Beiträge von Rene J.

    Hat nur Bedingt mit Feuer zu tun, aber mit der Reaktion von Bienen auf Hitze im Stock, die nicht mehr kontrolliert werden kann:

    In einem Vortrag hat Mike Palmer berichtet, das bei seinen ersten Versuchen mit seinen "Reseve-Völkern" in "Ablegerkisten" die Bienen spontan ausgezogen sind und das weite gesucht haben weil die Temperatur nicht mehr gehalten werden konnte. Wohl mit Königin. Ob die dann auch so weit mitgeflogen ist sei dahingestellt.


    Bei einem Feuer sollte das ja auch so sein. Wenn die Feuerwand noch nicht direkt am Flugloch steht klappt das auch.

    Meine Meinung: Finger weg von Herold. Scheint mir doch arg veraltet. Falz ist m.M. wirklich out!

    Folie- Bei einer Beute in der der Beespace Stimmt brauchst du die eigentlich nicht. Ich verwende die nur in Sonderfällen wenn noch was oben drüber steht. Honigräume zum ausschlecken, Futter-Bottich, …..


    Zur Beuten und Rähmchen - hab da auch lange gebrauch mich zu entscheiden. Ich verweise da mal aus zwei Posts von mir bezüglich Kisten-Auswahl (Erster zweiter)


    Bienendoktor schrieb:

    Die genauen Vor- und Nachteile werden aber gar nicht dargelegt und sind vielleicht auch nicht bekannt? Also von einem Brutraum gegenüber zwei Bruträumen. Da war ich geschickt, dass es das gibt und mir nicht gesagt wurde. Ich finde es bitter, dass man als Anfänger so allein gelassen wird.


    Das Problem ist nicht, das der Neuimker allein gelassen wird, sondern das (viele) versuchen mit dem Neuimker Geld zu verdienen oder Ihn auf ihre "Religion" einzuschwören. Aus diesem ganzen Grundrauschen von "kauf mich" und "glaube an xyz" muss der Neuimker sich seine Infos rausfischen.

    Wer das nicht kann sollte im Zweifelsfall auf seinen Paten und/oder Kursleiter hören und das "lokal" übliche System verwenden. Bin da zwar kein Fan von aber das stellt dann zumindest sicher, das die ersten 1-2 Jahre immer genug Leute in der nähe wirklich helfen können.

    Parallel dazu oder nach der ersten Saison kann man ja dann mal ein anders System probieren, da weiss man dann auch ev. schon, wo einem der Schuh drückt....


    Wichtiger als die Kiste ist so im Nachgang erstmal die Betriebsweise. Das braucht eigentlich Erfahrung. Die hat der Anfänger leider nicht. Nach der Entscheidung für die Betriebsweise kann man sich dann die verfügbaren Systeme raussuchen und vergleichen.

    Anfassen bei Imkern vor Ort ist auch immer gut. Gfg. Hilfe bei der Honigernte oder TBE anbieten. Da werden die wenigsten nein sagen :D


    Spontane Quellen zu Dadant / Großwaben:

    - Bruder Adam - Meine Betriebsweise (Nicht wirklich ein Anfängerbuch, aber gut)

    - Reiner Schwarz - Imkern mit Dadant und Mini-Plus (Will ich endlich mal lesen)

    - Reiner Schwarz - Monatsbetrachtungen 2014

    - Bernhard Heuvel - Monatsbetrachtungen 2019

    - Melanie von Orlow - Natürlich imkern in Großraumbeuten

    - http://www.imkerforum.de :)


    Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung!

    Jos setzt bei der Bildung der Ableger eine begattete Königinn dazu, das ist die Voraussetzung das die schnell Gas geben und das so schnell läuft. Steht auch irgendwo in dem PDF. Wo die Herkommt sagt er nicht, aber kannst im Prinzip selber ziehen mit Starter + (Finisher/Brutschrank) + Begattungskästchen oder auch einfach zukaufen. Die benötigte Anzahl lässt sich ja ganz gut planen....


    Ok, habe grade nachgelesen. Verwendet wohl eine Schlupfreife Zelle. Ist in der Tat ein wenig optimistisch, das die nach 30 Tage überquillen

    (Arbeitet hier eigentlich jemand nach dem Verfahren? )

    Mit Rase stimme ich ueberein, das ganze ist aufwaendig - wenn man es wie Guth macht (sagt er auch selbst).

    Trotzdem komme ich mit seiner Technik nicht auf mehr als aus 1 mach 6. Ich verstehe sowieso in seinem Vortrag rein rechnerisch nicht, wieso bei Ihm die Ableger (zwei Waben) nach 24-30 Tagen wieder ueberquillen. Laut meiner Rechnung schluepfen da erst die ersten Bienen der neuen Koenigin. Aber villeicht verstehe ich das ja miss.... Am fuettern kann es ja nicht liegen, da das Legeverhalten der Jungkoenigin ja nach 30 Tagen beim Volkaufbau noch nicht eingeht-es ist ja lediglich die Brut geschluepft, die man dem Ableger mitgegeben hat. Versteht das jemand?


