Beiträge von Rene J.

    Hab das bisher nur einmal gemacht.

    Eher Pragmatisch.

    24h "Kellerhaft" des KS mit der gekäfigten Königin ("frisch" begattet) inkl. etwas Flüssigem Futter in dieser Multibox.

    Abends Beute voll mit Anfangsstreifen aufgestellt.

    Lasche am Schutzkäfig ausgebrochen, zwischen 2 Waben gehängt. Bienen in eine Lücke, Rähmchen wieder rein, Nicot Fütterer druff und und mit 1:1 voll gemacht. Flugloch klein.

    Nach einer Woche: Sah schon gut aus. Oxalsäurebehandlung. Dann alle nicht mit Futter oder Brut Belegten Waben weg, Schied rein, Futter nachgelegt. Dürfte so Mitte Juni gewesen sein.

    (Dadant 10er)

    Wenn Ihr von Reinigungsflug sprecht, meint Ihr dann den ersten Reinigungsflug des Jahres? Den hatten meine Bienen schon vor Wochen. Danach mindestens noch einen. Liegt vielleicht auch am gelegentlichen Föhn hier am Alpenrand.


    Ein Bienenvolk unternimmt doch immer mehrere Reinigungsflüge, oder? Also immer nach einer längeren Phase in der sie nicht ausfliegen können. So erscheint es mir zumindest.

    Vor dem Kälteeinbruch habe ich an einem Warmen Tag kurz die Stände abgefahren. Das war ein verhaltener Flugbetrieb. Also wenn es nicht grade 3 Monate unter 10 Grad hat fliegen die.

    Extreme gibts aber auch: (927) Keeping Bees in Frozen North America - YouTube so die ersten 8 Minuten... Also gibt auch mehrere Monate ohne Flugbetrieb.

    Hallo, und Stern bzw. Dreieck geht nur bei Drehstrom.

    Untersetzungsgetriebe-400V und Programmautomatik

    Hat er.


    Stern- oder Dreieckschaltung ergeben keine unterschiedlichen Drehzahlen, sondern nur unterschiedliche Leistungsaufnahme.

    Jein. Asynchronmotoren sind da, soweit ich mich erinnere, ein bisschen eigen....

    Da Drehzahl, Drehmoment, Leistung, Spannung und Stromaufnahme ja bekanntermaßen zusammenhängen... Die Sternschaltung reduziert die die Wirksamen Spannungen an den einzelnen Klemmen. Dadurch wird ersteinmal die Stromaufnahme geringer....

    Dadurch wird im Prinzip auch die (Maximale) Leistung reduziert. Der Motor "versucht" aber weiterhin die Nenndrehzahl zu erreichen. Kann er aber aufgrund der niedrigeren Spannungen ev. nicht. Das könnte aber zu erhöhten Strömen führen (da ja die Spannung niedriger ist) -> Motor könnte abrauchen. Ich würde es nicht machen.... Oder wirklich Rechnen...

    Sicherste Methode wäre ein Frequenzumrichter...

    Also ich nutze 10er Dadant und 6er Ablegerkästen im Standmaß (und voraussichtlich auch noch M+...)

    Gründe: Mobilität, Kosten, Handling-Gewicht, Platzbedarf auf dem Beutenständer.

    Möchte in den Ablegerkästen Reserve-Ableger zum Ersetzen / Verstärken / Verkaufen überwintern.

    Mache das aber dieses Jahr auch zum ersten mal, kann also noch nicht berichten.

    Ian Steppler hat auch keine Abstandshalter in seinen Honigräumen.

    Wenn ich mich recht entsinne hat Ian Hoffman-Seitenteile. Im BR wie im HR - er arbeitet aber eher "klassisch" mit einer Magazinweisen Betriebsweise - also Kistenweise Erweiterung oder Abnahme, nicht wie Dadant nach Adam mit Angepasstem BR mit Schied.

    Da er mit einer Entdeckelungsmaschine arbeitet, braucht er keine Dickwaben und die Hoffmann-Seitenteile stören da beim Entdeckeln auch nicht. Hätte ich so eine, würde ich wahrscheinlich auch einfach Hoffmann-Rähmchen im HR nehmen. Hab ich aber nicht. Aber ein Messer habe ich, als passe ich mich darauf an.

    Oder versuch 30+ Beuten in einen Kombi zu laden.


    Das Pro Argument was mich überzeugt hat:

    Zum Zeitpunkt der Kö-Zucht kann ich mit "wenig" Bienenmasse Begattungseinheiten bilden - die dann ggf. auch mehrere Monate da drin bleiben können - und habe dann wenn ich Bienenmasse habe - also Ernte / TBE genügend Königinnen um diese Sinnvoll zu verwerten. Die restlichen können weiter in den kleinen Einheiten bleiben bis zur Umweiselung von Altköniginnen. Die Ganzen Brut und Futterwaben geben dann schönen hohe Mini+ Türmchen zum überwintern.

    Mit den normalen Begattungs-Kästchen ist das nicht sooo elegant.

