Beiträge von Rene J.

    können wir danach nicht das Projekt, selber TÜV machen starten ? Wenigstens beim Traktor, da macht man Bremsprobe im Hof. Wackelt überall dran und prüft die Beleuchtung, dass müsste man doch selber hinbekommen ?

    Das ist doch die minimale technische Grundqualifikation für das Bewegen eines KFZ im Straßenverkehr. Vor jedem Fahrtantritt Kontrolle der wichtigsten Sicherheitsrelevanten Punkte...

    Macht nur keiner. Wir sollten froh sein. Vor 100 Jahren musste man vor Fahrtantritt noch alles Abschmieren etc... Da haben die Vorbereitungen für ne Fahrt eine Stunde gebraucht.

    Der TÜV ist nur die Staatliche Kontrolle, ob man das richtig machst.... Warum haben die das wohl eingeführt?


    Zu den Gewichten. Also ohne jetzt irgendwelche Gesetze oder Richtlinien zu lesen.

    Da zur Gewichtsbestimmung mit Vergleichsgewichten auf einer Balkenwage immer mehrere Gewichte verwendet werden (außer in Glücksfällen) müssten diese eine deutlich schärfere Toleranz einhalten als eine Waage (da sich die Fehler / Toleranzbereiche) Addieren.

    Wenn du also z.B. 10 Gewichte benötigts, jedes hat +/-0,1g Toleranz, dann ist die Gesamt-Toleranz schon bei +/- 1g.

    Könnte mir daher vorstellen, das die Intervalle, Kosten, etc.. für dies 10 Gewichte höher liegen als beim Eichen einer Wage.

    Nächste Frage: Die Balkenwage - da könnte ja Manipuliert werden - muss demnach auch Geeicht sein.


    Da ist eine Elektronische wahrscheinlich die beste alternative....

    Am besten ein oder zwei im Imkerverein zusammen beschaffen. Für die, die zu wenig Durchsatz haben dass es sich lohnt selber eine zu kaufen..


    Und wenn ihr eine geeichte Waage kauft, passt auf den Wägebereich bzw. den Eichwert auf!


    Die Meisten "günstigen" Waagen - so auch die "Imker Waage mit Eichung" hier aus der Werbung - haben einen Wägebereich 3 und 6 kg mit Teilung 1 und 2 g bei einem Eichwert von 1 bzw. 2g.


    Problem: Diese Wagen dürfte man für die 125 Gramm Gläser verwenden!

    Lt. FPackV.pdf (gesetze-im-internet.de) - Anlage 7 - Netto-Füllmenge 25-150g -> Eichwert 0,5g

    Zusätzlich werden die M+ mit einem Gurt gesichert, die sind sonst so kippelig mit 3 oder 4 Zargen.

    Mache das meistens nach dem ersten Stürmchen, wenn ich wieder die "besorgte" Standrunde gefahren bin wie jetzt am Freitag.

    Dass das zu einem anderen Zeitpunkt klüger wäre, braucht dir ja keiner zu sagen 😂

    Klar. Aber vorher ist ist man noch nicht im Herbstmodus.... Termin/Kopfsache. Das kommt aber auch immer so bescheuert, das ich zum ersten Stürmchen da grade 2-3 Tage Beruflich unterwegs bind oder so ähnlich.... So jetzt das dritte Jahr in folge...

    Also meine bescheidenen Schlecht-Wetter Erfahrungen sagen:


    Konische Deckel fliegen auch mal mit Stein - habe da aber nur zwei von und die sind i.d.R nicht mehr im Einsatz.

    Meine "normalen" geraden Deckel zur "Lorenz-Beute" vom Holtermann - die sitzen eng und haben einen Hohen Rand - fliegen meist nicht mal ohne Stein.

    Gefährdet sind die leichten bei den Ablegern und Mini Plus. (schon mehrfach Deckel suchen müssen)....


    Wärend der Saison bekommen eigentlich nur noch die M+ und die Ablegerkästen einen Stein.

    Auf den Herbst hin alle. Zusätzlich werden die M+ mit einem Gurt gesichert, die sind sonst so kippelig mit 3 oder 4 Zargen.

    Mache das meistens nach dem ersten Stürmchen, wenn ich wieder die "besorgte" Standrunde gefahren bin wie jetzt am Freitag.

    Würde ich mir die Grundlage zeigen lassen. Wollen können die viel.

