Beiträge von vosp

    Zuviel Gewicht auf der Langhantel drückt einem beim Stemmen die Luft ab. Nämlich dann wenn einem das Teil auf den Brustkorb fällt.

    :) Das ist doch ein schöner Vergleich, den vielleicht jeder versteht.

    Wenn ein Neuling mit der Langhantel und schweren Gewichten arbeiten will, dann braucht es zuerst einen erfahren Coach/Trainer der die richtige Technik zeigt. - Nicht zuletzt um Verletzungen zu vermeiden. - Talent (Gene) und Mobilität sind Grundvoraussetzungen. - Dannach braucht es Übung, Übung, Übung... zuerst mit leichten Gewichten... bis die Bewegungsabläufe in Fleisch und Blut über gehen. - Dann erst sollte man darüber nachdenken schwere Gewichte aufzulegen, und an seine persönliche Belastungsgrenze zu gehen.

    Wenn die Langhantel mit viel zu schweren Gewichten bereits auf der Brust liegt, dann kriegt man die alleine ohne fremde Hilfe kaum noch runter. - Zumindest nicht ohne Gefahr sich ernsthaft zu verletzen.

    Klar, jeder bringt unterschiedliche Voraussetzungen mit. - Es gibt Bewegungstalente, die sehr schnell neue Bewegungsmuster umsetzen und verinnerlichen können. - Und es gibt Bewegungs-Legasteniker, die es nie sauber auf die Reihe kriegen werden.

    Insofern febee hägt Erfolg oder Misserfolg im wesentlichen von dir selbst ab. - Bei Profis schaut immer alles ganz leicht aus. - Egal ob im Handwerk, oder im Sport.

    Ein Hobby-Handwerker wird i.d.R. trotzdem niemals die Leistung/Produktivität einen Profi-Handwerkers erreichen (es sei denn mit Talent, Wissen, und Übung), so wie ein Hobby-Sportler niemals die Leistung eines Profi-Sportlers erreicht.

    wirtschaftlicher Nebenerwerb = Profi-Imkerei bis 70 WV

    Lerne von den Menschen, die heute bereits dort sind wo du gerne hin willst.

    Genau:

    Treffen sich zwei Planeten im Weltall. Sagt der eine zum anderen: Siehst schlecht aus. Sagt der andere: Ja, ich habe Homo sapiens. Sagt der Erste: Hatte ich auch mal. Das geht vorbei.

    Ein Witz, so alt wie aufkommende Umweltbewegung. Und ebenso inkohärent. - Das gleiche Thema wurde später in Matrix wieder aufgegriffen, und der Mensch als Virus klassifiziert.

    Der Treppenwitz dabei ist, dass es Gutmenschen mit sich vereinbaren können zugleich Bessermensch und Menschenfeind zu sein. - Würden sie ihre eigene Logik verstehen und ihr folgen, müssten Weltretter sich augenblicklich selbst 2 m unter einen Baum zum selbstkompostieren legen, und die Welt wäre sofort ein bisschen besser, weil weniger bevölkert. - Stattdessen haben aber auch diese Freude an der Vermehrung.

    Aber irgendwann ;) muss das Zeug komplett aus den Kisten bleiben, bzw. nur im Notfall...

    Aber wie Wasi schreibt, das ist eine Notlösung!

    Ist es bei der Notlösung notwendig die Kisten/Rähmchen zu markieren, das Wachs gesondert zu schmelzen, und später auszuschleusen? Oder braucht's dafür eine Wachsstrecke, und alles aus allen Bruträumen wird grundsätzlich zu Kerzen? Oder egal?

    Frage mich ob die Methode ... wer mit einer repräsentativen Menge Kö/Völkern getestet hat?


    Hab’s mit einer entsprechenden Menge gezeichneter unbegatteter Kö in Zweitschlupfzellen probiert und später geschaut wieviele davon dann in den Völkern waren.

    Dann berichte doch bitte im Detail genau darüber: wann, was, wie, bei welchen Rahmenbedingungen. Welche Beobachtungen hast du dabei gemacht, mit welchen Ergebnissen ...

    Bringt imho mehr Erkenntnis als die ganzen Spekulationen hier, ...

    ... und abschließend deiner persönlichen Bewertung.

    Ich möchte einen für beide Seiten fairen Preis finden, ...

    ... wenn das "Verkäufer-Paar" VERKAUFEN möchte, dann sollten die beiden eine Verkaufsanzeige schalten, dann finden sie vielleicht einen Käufer. Vielleicht auch nicht.

    Wenn das Paar die Bienen stattdessen in "gute Hände" abgeben möchte, und du dich dazu bereit erklärt hast, dann wären nächstes Jahr ein paar Gläser Honig eine nette Geste. - Aus Freundschaft und Verbundenheit.

    In diesem Jahr ... konnte ich den Schwarmtrieb der älteren KÖ nur schwer brechen, weshalb ich mit durchweg jungen Damen in die neue Saison starten möchte.

    Ich habe erst seit gut einem Jahr Bienen und bin deshalb auch noch am Ausprobieren mit der Völkerführung und den Königinnen...


