Beiträge von Aueren

    Bei aller Begeisterung und tollen Erfolgen - es ist bei den Empfehlungen Vorsicht geboten.

    Bis 5% der Bevölkerung reagieren überempfindlich oder allergisch auf Propolis. Besonders oft sind es Leute, die allergisch auf die Pollen der Laubbäume reagieren.

    Unter betroffenen Imkern sind es besonders die Innenseiten der Finger, die von heftigem Juckreiz, nässender Blasenbildung unter Ablösung der Haut leiden. Wer als Betroffener nicht strikte nur noch mit Handschuhen arbeiten will, muss die Imkerei aufgeben.

    Originalaufnahmen meiner Finger

    IMG_1205.jpgIMG_1206.jpg

    Weniger ist oft mehr - 5 starke Ableger, die du problemlos auf Einwinterungsstärke bringst.

    Nimm für die Ableger zwei Brutwaben und eine Futterwabe. Für die Königinnen zur Umweiselung der Völker füllst du aus dem Sammelbrutableger Apideas, damit kannst du auch eine allenfalls verlorene Königin in einem Ableger ersetzen.

    Lagebedingt starte ich Mitte Mai mit dem Verfahren und so sehen die Ableger im August aus.Jungvolk 2.jpg

    Die Lebensdauer heutiger Königinnen wird möglicherweise durch die Behandlung mit Varroaciden verkürzt. IMG_5311.jpgDa ich mit minimalem Einsatz von OS arbeite leben ich in meinen Völkern leistungsfähige Königinnen drei Jahre bis ich sie austausche. Das handhabe ich schon 50 Jahre so. Ich kann keinen Unterschied in der Vitalität der Königinnen feststellen.

    Ursprünglich wild lebende Bienenvölker wären schwerlich von ausgewilderten zu unterscheiden - ich gehe davon aus, dass die Varroa aufgrund der sehr hohen Bienendichte im Schutzgebiet ganze "Arbeit" geleistet hat.

    Zurück zum Thema

    Ich bin seit Kindsbeinen (50er Jahre) mit der Dunklen Biene vertraut, da meine beiden Grossväter schon damals im heutigen Mellifera Schutzgebiet Glarnerland mit der Dunklen Biene geimkert haben.

    Die Völker waren damals aufgrund der üblichen kleinern Beuten und der entsprechenden Betriebsweise kleiner als meine Völker heute. Einer meiner Grossväter arbeitete in Beuten mit dem gleichen Volumen wie ich sie heute verwende sogar im Zweivolkbetrieb mit zwei Könignnen.

    Bereits ab den 60er Jahren imkerte ich mit um ein Drittel grössern Beuten, welche die Völker aus den Nachzuchten meiner Lehrmeister problemlos füllten.

    Völker dieser Volksstärke mit grossem Vorhang bei guter Sommertracht kannten wir in den 50er Jahren nicht.vorhängende Bienen.jpg

    ich beziehe den Futtersirup in 10kg Bags entsprechend rund 15l Lösung mit 72% Zucker.

    Ich gebe zu einem Bag 6l Wasser und erhalte in etwa 1:1 Lösung.

    Ich setze meine Völker nach der 24-tägigen Internierung der Kö nach Trachtende auf 12 MW CH Mass, gebe 10l des verd. Sirup.

    Der Ausbau und der Bruteinschlag erfolgen zügig.

    Beachten Korrektur: ich beziehe ..in 20kg Bags

    Wir kennen auf Bienenständen ab 1500m üM das Problem mit der Wachsmotte nicht. Ob die zunehmende überdurchschnittliche Erwärmung in den Alpen das in absehbarer Zeit ändert....