    So mal die Theorie....

    Über die Praxis meines ersten M+ Jahres könnt ihr dann vermutlich ab Mai hier die Probleme mitlesen....

    Bei den 10er HR gibt es laut meiner Information nur Metallrechen, in die aber nur 25mm Ohrenbreite-Rähmchen gehen, egal ob 2/3 LS oder Dadant. Oder man friemelt sich eigene Rechen aus Holz?

    Beim Holtermann bekommt man 10er oder 9er Rechen die in die 10er Beute passen.

    Für 8er kann man 10er Rechen für 12 kürzen. Wobei ich im Kontakt zu einm Händler stehe, der ev. ne Sonderserie beauftragen könnte... Wer sowas will, PN an mich.

    Es ist einfach die Pest. Schlichtweg. Das bremst die Bienenhaltung so dermaßen aus, das ist zum Haare raufen.

    Ja. Deswegen habe ich jetzt doppelt so viele graue Haare wie noch vor 2 Jahren....

    Bei 2/3 LS Rähmchen habe ich bisher nur 25mm Ohrenbreite gesehen, das ist doch sympatisch...

    Ich auch, habe aber da auch schon Gerüchte gehört ....

    Bestätige klare Empfehlung zu Rechen statt Abstandshaltern im Honigraum. Ich persönlich wöllte aber auf die Drahtung nicht verzichten. Ich mache in 159mm Rähmchen in Teilen Naturbau, da gibt der Draht wichtige Stabilität beim Schleudern.

    Wenn du ein Fuchs bist stellst du auch gleich auf einen erhöhten Wabenabstand um damit du Dickwaben bekommst und kannst dann mit dem Messer entdeckeln.


    Zum Segeberger Material kann ich leider technisch nix beitragen...

    Also ich habe beim Transport - außer direkt nach Durchsicht oder bei Neubestückung - noch nie ein Verrutschen der Pilzkopf-Rähmchen bei Beespace oben gehabt. Die Damen bappen alles hinreichend fest.

    Wobei ich das System erst seit letztem Jahr verwende. Habe aber auch ein 1000-er Pack Pinwand-Pins im Werkzeugkasten, für solche Fälle.


    Erfahrung zur Kompatibilität:

    Ich habe die geraden, hohen Außendeckel vom Holtermann ("Lorenzbeute" oder 10er System), die passen nicht gescheit über Liebig-Zander Zargen (Bei mir vom Graze)...

    Es gibt aber auch Zander-Zargen im Magazinimker-Maß oder aus dem 10er System, die passen dann natürlich wieder.

    Ansonsten sind die Unterschiede gering genug, das man kombinieren kann. Liebig-Zander Völker bekommen LS2/3 Honigräume, passt soweit alles inkl. der Absperrgitter. Rutschleisten "haken" auch manchmal ein wenig, fliegen aber bei mir kontinuierlich raus.


    Bezugsquellen für das "neu" Material sind bei mir inzwischen "verteilt".... habe mir da jeweils die Sachen rausgesucht, die Preislich oder von der Bauart gefallen.

    Zargen als Bausatz aus Osteuropa

    Innendeckel und Böden aus Östereich (Bienothek)

    Außendeckel und Gitter vom Holtermann (Lorenz / 10er)

    Krimskrams von nach Bedarf oder Verfügbarkeit...

    danach kommt der Rest vom Fass durchs Meli, dann sind die Kristalle weg.

    Dann ist aber im Klärfass Impfen sinnlos, weil der Meli schmilzt auch die Impf-Kristalle weg.

    Das zweite, ich hatte überlegt, nach dem Impfen eine Heizspirale mit Zeitschaltuhr über Nacht ins Klärfass zu hängen, die alle halbe Stunde ne Viertelstunde heizt, so dass der Honig einigermaßen warm bleibt und gleichzeitig nicht geschädigt wird.

    Auch wenn wie gesagt da das Impfen im Klärfass wenig optimal erscheint würde ich das mit dem Heizen durchaus als sinnvoll erachten. Da der Honig ja nicht "kalt" aus den Waben kommt muss man auch mehr oder minder nur die Temperatur halten. Also isolieren und bisschen zuheizen. Ich habe mir für erste Versuche so ein "ebay" Bastel-Thermostat und eine uhralt-Heizdecke ohne Zeitautomatik besorgt... Schauen wir mal...

    Klärfass soll wohl auch nur bei Raps oder sehr hohem Rapsanteil wirklich Temperatur-Kritisch sein. Hab das schon so Storys gehört das das Fass nach 2 Tagen fast komplett fest war.

    Wobei, kann man den Honig nicht auch im Klärfass schon direkt impfen und dann einfach durchs Feinsieb direkt in Gläser abfüllen (mit der "Einfrier-Taktik") und sich damit einige Arbeitsschritte ersparen? Von der Logik her sollte das gehen oder?

    Probleme dabei sehe ich wie folgt:

    - Je nach Sorte hast du schon andere, größere kristallisationskeime im Klärfass.

