinzessin schlüpft.


    Mein weiteres Vorgehen wäre nun wie folgt:

    In 7 Tagen würde ich meinem starken Volk eine Weiselprobe zuhängen und dann sehen, ob die nochmal Nachschaffungszellen ansetzen

    oder ob sie nun wieder eine Königin haben.


    Oder sollte ich die Weiselprobe bereits in drei Tagen zusetzen bevor die Weiselzelle geschlüpft ist, um im Zweifel nicht zuviel Zeit zu verlieren?

    ok, danke für die Antworten.

    Ich hätte noch eine Folgefrage, und zwar wie ihr die Fluglöcher anordnet.


    Ich habe meinen Aufbau nun für einen drei-Völker-Ableger konstruiert, links und rechts je 3 Waben und in der Mitte 4 Waben DN.

    Wie sollte ich nun die Fluglöcher anordnen?


    Vorne links, vorne rechts, hinten mitte

    oder

    alle jeweils in der Mitte einer Seite, so dass je ein Volk eine eigene Seite hat.

    Hallo,


    ich möchte gerne meine DN-Beuten dieses Jahr zur Mehrfachablegerbildung nutzen, d.h. ich brauche einen Boden, der über zwei bis drei Fluglöcher verfügt und Ziel ist ein Eigenbau.


    Nun frage ich mich, ob ich unten ein Gitter einsetzen sollte, oder ob es besser ist, da eine dichte Holzplatte zu installieren, damit die Bienen nicht die fremde Königin riechen können.

    Bei der Lösung mit Holzplatte ist aber für mich fraglich, ob überhaupt genügend Luft an die Bienen kommt... Kann ich mir im Mai / Juni schon ganz schön stickig vorstellen.


    Danke!

    Hallo,


    ich imkere nun im vierten Jahr und habe mitlerweile sowohl alte Waben ausgeschmolzen, als auch Entdeckelungswachs gewonnen.

    Der qualitative Unterschied ist meiner Meinung nach enorm. Das Entdecklungswachs ist hell gelb und riecht wunderbar, Fremdstoffe sind so gut wie keine enthalten, wohingegen das Brutraumwachs aus Altwaben immer so einen leicht orangenen Ton besitzt.

    Wundert mich nicht, da dort jede Menge schwarzer Schmodder in den alten Waben enthalten ist und das natrülich irgendwie auch den Weg in das Wachs findet. Im Grunde genommen landet ja alles was irgendwie fettlöslich ist, in dem Wachs. Also gewisse Bestandteile des Pollens sowie fettlösliche Bestandteile der Puppenhäutchen und unter Umständen dann wohl auch die Reste tierischer Fette, die z.B. durch Drohnenrähmchen übrig bleiben. Ein Filter wie die oft erwähnte Damenstrumpfhose kriegt das ja nun auch nicht herausgelöst.


    Ich für meinen Teil habe die Entscheidung getroffen, für neue Mittelwände ausschließlich Entdeckelungswachs und sehr neues Bauwachs vom Oberträger zu verwenden und das Brutraumwachs sowie jedes ausgeschmolzene Rähmchen ausschließlich zur Kerzenherstellung zu verwenden.


    Wenn ich aber hier im Forum so mitlese, dann habe ich den Eindruck, dass die überwiegende Mehrheit der Imker das komplette alte Wachs zur Mittelwandherstellung zu nehmen scheint. Dieser Eindruck wird auch noch verstärkt, wenn ich mir Videos von professionellen Wachsumarbeitern ansehe. Da scheint wirklich der letzte Dreck an (Sonnen-) geschmolzenen Wachsbarren auf Paletten angeliefert zu werden und am Ende kommen Mittelwände aus der Maschine.


    Vielleicht täuscht mich der Eindruck ja und es ist anders, aber daher meine Frage:

    Wie handhabt ihr dieses Thema, Mittelwände aus jedem Tropfen Wachs oder nur aus dem reinsten Entdeckelungswachs?


    VG,

    Ahrensburger

    Hallo,


    Ich habe drei Einraumbeuten die wohl alle so um die 4-8k Bienen haben. Das Flugloch ist am Rand und etwa 10cm breit. Die Rähmchen hängen in Kaltbauorientierung. Derzeit sitzen die Trauben jeweils direkt vor dem Flugloch in der Ecke. Das machen die aber schon seit dem ganzen Dezember, also denke ich, dass bei dem Sitz der Traube eigentlich nicht mehr die ganz großen Futtermengen übrig sein dürften und nun habe ich Angst, dass bei dem nächsten Kälteeinbruch da vielleicht ein Futterabriss passieren kann.

    Letztes Jahr ist mir ein Volk trotz genügend Futter verhungert, weil sie den Honig aus den hinteren Rähmchen einfach nicht gefunden haben bzw. mit der Traube nicht zum Futter gewandert sind.


    Nun überlege ich, ob ich nicht einfach eines der derzeit hinteren mit Honig vollen Rähmchen von ganz rechts auf ganz links versetze und alle übrigen Rähmchen einfach um eine Position nach rechts verschiebe. Folge wäre ja, dass die derzeitige Wintertraube damit um eine Position näher in die Mitte verschoben wird und am Rand wieder eine komplett volle Futterwabe liegen würde. Im Moment ist es mit 10°C bis 12°C ja durchaus warm genug, dass ich da auch etwas umbauen kann, ohne die Wintertraube durch zu große Kälte zu stark zu stören.


    Ist das eine gute Idee?


    Eine weitere Überlegung wäre, die ganz linke mit der ganz rechten Wabe einfach zu vertauschen, ohne den Sitz der Wintertraube zu verschieben. Das natürlich nur, wenn das eine Rähmchen bereits stark geleert worden ist. Gleiche Frage: Ist das eine gute Idee?