    Jos setzt bei der Bildung der Ableger eine begattete Königinn dazu, das ist die Voraussetzung das die schnell Gas geben und das so schnell läuft. Steht auch irgendwo in dem PDF. Wo die Herkommt sagt er nicht, aber kannst im Prinzip selber ziehen mit Starter + (Finisher/Brutschrank) + Begattungskästchen oder auch einfach zukaufen. Die benötigte Anzahl lässt sich ja ganz gut planen....


    Einfacher:

    Was ich bei zwei (nachziehwürdigen) gemacht habe war glaube ich auch ganz brauchbar:

    Wirtschaftsvolk, von der Stärke gefühlt kurz vor Schwarmstimmung.

    Kö-Ableger gemacht. Nach 4/5 Tagen alle verdeckelten Weiselzellen im Restvolk gebrochen. Nach einer weiteren Woche aufgeteilt in Restvolk mit einer BW + Zelle und 4 Ableger mit je 1 BW + Zelle. Ist ein aus 1 mach 6. Übrige Zellen hätte ich noch mit anderen Brutwaben verwerten können.

    Den Kö-Ableger und das Restvolk könnte ich vermutlich im Juni nochmal um Bienenmasse für einen Ableger beklauen oder im Juli per TBE Bienenmasse klauen um mit Begatteten Königinnen Kunstschwärme zu machen.

    Also in Summe aus 1 mach 7 und das ganze mit überschaubarem Aufwand ohne separate "Königinnenzucht".


    Nächste Stufe wäre dann vermutlich Sammelbrutableger mit Zuchtlatte oder Starter/Finisher. Wenn man z.B. 10 Völker hat kann man da gut 5+ Serien Ansetzten von Anfang Mai bis Ende Juni. Gibt dann halt weniger Honig, je nachdem wie viele man dann wirklich macht. Königinnen gehen pro Durchgang ca 15 Stück - Sind dann 75+ Königinnen. Erstmal in Kleinstvölker (1BW aus dem SBA oder 300g Bienen) setzen zum Begatten.

    Erste Verstärkung der kleinst-Völker könnte man zur Honigernte machen.

    Dann wäre dann eine TBE der WV praktisch. Die Bienenmasse aus den Sammlern kann dann zum Verstärken verwendet werden.

    Man wird dann irgendwo bei "aus 1 mach 7+" landen. DAS klingt dann aber auch schon ordentlich Arbeit.

    Junge Königinnen scheinen im Zweifelsfall Eier überall rein zu legen.


    Habe einen Ableger. 3 mehr oder weniger alte Waben - eine mit Handteller großer Fläche Drohnenzellen und ca. 10 Spielnäpfchen auf allen in Summe +ein Anfangsstreifen.


    Was mach die Dame? Die packt die Drohnenzellen voll. Einen großen teil der Spielnäpchen.

    Nur ein bisschen normale Brut. Alles auf nur einer der 3 alten Waben.

    Hoffe die bekommt das noch geregelt…..

    Alsoooooo…. aus dem Bauch raus würde ich einen Streifen Schaumstoff nehmen und so platzieren und kürzen, dass jeweils an der Beuten-Außenwand ein kleines Flugloch frei bleibt. Den Holzkeil mit mittigem Flugloch würde ich definitiv nicht nehmen, könnte zu größeren Wanderungen führen, oder schlimmer die Kö läuft nach der Begattung 3 cm zu weit auf er falschen Seite.
    Habe aber mit solchen Trennschieden noch keine Erfahrung.

    Jupp, WZ am Drohnenrahmen kann ich bestätigen. Auch sonst überrall wo auch Wachs hingebaut wird und die Kö hinkommt. Bei mir haben die eine ans Absperrgitter gebaut. Gut, die sah dann nach dem öffnen nicht mehr so ganz frisch aus....


    Naja, am Samstag hast du eine Zelle mit Brutwaben rausgenommen. Königin und wohl genug Bienenmasse war noch da. Die waren halt noch im Modus.... Solange der anhält kannst du Zellen Brechen bis der Doc kommt. Denk an Rases Vergleich mit Teenagern im Schullandheim. Nur weil einer erwischt wird und ne Predigt bekommt, haben die anderen immer noch Flusen im Kopf. Der Trieb ist Stark....

