Beiträge von Rene J.

    Wo liegt jetzt in deinen Augen der unterschied einer Standbegattung beim Züchter zu einer Standbegattung bei mir am Stand :/

    I.d.r hat der Züchter(*) durch eine für die Zucht erforderliche Anzahl an Völkern am und um seinen Begattungsstand "quasi" Lufthoheit seiner Drohnen. Rein statistisch. Da kann natürlich mal eine "ungeplante" vom Nachbarn dabei sein. Die %-Zahl der "ungünstigeren" Drohnen reduziert sich. Hat der dann noch Nachbarn, die auch auf Standbegattung setzen, drückt über die Jahr seine Genetik auch da rein.


    * Ich meine hier ernstzunehmende Züchter und nicht "Onkel Hubert" mit 20 Völkern aus dem Verein! Die für Zucht und vor allem vernünftige Auswahl erforderliche Anzahl an Völkern wurde hier mal irgendwo diskutiert.

    Ist der Nassenheiser Prof wetterunabhängig? Bzw wie lang muss der drauf bleiben?

    Der Nassenheider hat eine größere Temperaturspanne im Vergleich zum Liebig.

    Die Verdunstungsmenge wird durch einen Docht gesteuert, die AS tropft dann der auf eine überdimensionierte Verdunstungsfläche. Der Docht liegt in 3 Größen für unterschiedliche Beuten bei.

    Ich glaube es sollte unter 30° habe und die Tageshöchsttemperatur muss 10° erreichen. Aber schau mal in die Anleitung!!!

    Dauer und damit Gesamtmenge ist je nach Behandlung (Sommer / Spätsommer) unterschiedlich.

    Was Ulrich schreibt stimmt voll und ganz. AS ist ein Tanz auf der Rasierklinge. Du musst die Verdunstungskonzentration erreichen, so dass die Milben sterben, aber die Bienen überleben. Ein bisschen mehr und die Bienen sterben, ein bisschen weniger und die Milben überleben.


    Rainfarn du hast recht, AS per Nassenheider ist für alle Anfänger und Vollprofis gleichermaßen einfach. Man kann nur wenige Fehler machen. Im unserem Verein empfehle ich jedem. Anfänger damit zu arbeiten.

    Hm....

    Das scheint mir irgendwie auch widersprüchlich.

    Tanz auf der Rasierklinge vs man kann nur wenige Fehler machen.....


    TBE nach einem guten Kochrezept geht eigentlich gut.

    Beim Verdunster nach Anleitung eigentlich ja auch. Aber mit "nicht Standard" Beuten wirds ja schon spannend für den Anfänger welchen Docht er nehmen soll.

    Und zu den Methoden gänzlich ohne AS, egal ob TBE oder Bannwaben oder Käfigen gehört ein bisschen Erfahrung. Sonst geht der Schuss nach hinten los, für die Bienen und den Imker.

    TBE/TUB

    Ja man muss sich informieren.

    Ja es kostet Zeit.

    ABER
    Nein, es ist keine Raketenwissenschaft.

    Nein man muss nicht mehrere Jahr imkern:

    Nein, man braucht keinen Meistertitel.


    Habe in meinem ersten Jahr die erste TBE gemacht und hat wunderbar funktioniert. Sogar die Nachgeschaffte Königin hat lange funktioniert.

    Es gibt viele gute Anleitungen wie es geht.


    AS ist übrigens immer mein Plan B, wenn die TBE nicht wirkt oder sonst was schief geht funktioniert der Nassenheider auch noch Ende August.

    Ergänzend:

    Wenn du morgens die Fluchten einlegst, haben die Damen den zuletzt am Vortag eingetragenen Honig schon ein wenig getrocknet. Sie können dann aber durch die Flucht keinen neuen, feuchten Honig mehr einlagern. Deswegen macht es auch Sinn, falls es sich ergibt, diese Aktion nach einigen Tagen ohne Eintrag zu starten. Speziell bei Massentrachten. Dann besteht eine bessere Chance auf trockenen Honig.

    Ca. 24h nach einlegen der Fluchten sind die Zargen dann mehr oder weniger Bienenfrei, und können wiederum am Morgen abgeholt werden.

    Je nach Jahreszeit sollten die auch nicht zu lange auf den Völkern bleiben, weil ohne Bienen keine Kühlung. Mir ist schonmal ein leerer Honigram "weggeschmolzen", den ich über dem Innendeckel vergessen habe. Die Masse des Honigs sollte das zwar puffern, allerdings wenn nicht, hast du die größte Räubei seit Menschen Gedenken am Stand.