    ...und zuguter letzt noch eine dritte Idee: Macht es Sinn, das Flugloch wieder komplett zu öffnen, damit die Bienen auch bei einer mittigeren Position es schnell zum Ausgang schaffen und damit vielleicht etwas bereitwiliger mit der Traube in Richtung Beutenmitte wandern?

    Derzeit scheinen sie die Position vor dem Flugloch ja zu bevorzugen, ich fürchte nur, dass da nicht mehr allzulange genügend Futter vorhanden ist...

    Eigentlich müssten sie diese Position ja garnicht besonders bewachen, da ja ein Mäusegitters installiert ist.

    Hallo,


    ich habe mitlerweile genügend Völker um meinen Honig außerhalb des familiären Kreises an den Mann bringen zu müssen, sprich es wird etwas in den Vertrieb gehen müssen.


    Nun habe ich also meine zwei bis drei Sorten Honig und theoretisch auch ein paar Kerzen und etwas Propolistinktur.


    Fall 1:

    Mal angenommen ich beschränke mich auf den Verkauf von Urprodukten. Soweit ich es verstehe, wären der Verkauf von Honig und Bienenwachs sowie rohem Propolis erstmal vollkommen umsatzsteuerbefreit, wobei ich dennoch 10,5% Umsatzsteuer auf Rechnungen ausweisen dürfte, für den Fall dass mein Geschäftspartner es weiter veräußern will. Bei einem Verkauf an Privat wäre es egal ob die ausgewiesen wird oder nicht.

    Weiterhin darf ich in diesem Fall zusätzlich 33% des Umsatzes, maximal aber 4.000€ durch Handelsware erzielen ohne umsatzsteuerlich die Rolle des Urproduzenten zu verlieren.

    Ich weiß es nicht genau, aber nehme an, dass die Handelsware in diesem Fall wohl nur Produkte der ersten Verarbeitungsstufe umfasst, also fremden Honig, fremdes Wachs, fremdes Gelee und fremdes Propolis. Nicht aber zum Beispiel Met oder Kerzen.



    Nun die Fragen:

    1a)

    Muss in diesem Fall dennoch die Imkerei beim Finanzamt angezeigt werden und brav jedes Jahr eine Erklärung von 0,00 Euro abgegeben werden, die erst auf 1.000 ansteigt, sobald 30 Völker erreicht werden, oder kann ich da komplett drauf verzichten und segel einfach komplett unter dem Radar, weil eben Gewinn gleich Null?


    1b)

    Ist es richtig, dass Handelsware in diesem Fall, wie oben von mir angenommen, nur aus Produkten der ersten Verabreitungsstufe bestehen darf, oder darf ich die Grenze von 4.000€ bzw. 33% des eigenen Umsatzes auch durch Produkte der zweiten Verarbeitungsstufe ausfüllen?


    Fall 2:

    Nun würde ich auch gerne eigene Propolistinktur und Kerzen erstellen und verkaufen, was würde sich in diesem Fall ändern?

    Gibt es jetzt andere Anmeldepflichten, beispielsweise in der IHK als Gewebe oder irgendeiner landwirtschaftlichen Kammer?

    Ändert sich die Gewinnermittlung in der Richtung, dass nun nicht mehr die Völkerzahl 30 / 70 relevant sind, oder hat das lediglich Einfluss darauf, dass ich dann nicht mehr 10,7% Umsatzsteuer ausweisen darf, sondern nur noch 7%?

    Hallo,


    sind Gewährstreifen eigentlich Pflicht?

    Ich würde nicht unbedingt über Verkaufsstellen verkaufen, sondern persönlich, so dass ich jedem Kunden ein garantiert volles Glas in die Hand drücken kann.

    Hallo,


    es gibt ja hier nun eine ganze Reihe Imker, die sich ihre eigenen Etiketten entwerfen.


    Wie haltet ihr das denn eigentlich mit dem Markenschutz?

    Habt ihr eine Markenanmeldung gemacht oder vertraut ihr einfach drauf, dass da keiner unter falscher Flagge segelt oder gibt es andersrum sogar einige, denen man sich anschließen kann (neben dem DIB) und unter deren Label man den Verkauf in eigenem Namen durchführen kann?


    VG

    Hallo, hab mal eine ganz grundsätzliche Frage zum Einfüttern, rechnet ihr in Gewicht des Zuckers, oder in Gewicht der Lösung oder in Litern?


    Hab jetzt knapp 13 kg Zucker gegeben. Verdünnt im Verhältnis 2:3, also zwei Teile Wasser mir drei Teilen Zucker, also insgesamt haben die damit knapp 21 Kilo Flüssigkeit bekommen und vom Volumen dann halt irgendwie um die 15 Liter.


    Jetzt ist nur mal für Frage, rechne ich jetzt mit dem Gewicht der Lösung oder mit dem Gewicht des Zuckers?

    Hallo,


    sagt mal, diese eher weiche klebrige Masse die sich zwischen den Rähmchen findet, das ist ja zu hohem Teil Proplis, aber ehrlich gesagt empfinde ich es als nicht so appetittlich.

    Da sind oft ein paar zerdrückte Bienen(-teile) einbalsamiert und das ist so oft belaufen, dass es diese schwarze Farbe annimmt.


    Wenn ich mein Proplisgitter einlege, dann erhalte ich oft sehr klaren hellen leicht rötlichen ins rostfarbene reichenden Propolis, also gefühlt eine völlig andere Qualität.


    Ist die Matsche zwischen den Rähmchen als Propolisernte zu gebrauchen oder eher nicht?