    - Der Honig wird "kalt" lange durch das Feinsieb brauchen. Heizung verbietet sich, da er ja schon geimpft ist.

    Eher ungünstig...

    Besser:

    Klärfass -> Feinsieb mit Heizung -> Abfüller -> Impfen -> (Weiterverarbeiten nach gewünschtem Prozess)

    Dem Hörensagen nach, lohnt sich der Meli hier definifiv.

    Steht auch auf der Einkaufsliste. Für dieses Jahr tus aber noch der "Meli" für Arme (Spitzsieb mit Heizung). 2022 dann..

    Spitzsieb nach der Schleuder das Gröbste.


    Den Rapido würde ich gegen "echten" Rührer tauschen und in einem Abfüller rühren. Habe dieses Jahr mit dem Rapido gearbeitet - aber nicht nach Originaler Anleitung sondern als "Ersatz" für einen großen Rührer mangels Drehmoment starkem Gerät. Der Mischt nicht ganz so gut wie etwas mit größeren Flügeln.... Werde den aussortieren.


    Du willst warten, bis der Honig anfängt zu kristallisieren? Das geht bei Frühtracht. Bei Spättracht dauert das - da besteht dann die Gefahr den richtigen Zeitpunkt zu verpassen. Spreche da aus Erfahrung. Das passiert immer dann, wenn du keine Zeit hast, z.B. weil du grade verzweifelt versuchts deine Völker auf Einwinterungsgewicht zu bekommen. Zwei Wochen später sind dann schon "Faustgroße" Kristalle in der Spättracht. Dazu kommt das du bei guter Tracht schnell mal 30+ Eimer rumstehen hast. Die fangen - nach Murphy - alle zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt an zu kristallisieren.


    Ich arbeite diese Saison mit rund 25 WV und werde es ungefähr so machen - ich versuche den Prozess etwas vom Zufall der natürlichen Kristallisation zu entkoppeln:


    Schleuder -> grobes Spitzsieb mit Heizung -> Fass -> Abschäumen -> 20/25 kg Eimer -> Lager


    Lager ->ggf. Antauen bis zäh Fließfähig -> feines (feinstes) Spitzsieb mit Heizung (Melitherm habe ich noch nicht) -> 100 kg Abfüller -> Abkühlen -> Impfen -> Rühren (mit so einem großen Doppelflügel Rührer. Die sollten von der Länge auch gut in einen 100kg Abfüller passen - da lässt den einfach drin stehen und der Deckel passt auch noch drauf.

    Abfüller kommt auf Rollbarem Gestell auf einem Hubtisch. Gestell in den Kühlschrank (mit separatem Thermostat auf 13/14 Grad eingestellt), so das man den Abfüller da reinrollen kann. Das kommt der dann immer nur zum rühren raus. Soweit der Plan. Zum Abfüllen dann einfach den Tisch hochpumpen.

    Man kann natürlich auch direkt nach der Ernte einen Teil statt in Eimer direkt durch das Spitzsieb in den Abfüller lassen und direkt impfen...

    Ev. ist ja eine Inspiration dabei...


    Das mit dem Impfen und kühl halten wärend dem Rühren hat nach dem "Spättracht" Klotz-Desaster auch super funktioniert. Habe den als er dann schon schön geschimmert hat abgefüllt und die Gläser kühl gestellt. Ist super geworden.

    Eben dieses Jahr nur eine ganze Nummer kleiner. Gibt hier irgendwo einen längeren Faden zu dem Thema Impfen und Kaltstellen.

    Was Du mit 100 Kilo Honig machen sollst? Verkauf 80 Kilo und kauf Dir davon das gute dritte Volk, dass Du ja gerne hättest. Oder drei Top-Königinnen - und hab inzwischen Freude an starken gesunden und fleissigen Bienen.


    HaroldBerlin


    80kg x 5€ (eigentlich unterhalb der Schmerzgrenze für Verkauf im Eimer - m.M. nach....) = 400€+(dein Schmerzggrenzen-Uplift) .... Davon bekommst du mindestens:


    3 Überwinterte Ableger im F.J.

    oder

    2 Starke Wirtschaftsvölker im Spätsommer

    oder

    40 Unbegattete Königinnen

    oder

    20 Standbegattete Königinnen

    oder

    5-6 Ablegerkästen + Umlarvnadel + Zuchlatte + Nicot-Zuchtkram

    oder

    2 neue Komplett ausgestattete Beuten


    Verkaufst du im Glas... entsprechend mehr (800€ wären da die eigentlich noch unter der Schmerzgrenze. eher 1200€ + x))... wie sagt man so schön... Wachsen aus dem Ertrag...

    Und wenn du Zeit zum Abfüllen und Labeln hast, vergolde dir die Zeit... Muss du so sehen - je x Gläser gibts ein zusätzliches Leckerli deiner Wahl... Gläser kleben ist echt nervig... Solange du aber deinen kalkulierten Stundenlohn im Hinterkopf hast machst dann aber irgendwie wieder Spaß... Labeln für die Zuchtmutter...