Beiträge von vosp

    Nur weil ewige Zeit Dinge gemacht wurden, heisst es nicht, dass man es nicht anders und besser machen sollte. Frauenrechte waren auch ewige Zeiten unwichtig... ..deswegen muss das ja nicht so bleiben.

    Mach dein Ding, und nutze es ggf. für dein Marketing. - Nur die Welt verändern wirst du damit nicht. Schau mal in die Weltimkerei was da alles abgeschleudert wird.


    Ich bin gespannt wie du das umsetzen und dich abgrenzen willst, weil sympathisch ist es jedenfalls nicht andere schlecht zu reden. - Honig aus "kotfreien Waben" anzupreisen ist nicht lecker, und unbebrütete Waben im Honigraum sind eh Lehrmeinung, nur eben nicht überall.


    :/ ... ich wäre mir noch nicht einmal sicher ob man "Honig aus unbebrüteten Waben" bei deutschem Honig auf das Etikett schreiben darf, weil selbstverständlich. - Erklärungsbedürftig bleibt es allemal.

    Da sind nichtmal 1Km zwischen zwei genau so Ständen 20kg Unterschied. Wenn Du wissen willst, was ein Stand kann, dann stell zehn Jahre zehn Völker dahin. Und ja, 300m machen ggf einen krassen Unterschied!

    Danke. :/ ... das hört sich ein bisschen wie Lotterie an. - Umgekehrt könnte man daraus schließen, dass für Kleinimker im eigenen Garten zu 50% das Glück über den Erfolg entscheidet.

    :?: Möchtest du da jetzt eine Kiloangabe pro Volk haben?

    Wenn du dich gedanklich in die Situation versetzen kannst mit deinen Bienen und deinem Material so ein Stand zu beziehen, gerne. Aber auch jeder andere Gedanke, der dir dazu einfällt. - Das ist ein ganz typischer Standort in einem Dorf mit Linden an der Hauptstraße, umliegeden Feldern, Gärten, einem Bach und Baumreihen im Flugkreis.

    Lenken kostet Zeit, Fehler kosten Zeit, der Rest ist Material und Schlitten.

    Selbstkritisch muss ich fürs letzte Jahr feststellen: min. 80% meiner Arbeit waren lenken, Fehler korrigieren, und sich mit dem Material und den gegebenen Rahmenbedingungen abmühen.

    Das ist wie Bob fahren. Runter kommen alle. Je normaler das Jahr, desto weniger spielt der Imker 'ne Rolle. Gesunde Bienen holen bei Tracht immer Honig.

    Ein bisschen Honig war nicht zu vermeiden. 8o

    An unserem Hauptstand (windgeschützt und Halbschatten) gibt's Raps und Linde im Flugkreis. Davor, dazwischen, und danach Läppertracht. Gewandert wird nicht. - Aus dem Bauch heraus: Wie wäre euer Anspruch und eure Erwartung auf eine mögliche Tracht, wenn es euer eigener Hausstand wäre?

    Es ist irgendwie sinnlos vom Ertrag her zu rechnen, das zäumt das Pferd von der falschen Seite her auf.

    Eine interessante Frage wäre: Was könnte ein Imkerprofi an einem Kleinimkerstand mit den vorhandenen Bienen und dem bestehenden Material erreichen? Also ohne zu wanden.

    Anders gefragt: Wie groß ist der Faktor Imker?

    Welche meiner Behauptungen hier, sind denn nicht belegt?

    Dein Wissen sei dir unbenommen.


    Insofern, packe bitte ausnahmsweise das Silbertablett wieder aus, und teile dein Wissen unmittelbar mit Belegen und Quellen. - Das versachlicht die Diskussion, macht den Faden leichter lesbar, und bringt uns alle weiter.


    Damit bin ich auch wieder raus aus dem Thema.

    Argumente sind Äußerungen und Belege für oder gegen etwas.

    Gut, dass du das weißt. - Die Belege bleibst du in vielen deiner Beiträge schuldig, was sie zu reiner Meinung macht. Oft kontra und provokativ.

    Es gibt Menschen, die dadurch zum wiederholten Nachdenken angeregt werden. Das wäre mein Ziel. Muss man natürlich nicht.

    Ich hab das Silbertablett verkauft.

    Ja, nun. Belege willst du selbst nicht liefern. - Wer Behauptungen in den Raum stellt, dem gehört auch die Beweislast. - So sind nun mal die Regeln der Kommunikation.


    Von andern Belege zu fordern, die du selbst angeblich mit Absicht vorenthältst... ist oberlehrerhaft. Sich wissend zu geben, ohne die Quelle preiszugeben ist unglaubwürdig und eher Stammtisch, und nicht Wissenschaft.


    Insofern darf sich gerne jeder selber an die Nase fassen, und 2x Nachdenken bevor er etwas postet. - Aber egal. Das Forum ist neben Wissen teilen auch Unterhaltung und Zeitvertreib.

    Letzteres macht es für Unerfahrene schwierig, die Ursachen nachzuvollziehen.


    Ein tieferes Verständnis der sichtbaren Volkssituation und Identifizierung der Ausreißer ist sicher wichtig.

    Die Völker über die wir sprechen waren eine ganze Saison unter Beobachtung. - Kann der erfahrene Imker vorhersagen welche Völker Ausreißer sein werden?