    Was mich auch mal interessieren würde, wie macht ihr das mit dem Rührpropeller wenn ihr den Honig impft und rührt. Holt ihr den nach jedem Rührprozess wieder aus dem Eimer und putzt den oder wie macht ihr das ?

    Plan für meine Zwischenlösung-Rührlösung: Rührer und Bottich so abstimmen, das der Rührer Diagonal unter den Deckel passt. Zur not den Stab kürzen.

    Aber wenn jemand fragt - natürlich putze ich jeden Tag 2x alles....

    3. Könnte man die Bienen evt. auch über die "trockenen" Fütterer einlaufen lassen, also indem man sie in die Fütterer abfegt und sie dann nach unten laufen oder ist das eine schlechte Idee?

    Bienen in den Fütterer kippen funktioniert auch gut. Solange der Fütterer einen offenen Abstieg hat. Es geht alles, solange die Bienenmasse weiß das sie Weisellos sind und nicht alle auf einmal kontakt zum neuen Volk bekommen. Fütterer, Zeitungspapier, Bienenflucht, vors Flugloch, ganze Waben am Rand zuhängen (solange es Platz hat und das zu Verstärkende Volk nicht die ganze Breite der Beute stark beläuft)

    Rene J.

    Das ist genau die Frage:

    Kostet es eine der Königinnen oder klappt es wie im Frühjahr.

    Wenn keiner Erfahrungen hat, andere abraten und andere die Überlebenschancen der Königin anzweifeln...

    Ich würde es so sehen:

    Wenn es beides keine jungen diesjährigen mit bekannter und guter Herkunft wären, würde ich es ev. einfach versuchen.

    Wenn es allerdings junge Königinnen mit bekannter und guter Herkunft wären würde ich andere Wege gehen.

    Wäre eine davon bekanntermaßen alt oder schlecht - z.B. im Rahmen der TBE Abdrücken. Die Brutwaben finden ihren weg, die Bienenmasse fände bestimmt auch eine Verwendung.

    Eine Brutwabe zuhängen hingegen funktioniert eigentlich zuverlässig....

    Letztendlich musst du entscheiden.

    Diese Jahreszeit... schwierig, hätte da Bedenken um (eine) der beiden Königinnen. Hängt davon ab, wie sehr du an den Königinnen hängst.

    Ev. lieber eine Wabe mit auslaufender Brut von einem starken Ableger umhängen? Nicht von einem WV, wg. der Varroa.(falls der Ableger schon behandelt wurde).

    Ziegen an sich stinken nicht, v.a. nicht im Freiland. Das sind so die Vorurteile, die sich irgendwie in den Köpfen festsetzen.

    Im Freiland stinkt fast nix (nachhaltig). Einen konventionellen Kuh- oder Schweinestall riecht man mit dem passenden Wind gerne recht weit.

    Sobald die Ausscheidungen aber auf der Wiese schnell trocknet bzw. der Kot keinen oder fast keinen Kontakt zum Urin hat, ist das hinfällig.

    Gibt auch Systeme in Schweinemastanlagen, die das möglichst schnell trennen, das hilft dann.

    Es gibt so Putzhandschuhe mit Futter drinnen (damit sich Tante Trude nicht beim Spülen die Finger verbrennt), das sollte den Schweiß eine gewisse Zeit im Zaun halten. Ggf. zweites Paar dazu zum wechseln.

    Ich weiss aber nicht, ob die rein vom PSA-Standpunkt passen. Wobei die 3,5% Säure ja nicht wirklich schlimm zum Material sein sollte.

    Ansonsten mal schaune, was es an säurebeständigen mit dünnem Futter gibt.

    Kommt die Frage auf, was hast du an Material hast?


    Ablegerkästen im Dadant-Format?

    Der Wagner hat da von den Abmessungen kompatible LS 2/3 / Mini+ Zargen aus dem "Mini+ Überwinterungs-Bereich". Dann können man schwache Ableger mit Brutwaben über ASG aus den Minis verstärken.

    Ansonsten 159mm Honigräume? Mit minimalen Änderungen an den HR Völker in Normalen Beuten verstärken. Also über ASG aufsetzen. Wildau ernten, im Fütterer putzen lassen und über das Wachs freuen...

    Böden übrig? Nochmal ein paar Königinnen bestellen, jeweils eine Zarge über ASG verdeckeln lassen und dann nochmal Reseven schaffen?