Beiträge von vosp

    'Hier mal meine Gedanken zu den Farbtönen, Symbolen und dem Namen. Wir haben einen Fachwerk-Bauernhof. Das Bauernhaus symbolisiert unser Haus und unser Seilersbachtal (im Volksmund auch Silbergrund) genannt, in dem viele solche alte Fachwerkhöfe stehen. Auf unserer Homepage wird das dann auch in einem "Über uns" Teil thematisiert, so dass auch für Kunden außerhalb unserer Region der Zusammenhang zu unserer Heimat entsteht.


    Gelb/braun ist eine sehr beliebte Farbkombination. Gelb steht allgemein für die Imkerei, Biene und Honig. Der Goldstich soll die Wertigkeit der Produkte unterstreichen.

    Brauntöne haben eine besondere Wirkung,. An Erde, Holz und Natur, wirken beschützend und verpassen dem Logo ein besonders natürliches Gefühl. Braun weckt Vertrauen. Für mich ist das im Logo die ideale Kombination der verschiedenen Komponenten. Die #54 war auch mein Favorit und das hat sich auch in der Bewertung widergespiegelt.

    Gut durchdacht. Soweit. - Schau dir bitte mal das Logo der Rügenwalder Mühle an: Rügenwalder Mühle Logo


    Mit deinem Logo bist du nahe dran an der Rügenwalder Mühle. - Mit Fachwerkhaus statt Mühle, stehend auf Querstrich. Darunter dann der Firmenname und das Motto.


    Die gedrehte Wabe in #17 lässt übrigens den Schriftzug "Silbergrund" besser wirken.


    Weil du dir viel zum Logo überlegt hast: Warum das Herz-Symbol? Warum 5 Bienen über dem Haus? (Auf den 1. Blick wirkt das Herz-Symbol naiv/trivial, und die Bienen umkreisen das Haus wie bei Hitchkock "Die Vögel".) - Beides nimmt dem Logo ein Teil der Seriosität/Hochwertigkeit.

    Die 3 Logos, die wir in die engere Auswahl genommen haben, stehen zur Bewertung. Bitte entscheidet ganz nach Eurem Geschmack.

    Die Kombination aus #92 (Gebäude) und #53 (Beschriftung) fände ich am gefälligsten.


    Wenn #54, dann ohne Bienen, und ohne Herz. - So finde ich das Logo überladen.

    Nö, machen die nur. Zulässig ist das nicht.

    Kurz recherchiert... vermute ich... bei der Umverpackung von DREYER greift noch irgend eine Übergangsregelung. - Wenn die sich damals eine größere Menge bedruckter Kartons für Blister Paletten als Aktionsaufsteller beiseite gelegt haben, dürften die bis zum Abbau der Vorräte in Verkehr gebracht werden.

    Glasetikett steht es aber nicht?

    Doch doch :)

    Erstaunlich: Bei amazon gibt's tatsächlich noch jede Menge "Restbestände" von DREYER Honig kaltgeschleudert zu kaufen. - Sogar zukunftsfähig im Abo. - Hier das Etikett: DREYER Honig kaltgeschleudert


    Aber das ist nicht nur DREYER. - Eine kurze Suche nach "kaltgeschleudert" bringt auch jede Menge andere kaltgeschleuderte Honige zum Verkauf.


    Erstaunlich auch, dass der verbindlich vorgeschriebene Hinweis "Mischung von Honig aus EU-Ländern" in einen beliebigen Satz eingebaut werden darf: Ursprungsangabe DREYER - Zum Beispiel wird beim aktuellen Etikett von Dreyer auf der Rückseite geworben mit:

    Zitat

    ... reines Naturprodukt. Gemäß deutscher Honigverordnung wird nichts entzogen und nichts hinzugesetzt. ... Die sorgfältige Auswahl und Mischung von Honig aus EU-Ländern verleiht diesem Honig sein typisches Aroma. ...

    Der Boden wird konzentrisch gefertigt, dann aber mit Gefälle nach vorn eingesetzt - und dementsprechend kippt das Plateau etwas nach vorn und die Achse des Korbes trifft dort nicht mehr mittig auf, sondern etwas nach vorn versetzt.

    Schau mal hier: Logar Fertigung - Bei Minute 1:00 kannst du sehen wie dein Boden aus der Presse entnommen wird, und gut erkennbar ist, dass jeder Boden bereits dort dieses mittig versetzte Loch hat.

    Dieser "Hügel" ...

    ... dieser Hügel ist ein Kegel, damit der Honig zum Auslauf hin abläuft. - Bei deinem Boden hast du nicht nur ein "oben" und "unten", also Kegelspitze und Kegelboden, sondern auch ein "hinten" und "vorne", also ein Gefälle von der gegenüberliegende Seite zum Ablauf.


    Die Form des Bodens erfüllt also die Funktion des Ablaufs aus allen Richtungen hin zum Auslauf.


    Wollte man jetzt rein optisch eine zentrierte Kreisfläche an der Kegelspitze, wäre die die Steigung des Kegels an jeder Mantellienie eine andere, und die Prägeform nur mit entsprechendem Mehraufwand herzustellen.

    EDIT: ich mach da demnächst mal einen Stream zu. ... ;)

    :thumbup::thumbup:

    Mir macht es Vergnügen, mit Gewinn zu arbeiten. Mir macht es aber noch viiiel mehr Vergnügen, das zu wissen, und auch im Hobbybereich wäre doch schöner (und besser kommunizierbar), ohne latent schlechtes Gewissen zu Imkern, oder?


