Beiträge von Aueren

    Sulz ich verwende 35mm Honigrahmen. Ich betrachte die Frage, ob halbe oder ganze Honigwabe nicht als matchentscheidend. Da ich die Brut aus dem Absperrbereich vernichte, habe ich die Hälfte der Honigwabe gewählt.

    Uebrigens eignet sich die Absperrwabe auch sehr gut für die Sanierung eines mit Kalkbrut belasteten Volkes, das man nach der Internierungszeit von drei Wochen umweiseln und auf neuen Bau setzen kann.

    Bei Aueren schlüpfen die Bienen ganz normal, soweit ich das verstanden habe. Mich erstaunt, dass die Königin sich so stark einschränken lässt und dann nachher doch wieder munter weiter macht.

    Es beeindruckt mich immer wieder, wie die Königinnen unmittelbar nach der Freilassung loslegen. Diese Köngin hat die zweite Internierung hinter sich. am 3. August 20 wurde sie freigelassen und am 18. August habe ich diese verdeckelten Brutflächen angetroffen.

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    Waldi

    Die Sommertracht versiegt bei uns in der Mitte Juli.

    Dunkle Biene im CH Hinterbehandler im Juli.jpg

    Ich interniere die Königinnen (alle gezeichnet) in der ersten Juliwoche. Die Käfigwabe wird mittig ins Brutnest (CH Hochwaben im Hinterbehandler) gesetzt. Der Honigraum bleibt aufgesetzt. Nach 25 bis 28 Tagen je nach Wetterlage werden alle Waben entnommen, die Bienen erhalten ein Pollenbrett und 12 neue MW - die Königin wird freigelassen. Am Abend des Folgetages füttere ich 8 bis 10 l verdünnten Sirup.

    Nach einer Woche können die Völker mit OS bedampft werden (in der Schweiz zugelassen).

    Der Futtervorrat wird bis mitte September laufend ergännzt.

    Ende Oktober gehen die Völker aus der Brut und im November kann die Winterbehandlung (OS verd.) durchgeführt werden.

    Diese Königin wurde 2020 bereits die dritte Saison drei bis vier Wochen interniert - sie hat offenbar keinen Schaden genommen und ein normalstarkes Volk in den Winter geführt.

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    Stewfan sprechen wir nicht von Zucht, reden wir von ungehindert vermehren lassen. Zucht ist dann doch etwas anderes, verbunden mit einem speziellem Ziel plus Selektion.


    Wer den Vermehrungszyklus einer Milbe kennt, wird sich schlecht vorstellen können, das es selbst bei mehreren Stammbäumen Milbenkombinationen geben wird, da es phoretisch nur weibliche Milben gibt und männliche Milben außerhalb einer Zelle nicht überleben.


    Liebe Grüße Bernd.

    Bei Mehrfachparasitierung einer Zelle könnten durchaus Kombinationen verschiedner Stämme entstehen.

    Einen Schweizer Imker, der seinen Honig problemlos für 30€ das Kilo an seine private Kundschaft verkaufen kann, bringt diese Diskussion ins Grübeln. Auch in der Schweiz bieten Grossverteiler Honig für 5€ das Kilo an, die inländischen Honige verkehren allerdings auf dem gleichen Preisniveau wie beim Direkthandel bei den Imkern.

    Gibt es möglicherweise andere nicht erkannte Gründe, die für diese enorme Preisdifferenz dies und jenseits des Rheins ausschlaggebend sind? Die Hochpreisinsel Schweiz allein kann es wohl kaum sein.

    Schon der Titel löst bei mir ein Kopfschütteln aus.

    Wabenhygiene ist ein Gebot der Stunde aber nie ein Irrweg, ob dies nun über eine alljährliche vollständige Bauerneuerung oder ein periodisches Ausscheiden der bis dreijährigen Brutwaben erfolgt. Für mich ist die vollständige Bauerneuerung nach der knapp vierwöchigen Internierung der Königin ende Juli der folgerichtige Schluss. Die neuen Brutanlagen auf dem neuen Bau geben mir jedenfalls ein gutes Gefühl. Was die Bienen dazu meinen....vielleicht deckt sich das mit meinem Gefühl.IMG_5319.jpg

    Ein Kompliment für die perfekte Darstellung. Als Ergänzung würde ich hinzufügen, dass der Brutableger natürlich auch mit mehr Waben gebildet werden und die Nachschaffungskönigin im Brutableger nach Möglichkeit durch eine Zuchtkönigin ersetzt werden kann.

    Ich schleudere seit 1976 mit einer 16 Waben-Radialschleuder. Die Trommel hat einen Durchmesser von 72 cm. Ich habe den damaligen teuren Kauf nie bereut. Wabenbruch ist höchst selten und wenn, dann ist es die Folge schlecht austarierter Beladung.

    Da ich mit dem 24-tägigen Brutstopp und anschliessend totaler Bauereneuerung arbeite, fallen ende Juli viele brutfreie Brutwaben mit Futtergürtel an. Mit den Einhängemappen kann ich diesen Honig gewinnen und zur Einmischung ins Winterfutter und für die Bereitung von Futterteig verwenden.

    Die Mappen sind aber auch nützlich, wenn aus welchen Gründen auch immer nur eine kleine Zahl Waben zu schleudern sind.