    ...Zudem habe ich mir zwei Belegstellen- begatteten KÖ gegönnt die zur Erntezeit über die Bienen der Honigräume eingeweiselt wurden. Hier habe ich vor Kurzem umgelarvt, um die (am 19.08.) schlupfreifen Weiselzellen in die restlichen Völker zu hängen.

    Für ... 6 Völker benutze ich jetzt die Alternative und habe eine Zelle zur vorhandenen KÖ zugesteckt – um dem Volk die Wahl zu lassen.

    :/:/ Dein Plan: 2 potentielle Zuchtmütter bewerten. - ZEITGLEICH eine unbekannte Betriebsweise testen. - PLUS das 1. Mal selber umlarven und Zellen ziehen. - Als Ergebnis 6 schwarmträge WV für nächste Saison erwarten. - Dafür gibt's 2 Testgruppen mit je 3 Völker mit unbekannter Königin.

    Es geht mir aber um die Grundlagen für die nächste Saison.

    Wie kannst du bei so vielen Variablen und ZEITGLEICH einer so kleinen Testgruppe reproduzierbare Rückschlüsse ziehen? Etwas, das mehr als Zufall ist?

    Ansonsten ist dieser Thread ein Paradebeispiel für den Dunning-Kruger Effekt in der Imkerei.

    Das Resümee des Artikels finde ich besonders gelungen.

    Zitat

    Menschen in jedem Bereich können Opfer einer Überschätzung ihres Wissens werden, und das finde ich beruhigend. Ich kann jetzt begründen, dass der übereifrige Imker im zweiten Jahr nicht an einer Überdosis Bienengift leidet, sondern daran, dass er ein Mensch ist.

    Das gilt für jeden von uns, bei fast jedem Thema.

    Mein Wabenhonig ... Dieses Jahr habe ich noch relativ viel Mittelwände gegeben und ernte wohl nicht viel mehr als 100 Stück von den runden Teilen.

    :thumbup::thumbup: ... ein Premiumprodukt!

    (Die könntest du wie bei exklusiven Serien durchnummerieren 1-100/100, und damit den besonderen Wert, das Unersetzliche, zum Ausdruck bringen)

    CBPV und Zucht wird ein Thema werden. ... jene Völker, die bei mir als erstes und am stärksten betroffen waren, waren Töchter der selben Zuchtmutter und allesamt auf der selben Belegstelle. Das war auffällig.

    ... ein paar Gedanken dazu. (Vielleicht hilfreich. - Ich gehe davon aus, dass die Arbeiten daran auch zur gleichen Zeit ausgeführt wurden.)


    (Zukunft Biene, Forschungsprojekt zur Bienengesundheit in Österreich)

    Zitat

    Ein Bienenvolk, in dem ein Virus nachgewiesen wurde, ist nicht automatisch ein krankes Volk. ... Viren können versteckt und ohne Symptome in geringer Anzahl in einer gesunden Biene vorkommen. Erst, wenn die Biene durch andere Faktoren wie die Varroamilbe, Nahrungs- oder Wassermangel oder andere ungünstige Umweltbedingungen gestresst wird, bricht die Viruserkrankung aus. Dann werden erste Symptome bei Bienen oder Larven sichtbar.

    (Kerstin Seitz, 2019, Österreich)

    Zitat

    Unter den vielen Krankheiten, die das Wohlbefinden der Honigbiene (Apis mellifera) beeinträchtigen, ist das chronische Lähmungssyndrom erwachsener Honigbienen eine der am besten beschriebenen.

    ...


    Es wird angenommen, dass die natürliche Übertragung von CBPV innerhalb der Kolonie durch engen Kontakt zwischen infizierten und gesunden Bienen und durch die orale Aufnahme infektiöser Partikel aus dem Kot erkrankter Tiere übertragen wird 12,13.

    ==> Zuerst müssen die Viren auf die Völker verteilt werden, und dann braucht es ungünstige Bedingungen.


    Plausibel, und leicht nachzuvollziehen: Wird CBPV in einem einzelnen Volk übersehen, ist der Kunstschwarm der sicherste Weg um große Mengen Virus von einem kranken Volk auf alle Begattungseinheiten zu verteilen. Alles aus möglichst vielen Völkern in einen Hobbock, und gut durchmischen. Bestenfalls mit Bienen aus einem Sammelbrutableger, da wurden vorher schon mehrere Völker zusammen gelegt, es war wochenlang überfüllt, und schön eng. - Im Begattungskästchen mit Kunstschwarm geht es die ersten 3 Tage in Dunkelhaft ebenfalls eng her. - Für CBPV ideal wird beim Einweiseln aufgesetzt, und alle Bienen aus der Begattungseinheit dürfen einlaufen. - Dann braucht es im Herbst nur noch ein paar Stressoren wie Pollenmangel, oder so.


    (noch einmal Kerstin Seitz, 2019, Österreich)

    Zitat

    CBPV-Symptome werden im Herbst oft falsch interpretiert und übersehen, da der Imker die Kämpfe am Bienenstockeingang als Raubbienenangriffe betrachtet 11.


    Wenn es im Stock wieder eng zugeht, und kein Flugwetter ist, sind wieder beste Bedingungen um CBPV von Bienen zu Biene zu übertragen.