    Schwarmfördern wirkt übrigens auch ein Verhältnis von vielen Pflegebienen zu wenig zu pflegender Brut - das hast du mit der Entnahme von 4 Brutwaben bestimmt eher ungünstig verschoben. Besser wäre es gewesen nur eine BW + die Ansitzenden Bienen aller Waben mit offener Brut oder sowas in der Art.


    Wirklich drastisch wirkt übrigens das entfernen der Flugbienen. Flugling / Brutling. Gibt's verschiedene Ansätze - also wo die Königin rein kommt etc... Schau ggf. mal in Rases Schwarm-Video. Hab das nicht mehr genau im Kopf.


    Und Kisten sind eine Investition. Einfach schauen, das die zur Einwinterung mehr oder weniger alle voll sind. Im Frühjahr dann entweder Völker auflösen um andere zu verstärken und was dann noch zu viel ist verkaufen. Die Kisten füllen sich dann bis zum Sommer quasi von selbst.

    Ist auch ein "Betriebszweig" und du hast in den Kritischen Jahreszeiten immer ein paar Völker in Reserve.

    Genau.




    Was ich machen würde:


    1. Im geschwärmten Volk alle Zellen brechen, außer einer (oder zusätzlich Zellen für weitere Ableger entnehmen, was du glaube ich nicht willst) Machst du das nicht, gehen in ein paar Tagen die Nachschwärme ab. Dann ist anschließend die Kiste quasi leer.
    2. Ableger mit der Königin: Bienenmasse sollte reichen um die vorhandene Brutwabe(n) zu halbwegs zu besetzen. Müssen jetzt nicht mehr ganz so dicht sitzen, wird nicht mehr so kalt. Wie viele BW sind da jetzt drin? Eine oder auch zwei reichen da eigentlich, Kö-Ableger sollten schnell in Fahrt kommen. Da wird auch der Ablegerkasten in ein paar Wochen eng.
      Wenn möglich auf einen anderen Stand bringen. Wenn nicht möglich etwas mehr Bienen dazufegen.
      Ist da genug Futter drin? Ggf. Futterwabe dazu hängen oder wenn nicht vorhanden dünn flüssig füttern.
      Dunkelhaft braucht der Kö-Ableger nicht. Ist ja eine Königin mit ihren Bienen. Ist eine funktionierende Einheit.
      Wie Ulrich schreibt Königin freigeben.
    3. (Ich) Würde die Kö nicht ins Wirtschaftsvolk zurücksetzen, zu mindestens nicht jetzt. Dann bleibt vermutlich der Schwarmtrieb erhalten. Nutze die Kraft von mehrere Königinnen. Zur Not kannst du dann im Herbst eines der Völker auflösen um andere zu verstärken. Außerdem sind Reserven immer gut. Kann auch mal was schief gehen bei der Begattung oder auch durch Imkerliche Missgeschicke. Solange du genügen Kisten hast ist das doch in Ordnung.

    Rasputin Bitte tu dir selbst einen Gefallen:

    Lesen, Lesen, Lesen!

    Versuch im Netz Bilder zu den Themen zu finden, wenn du nicht weißt was Sache ist.

    https://de.wikibooks.org/wiki/Einführung_in_die_Imkerei/_Druckversion#/media/Datei:Bienenwabe_mit_Eiern_und_Brut_5.jpg


    Wenn du ohne Pate und Kurs imkern willst, muss eine stark ausgeprägte Autodidaktische Ader haben, sonst wird das nix! Ich weiss nicht, aber als ich das erste mal die Kiste bei mir geöffnet habe war mir das schon vieles klar, ohne Kurs oder Hilfe meines Paten (der bei mir auch nur Doppelter Boden ist). Wenn du das nicht kannst, prophezeie ich leere Kisten oder noch schlimmeres. Bienen sind Zäh, aber alles packen die eben nicht weg.


    Inzwischen werden die Restriktionen ja gelockert. Such dir DRINGEND einen Paten!

    Profil ausfüllen - Ort / Region, ev. gibt ja hier jemanden aus deiner Ecke der etwas helfen kann.

    Informationsbeschaffung:

    Kennst du schon den Erklärbär? Im allgemeinen zu Empfehlender Kanal!

    Schwierige Zeiten/Lösungen

    In einem der ersten Videos gibt es einige gute Literaturempfehlungen.

    Dann noch eines mit guten YouTube-Kanälen.


    Ansonsten schau mal ob du die DropBox von Pia Aumeier findest. Gibt dort gute Infos. Aber bitte bewerte Ihre Arbeiten reflektiert. Vieles von Ihr ist nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss!

    Für den Start gibt sie aber oftmals zumindest funktionierend Rezepte/Impulse. Ignorier Ihre Abneigung gegen Dadant. Einfach rausfiltern. Und ignoriere Ihre Variante des Ein-Waben-Ablegers.


    Lies dir mal Monatsbetrachtungen diverser Imker durch.