    Tja da gibts jetzt verschiedene Auslegungen zu:


    a) Liebig hat Recht

    b) Liebig hat eher nicht so gute Bienen bzw zu kleine Völker, so dass die jetzt schon brüten müssen

    Meine Interpretation dazu ist... c) Dr. Liebig war Wissenschaftler, und sein Hobby als Rentner ist weiterhin die Wissenschaft ... und dann die Bienen.


    So gesehen kann alles richtig sein. - Von seinem Standpunkt hat er recht. Er hat überwiegend kleine Völker. Und für ihn macht es Sinn die Völker im Winter zu durchzuschauen. Ganz besonders Sinn macht es für ihn auch seine Betriebsweise beizubehalten um vergleichbare Daten über lange Zeiträume zu sammeln.


    Nur macht es keinen Sinn für Hobbyimker ihm nachzueifern, weil unterschiedliche Rahmenbedingungen, Schwerpunkte, Wissen, und Können. - Nur meine Meinung.

    Waben ziehen im Januar?

    Dr. Liebig macht's am 1. Januar vor, eine vollständige Durchsicht mit Check auf Mannschaftsstärke, Futter, Brut, und Königin ...und Pia erklärt anschließend worauf bei der Durchsicht zu achten ist, und wenn man sich unsicher ist, das schon mal machen kann.


    Diese Live-Demonstrationen haben durchschnittlich 25.000 Aufrufe... bei ca. 130.000 Imker in Deutschland. (Die Montagsimker bringen es vielleicht auf 6.000 im Durchschnitt.)

    „Bei dem aktuellen Wetter legen die bestimmt“????

    Alle von Dr. Liebig geöffneten Völker hatten neu verdeckelte Brut.

    So, und dann sind da Zuschauer, die "Einfach Imkern" nach Liebig/Aumeir in ihren Kursen gelernt haben... und zur Vertiefung ihres Wissens sich die Live-Übertragungen vom Bienenstand anschauen... 🤷‍♂️

    Vorweg, ich hab keine jahrelange Erfahrung mit der TBE in der Rapstracht zur Schwarmverhinderung. - Aus Einzelergebnissen möchte ich keine Regel ableiten.

    Generell bevorzuge ich Maßnahmen um ein gefundenes Problem am Bienenstand auch direkt zu lösen ohne wieder anfahren zu müssen. (Ich möchte meine Termine für die Bienen machen, und nicht die Bienen für mich. Zumindest soweit wie möglich.)

    Das ist vielleicht weniger eine Frage der Konkurrenz, sondern der Arbeitsteilung: Bei der TBE (am Stand) werden nur Bienen im Innendienst entnommen, also u. a. die, die für die Bauarbeit zuständig sind.

    Letztes Jahr habe ich erstmalig bei 2 schwarmtriebigen Völkern alle Waben bienenfrei entnommen. - Dafür gab's eine volle Kiste MW.


    Der Schwarmtrieb war für die Saison erledigt! Was auch Ziel der Aktion war. - Aber nach 3 Wochen waren zur Ernte nur wenige Waben ausgebaut und bebrütet. - Die beiden Völker haben sich bis zum Ende der Saison in der Volksstärke nicht erholt, und beiden Königinnen wurden im Herbst umgeweiselt. (0-8-15-Kös, einjährig, Landrasse)

    Aber wer will mitten in der Tracht Wirtschaftsvölker auflösen?

    Von Wollen kann keine Rede sein. - Nur mit Ende der Rapstracht haben die beiden Völker nichts mehr produktiv eingebracht, und vor sich hingeschwächelt.


    Deshalb denke ich darüber nach wie ich Völker die im Raps nicht performen für die Lindentracht verwerten kann. - Und eine Königin die nicht überzeugt will man sowieso nicht in den zweiten Winter nehmen.


    Allerdings, wenn nach einer TBE im Raps bei anderen alles bestens ist, nur bei mir nicht, dann weiß ich wo ich den Fehler suchen muss.

    Ich habe diese Pause bisher nicht festgestellt, lediglich einen starken Knick im August 2022 bei allen Völkern. Aber das haben ja auch andere berichtet!

    Die Frage zielt, so glaube ich, auf eine TBE zur Schwarmverhinderung in der Rapstracht, da gibt's kein zusätzliches Flüssigfutter. - Nach 1-2x Zellenbrechen und nicht abklingendem Schwarmdusel kommen alle Waben raus, dafür MW rein, die Königin bleibt bei ihrem Volk, ASG und Honigräume wieder drauf.


    Die dann notwendige Belegschaft für den Aufbau vom neuen Brutnest steht in Konkurrenz zum Sammeleifer in der Massentracht. - So gesehen nicht verwunderlich, dass die Priorität beim Sammeln liegt, das Brutnest sich kleiner als zuvor entwickelt, das Volk in Folge schrumpft, und auch noch in der Linde hinter den anderen zurück liegt.

    Daher die Frage ob das andere auch beobachtet haben, und ob es ggf. nicht sinnvoll wäre ein Volk im Schwarmdusel gleich aufzulösen, und die Sammelmannschaft auf andere Beuten zu verteilen.

    Alternativ ein Königinnenableger im Mai mit Nachschaffungskö bringt 4 Wochen Brutpause, und findet erst nach 2 ausgelaufenen Brutsätzen zur alten Stärke. Bis dahin ist die Saison vorbei.