Beiträge von Rene J.

    Die Selbe Frage hat mich den Winter auch beschäftigt. Also Boden fest vs Lose. Einteilig ist keine Option, da kein Eigenbau.

    Ich habe mir jetzt erstmal mit Beschlägen geholfen, die lassen sich ohne Werkzeug lösen. Diese dreieckigen Metallbügel die über Schrauben gespannt werden.

    Ich schau mal die nächsten 1-2 Jahre, wie oft ich die löse und wie oft die sich ungewollt lösen. Falls ersteres überwieg bleibts, falls zweiteres überwiegt werden die Böden fest verschraubt...

    Aber ist ein Einfache Möglichkeit den "festen" Boden zu testen. Gleichzeitig teste ich feste Fluglochkeile. Aktuell hab ich fast überrall nur Schaumstoff, das nervt aber, ist nicht nachhaltig.

    An einigen Beuten hat mir irgendwelches Geviech auch schon die Holzkeile rausgezogen. Jetzt mache ich bei 30-40 Böden mal einen festen (verschraubt mit Wunschflugloch für WV) )dran. Wenn das mal kleiner werden soll, brauche ich nur noch einen Bruchteil des Schaumstoffs.

    Mann sieht, lose Dinge nerven mich...

    Karons beschriften:

    Ich klebe beim Lablen gleich jeweils ein Etikett auf die Vorderseite des Karton, mit dem selben MHD (das ist bei mir im Moment auch die Charge). Spart mir Geschmotze mit Edding etc..., sieht gut aus und man Sieht im Turm im Regal was da so alles dabei ist. Geht auch gut zum überkleben, falls ein Karton wiederverwendet wird.

    Vom Grundgedanken her kalkuliere ich ähnlich. Also entkoppelt der Honigpreis aufs Kilo im Eimer + Material + Lohn. Wobei ich her auf 2€+ fürs Glas, Abfüllen, Etikettieren etc.. komme. Aber ich rechne da nen Stundenlohn rein. Und so genau habe ich leider noch nicht gestoppt, das ist eine der ToDos dieses Jahr. Zeiterfassung bei der Verarbeitung...

    Und leider sieht man dann, das sich eine Abfüllmaschine und Etikettiermaschine recht schnell rechnen... trotz der "hohen" Abschreibung.

    Bei den Beuten würde ich Leinöl nehmen, aber dort darauf achten, dass es für Beuten geeignet ist um Inhaltsstoffe im sonstigen Leinöl zu vermeiden.

    Mit "sonstigem Leinöl" meist du als Holzschutz angebotenes Öl? Soweit richtig, da sind gerne Sikkative enthalten.


    Ich kaufe ja Leinöl einfach in Futtermittel-Qualität, da iss nix zugesetzt. Ist in den 20-Liter Kanistern auch recht günstig.


    Es gibt auch natürliche Pigmente. Die müssen nur auf irgendeine Art, mit einem wasserabweisenden Stoff auf der Oberfläche fixiert werden.

    Dem Leinöl könne man auch Farbpigmente zumischen.

    Doch doch...

    Beispiel mit Fantasiezahlen:


    Wenn ich nur den Materialwert von z.B. 13€ pro Zarge nehme und dann noch 8 Stunden Arbeit reinstecke.


    Nur Material: Ich schufte einen Tag und mein "Buchwert" erhöht sich um 0€, da die 13€ ja schon ausgegeben und irgendwo in der BuHa drinn sind.


    Mit Arbeit:

    Buchwert erhöht sich um z.B. 8h x 50€ -> 400€ an dem Tag. 400€ an einem Tag "verdient".


    Das fühlt sich doch besser an als 8h geschuftet für "nix"?

    Und Buchalterisch müsste man den Arbeitsaufwand auch berücksichtigen (Stichwort aktivierte Eigenleistungen). Und man sollte das auch. Spätestens wenn man zur Bank geht macht es einen großen Unterschied ob die 200 Honigraum Zargen mit 13€ drin stehen oder mit 50€.

    Wenn man nicht Pauschaliert ist das dennoch ein 0-Summen Spiel. Zwar stellen die Eigenleistungen im ersten Jahr einen Zugewinn dar und werden dann auf z.B. 10 Jahre abgeschrieben. Auf die 10 Jahre gleicht sich das aber wieder aus.

    Noch besser ist das diese Tätigkeiten zu machen wärend man Pauschaliert ist und wenn man später mal über 70 WV kommt oder aus einen anderen Grund die Pauschalierung aufgibt kann man das ganz zeug noch ein paar Jahre Abschreiben.