    Wichtiges Mindset: Du kennst den Spruch 3 Imker 4 Meinungen? Der Kommt nicht von ungefähr. Jeder Imker der eine gewisse Zeit Imkert entwickelt eine eigene Arbeitsweise. Diese setzt sich für gewöhnlich aus Methoden zusammen, die andere Erfunden haben. Die herausragenden erfinden dann selber Methoden. Welche Methoden man sich da zusammenlegt hängt dann von der persönlichen Weltanschauung etc... ab.

    Wann man anfängt sich von einem Kochrezept z.B. nach Pia zu einer eigenen Arbeitsweise weiterzuentwickeln hängt dann natürlich von der eigenen Entwicklung und dem Wissensstand ab.

    Ich persönlich denke das sowohl Norbert Poeplau als auch Pia Aumeier gute Imker sind. Sie haben aber komplett unterschiedliche Weltbilder. Und genau das muss man beim Konsum von Informationen immer bedenken.


    Wenn man hier Threads mit Fragen durchliest sieht man schnell, das es oft mehrere Lösungen gibt. D.h. der Fragende bekommt Optionen dargelegt, manchmal sogar mit Vor-/Nachteilen und muss dann aber selber entscheiden. Zum entscheiden muss man aber schon ein bisschen Hintergrundwissen haben, sonst würfelt man.


    Ich wünsche dir und deinen Damen alles gute!

    Ok, Bienen auf 8 Dadant Waben ist stark. Damit kann man noch was anfangen.


    So - noch eine Option - dafür bräuchtest du einen Ableger oder ein "kleines" Volk / "Kümmerling" in dem die Mutti schon eine weile am legen ist - ich würde mal sagen einen Monat oder länger - den dann quasi komplett in das Volk reinhängen. Die Königin hat ihr eigenes Gefolge, ist als erstmal geschützt und wird aufgrund ihrer mehr oder weniger voll entwickelten Legetätigkeit dann auch eher angenommen.

    Habe ich aber auch noch nie so gemacht. Das ist so im Stil von Mike Palmer. Wäre in Bezug auf den Ertrag des Volks wohl die Wirtschaftlichste Lösung.


    Oder eben eine Schlupfreife Zelle - ggf. gegen ausfressen geschützt.


    Junge Königin die grade erst angefangen hat zu stiften ist in so einem starken Volk in höchster Gefahr!


    Was sagen die alten Hasen?

    Ich gehe jetzt mal davon aus, das das Volk keine offene Brut mehr hat. Wie stark sind die Aktuell?


    Achtung, bin selber noch recht neu, daher bitte prüfen, ob meine Vorschläge und Infos bestätigt werden!


    Zum Thema errechnete Stärke bis Juli:

    Die Lebensdauer von Arbeiterinnen ist nicht in Stein gemeißelt.

    Wenn es z.B. wenig Brut zu pflegen gibt, oder weniger Sammelfüge weil Weißellos etc... verlängert sich die Lebensdauer.

    Ist also noch nichts verloren.


    Die Optionen:

    Ich würde entweder was zum nachschaffen reinhängen (Wabe mit offener Brut oder Belarvte Näpfchen, Bogenschnitt, Eierstreifen, ein Stück Wabe.....)

    oder

    m.M. nach besser eine Schlupfreife Zelle. (Weniger Zeit bis wieder eine legende Königinn im Volk ist)


    Beweiseln mit einer geschlüpften Königin ist bei einem Starken Volk aktuell wohl eher Risikobehaftet.

    Was ich nicht weis: Wie reagiert so ein Volk, wenn man die originale Königin wieder zusetzt? Wäre die überhaupt noch zu identifizieren?


    Ev. in kleinere Ableger aufteilen und kurzfristig Königinnen zukaufen?


    Ansonsten - Wie stark ist das Volk aktuell? Wie viele Ableger willst du dieses Jahr noch machen?

    Ev. das Volk als Zuchtvolk verwenden? Eine Ladung Jungbienen aus den Honigräumen andere Völker da zuschütten, Zuchtlatte reinhängen und kurz vor Schlupf der Königinnen aufteilen? Zustand sollte ja jetzt mehr oder weniger einem kleinen Sammelbrutableger entsprechen?


    Haben die alten Hasen noch bessere Vorschläge?

    Habe ich in diesem Jahr in „einfacher“ Form probiert.

    HR auf Boden, BW Boggenschnitt und reingehängt, am nächsten Tag wieder zusammengebaut.
    Und fertige Zellen in Ableger gehängt.

    Richtig. Geht eigentlich ganz gut... Habe so dies Jahr meine ersten 5 Königinnen gezogen. Wären 10 gewesen, wenn die Zellen nicht grausam nah zusammen gestanden wären (also t.w. 3/4 als "Block").