    Grundlage war ein Schreiben vom Kreis-Veterinäramt wo das drin stand. Das hatte der BSV in seinen Unterlagen dabei. Ob das dadurch Rechtswirksamkeit erlangt sei dahingestellt bzw. ist wahrscheinlich zweifelhaft. Ich wöllte da aber auch aus nachvollziehbaren Gründen nicht auf Konfrontationskurs gehen. Das hebe ich mir für die wirklich wichtigen Dinge auf....

    Leider fand bei der ersten Meldung als Tierhalter beim Amt kein Informationsfluss diesbezüglich vom Amt zu mir statt. Noch ein Indiz, das es nicht standhalten würde.


    Schneller Abgleich und Erkennbarkeit von nicht erfassten Ständen im Seuchenfall wäre eine Idee. §5b BienSeuchV in Verbindung mit §14 Abs. 2

    Nicht erfasst sind ja "nur" die Wanderstände, die sind aber beim BSV gemeldet. Der wäre ja in solchen Fällen sowieso beteiligt.

    Und wenn ein "wilder" Stand da ist, dann weiss der ja auch nix von der "Verordnung". Alle erfassten habe die ja mit Adresse / Flurstück / Koordinaten.

    My two cents: Da hat irgendjemand eine Super Idee gehabt um die Welt "sicherer zu machen" ohne nachzudenken was es wirklich bringt.

    Wenn's kein Wanderstand ist, muß da garnix hin. Weder Adresse noch Seuchenfreiheitsbescheinigung. NICHTS.


    Man kann aber was hinhängen. Name + Telefonnummer oder so. Aber Pflicht ist das nicht.

    Achtung! Macht euch mit euren Lokalen Begebenheiten vertraut.

    Hatte noch keine Schilder, da hat mich im zweiten Jahr beim ersten Zeugnis machen der BSV freundlich darauf hingewiesen (inkl. eines Schreibens vom Veterinäramt), dass im Landkreis alle Bienenstände im Außenbereich mit den Daten inkl. Tierhalternummer und Anschrift zu kennzeichnen sind. Sinn verstehe ich nicht, Stände sind ja eh gemeldet....

    Schreib doch mal den Monatsverdienst der Käufer dieser Honige dazu.

    Offen gesagt ist mir der relativ (Durschnitt lt google: De 3.000€, München 4.400€ Berlin 3.100€) . Die Besserverdiener gibt's aber überall. Mal mehr, mal weniger...

    Wenn du regionalen Honig aus Handwerklicher Produktion für Geringverdiener produzieren willst, machst du das aus inneren Beweggründen.

    Ich schaue wo ist mein Produkt im bestehenden Markt. Ich schaue mir meine Kosten an. Ich schaue mir die Marktpreise an.

    Kosten geben einen Mindestpreis. Am Markt kann ich kontrollieren, ob ich da rein passe.

    Wenn ich Hobby mache, kann ich mich auch bei Unterdeckung am Markt orientieren. Dann aber nach oben und nicht nach unten. Wenn ich davon leben will oder muss, muss ich was ändern, oder die Imkerei wieder auf das Hobby reduzieren.

    Der Typ, der mein Klo richtet und 50 EUR die Stunde verlangt ist also der kernige, ehrliche Handwerker, aber ich als Imker, der höchstwahrscheinlich nicht mal auf die Hälfte davon kommt und alles versucht, um wenigstens etwas in Richtung faire Entlohnung zu robben, bin eine Raupe Nimmersatt?!? Handwerk Imkerei minderwertig, alle anderen hochwertig oder wie?

    Da wären wir ja wieder bei der Stundensatz-Ermittlung.

    Die muss natürlich irgendwo in eure Preiskalkulation einfließen!

    Und setzt die um Himmels-Willen nicht zu tief an!


    Was das "Maximum, nur weil alle das machen" betrifft, das rase oben erwähnt, da muss ich sagen, ich sehe mich als kleinen Fisch im Haifischbecken des Marktes. Nicht ich bestimme die Preise, auch nicht meine eigenen, sondern der Markt - sonst würde ich noch viel mehr für den Honig verlangen können und z.B. meine Arbeitszeit voll mitbezahlen lassen, wie es "alle anderen" ja eigentlich auch machen.

    Das geht aber nicht und genau deswegen wird man ja mit der Imkerei in der Regel nicht reich, da gäbe es deutlich lukrativere Beschäftigungen. Hat rase selbst gesagt ;-)

    Ich sehe mich nicht als kleiner Fisch im Haifischbecken!

    Ja, es gibt günstigeren Honig. Aber ich habe regionalen, handwerklich hergestellten Honig.
    Und damit bin ich hier in der gegen mindestens ein großer Fisch, wenn auch noch kein Hai...