    Wie Entdeckelst du, und mit wie vielen Leuten?
    Kommst du bei der großen noch hinterher?

    Siebtechnik/Sumpf? Hält das bei dem Durchsatz mit?

    Was hast du momentan an Schleuder? Ev. für dich einfacher zu sagen ob groß oder klein sinvoll.
    Wie lange soll/muss die halten?


    Aus dem bauch würde ich sagen nimm die 90er Pro. Damit hast du schon eine recht heftige Schlagkraft.


    Habe selbst eine Classic, aber eher aus Verzweiflung. War ein Notkauf.
    In 5 Jahren kann ich dann berichten....

    da für mich die Imkerei Hobby ist spielten die Arbeitskosten absolut keine Rolle.

    Klar. Ich meinte auch nicht du sollst für dich die Kosten durchkalkulieren, sondern den Aufwand mit bedenken wenn du Kosten mit anderen Imkern die Material fertig kaufen mitberücksichtigen.
    Du willst gar nicht wissen, was mich eine 2/3 LS Zarge "wirklich" Kostet, also mit Stundensatz....

    Material-EK (also Bausatz, Abstands-Rechen, Leinöl, Nägel, Leim) ungefähr 14-15€ Netto, Montiert und gestrichen dann ein vielfaches.

    Aber wenn man die Zahl kennt, dann isses einfacher sich zu motivieren....

    Na gut wenn ihr so rechnet habt ihr wohl Recht.

    Da ich mir, außer Rähmchen, fast alles alleine baue erschien mir diese Summen etwas hoch.

    Ich bin halt ein Rentner der die Imkerei als ausgleichende Beschäftigung betreibt und der auch etwas praktisches Talent hat mit Holz umzugehen.

    Gruß Jörg

    Gibt sich nix. Rechne mal der Form halber die Kosten für deine Arbeitszeit und die anteiligen Kosten der Werkzeuge etc .. mit ein. Dann seid ihr wieder gleich auf. Also ungefähr...

    Fragen:

    Wie viele Völker als Ausgangsbasis?

    Wann hast du Trachten?

    Welches Maß (wg. Anzahl der möglicherweise entnehmbaren Waben und Wabenbedarf für Ableger....)?

    Gute Genetik zum vermehren vorhanden?

    Königinnen selber ziehen oder zukaufen?

    Welche Begattungseinheiten? M+ oder EWK, nur Standmaß?



    Angenommen Frühtracht-Lastig, wäre das eine Möglichkeit:

    1. Runde:

    Gegen Ende der Frühtracht aus jedem ca. 15-25% der Brutmasse entnehmen.

    Damit machst du Adam-Starter. (muss man jeweils temporär ein Volk für abstellen). Oder einfach Sammelbrutableger. Der kann auch 2 Zargen groß sein. Ggf. etwas zufüttern. Das geht beim Adam-Starter besser als beim SBA, da am Anfang nicht Weisellos.

    Fertig pflegen lassen weisellos. Quasi original nach Adam. Du kannst natürlich auch umhängen etc... aber für den Anfang - keep it Simple.

    Auf den Schlupf-Termin teilst du die Waben in Ableger auf. Aber nicht zu sparsam sein. Eine Dadant-Brutwabe Wintert meist ganz passabel ein - aber nach meiner Erfahrung dieses Jahr - nicht gut aus.

    Also eher 2 Dadant BW oder bei DN auch 3.

    Über den Daumen gepeilt würde ich (Dadant) je Volk eine BW entnehmen und 2 BW + FW in den Ableger geben.

    Geht natürlich auch mit zugekauften Königinnen...

    Macht aus 20 Völkern 10 Ableger.


    Hier kann man natürlich Skalieren - also mehrmals oder mehr entnehmen, je nachdem wie wichtig der Honig ist bzw. was noch an Tracht nachkommt.


    2. Runde

    Bei der Frühtracht-Ernte einige HR-Bienen absammeln und KS Erstellen.

    Bei 20 WV würde ich schätzen das man mit halbwegs Augenmaß 5-7 KS bilden kann. Mehr geht natürlich auch, da leidet aber dann die nächst Tracht, wenn noch was kommen sollte.


    3. Runde:
    TBE. Aus je zwei Völkern einen Brutsammler bilden, nach 9 Tagen Zellen brechen und eine Zugekaufte, unbegattete reinhängen.

    Da kann man natürlich auch selber auf Termin ziehen.