    Und jetzt mein eigentlicher selling point, man würde wahnsinnig viel dabei lernen. Wo man sich nämlich, meistens ohne großen Aufwand, deutlich verbessern könnte. Weil da wo man Geld verdient, und da wo nicht, - das ist oft eine Überraschung. Und dann ist mit dem gleichen Ergebnis vielleicht ja doch ein Rührwerk drin, oder ein Melitherm oder was sonst noch so das Leben einfacher und das Produkt besser macht?

    :thumbup::thumbup:

    Was aus diesen Statistiken beim DIB nicht hervorgeht ist, ob diese Durchschnittspreise jetzt die Endkundenpreise der Imker sind, oder ob darin auch deren Wiederverkaufspreise eingegangen sind.

    Ich nehme letzteres an, das würde diese niedrigen Preis gut erklären. Trotzdem sollte sowas bei einer Statistik mit in der Erläuterung stehen.

    Die Statistik besagt: Imker verkaufen 500g Honig im DIB-Glas im Durchschnitt günstiger als Abfüller im 500g-DIB-Glas. - Wahrheit tut weh.


    Eine Ausnahme war in 2019 die Aldi-Aktion mit 4,99 für DIB-Blütenhonig. - Hier liegt der durchschnittliche Imker-VK mit 5,35 ein bisschen darüber.

    Die Durchschnittspreise nach Sorten aufgeschlüsselt und nach Imker und Abfüller finden sich ebenfalls im DIB-Tätigkeitsbericht. Hier auf S.94: Durchschnittliche Verkaufspreise 2015-2019


    Zum Beispiel,

    Sommerblüte: 5,36 Imker, 5,80 Abfüller

    Wald: 5,87 Imker, 7,90 Abfüller

    Heide: 10,50 Imker, 9:50 Abfüller


    PS: Die Preise der Abfüller sind kalkuliert, weil auch Erzeuger großer Mengen kalkulieren. - Die Preise der Imker vermutlich nicht.

    Ob die 20% wirklich hier gegegessen werden oder teilweise exportiert und dafür der Importanteil beim Konsum im Land höher ist, lässt sich sicher nur aus diesen Import/Export-Werten und der theoretischen Selbstdeckung nicht ermitteln.

    Die detaillierte Honig-Export-Statistik ist nachzulesen in den DIB-Tätigkeitsberichten. Hier z.B. aus 2019 ab S.89 (DIB Tätigkeitsbericht, 2019)


    2019 verzehrt ca. 95 Tsd. Tonnen. - Erzeugt 24.100 Tonnen. - Importiert 81.703,4 Tonnen. - Exportiert wurden 25.199,2 Tonnen, im wesentlichen nach Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Niederlande, Östereich, Polen, Spanien, Tschechische Republik, Schweiz, USA, und Saudi-Arabien.


    Ich wage die Prognose, dass die Honig-Exporte aus Deutschland in Länder gehen, wo "Made in Germany" hoch angesehen ist, und ein guter Preis gezahlt wird.


    Bleibt die Frage: Wie viel Deutscher Honig verbleibt tatsächlich in Deutschland?

    Ich verstehe nicht, warum wir uns wie Selbstverständlich beschränken auf 20% des in Deutschland verkauften Honigs. Ich dachte, wir und unser Honig wäre so gut?

    Sehr gute Frage! - Die 20% sind rein hypothetisch (eigentlich nur der Selbstversorgungsgrad), weil ca. 20%-30% des deutschen Honigsverbrauchs in Deutschland hergestellt werden. - Was aber REIN GAR NICHTS darüber aussagt, ob der in Deutschland erzeugte Honig auch tatsächlich in Deutschland verkauft und verzehrt wird.


    Der Pro-Kopf-Verbrauch wird für 2018 mit 1,14 angegeben. Bei rund 83 Mio. Einwohnern sind das insg. rund 95 Tsd. Tonnen.


    Wenn man vergleichend die Import- und Exportstatistik für Honig anschaut, sieht man z.B. dass über viele Jahre gleichbleibend ca. 80-90 Tsd. Tonnen Honig pro Jahr importiert werden, und zugleich ca. 20-25 Tsd. Tonnen exportiert. - Schau mal hier: Import-Export Honig


    Es ist also sehr gut möglich, dass nur ein Teil des in Deuschland produzierten Honigs auch wirklich an deutschen Frühstückstischen verzehrt wird. - Die aktuelle Marktsättigung bei regionalem Honig liegt deshalb vermutlich eher bei 15% als bei 50%.

    Aber was ich lustig finde, wie sich hier alle davon drücken, auf die Kosten zu schauen. Das würde echt helfen. Allen hier.

    Inwiefern? - Möchtest du Jung-Hobbyimker-Glücksrittern den Zahn ziehen, die glauben mit wenig Geld (und noch weniger Wissen) in die Imkerei einsteigen zu können, und glauben Investitionen würden sich schnell von selbst refinanzieren, oder gar von Anfang an Gewinn abwerfen?


    Sinngemäß ist ja schon oft der Satz gefallen "Wenn ich vor Beginn gewußt hätte was mich alles erwartet, wäre ich nie eingestiegen". - Als Warnung, ernst zu nehmen.

    Ich bin auch voll dabei, wenn es danach darum geht, einen guten Preis zu erzielen.

    Ich freue mich darauf. - Gerne in Spielfilmlänge mit Bild und Ton auf deinem YT-Kanal.

    Wolkenkuckucksheimkurse, jetzt auch für Imker?

    Eggers hat außerordentliches Talent für Vertrieb. - Was bei ihm souverän und leicht ausschaut, ist für die meisten Menschen auch mit viel Training nie erreichbar.


    meikel hatte ja schon angemerkt, dass der Vortrag von Eggers eher eine Motivations-Veranstaltung ist, als eine Schulung.