Beiträge von Imkerei Pfalzgraf

    Ich krame das Thema mal wieder hoch.


    Da die Lupine u.a. auch eine sehr interessante Wurzel (seeehr tief!) hat, würde die sich evtl. gut in meinen Bienenweiden machen.

    Die Bienenweiden habe ich als „Hauptfrucht“ in die Fruchtfolge integriert und möchte neben dem Trachtwert entsprechend positive Effekte auf die anderen Kulturen bzw. den Boden erzielen.


    Von welchen Lupinen berichtet Ihr?

    Weiße, oder blaue?

    Die Unterschiede sind da weitaus größer als nur die Farbe.

    Evtl. auch beim Trachtwert…???


    Standen die nur auf sehr schwachen (leichten) Böden, oder auch mal auf besseren?

    Frage mich ob die Methode von den ganzen (teils doch recht überzeugten) Schreibern mal wer mit einer repräsentativen Menge Kö/Völkern getestet hat?


    Hab’s mit einer entsprechenden Menge gezeichneter unbegatteter Kö in Zweitschlupfzellen probiert und später geschaut wieviele davon dann in den Völkern waren.

    Bringt imho mehr Erkenntnis als die ganzen Spekulationen hier, in denen evtl. gute Infos unter gehen, so dass einem nicht wirklich viel bleibt als selber zu testen…

    Ich glaub‘ einfacher geht‘s, wenn man den 28 kg Karton kurz von dem Öffnen gegen einen 16 kg Karton tauscht 😉


    Aber im Ernst: warum benutzt man die? Sind die Kosten pro kg so viel günstiger und das schwere Tragen stört einen nicht und man freut sich eher, dass man weniger oft gehen muss?

    Die 28er Kartons finde ich top!

    Kleckert viel weniger (wenn man nicht sehr ungeschickt ist eigentlich garnicht.) als 14er Kanister, da eine „Auslaufnase“ dran ist.

    Dadurch auch viel „Zielsicherer“ als Kanister. Schießt auch nicht stoßweise raus.

    Viel weniger Restinhalt (zumindest wenn man nicht ewig leertropfen läßt) als Kanister. (Zur Restentleerung Inlay einfach 20 cm durch die Öffnung in die Länge rausziehen).

    Passt mehr Gewicht auf eine Palette als bei Kanistern. Sind bei mir mehrere Stellplätze. Da ich schon im Winter bestelle und zu Saisonbeginn geliefert bekomme spart das einiges an Platz.

    Hab auch noch einige hundert Kanister rumliegen. Die Kartons sind da besser zu entsorgen.

    War da auch erst kritisch. Insb. wegen dem Handling. Seit ich die nutze hab ich aber sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Den Gedanken an IBC und Futterpumpe hab ich daraufhin auch wieder verworfen.

    Der Raps ist hier gegenüber den letzten trockenen Jahren sehr homogen abgereift.

    Da war von jetzt auf gleich von Vollgas auf Nix mehr.

    Im Gegensatz zu den letzten Jahren kamen die Bienen vor der Trachtlücke daher scheinbar entsprechend weniger gut mit dem Trocknen hinterher...

    Überlege auch gerade wie lange der nun noch zum Trocknen brauch. Völker tragen noch die Brutflächen wieder frei.

    Interessant wäre die Frage auf alle Fälle. Aber ich frage mich gerade wie man sie aus wissenschaftlicher Sicht angehen sollte um das wirklich herauszufinden... Fläche hätte ich. Weiß allerdings nicht wie man das probieren könnte...


    Mit Kapillarröhrchen von einer definierten Menge Blüten im gleichen Entwicklungsstadium den Nektar einsaugen. Dann hätte man schon mal die Menge. Dann noch Zuckergehalt messen.


    Interessanter als den Sortenunterschied fände ich dabei aber die Auswirkung von Fungiziden und N+S zur Blüte. Dann noch Fenster mit unterschiedlicher N-Höhe.


    Vorgenommen hab ich mir das schon, aber die Zeit dazu....

    Ja, Chillies.

    Ohhh..., das Foto auf der verlinkten Seite ist ja erschreckend!

    Der hat wohl auch alle Bienen im Raps todgespritzt!

    Nun bestäubt er von Hand und packt anschließend Tüten über die Blüten, damit keine Schädlinge dran können. (Die sind im Gegensatz zu den Bienen scheinbar nicht tot...)

    GENAU WIE IM BIENENSTERBRNFILM IN DEN CHINESISCHEN APFELBÄUMEN!!!

    :D:D:D


    P.S.: Man sollte das Foto mehr schwarz-weiß machen und mit düsterer Hintergrundmusik hinterlegen...

    Raps ist gerade extrem knapp. („ausverkauft“)

    Ertragsprognose Europa nochmal runtergesetzt. (Frostschäden z.b. in Frankreich)

    —> Rapspreis auf Allzeithoch gestiegen.

    Die letzten Jahre haben die aus der Blütenbehandlung resultierenden Mehrerträge die Kosten oft nicht aufgehoben. (War mehr eine Versicherungsmaßnahme; was aber auch von existenzieller Bedeutung sein kann!)

    Bei den jetzigen Rapspreisen darf man so einfach keinen Ertrag verschenken wenn man Wettbewerbsfähig bleiben will!

    Da werden dieses Jahr sicher einige in die Blüte fahren, die das die letzten Jahre gelassen haben.
    Insb. da dieses Jahr auch wetterbedingt mit viel stärkerem Sklerotiniabefall (Hauptgrund für die Spritzung) gerechnet werden muß. (Abgesehen von anderen positiven Effekten, die bei den hohen Rapspreisen stärker ins Gewicht fallen.


    Macht mir aber trotzdem wenig Sorgen. Im Gegenteil: Intensiv geführter Raps bringt auch guten Nektarertrag!