    Nochmal 10 Ableger.


    Ziehen wir die Fehlbegattungen etc ab bleiben wahrscheinlich rund 20+X Ableger übrig.

    Honig-Verlust sollte sich in Grenzen halten.




    Bei später Hauptracht kann ich nicht wirklich mitreden. Aber aus dem Bauch würde ich sobald begattete Königinnen (eigene aus Begattungseinheiten oder zugekaufte) verfügbar sind die Völker aufteilen auf zwei oder wenn Tracht nicht ganz so wichtig auch auf 3.

    Den/die Teile ohne Kö etwas stärker bilden, nach 9 Tage Zellen brechen und begattete im Käfig zuhängen. Die sollten zur Spättracht dann auch wieder da sein.

    Genau dieses Zurücklehnen und auf die Ergebnisse der Wenigen zu warten, die sich in dem Bereich engagieren, wird die Wartezeit extrem verlängern. Abgesehen davon, dass man sich hinterher auf einen wenig diversen Bestand mit den gewünschten VSH Eigenschaften stürzen wird. Paul Jungles hat aktuell bei den Österreichern sehr gut dargelegt, wie es gehen kann und welche Auswirkungen die "Scheuklappentaktik" vieler Imker hat.

    Da kommt für mich eine Frage auf.

    Meine Situation: Ich würde mich aktuell in irgendwo zwischen Gruppe 2 und 3 einsortieren. Bin aber ein Grünschnabel. Ich bin noch in einem sehr steilen Teil der Lernkurve. Ich habe genug Baustellen, wo ich aktuell jedes Jahr viel dazulerne. Ich habe für mich entschieden, ich kaufe Belegstellen Königinnen zu und vermehre von denen. Für "echte" Zucht oder auch nur Mitarbeit bei den VHS-Leuten fehlt mir aktuell die Zeit.

    Was kann ich also tun? VHS Züchte unterstützen und "Ausschuss" Königinnen (also in der Selektion für die weitere Zucht durchgefallene) von denen kaufen und von denen Vermehren? Werden ich mit diesen Linien aktuell glücklich? Bietet jemand sowas an? Wollen die mein Geld für dies Königinnen? Würde dieser Beitrag die Vorhaben unterstützen? Wenn ja, warum finde ich dafür keine "Werbung"?

    Eigentlich könnten man sich die Diskussion doch sparen und abwarten.

    Das Ganze wird vermutlich durch Interpretationen des neuen Tierarzneimittelgesetzes erklärt werden müssen. Danach müssen Völker doch eindeutig gekennzeichnet werden

    Ich fürchte dass wir hier lange auf eine "klare" Definition warten können.


    Oder kennt jemand eine eindeutige Definition zur Ermittlung des zu meldenden Völkerbestands an das VET-Amt, TSK, BG, Finanzamt, DIB, Verein etcpp? Jeder will was anderes wissen, und das auch noch zu einem anderen Zeitpunkt.

    „Dann brauch ich aber zum Entdeckeln eine Zwischenlösung.... So Kiste mit Holzlatte oder so. Und Rähmchen dann in Zargen zwischenlagern... Ich sehe schon Kleb überall“


    Wieso entdeckelt ihr mit dem Messer nicht direkt in den DWS? Entsprechende Auflagen kann man dazu erwerben, bspw Dorn. Das wäre meine präferierte Vorgehensweise.

    Mach ich doch, geht super.

    In den DWS Enteckeln geht sowohl mit dem runden, als auch mit der "Tischlösung". Soweit schon richtig... Aber die Rähmchen muss man ja noch irgendwo zwischenlagern. Also bei einer 42-Waben Radialschleuder. Im Tisch ist das direkt möglich, daher gefällt mir das für den Anfang...


    Da es letztes Jahr quasi nix gab, hab ich auch nix gekauft. So.


    Dieses Jahr dann gleich die gescheite Lösung. Tisch mit Deckelaufsatz. 2 in 1, sollte die nächsten Jahre reichen, keine Verklebten Zargen oder Kisten extra die noch geputzt werden müssten. Und ein paar Eimer kann man auch antauen.

    Dazu noch einen Meliterm-Profi.

    Förderantrag ist in Bearbeitung...


    Nächstes Jahr dann der 300kg Rührer von WET + Pumpe + Klärfass + Sumpf.

    Übernächstes Jahr der Kran auf den Hänger mit Pickup davor.

    Und in drei Jahren.... DIE WELT 8o

    @brain und du so?