    Wer Bio-Eier aus dem Mobilstall verkauft, vergleicht sich auch nicht mit den Eiern aus einem konventionellen geschlossenen Stall!

    Und auch wenn ich Fan von Kalkulationen bin, finde ich - falls man eben nicht kalkulieren will - den Ansatz sich eher an den teuersten zu orientieren als an den günstigsten als den besseren Ansatz. Aber eben in der eigenen Produkt-Nische! Also nicht mit irgendwelchen Spezialitäten (Manuka etc....), aber eben auch nicht mit der Flotten Biene!

    Siehe dieses Thema und das Video Der richtige Preis - Vermarktung - Imkerforum seit 1999

    Wir haben m.M. nach ein exklusives Produkt (regionalen, handwerklich hergestellten Honig), da ist zwar der Markt klein, aber auch die Menge die in diesen Markt reinfließt.

    Bei uns im REWE stand letztes Jahr DIB Honig für 7 Euro. Nach ein paar Monaten wurde er auf 6,5 reduziert. Das nehme ich auch.

    Spannende Frage: DIB von Imker oder Abfüller? Wie groß ist der? Da gibts leider größere Abfüller. Siehe die Aldi-Aktions-Geschichte.
    Das DIB Glas sagt leider nix über das was dahinter steht. Da muss man schon auf das Abfüller-Feld schauen.

    Würde mich aber nicht trauen 8 € an der Haustür zu nehmen.

    Warum? Wenn es im "Ramschladen" schon 8 kostet, warum darf es dann in der "Manufaktur" nicht soviel kosten?

    Achso, auf die Schnelle mal eine Marktsondierung mit Tante Google im www:

    ("klassisches" Bienenleasing), preise für ein Volk pro Jahr.


    Preise für eine Patenschaft, Bienen nicht am Firmenstandort - Rund 950€ inkl. Märchensteuer.

    Mindestlaufzeit 3 Jahre.
    Honig schein keiner inklusive zu sein, gibts dann optional auf Anfrage.


    Bio gibts auch, geht dann bei rund 2.400 pro Jahr los (24 Monate Mindestlaufzeit, am Wunschstandort, scheint inkl. Honig zu sein).

    Ich hasse eigentlich solche Endloslisten und -verträge.

    Die ein oder andere Regelung sollte man schon niederschreiben. Je genauer man das festlegt, desto weniger potentiellen Ärger hat man. Der Unternehmer hat vom Imkern keine Ahnung. Da musst du schon die Fakten liefern.

    Ich finde nur das Aufrechnen eines jedes Rähmchens und jeder Minute grässlich.

    Pauschale kommt mir da sehr entgegen.

    Das ich etwas Schriftliches machen muss, damit es keine bösen Überraschungen gibt, ist korrekt.

    Du musst aber einmal Intern "jedes" Rähmchen und "jede" Minute was an Mehraufwand entsteht für die Trennung einrechnen - das gibt dann die Pauschale..... Und wenn der Kunde "seinen" Honig will (wo dann der Imker nicht drauf steht) und die Völker ev. auf Ihn laufen sollen (VET / Tierhalternummer etc...) ist das alles eben nochmal komplizierter (m.M Lohnt das nicht für 1 Volk!). Ansonsten Honigabnahme vereinbaren (auch aus anderen Völkern), 1-x Völker in Kisten nach Wunsch-Anstrich. Da ist der Mehraufwand deutlich übersichtlicher. Das "klassiche" Patenmodell / Leasingmodell.

    Du wirst mir aber auch zustimmen, das 17€/h viel zu wenig sind, wenn die auf einer Rechnung stehen!

    Ja, deswegen würde ich auch eher einen Pauschalbetrag anbieten, quasi ein Flatrate mit der ich mich wohl fühle, die aber hoffentlich nicht so hoch ist dass es ihn verschreckt. Man darf auch nicht vergessen, dass er den Honig ja trotzdem noch KAUFT! Da kann man denke ich schon großzügig sein.

    Das ist ja ein anderes Modell. Da muss die Pauschale ja mehr oder weniger "nur" den Mehraufwand decken, der da entsteht.

    Aber auch hier aufpassen. Wenn ohne "Schlupfloch" eine Verkaufsmenge pro Jahr vereinbart wird, musst du auch liefern wenns nix gibt!

    Frage in dem Zusammenhang zu Rühren und Impfen:

    Wäre es, wenn die letzte KG eh immer die "Pest" sind, nicht sinnvoll dann direkt wieder den Rührbehälter voll zu machen, anstatt mühsam die letzten KG auszuquetschen, und den Rest quasi als Impfhonig zu sehen?